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TalibKweli Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.07.2005 Beiträge: 295 Wohnort: London
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 13:17:50 Titel: BWL-Professoren Ranking Handelsblatt |
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Die besten Professoren sitzen in Mannheim und Kiel
1. Christian Homburg (Mannheim, Marketing)
2. Andreas Drexl (Kiel, Operations Research)
3. Martin Weber (Mannheim, Finanzwirtschaft)
4. Ruth Stock-Homburg (Hohenheim, Unternehmensführung)
5. Dirk Sliwka (Köln, Personal)
6. Alf Kimms (Freiberg, Operations Research)
7. Gunter Löffler (Ulm, Finanzwirtschaft)
8. Sönke Albers (Kiel, Marketing)
9. Bernd Skiera (Frankfurt, Marketing)
10. Rainer Kolisch (TU München, Operations Research)
11. Hartmut Stadtler (Hamburg, Logistik und Transport)
12. Harald Hruschka (Regensburg, Marketing)
13. Erwin Pesch (Siegen, Wifo)
14. Matthias Kräkel (Bonn, Personal und Orga)
15. Andreas Löffler (Hannover, Banken und Finanzierung)
16. Ulrich Rhonemann (Köln, Produktion und Logistik)
17. Karl Inderfurth (Magedeburg, Produktion und Logistik)
18. Manfred Krafft (Münster, Marketing)
19. Erik Theissen (Bonn, Finanzwirtschaft)
20. Carsten Homburg (Köln, Controlling)
21. Ernst Maug (Mannheim ab 2006, Corporate Finance)
22. Stefan Voß (Hamburg, Wifo)
23. Knut Haase (Dresden, Logistik und Verkehr)
24. Torsten Gerpott (Duisburg, Telekommunikationswirtschaft)
25. Stefan Minner (Mannheim, Logistik)
Methodik
Basis der Rangliste ist das Ranking BWL-relevanter Zeitschriften des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB). Es teilt die Zeitschriften anhand einer aufwendigen Befragung der Verbandsmitglieder in Kategorien von A+ bis E ein. Für die Studie wurden die Veröffentlichungen in den Kategorien A+ (8 Pkt.), A (4 Pkt.) und B (2 Pkt.) gezählt. Bei Mehrfachautorenschaft wurde die Punktzahl der Autoren aufgeteilt. Es wurden die Veröffentlichungen seit 1996 einschließlich der bereits zur Veröffentlichung angenommenen einbezogen. Bei jüngeren Autoren, die noch nicht seit 1996 publizieren, wurde die Anzahl der Veröffentlichungen mit einem Korrekturfaktor auf den gesamten Beobachtungszeitraum hochgerechnet. |
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saldo Full Member

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 238
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 14:32:44 Titel: |
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Naja, all denjenigen, die einen Eindruck der bahnbrechenden Erkenntnisse von Homburgs Forschung bekommen möchten, denen sei einmal dieser Text hier zu empfehlen:
http://www.dbwnet.de/Dialog/5_2004_Dialog3.pdf
Man muss sich manchmal wirklich fragen wofür unsere Steuergelder verschwendet werden und warum es Menschen gibt, die nichts besseres zu tun haben, als solche sinnlosen Dialoge zu führen...
Interessant am Ranking ist aber zu sehen, was aus seiner ehemaligen Lehrstuhlmitarbeiterin geworden ist (siehe Platz 4). Die Gute hatte ich damals noch in der Absatzwirtschaft-Übung. Es gab schon damals Gerüchte über die Beiden, die sich jetzt zu bewahrheiten scheinen
Nun denn, die zentrale Aussage dieses Postings soll wohl sein, zum Studieren nach Mannheim zu gehen, um Homburg inmitten von Studenten-Hunderschaften live zu erleben. Zugegeben, seine humoristischen Einlagen waren ganz amüsant (auch wenn sie sich im Hauptdtudium verdächtig oft wiederholt haben), aber ob das für miesen Job- & Gehaltsaussichten mit Mannheim-Diplom entschädigt, ich weiss nicht so recht... |
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coffeinjunky Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 16:09:06 Titel: |
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| saldo hat folgendes geschrieben: | Man muss sich manchmal wirklich fragen wofür unsere Steuergelder verschwendet werden und warum es Menschen gibt, die nichts besseres zu tun haben, als solche sinnlosen Dialoge zu führen...
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Nun gut, ich bin eigentlich kein Freund von Markteting, doch Homburgs Buch ist auch bei uns Standardlehrwerk und zugegebenermaßen nicht schlecht. Und wie sinnvoll die akademische Lehre xy ist haben doch wohl diejenigen zu entscheiden, die sich darin auskennen, nämlich die Forschenden, oder nicht?
| Zitat: | | Nun denn, die zentrale Aussage dieses Postings soll wohl sein, zum Studieren nach Mannheim zu gehen, um Homburg inmitten von Studenten-Hunderschaften live zu erleben. Zugegeben, seine humoristischen Einlagen waren ganz amüsant, aber ob das für miesen Job- & Gehaltsaussichten mit Mannheim-Diplom entschädigt, ich weiss nicht so recht... |
Diese humoristischen Einlagen sind wohl eine Eigenart von Marketing-Profs, aber wenn du von einem miesen Job mit miesen Gehaltsaussichten sprichst, dann lebst du wohl in einer anderen Welt, oder warst einfach schlecht. Wenn du über miese Studienbedingungen meckern würdest, wäre dies wesentlich plausibler.
Ich komme übrigens gerade von einer Vorlesung von Herrn Drexl und weiß daher sehr gut, dass diese Namen nicht umsonst ganz oben stehen, da es sich um ein eher qualitativ orientiertes Ranking handelt und nicht solch stümperhaftes Werk wie die CHE-Rankings, für die hier jeder Statistik I Student durchfallen würde.
Und hier nochmal ein qualifiziertes Statement zum Ranking:
| Zitat: | Drei Universitäten geben in der deutschen BWL-Forschung den Ton an, zeigt die Handelsblatt-Untersuchung.
Mannheim: Klar an der Spitze liegt die Universität Mannheim, wo die Nummern 1, 3, 25 und ab Januar auch 21 der Rangliste arbeiten. Als eine der ersten Fakultäten hat Mannheim bei der Berufung von Professoren vor allem Wert auf wissenschaftliche Exzellenz gelegt. Inzwischen gibt es einen sich selbst verstärkenden Kreislauf: „Weil hier schon so viele gute junge Leute sind, haben wir in der Konkurrenz um die besten Nachwuchsforscher gute Karten“, sagt der Mannheimer Betriebswirt Martin Weber (Rang 3).
Kiel: Ebenfalls eine Führungsrolle hat die Universität Kiel – an der kleinen Fakultät mit nur acht BWL-Lehrstühlen lehren zwei Top-10-Professoren: Andreas Drexl (Rang 2) und Sönke Albers (Rang 8 ). Zudem haben die auf den Rängen 6, 9, 10 und 18 platzierten BWL-Professoren in Kiel promoviert oder habilitiert. Ein Grund für diese herausragende Stellung ist: Kiel setzte früher als die meisten anderen Unis in der BWL auf empirische Forschung.
Köln: Mit etwas Abstand hinter Mannheim und Kiel folgen die Betriebswirte der Universität Köln. Drei der besten 25 Professoren arbeiten in der Domstadt. Dirk Sliwka (Nr. 5) schafft es in die Top 10, Ulrich Thonemann folgt auf Platz 16, Carsten Homburg – Bruder des bestplatzierten Christian Homburg aus Mannheim – rangiert auf Platz 20. |
Quelle: [url]http://www.handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,301115,996136/artpage/2/SH/0/depot/0/index.html[/url] _________________ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:00:08 Titel: |
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| Sehr seltsam an diesem Ranking ist nur, dass die Königsdisziplinen der BWL Steuern und Rechnungswesen/Wirtschaftsprüfung garnicht vertreten sind, während das Laberfach Marketing oben thront. Und dass Herzig, Theissen oder Jacobs nicht dabei sind, ist doch einfach nur lächerlich. |
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:01:05 Titel: |
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Man muss sich schon fragen, wie solch ein Unsinn überhaupt publiziert werden kann.
In Controlling ist der derzeit meistzitierte Prof. Küpper , so zumindest die Laudatio von Prof. Kaserer von der TUM anläßlich der Ehrendoktorwürde für Küpper.
Es kommt nämlich nicht nur darauf an, wieviel jemand publiziert, sondern wie oft er selbst zitiert wird. Hierfür ist einzig ein Zitationsindes wie der SSCI interessant. Zudem wird eine Buchpublikation offenbar überhaupt nicht gerankt?
Oder in Rechnungslegung - der Top-Prof ist neben Baetge (emeritiert) Ballwieser - keine Erwähnung.
Was soll überhaupt ein Ranking, dass Profs unterschiedlicher Spezieller BWLs vergleicht. Ich mache doch auch kein Ranking in dem ich Medzin, BWL, Jura, Theologie in einer Reihenfolge aufführe. So ein methodischer Unsinn... |
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Ingo314 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.07.2005 Beiträge: 522
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:01:54 Titel: |
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Also ich kann die Fachkompetenz des Professor Homburg noch einmal unterstreichen.Exakt, präzise und unanfechtbar. _________________ Liebe Grüße euer Ingo |
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coffeinjunky Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:11:03 Titel: Re: BWL-Professoren Ranking Handelsblatt |
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| TalibKweli hat folgendes geschrieben: | Die besten Professoren sitzen in Mannheim und Kiel
[)
Methodik
Basis der Rangliste ist das Ranking BWL-relevanter Zeitschriften des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB). Es teilt die Zeitschriften anhand einer aufwendigen Befragung der Verbandsmitglieder in Kategorien von A+ bis E ein. Für die Studie wurden die Veröffentlichungen in den Kategorien A+ (8 Pkt.), A (4 Pkt.) und B (2 Pkt.) gezählt. Bei Mehrfachautorenschaft wurde die Punktzahl der Autoren aufgeteilt. Es wurden die Veröffentlichungen seit 1996 einschließlich der bereits zur Veröffentlichung angenommenen einbezogen. Bei jüngeren Autoren, die noch nicht seit 1996 publizieren, wurde die Anzahl der Veröffentlichungen mit einem Korrekturfaktor auf den gesamten Beobachtungszeitraum hochgerechnet. |
kannst du mal naeher auf die methodik eingehen,
wurden mal wieder nur deutschsprachige journals einbezogen, wie sieht es mit deutschen, die zZ im ausland sind (inderst,Piazzesi) aus, wurden die ausgeschlossen ? |
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bwlfan Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 372 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:11:18 Titel: |
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| Also soweit ich das jetzt verstehe, ging es bei dem Ranking um die Anzahl der Veröffentlichungen? Das bescheinigt ja dem jeweiligen Prof, dass er Ahnung vom Fach hat (also wenn die jeweilige Zeitschrift nicht jeden Müll abdruckt). Aber was sagt es darüber aus, wie gut der jeweilige Prof ist?!? Nur weil jemand Ahnung hat, wovon er spricht, ist er doch nicht automatisch ein guter Prof??? Wenn er den ganzen Tag im Lehrstuhl sitzt und tolle Aufsätze schreibt aber in den Vorlesungen nichts davon rüberbringt, ist er doch kein guter Prof, oder seh ich das falsch? Na wie auch immer. |
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 18:13:32 Titel: |
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@ Doc
Zur Kunst des Lesens: Das Ranking basiert auf Publikationen in INTERNATIONALEN Fachzeitschriften. Im Rechnungswesen herrscht allerdings nach wie vor eine nationale Ausrichtung... Das erklärt auch die Platzierungen, so hat Küpper nur relativ wenig international publiziert... Im weltweiten Vergleich ist das allerdings entscheidend. Carsten Homburg ist hier die Ausnahme, was wohl auch an seinem OR-Background liegt. |
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TalibKweli Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.07.2005 Beiträge: 295 Wohnort: London
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 19:20:27 Titel: |
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| Ein anderen Interssanter persönlicher Aspekt ist, dass die viertplatzierte Christian Homburgs Frau und Carsten Homburg auf Platz 20 sein Bruder ist. |
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 19:39:10 Titel: |
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| und Carsten Homburgs Frau den Financial Engineering LS in Karlsruhe hat... |
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TalibKweli Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.07.2005 Beiträge: 295 Wohnort: London
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 19:45:25 Titel: |
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Danke, jetzt ist das auch geklärt. Sie hat nämlich in Mannheim bei LS Bühler promoviert und habilitiert. |
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 28 Nov 2005 - 20:21:12 Titel: |
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| Auch ganz amüsant ist, dass fast die Hälfte dieser Professoren direkt aus dem Operations Research Umfeld kommen... |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 04:10:44 Titel: |
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erstaunlich finde ich, dass die hochgelobte LMU Muenchen garnicht vertreten ist. Muenster und wir ( ) schneiden auch sauschlecht ab.
Ich werde mir mal die Methodik zu gemuete fuehren, mal sehen ob da wieder dilettanten am werk waren (wie bei che). Man kann wohl davon ausgehen, dass nur Profs deutscher Unis vertreten sind, und keine Deutschen im Ausland. |
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 07:06:16 Titel: |
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Ich hatte mich schon mit dem VHB-Ranking der Zeitschriften befasst (veröffentlicht in der ZfbF) und da landeten die deutschen BWL-Standardzeitschriften auf mittleren Plätzen.
Das ist doch schon mal Quatsch, nur weil eine Zeitung in USA oder GB publiziert wird, muss sie doch nicht besser sein. Und für deutsche Profs ist es doch klar, dass die Sprachbarriere ein Problem darstellt. Wenn ich an Leute wie Schmalenbach, Gutenberg, Heinen oder Kosiol denke, die ja auch nur in Deutschland publizierten, die wären bei diesem "Ranking" gar nicht vertreten, obwohl sie die Grundlagen für unser Fach gelegt haben.
Zudem fehlt mir die Erfassung von Büchern völlig.
Die Aussage das besonders viel zitiert wird, wer besonders viel Unsinn schreibt, ist doch ziemlich blödsinnig. Der Zitationsindex ist der wissenschaftlich anerkannte Maßstab für die Bewertung von Forschungsleistungen. Und zu behaupten Küpper oder Ballwieser würden Unsinn schreiben, zeigt, naja, ziemlich viel Unkenntnis mit der Wissenschaftswelt. Einen Ehrendoktor bekommt man von der TUM nicht für Unsinn!!! Und Ballwieser ist Mitglied der Bay. Akademie der Wissenschaften und das ist schon ein sehr elitärer Club.
Also dieses Ranking ist methodischer Unsinn, da es
nur einen engen Ausschnitt abbildet (englische Pulikationen) und die Publikationen in deutschen Standardwerken unter den Tisch fallen läßt
Unterschiedliche Fachgebiete munter mixt
Keine Zitationen berücksichtigt
Keine Buchpublikationen berücksichtigt
Das ist einfach nur Müll. |
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 09:43:02 Titel: |
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| Also wenn englische Sprache heute noch ein Hinderniss für einen BWL Professor darstellt dann gute Nacht... Bei dem Ranking Forschungsleistungen evaluiert und die müssen sich nun mal an internationalen Maßstäben messen lassen. Wenn Du die Review Prozesse bzw. Eingangshürden deutscher Magazine mit denen internationaler Journals vergleichst dürfte Dir klar werden, warum letztete höher bewertet werden. Buchpublikationen beinhalten i.d.R. keine Primärergebnisse, sondern fassen bereits geleistete Forschung zusammen, deswegen werden sie auch weniger stark berücksichtigt bei Rankings... |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 12:17:06 Titel: |
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| Was soll dieses Hochspielen internationaler Zeitschriften? Es gibt doch viele andere wichtige Veröffentlichungen. Wenn Leute wie z.B. Herzig in wichtigen Kommissionen mitarbeiten (in seinem Fall Steuerkonzept der Stiftung Marktwirtschaft) und dabei Forschungsarbeiten herauskommen, dann halte ich das für erwähnenswerter als die Veröffentlichungen in irgendwelchen Zeitschriften. Was bringt es denn in den "Königsdiziplinen" Steuerlehre und WP, wenn nationale Sachverhalte in internationalen Zeitschriften publiziert werden? Dagegen sind natürlich "Laberfächer" wie Marketing wie geschaffen für solche Zeitschriften. Trotzdem würde doch wohl kaum ein ernstzunehmender Betriebswirt Leute wie Homburg höher bewerten als Herzig, Jacobs, Theissen oder Ballwieser. |
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 13:33:05 Titel: |
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| Das im Bereich Steuern oder REchnungslegung gewisse nationale Tendenzen vorherrschen liegt in der Natur der Sache und ist sicherlich ein großes Manko dieses Rankings. Allerdings gibt es hier auch eine starke Internationalisierung, Stichwort IFRS oder int. Besteuerung... Zu behaupten, dass nur Laberfächer international publizieren zeugt dagegen von Ignoranz und Unwissenheit... Operations Research oder Finance als solche zu bezeichnen wäre wohl absolut daneben. Zu mal auch Finance und Conrolling integrale Bestandteile der BWL und seiner "Köngisdiziplinen" sind. |
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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Ingo314 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.07.2005 Beiträge: 522
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:21:45 Titel: |
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ich leibe diesen Neid in deutschland....
wieso will man nicht akzeptieren dass Professor Homburg einfach der beste ist??? _________________ Liebe Grüße euer Ingo |
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Mango Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.12.2004 Beiträge: 1168
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:41:48 Titel: |
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Und vor allem Wayne interessiert die ANZAHL der Publikationen... _________________ "Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow) |
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Ingo314 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.07.2005 Beiträge: 522
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:44:11 Titel: |
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na dann könnt ich ja auch mal anfangen müll zu publizieren......
vielleicht stehe ich ja dann aufs wynes liste ganz oben... _________________ Liebe Grüße euer Ingo |
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visual_display_unit Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 20.06.2005 Beiträge: 530
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:45:13 Titel: |
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Ingo314
Keine Ahnung, aber wieder mal die größte Klappe. |
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Mango Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.12.2004 Beiträge: 1168
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:49:26 Titel: |
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hrhr...
pass auf, sonst schreibt er wieder im Psycho-Forum über dich
Ansonsten sollte vielleicht mal jemand Ingo die Geschichte mit dem Kuchen und den Krümeln näher bringen  _________________ "Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow) |
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Ingo314 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.07.2005 Beiträge: 522
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:51:13 Titel: |
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virtual bla bla
möchtest du wieder eine Umfrage gegen mich starten?du tust mir wirklich leid, armer hans... _________________ Liebe Grüße euer Ingo |
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Monnemer Junior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 47
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:53:06 Titel: |
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Der Küpper-Vergleich hinkt insofern, als das Handelsblatt lediglich aktuelle Publikationen ausgewertet hat (ich glaube ab 1999 oder so). Da hilft es Herrn Küpper halt nicht soviel, seit 1975 publiziert zu haben.
Ob das jetzt nun gerecht ist oder nicht, es spiegelt jedenfalls den momentanen Forschungsoutput wieder.
Und wenigstens sagen die beim Handelsblatt ganz genau, was sie untersuchen und ranken, nämlich INTERNATIONALE Publikationen SEIT 1999 (oder so).
Also hat das ganze denke ich schon eine gewisse Aussagekraft, jedenfalls mehr als ein CHE Ranking... |
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Mango Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.12.2004 Beiträge: 1168
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:54:04 Titel: |
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Über´s CHE-Ranking müssen wir glaub ich net streiten, da sind sich denk ich alle einig, dass der Mechanismus einfach nur sinnfrei ist  _________________ "Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow) |
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visual_display_unit Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 20.06.2005 Beiträge: 530
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 16:54:58 Titel: |
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tja ingo,
es wurde ja eindeutig bewiesen, dass du 100% "mach die mücke quote" hattest. also... mehr wollte ich gar nicht wissen. du gehst scheinbar jedem tierisch auf den geist. |
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 17:06:29 Titel: |
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Na, das Handelsblatt hat ja wohl auch nur die Anzahl gezählt und ich denke selbst in den Zahlen von 1999 schlägt Küpper den Controlling-Homburg. Das muss man auch eigentlich gar nicht diskutieren, wer nur ein ganz klein wenig Ahnung von Controlling hat, weiß, dass es da in Deutschland zwei dominierende Lehrstühle gibt. Horvath in Stuttgart und Küpper an der LMU. Beide haben ein Standardlehrbuch zum Controlling geschrieben und Küpper mit Schweitzer noch das Lehrbuch zur KER. Horvath ist jetzt emeritiert und Nachfolger wird Pedell, ein Küpper-Habilitand.
Ein "Ranking" das weder Horvath noch Küpper im Controlling aufführt, sondern jemanden aus dem homburg-Clan ist einfach Müll, da es nicht reliabel und valide ist, sondern kontrafaktisch. Ich kann den Marketingbereich nicht beurteilen, in Controlling kenne ich mich aber aus. Und da kommt man um Küpper nicht herum und von daher scheibt mir das Ranking nicht besonders gut zu sein. |
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saldo Full Member

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 238
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 17:19:05 Titel: |
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Es würde mich wundern, wenn diese ganzen Publikationen auch wirklich ausschliesslich von den jeweiligen Lehrstuhlfürsten stammen würden würden. Meist sind es doch die bemitleidenswerten Doktoranten, die sich mit Literatursuche und Datensammeln abschuften, damit dann der Prof. seine Unterschrift drunter setzen und die Lorbeeren kassieren kann.
Abgesehen davon habe ich noch nicht gesehen, dass man im Ausland über irgendeinen deutschen BWL-Professor gesprochen hätte (obwohl die ja angeblich die "Grundlagen des Fachs" gelegt haben sollen ). Wenn man mal ein paar Artikel von Porter & Co. gelesen hat und die mit Veröffentlichungen dt. BWL-Ikonen vergleicht, dann versteht man auch schnell warum:
Die deutschen Profs bezwecken mit ihren Publikationen lediglich durch umständliche Formulierungen, übertrieben komplizierten Satzbau und übertriebenen Formalismus den Lesern ihre interlektuelle Überlegenheit zu suggerieren. Es wird anscheinend bewusst weniger Wert darauf gelegt, die zentralen Erkenntnisse aus ihrer Forschung möglichst vielen Lesern weltweit zu kommunizieren, womöglich um vorzubeugen, dass die methodischen Fehler erkannt werden...
Warum hat man den in Harvard & Co. noch keinen dieser brillianten dt. Publikationsweltmeister zu sich gerufen, vermutlich allein wegen der Sprachbarrieren (und dies im wörtlichen Sinne ).
Homburg (der aus MA) war ganz stolz darauf, als er damals als "erster dt. BWL-Prof überhaupt" einen Ruf an die Weatherhead School of Management der Case Western Reserve University bekommen hatte. Welche Ehre! Naja, mit PLatz 64 im FT Ranking immer noch besser platziert als Mannheim und der dt. Rest.... |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 17:37:45 Titel: |
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| Was soll denn eine US-Uni mit deutschen Steuer- oder WP-Professoren ? In diesen Bereichen (die allerdings wohl die Top-BWL-Disziplinen sind)sind die Deutschen mit Sicherheit top, aber das sind eben eher national begrenzte Bereiche. |
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Hanuta Junior Member

Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 33
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 18:17:18 Titel: |
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Stimmt, das Ranking ist bestimmt fürn Arsch....die Boulevard- Zeitung namens Handelsblatt gehört ja, wie jeder weiß, zu den unseriöseren seiner Gattung......die haben bestimmt keine Ahnung und schreiben nur Müll....
Ich finds immer wieder lustig wie sich manche Leute durch irgendwelche Rankings persönlich angegriffen fühlen.....jeder studiert hier anscheinend an der besten Uni mit den besten Profs...die "Guten" geilen sich an den Rankings auf und die "Schlechten" müssen sich "verteidigen" und beweisen, dass ihre Uni bzw. Profs eigentlich in diesem Ranking hätten vertreten sein müssen.....echt lächerlich. |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 18:25:56 Titel: |
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| Erstaunlich wie Du so wenig Inhalt in einen so langen Text kleidest. Auch Du kannst doch wohl nicht leugnen, daß die wichtigsten Fächer der BWL in dem Ranking nicht (Steuern,WP) oder kaum (Finanzierung) auftauchen, während unwichtige Randgebiete (wie operations research) oder Laberfächer (Marketing) dominieren. Das ist völlig unabhängig von der Uni. Von den bekanntesten Namen unter den Profs taucht kaum einer auf (z.B. Jacobs, Herzig, Ballwieser, Theissen, Achleitner fehlen). |
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coffeinjunky Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 19:07:01 Titel: |
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| Dr.med. in spe hat folgendes geschrieben: | | Erstaunlich wie Du so wenig Inhalt in einen so langen Text kleidest. Auch Du kannst doch wohl nicht leugnen, daß die wichtigsten Fächer der BWL in dem Ranking nicht (Steuern,WP) oder kaum (Finanzierung) auftauchen, während unwichtige Randgebiete (wie operations research) oder Laberfächer (Marketing) dominieren. |
Mir scheint eher, dass da jemand nur neidisch ist und etwas knüppeln möchte. Operations Research sowie der statistisch-fundierte Bereich des Marketing sind doch die einzigen wissenschaftlichen Bereiche der BWL, neben einigen kleineren weiteren Fächern. Du willst mir doch nicht erzählen, dass KLR, Steuern oder so etwas mit Wissenschaft zu tun haben. Das ist doch nur eine positivistische Ausbildung, während sich OR mit wirklich wissenschaftlich interessanten Frage beschäftigt. _________________ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 19:40:25 Titel: |
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Das Ranking ist halt methodisch schwach, sorry, es ist einfach so. Überlegt doch bitte mal:
1) Publikationen sind unabhängig von ihrer Sprache gut oder schlecht. Die Ablehnungsquote bei der ZfbF liegt ja auch bei 2/3, die publizieren wirklich nur erstklassige Artikel, die doppelt blind begutachtet werden von 2 Gutachtern (ich bekomme die ZfbF und bin daher damit etwas bewandert). Warum zählen nationale Publikationen nichts, bei diesem Ranking? Warum machen wir uns eigentlich immer selbst so schlecht. In Deutschland gibt es drei herausragende Zeitschriften, die ZfB, die ZfbF und DBW. Warum tun wir uns so schwer dies anzuerkennen.
2) Es fehle eine Berücksichtiging des Zitationsindex. International ist das eine der wichtigsten Größen bei der Beurteilung der Forschungleistung, beim Handelsblatt: Fehlanzeige
3) Man vergleicht munter Äpfel mit Birnen: Besser wäre ein Ranking aller Profs innerhalb einer Speziellen BWL
4) Publikationen vor 1999 fallen unter den Tisch: Heißt das, dass ein junger Prof, der in 1999 seine erste Publikation in einer renommierten Zeitschrift platziert hat besser ist, als einer der in 1998 seine erste Publikation hatte?
5) Zugrunde gelegt wurde ein Zeitschriftenranking des VHB. Dieses Ranking beruht auf Werturteilen der Befragten, also der Profs. Das hat einen rein subjektiven Charakter.
Das sind aus meiner Sicht methodische Schwächen. Vielleicht könnt ihr ja dazu mal was sachliches sagen. |
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coffeinjunky Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 20:01:52 Titel: |
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Rankings basieren immer auf subjektiven Einschätzungen und Werturteilen, daher wird ja immer dabei geschrieben, nach welchen Kriterien bewertet wurde.
Ein methodisch unanfechtbares Ranking gibt es nicht und meiner Ansicht nach sind alle Rankings generell unsinnig, da sie an dem vorbei gehen, was eigentlich der Hauptgrund des Studiums sein sollte: das Wissen. Man sollte nicht wegen guten Positionen der Profs ein bestimmtes Fach oder an einer bestimmten Uni studieren, sondern weil man sich das Wissen aneignen möchte. _________________ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
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ruhtra tned Junior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 29 Nov 2005 - 23:59:09 Titel: |
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zu (1) ZfB und ZfbF mögen nicht schlecht sein und auch ganz gute Artikel haben, aber das mit Journals wie Management Science oder Journal of Finance zuvergleichen wäre hinfällig, selbst die dahinter kommenden B Journals haben i.d.R. einen höhreren Einfluss. Weltweite Konkurrenz ist eben doch etwas anderers als nationaler Wettbewerb. P.S. ich weiß, dass in den beiden auch int. Forscher drin sind, aber die Qualität streckenweise, nun ja...
zu (2) könnte nicht schaden
zu (3) jap
zu (4) es geht um aktuelle Forschung, irgendwo muss dann halt ein Schnitt erfolgen.
(5) trifft aber trotzdem, oder gerade deswegen die int. Einschätzung ganz gut... zumindestens in einem Gebiet in dem ich es einschätzen kann. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 05:55:33 Titel: |
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| Hanuta hat folgendes geschrieben: | Stimmt, das Ranking ist bestimmt fürn Arsch....die Boulevard- Zeitung namens Handelsblatt gehört ja, wie jeder weiß, zu den unseriöseren seiner Gattung......die haben bestimmt keine Ahnung und schreiben nur Müll....
Ich finds immer wieder lustig wie sich manche Leute durch irgendwelche Rankings persönlich angegriffen fühlen.....jeder studiert hier anscheinend an der besten Uni mit den besten Profs...die "Guten" geilen sich an den Rankings auf und die "Schlechten" müssen sich "verteidigen" und beweisen, dass ihre Uni bzw. Profs eigentlich in diesem Ranking hätten vertreten sein müssen.....echt lächerlich. |
so wie sich Prof. Stahl die Rankings (VWL-Profs unter 40, aktuelles Che-Ranking) zurechtluegt ?
Kann jemand den mal bitte die Liste der Journals (und deren Bewertung)posten, die fuer dieses Ranking benutzt wurden. Ich bin mir 99% sicher, dass da wieder Mist gebaut wurde, anders kann ich mir so manche Platzierung nicht erklaeren. |
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DerDommi Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.07.2005 Beiträge: 1195
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 08:30:01 Titel: |
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| das Ranking als "BWL Professoren Ranking" zu bezeichnen ist doch etwas gewagt. Wohl nicht zufällig und aus den bereits genannten Gründen fehlen sämtliche Steuer, WP, Rechnungswesen, ... Profs. Ich bezweifle mal, dass ein dahergelaufener Wifo Prof aus Siegen einem renommierten aus den genannten Bereichen das Wasser reichen kann. Jedenfalls nicht, wenn es um ein BWL-Professoren Ranking geht. |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 12:59:48 Titel: |
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| Das ist ja genau das, was ich sage. Aus den wichtigsten und prestigeträchtgsten Fächern der BWL fehlen die Profs. Daher kommt es auch, daß einem die Namen großenteils sogar nichtssagend erscheinen. Ein Freund von mir, der BWL in Köln studiert, kannte die Namen der genannten Kölner Profs bis auf Homburg nicht einmal, da es sich wohl nicht um die dort gerade angesehenen handelt (während die promineten Kölner Profs wie Herzig, Lang oder Hess fehlen). Genauso fehlen die beiden Mannheimer Top-Prof Jacobs und Wüstemann oder die prominenstesten Münchner (Ballwieser, Theissen, Achleitner). |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 15:48:56 Titel: |
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| warum haelst du den frau achleitner fuer prominent ? |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 16:41:33 Titel: |
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@ppoldi
Frau Achleitner gilt meines Wissens nach als führende PE-Spezialistin unter den deutschen Finance-Profs und ist wahrscheinlich sogar weltweit am bekanntesten unter allen deutschen Finance-Profs. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 16:57:47 Titel: |
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| das sie weltweit am bekanntesten ist , von den den deutschen Finance-Profs ist uebrigens kompletter Bloedsinn. Da kann ich dir auf anhieb einige nennen, die mit sicherheit viel bekannter sind (brunnermeier, inderst,jenter,piazzesi..). |
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Dr.med. in spe Full Member

Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 83
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 16:58:53 Titel: |
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| Ich weiß nicht, ob ihr Ruf unbedingt aus ihrer herausragenden wissenschaftlichen Arbeit stammt. Ich glaube sie ist eher eine unternehmerisch orientierte Professorin, die hervorragende Praxiskontakte hat. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 17:04:03 Titel: |
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das kann natuerlich sein, dann hat sie in einem forschungsranking aber auch nichts verloren.
EDIT : hervorragende praxiskontake hat sie definitiv (ihr Mann). |
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Doc Full Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2004 Beiträge: 80
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 18:20:43 Titel: |
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| danke doc, werde es mir mal durchlesen und mich spaeter aeussern. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 30 Nov 2005 - 19:44:08 Titel: |
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um meine alma mater (UNI FFM)mal teil zu rehabilitieren:
den mannheimern wurde ein prof (maug) zugeschlagen, der erst naechstes jahr kommt, also habe ich unsere juengste Neuverpflichtung
( http://personal.lse.ac.uk/inderst/ er verstaerkt unser finance-department) auch mal bewertet.
ich habe alle vergangenen veroeffentlichungen ("forthcoming" und "resubmit" habe ich nicht miteinberechnet) gemaes der vorgabe mit punkten bewertet (8 fuer A+, 4 fuer A und dann durch die Anzahl der Autoren geteilt). Da er erst seit 98 veroeffentlicht, muesste er soweit ich weiss noch einen aufschlag bekommen, habe ich nicht gemacht.
so komme ich auf 82 punkte (homburg 77). er waere also nummer eins!
jetzt koennt ihr mich zerreissen. |
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