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Internetseiten zum Thema Männerrechte
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tan(90°)
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Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:15:22    Titel:

Zitat:
Du kannst dich ja mal für ein Praktikum bewerben und dann schauen, wie es dir am Feierabend geht...


Ich habe schon in einer Küche gearbeitet Wink .
Und ehrlich: Ich kenne auch Schlimmeres.

Zitat:
Da müssten eben die Männer mal aktiv werden. Als es um die Gleichberechtigung der Frauen ging, da waren die meisten Männer auch nicht besonders aktiv.


Es geht nicht darum Frauen in diese Jobs hineinzubekommen.

Zitat:
Neuere Frauenrechte gab es aber nur dort, wo Frauen früher gegenüber den Männern benachteiligt waren, zum Beispiel im Recht, zu arbeiten, oder im Recht, selbst über eine Abtreibung zu bestimmen. Oder im Recht, das eigene Einkommen und Vermögen verwalten zu dürfen.


Das war wirklich notwendig. Aber man hat es in einigen Bereichen übertrieben: In männerdominierten Bereichen gibt es Frauenquoten, in frauendominierten allerdings keine Männerquoten. In Norwegen ist das ja richtig schlimm geworden. Köhler forderte eine Frauenquote für das Bundesverdienstkreuz. Ob die jetzt durchgesetzt wurde weiß ich nicht. Nicht dass ich hier einen falschen Eindruck vermittle: Ich bin grundsätzlich gegen Quoten.
Es ist gut, dass Frauen alleine über eine Abtreibung bestimmen sollen. Aber die Entscheidung beeinflusst auch das Leben eines Mannes. Zumindest sollte Männern das Recht zugestanden werden zu bestimmen, ob sie für das Kind zahlen wollen oder nicht. Ähnliche Probleme gibt es hier mit den Vaterschaftstests.

Aber ich gebe hier nur einzelne Beispiele an. Die Probleme sind weitreichender.

Zitat:
Soso, Männer sind also benachteiligt? Wo liegt denn die Benachteiligung?
Etwa darin, dass sie nicht schwanger werden können? Und nicht (zumindest einen zeitlang) auch dem Beruf aussteigen müssen?
Oder dass sie in einem Bewerbungsgespräch nicht gesagt bekommen: "Nein, das tut uns leid, aber eine Frau stellen wir nicht ein. Was ist denn wenn Sie schwanger werden?"
Also mal ehrlich, aber das kann doch niemand wirklich glauben?


Also ich wurde schonmal abgeleht, weil ich ein Kerl bin...
Wenn es dich wirklich interessiert, wo Männer benachteiligt sind, kannst du ja in den Links lesen, die gepostet wurden.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:22:24    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
Was mich schon immer mal aus reiner Neugier interessiert , vielleicht weis jemand eine Antwort :

Wenn Männer Koch sind , verbindet sich in der Gesellschaft dies gern mit einer " Edelaura " -- siehe Hr. Schuhbeck und diverse männliche Köche in entsprechenden TV - Sendungen. Wenn eine Frau diesen Beruf ausübt , gilt sie in ihrer gesellschaftlichen Reputation eben als " Köchin " , was die dampfende Aura einer Großküche impliziert und dumpfes Massen - Fastfood , jedoch nie mit Kochkunst assoziiert wird !


Vielleicht vermarkten sich die Herren der Töpfe und Pfannen nur besser als ihre Konkurrentinnen am Herd.

Andererseits: Die meisten Köche dürften völlig unauffällige Vertreter ihres Berufsstandes sein - die „Edelaura-Köche“ repräsentieren bzgl. Bekanntheitsgrad und Einkommen wahrscheinlich die obersten 2% der kochenden Zunft. Oder hast du schon mal groß was gelesen von den vielen Leuten (m / w), die täglich bei Caterern, Wirtschaften, Pflegeheimen und Großküchen in Betrieben die Teller füllen?
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:24:04    Titel:

tan(90°) hat folgendes geschrieben:
Es ist gut, dass Frauen alleine über eine Abtreibung bestimmen sollen. Aber die Entscheidung beeinflusst auch das Leben eines Mannes. Zumindest sollte Männern das Recht zugestanden werden zu bestimmen, ob sie für das Kind zahlen wollen oder nicht. Ähnliche Probleme gibt es hier mit den Vaterschaftstests.

Achso, also stellen wir mal eben alle Frauen vor die Entscheidung "Töte dein Kind oder sieh zu, wie du klarkommst" und wälzen auch noch den letzten Rest Verantwortung hinsichtlich Verhütung auf die Frau ab?

Man(n) ist für die Folgen seines Handelns verantwortlich. An einem potentiell möglichen unbeabsichtigten Kind ist niemand schuld, es ist praktisch das Risiko, dass man durch den Geschlechtsverkehr hat. Dessen sind sich beide Parteien bewusst und beide tragen auch im Nachhinein die Verantwortung für ihr Handeln.

In dieser Problematik ist vor allem zu hoffen, dass in Zukunft möglichst noch bessere Verhütungsmöglichkeiten verfügbar sein werden, um die Quote der ungewollten Schwangerschaften weiter einzudämmen.
tan(90°)
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Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:29:34    Titel:

Zitat:
Achso, also stellen wir mal eben alle Frauen vor die Entscheidung "Töte dein Kind oder sieh zu, wie du klarkommst" und wälzen auch noch den letzten Rest Verantwortung hinsichtlich Verhütung auf die Frau ab?


Soweit ich weiß gilt Abtreibung nicht als Tötung.
Und das Kind ist nicht nur das Kind der Frau. Aber die Entscheidung über die "Tötung" liegt ganz alleine bei der Frau. Da sage ich auch nichts dagegen, da es für die Frau einen größeren Einschnitt in ihr Leben bedeutet schwanger zu sein.
Kann es aber sein, dass über den Ausgang einer Sache, an der "niemand schuld" hat nur ein Betroffener die Entscheidungsgewalt hat?

Man beachte auch welche Konsequenzen für wen entstehen.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 17:46:26    Titel:

Nur, weil nach irgendeiner Definition Abtreibung nicht als Tötung gilt heisst das nicht, dass alle Frauen es genauso sehen.
Imho sieht die klare Mehrzahl der Frauen Abtreibung spätestens ab einem bestimmten Entwicklungsgrad des ungeborenen Kindes als Mord an.
Somit ist völlig egal, ob du es nicht als Mord deklarieren würdest - wenn es für eine Schwangere den selben oder einen dementsprechenden Stellenwert einnimmt stellt es die selbe Belastung dar.

Würden nun die Väter dieser Kinder keinerlei Unterhaltsverpflichtung haben wäre jegliche Verhütungsverantwortung einzig den Frauen auferlegt - da sich jeder Mann zu gut deutsch einfach verpissen kann, wenn ihm die Lage nicht passt und die Frau alleine mit dem Kind dasteht.
Zum Kindermachen gehören aber immer zwei Very Happy Und die sollten dann auch beide Verantwortung für das tragen, was sie in die Welt gesetzt haben.
Wieso soll jeder Vater sein Kind einfach so unversorgt verlassen können, eine Mutter jedoch nicht? Weshalb wird ihr prinzipiell mehr Verantwortung für ihr Kind zuerkannt als dem Vater?


Übrigens würde es auch etliche solcher Mütter in Armut stürzen, wenn sie ein Kind bekommen, jedoch über keinerlei Unterhalt verfügen.
tan(90°)
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Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 18:24:07    Titel:

Schau dir mal die möglichen Fälle an, wo Mann und Frau gegensätzliche Interessen haben. Wenn der Mann das Kind will, aber die Frau nicht, dann bekommt der Mann kein Kind. Will die Frau das Kind, aber der Mann nicht, dann bekommt er ein Kind. In beiden Fällen hat das Interesse der Frau Vorrang.
Natürlich kann kein Mann von einer Frau verlangen das Kind gegen ihren Willen zu bekommen. Hier interessiert es wohl anscheinend niemanden ob es Tötung ist oder nicht. Aber anscheinden kann jede Frau von dem Mann verlagen für das Kind zu sorgen. Geht es bei dem Begriff Tötung nur darum, was die Frau fühlt? Ist Tötung oder Nicht-Tötung vom Subjektivismus der betroffenen Person abhängig?

Das habe ich aber schon vorhin gefragt: Warum hat an einer Sache, an der keiner Schuld hat, nur einer die Entscheidungsgewalt über den Ausgang? Weshalb werden nur die Interessen des einen berücksichtigt?


Zitat:
Wieso soll jeder Vater sein Kind einfach so unversorgt verlassen können, eine Mutter jedoch nicht? Weshalb wird ihr prinzipiell mehr Verantwortung für ihr Kind zuerkannt als dem Vater?


Weil es dem Vater nicht möglich ist sich zu entscheiden, ob er das Kind haben will oder nicht, der Mutter aber schon.


Huh... wir drehen uns im Kreis. Lassen wir das besser Wink
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2006 - 19:34:14    Titel:

Wenn ein Kind geboren wird, dann steht prinzipiell das Wohl des Kindes im Vordergrund. Also muß der Mann (bzw. die Mutter je nachdem wer sich um das Kind kümmert) Unterhalt zahlen.

Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, dann kann sie selbst über IHREN Körper entscheiden. Also entscheidet sie selber, ob sie abtreibt oder nicht.

Also ist es ganz einfach: Einmal steht das Wohl des Kindes im Vordergrund und einmal das Selbstbestimmungrecht der Frau über ihren Körper.

Wenn ein Mann keine Kinder möchte kann er entweder jeglichen körperlichen Kontakt mit Frauen unterlassen oder er muß halt mit dem Risiko leben.
Wenn er Kinder möchte dann kann er sich eine gleichgesinnte Partnerin suchen. Wo ist das Problem?

Ich sehe da keine "Ungleichheit". Immerhin wurde das Recht auf Abtreibung den Frauen eingeräumt, weil sie früher für eine illegale Abtreibung ihr Leben riskieren mußte und es sehr schwer war die Rechte für ihr uneheliches Kind einzufordern.

Übrigens habe ich mir die Links angesehen und ich halte das meiste für völlig aufgebauscht.
Im Vergleich würden Frauen doch immer noch schlechter in der Gleichberechtigung da stehen.
Wenn es für Frauen in der ein oder anderen Sache Vorteile gibt, dann ist das auch nicht schlimm. Noch jahrhunderter langer Unterdrückung, können nun auch die Männer mal ein wenig Ungleichheit ertragen Wink
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 11:24:58    Titel:

Jomira hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Kind geboren wird, dann steht prinzipiell das Wohl des Kindes im Vordergrund. Also muß der Mann (bzw. die Mutter je nachdem wer sich um das Kind kümmert) Unterhalt zahlen.


Mit dem sog. „Wohl des Kindes“ wurde und wird in familienrechtlichen Konflikten so derart viel Unsinn gerechtfertigt, dass man darin das sehen sollte, was es juristisch auch ist. Ein unbestimmter Rechtsbegriff, dessen konkrete Bedeutung Auslegungssache ist. Und damit verhandelbar bzw. reines Glück.

Davon mal abgesehen, ist es für Männer nach derzeitiger Rechtslage noch nicht mal möglich, ohne Zustimmung der Mutter sicher klären zu lassen (Gentest), ob es überhaupt um ihr Kind geht oder um das Kuckuckskind eines unbekannten Liebhabers. Da hier klare wirtschaftliche Interessen kollidieren, wird hier oft (zum „Wohle des Kindes“) entschieden, dass der Mann Unterhalt für Kinder zu zahlen hat, die gar nicht von ihm sind. Eine solche Zahllast ohne begründbaren Rechtsanspruch gibt es in keinem anderen Rechtsgebiet (BVG-Klagen dagegen sind bereits anhängig).


Jomira hat folgendes geschrieben:
Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, dann kann sie selbst über IHREN Körper entscheiden. Also entscheidet sie selber, ob sie abtreibt oder nicht.


Oberflächlich betrachtet kann man dieser „Mein Bauch gehört mir“-Philosophie folgen. Sie ergibt auch Sinn, wenn sich z.B. der Mann seinen Pflichten komplett verweigert oder eine tragfeste Beziehung nicht (mehr) existiert.

Bei genauerem Hinsehen muss man jedoch feststellen, dass die jungfräuliche Schwangerschaft nur in der Bibel vorkommt während realweltlich zwei zum Kindermachen gehören, die auch beide dafür geradestehen müssen. Daher kann es nicht angehen, dass nur eine Seite entscheidet. Dies würde auch dem Ideal der Gleichberechtigung widersprechen.

Jomira hat folgendes geschrieben:
Also ist es ganz einfach: Einmal steht das Wohl des Kindes im Vordergrund und einmal das Selbstbestimmungrecht der Frau über ihren Körper.


Wenn familienrechtliche Fragen einfach wären, wäre das nicht das (nach dem Steuerrecht) zweitumfänglichste Rechtsgebiet in Deutschland.

Jomira hat folgendes geschrieben:
Wenn es für Frauen in der ein oder anderen Sache Vorteile gibt, dann ist das auch nicht schlimm. Noch jahrhunderter langer Unterdrückung, können nun auch die Männer mal ein wenig Ungleichheit ertragen


Mit einer solch verdrehten Ansicht sind bereits Pogrome im Nachhinein gerechtfertigt worden.
Wer Gleichberechtigung will, sollte auch bereit sein den Preis dafür zu bezahlen: Die absolute Gleichheit bei Verlust aller vorherigen Privilegien und Sonderbehandlungen. Alle andere wäre nur verdeckter Kampf um Pfründe und Vorrechte, die dem (scheinbaren?) Ziel der Gleichbehandlung zuwiderlaufen.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 16:28:23    Titel:

Zitat:
Mit dem sog. „Wohl des Kindes“ wurde und wird in familienrechtlichen Konflikten so derart viel Unsinn gerechtfertigt, dass man darin das sehen sollte, was es juristisch auch ist. Ein unbestimmter Rechtsbegriff, dessen konkrete Bedeutung Auslegungssache ist. Und damit verhandelbar bzw. reines Glück.

Davon mal abgesehen, ist es für Männer nach derzeitiger Rechtslage noch nicht mal möglich, ohne Zustimmung der Mutter sicher klären zu lassen (Gentest), ob es überhaupt um ihr Kind geht oder um das Kuckuckskind eines unbekannten Liebhabers. Da hier klare wirtschaftliche Interessen kollidieren, wird hier oft (zum „Wohle des Kindes“) entschieden, dass der Mann Unterhalt für Kinder zu zahlen hat, die gar nicht von ihm sind. Eine solche Zahllast ohne begründbaren Rechtsanspruch gibt es in keinem anderen Rechtsgebiet (BVG-Klagen dagegen sind bereits anhängig).


Dann frage ich mich doch, wie Du Dir eine andere Regelung vorstellst? Es kann jawohl nicht sein, dass ein Mann mit der Begründung, er hätte das Kind nie haben wollen, sich um Unterhaltszahlungen drückt. Es darf nicht sein, dass die Bedürfnisse des Kindes denen des Mannes hinten anstehen müssen. Übringens hatte ich mich nicht zu Vaterschaftstest geäußert.
Es ging nur um die Unterhaltszahlungen im Falle einer ungewollten Schwangerschaft.

Zitat:
Bei genauerem Hinsehen muss man jedoch feststellen, dass die jungfräuliche Schwangerschaft nur in der Bibel vorkommt während realweltlich zwei zum Kindermachen gehören, die auch beide dafür geradestehen müssen. Daher kann es nicht angehen, dass nur eine Seite entscheidet. Dies würde auch dem Ideal der Gleichberechtigung widersprechen.


Dann mach doch bitte auch hier mal einen konkreten Alternativvorschlag?
Den wird es nicht geben. Letztendlich wird die Entscheidung bei der Frau bleiben. Immerhin wird die Geburt oder Abtreibung eines Kindes einen größeren Einfluß auf ihr Leben nehmen. Ein Kind zubekommen, bedeutet sein ganzes Leben lang Verantwortung zutragen. Für Frauen bedeutet es erst einmal auch den Beruf bzw. Ausbildung hinten anzustellen und dadurch auch Nachteilen gegenüber ihrer männlichen Konkurenten in Kauf zunehmen. Eine Abtreibung bedeutet einen operativen Eingriff an IHREM Körper vorzunehmen, der eventuelle sogar eine Unfruchtbarkeit mit sich führen könnte. Also frage ich Dich doch: Wie könnte man da verlangen, dass ein anderer Mensch da ein Mitspracherecht haben kann? Irgendwer bleibt in solcen Angelegenheiten auf der Strecke. Es kann keine absolut gerechte Regelung geben.

Ebenso wenig wird es nie eine absolute Gleichberechtigung geben. Dafür sind Männer und Frauen viel zuverschieden. Alleine die Tatsache, dass das Austragen der Kinder nur von der Frau geleistet werden kann, bringt Frauen schon Nachteile gegenüber Männern. Also muß es in gewissen Dingen einen Ausgleich geben. Hier zum Beispiel die Tatsache, dass nur Männer wehrplichtig sind. Diese "verlorene" Zeit wird sich spätestens in der Mutterschaft wieder ausgleichen.

Auf jeden Fall finde ich es ziemlich lächerlich, wenn man(n) jetzt anfängt zubehaupten, Männer wären gegenüber Frauen benachteiligt. Betrachte man doch nur mal die Gehälter. Es ist in vielen Bereichen immer noch so, dass Frauen (für die gleiche Arbeit) geringe Gehälter beziehen. Und dass sie häufig (auch wenn hier jetzt einzelne Gegenbeispiele genannt werden) bei Bewerbungen gegenüber Männern benachteiligt werden.
tan(90°)
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Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2006 - 17:44:10    Titel:

Zitat:
Ebenso wenig wird es nie eine absolute Gleichberechtigung geben. Dafür sind Männer und Frauen viel zuverschieden.

Aha! Sehe ich genauso.
Zitat:
Also frage ich Dich doch: Wie könnte man da verlangen, dass ein anderer Mensch da ein Mitspracherecht haben kann?

Es geht nicht um ein Mitspracherecht, ob die Frau nun abtreiben soll oder nicht, denn das ist allein Sache der Frau.
Zitat:
Alleine die Tatsache, dass das Austragen der Kinder nur von der Frau geleistet werden kann, bringt Frauen schon Nachteile gegenüber Männern.

Wohl wahr. Bekommt aber jede Frau ein Kind?
Zitat:
Also muß es in gewissen Dingen einen Ausgleich geben. Hier zum Beispiel die Tatsache, dass nur Männer wehrplichtig sind. Diese "verlorene" Zeit wird sich spätestens in der Mutterschaft wieder ausgleichen.

Werden Männer eingezogen damit diese "Ungerechtigkeit" ausgeglichen wird? Ich vermute nicht...
Überspitzt formuliert: Soll ich mir jetzt außerdem ein Bein abhacken, weil mein Nachbar einbeinig und dadurch benachteiligt ist?
Diese Argumentation ist unzulässig und gefährlich. Warum soll jemand bestraft werden, obwohl er keinerlei Schuld am Leid eines anderen hat?
Zitat:
Auf jeden Fall finde ich es ziemlich lächerlich, wenn man(n) jetzt anfängt zubehaupten, Männer wären gegenüber Frauen benachteiligt.

Man behauptet außerdem nicht, sondern beobachtet und sieht. Verfolge mal über ein paar Tagen Arne Hoffmanns Blog oder lies mal im Archiv herum.
Häusliche Gewalt gegen Männer, Rechte von Scheidungsvätern, Männer, die unschuldig im Gefängnis sitzen, weil sie von Frauen der Vergewaltigung falschbezichtigt wurden usw. sind immer noch Sachen, die noch keinen wirklichen Anklang in der Öffentlichkeit gefunden haben...
Zitat:
Betrachte man doch nur mal die Gehälter. Es ist in vielen Bereichen immer noch so, dass Frauen (für die gleiche Arbeit) geringe Gehälter beziehen.

Was ist "gleiche Arbeit"?
Warum wird etwas festgestellt und zugleich Forderungen gestellt, anstatt nach den Ursachen zu fragen? Außerdem gibt es Studien, die das Gehaltsproblem relativieren und teilweise umkehren.
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