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Problemeeeeeeeeeeeeeeeee
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Jann
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2005 - 22:01:16    Titel: Problemeeeeeeeeeeeeeeeee

Kann mir jemand helfen und sagen was ich hier prüfen muss und wo die Probleme liegen???

Zunächst versucht B, seine Gaststätte unter Beschönigung der tatsächlichen Umstände zu verkaufen. Im
Rahmen seiner Verhandlungen mit K schickt er diesem auf Bitten Kopien der von seinem Steuerberater
erstellten jüngsten Bilanzen zu. Vor Fertigung der Kopien hatte er mehrere Stellen auf der Passivseite
überklebt und mit niedrigeren Beträgen überschrieben. Diese Veränderung war auf dem Original jeweils
deutlich zu erkennen, auf den Kopien jedoch nicht. Letztlich sagt dem K indes die Lage der Gaststätte nicht
zu, weshalb er die Verkaufsgespräche mit B abbricht.

Strafbarkeit des B?

Embarassed
JuliaXXX
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Anmeldungsdatum: 15.10.2005
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 02 Dez 2005 - 23:26:41    Titel:

Ich würde mal versuchten Betrug und Urkundenfälschung prüfen!

Das ist jetzt aber sicher nur eine grobe Zusammenfassung des ursprünglichen Falls, oder? Klingt etwas seltsam...
Jann
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2005 - 18:36:00    Titel:

Der ganze Sachverhalt sieht so aus:

A ist Inhaber einer Gaststätte, die sich im Erdgeschoss eines ihm und seiner Mutter M gehörenden
Gebäudes befindet; im ersten Stock wohnt A mit seiner Lebensgefährtin L. Er bekommt seit einiger Zeit die
angespannte wirtschaftliche Lage zu spüren. Seine bisherigen Versuche, die Gaststätte rentabel zu
betreiben, sind erfolglos geblieben. Er plant deswegen, seinen geschäftlichen Schwerpunkt in die Türkei zu
verlegen und dort eine Bar in einem Touristenort zu übernehmen, was ihm angesichts der zunehmenden
Beliebtheit der Türkei als Reiseziel lohnend erscheint. Bestärkt wird er in seinem Vorhaben auch dadurch,
dass sich L von ihm abgewandt hat und nach und nach ihre Sachen aus der Wohnung räumt. Zur
Verwirklichung seines Vorhabens ist A jedoch auf finanzielle Mittel angewiesen, die er sich auf
rechtmäßigem Weg nicht zu beschaffen weiß.
Zunächst versucht A, die Gaststätte unter Beschönigung der tatsächlichen Umstände zu verkaufen. Im
Rahmen seiner Verhandlungen mit B schickt er diesem auf Bitten Kopien der von seinem Steuerberater
erstellten jüngsten Bilanzen zu. Vor Fertigung der Kopien hatte er mehrere Stellen auf der Passivseite
überklebt und mit niedrigeren Beträgen überschrieben. Diese Veränderung war auf dem Original jeweils
deutlich zu erkennen, auf den Kopien jedoch nicht. Letztlich sagt dem B indes die Lage der Gaststätte nicht
zu, weshalb er die Verkaufsgespräche mit A abbricht.
A fühlt sich daher gezwungen, andere Mittel zu wählen. X, der seit seiner Geburt erheblich geistig
beeinträchtigt und motorisch eingeschränkt – nicht jedoch schuldunfähig im Sinne des § 20 StGB – ist und
wegen dieser Schwierigkeiten keine geregelte Arbeitsstelle erhält, fühlt sich dem A, der ihn in der
Vergangenheit immer wieder unterstützt hat, verbunden und ist gerne bereit, ihm zu helfen, zumal A ihm
versprochen hat, ihn in die Türkei mitzunehmen. A besorgt bei dem Tankwart C zwei Kanister Benzin. C,
der Stammgast bei A ist, weiß um dessen finanziellen Engpass und die Auslandspläne. Deswegen hält er es
nicht für fernliegend, dass A vorhat, in seiner Gaststätte zum Zweck der Erlangung der
Versicherungssumme Feuer zu legen. Er fragt jedoch nicht nach, sondern verkauft dem A die Kanister. A
übergibt die Kanister dem X und hängt ein Schild an die Tür der Gaststätte, wonach diese während der
nächsten vierzehn Tage geschlossen sei. Dann reist er in die Türkei, um dort weitere Einzelheiten zu regeln.
Während seiner Abwesenheit soll X die Räumlichkeiten der Gaststätte anzünden. A will den Brand später
seiner Versicherung melden.
Als X sich mit den Kanistern zur Gaststätte begibt, wird er von C beobachtet, dessen Verdacht sich erhärtet.
Er will die Pläne aber nicht durchkreuzen. So legt X im hinteren Teil der Gaststätte ungehindert das Feuer.
Es gelingt ihm nicht, die Räumlichkeiten rechtzeitig zu verlassen, weshalb er schwere Brandverletzungen
und eine Rauchvergiftung erleidet. Die Feuerwehr kann das Feuer erst löschen, als es sich bereits bis in den
Hausflur und den nach oben führenden Treppenabsatz vorgefressen hat. Dabei ist ein Sachschaden von etwa
€ 60.000 entstanden. Der Feuerwehrmann F, der sich umgehend in das obere Stockwerk begeben hat, um
etwa dort befindliche Menschen zu retten, erleidet einen plötzlichen Hirnschlag aufgrund eines Aneurysmas
und kann das Gebäude nicht mehr lebend verlassen. Auch X stirbt kurze Zeit später im Krankenhaus infolge
seiner Verletzungen.
Noch während A sich in der Türkei befindet, meldet M, die sich sonst nie mit derartigen Dingen befasst, die
Unterlagen aber bei Inaugenscheinnahme der Wohnung gefunden hat und die Angelegenheit für eilig hält,
den Brand bei der Versicherung. Zur Auszahlung der Versicherungssumme kommt es aber nicht, da die
Verabredung zwischen A und X offenkundig wird.
Aufgabe: Wie haben sich die Beteiligten – mit Ausnahme des X – strafbar gemacht? Strafvorschriften des
7. und 24. Abschnitts sowie solche außerhalb des StGB sind nicht zu prüfen. Etwa erforderliche
Strafanträge sind gestellt.
pegy
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 14:43:30    Titel:

hallo ,ich schreibe AUCH!!!
Aaaaaaaaaaaaalso folgendes:
strafbarkeit des A:§ 267 I 2 Alt. verfälschen einer echten Urkunde.
§ 267 I 1 Urkundenfälschung
§274 Urkundenunterdrückung
§ 263 betrug 22,23( VErsuch)
Das hab ich mir so bis ketzt gedacht!!

Was meint IHR????? Shocked Shocked
Jann
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 15:20:01    Titel: hi

wieso echte Urkunde??
ich hab unechte. .... bis jetzt.
Hast du die Bilanzen als Originalurkunde genommen?
was ist mit § 268 I Nr. 1 1. Variante?
pegy
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 16:14:40    Titel:

Ja, ich habe die Bilanzen als Originalurkunde gesehen!

§ 268 I Nr. 1 1. Variante prüf ich überhaupt nicht!!!! Very Happy
Jann
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 16:17:06    Titel:

Warum nicht?
Würde ich machen und dann natürlich ablehnen
pegy
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 16:20:31    Titel:

Ja weil ich gleich davon ausgehe, dass die Bilanzen eine echte Urkunde darstellen.Somit ist das Anprüfen nicht notwendig oder sogar überflüsssig!!!
pegy
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 16:23:09    Titel:

Außerdem handelt es sich hier ja nicht um einen Datenträger oder??
phex
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1226

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 16:28:38    Titel:

Diesen Thread hab ich nur angeklickt, um mich über den schlecht gewählten Titel zu beschweren, was ich hiermit tue.
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