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Lernen im 1. Semester
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guggi
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2005 - 19:16:59    Titel: Lernen im 1. Semester

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die älteren Studierenden:

Ich studiere derzeit im 1. Semester Jura und arbeite die ganzen Stunden immer im Lehrbuch nach. Das nimmt in der Woche so ca. 5 Tage a' 4 Stunden in Anspruch.

Meine Fragen:

1. Ist das zu viel im 1. Semester, weil jeder meint, man solle es genießen?
2. Der Stoff ist ganz schön viel und durcheinander. Lernt man auf die Klausur hin anders, bzw. mit Skripten oder wie? Ist das normal, dass ich den Stoff als übermäßig viel empfinde?

Viele Grüße und danke!!
?uestlove
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Anmeldungsdatum: 26.09.2005
Beiträge: 18
Wohnort: Rostock

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2005 - 00:26:57    Titel:

Hallo Guggi!

Ich denke, eine pauschale Antwort auf deine Frage kann man nicht geben, da es immer auch von der einzelnen Person abhängt (der Eine versteht schon alles beim ersten Hören und merkt es sich, der nächste muss vielleicht immer und immer wieder das selbe Kapitel lesen, bis er es verstanden hat). Ich kann nur von mir persönlich sagen, dass ich vier Stunden pro Tag (+ Vorlesungen etc.) schon ziemlich viel fürs erste Semester finde. Ich denke, man sollte schon regelmäßig nacharbeiten und auch (und vor allem) anhand von Fällen den gelernten Stoff überprüfen. Andereseits darfst du übers Lernen hinaus nicht das Leben vergessen, denn wenn du irgendwann keinen Spass mehr im Leben hast, dann wird er dir auch im Studium vergehen und dann hat das ganze Lernen auch nichts gebracht.

Ich habe im ersten Semester ungefähr 1 1/2 Stunden pro Tag gelernt, am Wochende (die Nachmittage über auch mal 2 oder 3, aber nicht regelmäßig). Wenn's auf die Klausur zugeht, wird dieses Pensum natürlich erhöht, je nach dem, wie nötig es ist.

Zu deiner Bemerkung, dass du den Stoff als übermäßig viel empfindest, kann ich nur sagen: JA, ES IST VIEL...
Gerade im ersten Semester, wo noch alles neu ist (vorallem BGB AT), sieht man sich vor einem unüberwindbaren Berg. Dieser Berg ist auch äußerst hoch, aber er ist überwindbar, wenn man strukturiert vorgeht und den Spaß nicht aus den Augen vergisst. Ein guter Tipp ist die private Lerngruppe. Such dir 2 oder max. 3 Kommilitonen, mit denen du dich einmal in der Woche triffst und dann jeweils anhand von Fragen und Fällen ein anderes Thema erarbeitet wird. Das hilft echt!

Verlier den Mut nicht und viel Erfolg!!!
Christian205
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2005 - 10:45:18    Titel:

Hallo,

ich bin auch im ersten Semester (Baden-Württemberg) und fühle mich von dem rießen großen Berg an Stoff vor mir ein bisschen eingeschüchtert.

Mein größtest Problem ist zu wissen, was ich alles können/wissen muss nach dem ersten Semester (bzw. auch die anderen Semster). Ich befürchte nämlich, wenn ich einfach nur das lerne, was die Profs besprechen, dann werde ich bei den kleinen Scheinen im 2. Sem große Probleme haben. Denn da wird sicherlich nicht darauf rücksicht genommen, was Prof xy alles mit uns besprochen hat.

Die Profs haben zwar eine Gliederung, doch so aussagekräftig sind die nicht und nach ihren Aussagen können sie eh nicht alles relevante besprechen.
Wenn ich mir dann mal die Lehrbücher hernehme und schaue, was für Themen die behandeln steh ich vor dem gleichen Problem.

Z.B. habe ich den Grundkurs BGB von Musielak. Heißt das, dass ich alles was in diesem Buch besprochen wird nach dem 1. Semster wissen muss, um dann im 2. Semster nicht überfordert zu werden, weil ich noch Sachen aus dem 1. lenen muss?

Das gleiche Problem ist bei Ö-Recht. Da weiß ich auch nicht, was für Themen ich nach dem 1. 2. 3. ... Sem wissen muss.

Strafrecht wird bei uns im 1. Sem sehr vernachlässigt nur 2sws da der kleine Schein erst im 3. geschrieben wird. Deswegen mach ich mir da noch kein großen Kopf und les nur nach was die Professorin besprochen hat.



Christian
herrschendeMeinung
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2005 - 13:24:28    Titel:

Ich würde im ersten Semester klein anfangen. Ich erinnere mich noch an unseren Block von je acht Stunden BGB AT und dann ab der Hälfte des Semesters acht Stunden Schuldrecht AT auf 2x4 Stunden verteilt. Das war wirklich anstrengend.

Das größte Problem im ersten Semester ist in meinen Augen, dass man noch nicht so richtig versteht, wofür man das eigentlich gerade alles erlernt. Das erschließt sich dann erst so richtig, wenn ein wenig besonderer Teil hinzukommt, gleiches gilt natürlich im Strafrecht. Bei uns war es so, dass unsere Prof zum Glück schon praktisch das ganze Kaufrecht im Schuldrecht AT besprochen hat, das hat unheimlich geholfen.

Zum Lernen:
Ich würde noch nicht so viel mit den Büchern machen. Die sind doch sehr umfangreich und für Erstsemester zu komplex, weil sie eben nicht nur für die Anfänger geschrieben sind.

Undbedingt zu empfehlen ist der Besuch von Arbeitsgemeinschaften. Denn da bespricht man Fälle und Fallbearbeitungstechniken, die man für die Klausur brauchen kann. Denn zumindest im Zivilrecht haben wir im ersten Semester schon Fallklausuren bekommen.

Einen guten Einstieg in die Materie bieten die Richter Skripten. Die sind nicht auf einem ganz so hohen Niveau, aber schön übersichtlich und nicht so umfangreich.

Also kurz zusammgengefasst: Nicht unbedingt gleich an die großen Lehrbücher (kann natürlich nicht schaden, wenn man mit zurecht kommt) und vor allem klausurbezogen lernen. Das große Ganze erschließt sich einem eh erst später.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2005 - 12:10:59    Titel:

hallo!
ich studiere auch gerade im ersten semester jura in köln!

nun ganz im gegenteil zu dem, was ich bisher hie rgelesenhabe find eich BGB AT doch revht angenehm. Finde da bisher auch alles ganz ok wie das bei uns gemqacht wird. das stimmt schon das es recht viel ist, aber irgendwie klappt das doch ganz gut. nächste woche steht ja schon die erste BGB klausur an und ich bin geaspannt wie das wird. dann werd ich ja sehen obs wirklich so angenehm war.
was mir viel mehr sorgen bereitet ist Staatsrecht. also damit komm ich ja garnicht klar. also nicht weil ich da snicht verstehe sondern weil ich nicht wirklich den prof und seine vorlesung gut finde. er macht echt überhaupt nichts. ich weiß da nicht wie ich die klausur schreiben soll!

ach so..mein lernpensum beträgt auch min3-4 std am tag also ohne die vorlesungen. damit komme ich aber auch gut klar.

LG
elenja
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Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 22:44:00    Titel:

ich bin auch im ersten semester.
ZR und StrR finde ich jetzt auch nicht so tragisch, dagegen Staatsorganisationsrecht. ich hab absolut keine ahnung davon Smile und schon gar nicht wie man da fälle lösen soll....

aber ein lernpensum von 3-4 stunden finde ich schon ziemlich viel neben den vorlesungen und den arbeitsgemeinschaften.

ich lern durchschnittlich vielleicht 2 stunden, am wochenende etwas mehr und direkt vor den klausuren halt intensiv.
Tommy_Vercetti
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2005 - 00:55:21    Titel:

Bis zu unserem Kleinen Öff hatte da auch wirklich keiner Ahnung...Bis dahin war's auch nicht so wichtig, da steht hauptsächlich StR im Vordergrund, dicht gefolgt von BGB...

Nicht schlecht, 3-4 Stunden für's erste Semester zu lernen. Wenn ich da zurückdenke - war da recht faul und hatte nur die AG's (regelmäßig) & die Vorlesungen (sporadisch) besucht, das war's auch schon... Laughing
Aikou
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Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2005 - 16:55:45    Titel:

Hm, kommt denke ich auch drauf an, wieviel man im ersten Semester nebenbei macht. Ich hatte 35 SWS, da war nicht so viel mit 4 Stunden lernen am Tag. Aber das 1. Semester ist auch noch locker, im 2. hab ich schon mehr als doppelt so viele Hauptfächer (im ersten BGB AT und Staatsorga, jetzt BGB SR + Verträge, BGB BT 2, Strafrecht und Grundrechte). Jetzt lerne ich locker 4 Stunden, aber ich mache auch keine Grundlagenscheine mehr (Gott seis gedankt), und Fallvorstellung und solche Späße auch nicht. Sind aber so auch schon 25 SWS.
Und ich finde Skripten total unausreichend, auch für's erste Semester. Die geben einem doch nur ein Skelett, das man noch mit Innereien füllen muss, um es mal bildlich auszudrücken. Ich habe in jedem Fach ein Lehrbuch und so bekomme ich langsam ne richtige Vorstellung des jeweiligen Fachs. Es sind zwar 5 Stück mit insgesamt ca 2200 Seiten, aber wer Jura studiert beschwert sich doch nicht wegen sowas Smile Romane waren gestern! Aber Richterskripten habe ich trotzdem alle, als Struktur sind die sehr hilfreich. Ach und empfehlen kann ich allerwärmstens die Fällebücher "Die Fälle", sinniger Name, sind schwarz und relativ dick. Für übers Semester sehr hilfreich, am Ende des Semesters sollte man lieber Klausurfallbücher benutzen. Jaja, wer nicht gerne liest ist in Jura absolut falsch.

VG,
Ben
thomas151
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Anmeldungsdatum: 13.12.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 13:15:23    Titel:

Aikou hat folgendes geschrieben:
Jaja, wer nicht gerne liest ist in Jura absolut falsch.


Der ist nicht nur in Jura falsch, sondern sollte sich auch Gedanken machen, ob er wirklich zum Studieren geeignet ist. Wink
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