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Junge Begabte
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Foren-Übersicht -> Mathe-Forum -> Junge Begabte
 
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brabe
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Anmeldungsdatum: 26.10.2005
Beiträge: 2807
Wohnort: Lehrerzimmer

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 13:43:36    Titel:

beii uns in maonz hat einer nach 6 semestern mathe diplom und nach 8 Semestern hatte er seinen Doctor!

Ein anderer studiert Physik auf Diplom, dann nahm er Mathe hinzu und weil ihm das beides zu trocken ar, nahm er dann noch Medizin hinzu. Bin mal gespannt, ob er alles drei fertig macht^^

brabe

P.S:
Ich würde von mir nicht behaupten, dass ich fleissig bin, ehr durchschnitt, aber man kann seine Zeit nur einmal einteilen und das Wissen kommt nicht durch Freizeit mit Freunden! Viel mehr durch Lesen und experimentieren. MMn sollte jeder für sich entscheiden, was er aus seinem Leben machen möchte. Ich suche eine Person die mit mir meinen Lebensweg teilt, das finde ich für wichtig. Also man sollte sich selbst lieben und schätzen. Also man definiere für sich selbst das wörtchen ERFOLG!
Nerak23
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 408

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 18:56:31    Titel:

Ich denke, dass es von Person zu Person unterschiedlich ist, ob es gut ist, so frueh das Abi zu machen und zu studieren.

Es sind immer zwei Komponenten zu bedenken: Die Menschliche (wie weit ist die Persönlichkeit entwickelt) und die fachliche.
Ich habe auf der Endrunde vom Bundewettbewerb Mathematik jemanden kennengelernt, der war damals gerade mal 14 Jahre als und wurde schon als Wunderkind gehandelt. (Wurde dann auch Bundessieger)
(Eigene Page auf der Schulhomepage, mit Zeitungsartikeln gespickt, etc...)
Menschlich war er völlig verkorkst und entsprach in jeder Hinsicht dem Vorurteil, das man ueber Mathematiker leider immer wieder liest. (Wenn mal mit ihm redete, schaute er auf seine Fuesse...)

Solche Leute haben nur dann eine Chance, wenn man sie ganz normale Teenager sein laesst, das fachliche kommt dann, wenn die "Begabung" nicht antrainiert ist) von selbst.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen (mir wurde zweimal angeboten, eine Klasse zu springen, ich habe es damals nicht gemacht, weil ich ohnehin schon ein Jahr juenger als die anderen war, und lieber ein ganz normales Leben haben wollte), dass man eine gewisse Persönlichkeit entwickelt haben muss, damit man sich an der Uni behaupten kann, oder man muss einen Mentor finden, der einen dabei unterstützt.

Und dass Genie und Wahnsinn dicht beieinnder liegen halte ich für Unsinn. Es ist eine Ausnahme, und wenn, dann ein Resultat der Tatsache, dass unsere Gesellschaft leider keinen Platz fuer solche Menschen hat, oder besser haben will.
yushoor
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 517

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 21:33:24    Titel:

hey brabe, bin auch mainzer Smile

ich hab in der schulzeit selbst einiges an mathewettbewerben mitgemacht (und auch gewonnen), und dabei wie von nerak23 geschildert auch leute kennengelernt, die etwas merkwürdig waren Smile
das ist aber nicht unbedingt ein muss ... ich habe auch welche kennengelernt, die in anderen belangen ganz "normal" waren.

ich denke, wenn ich meine schulzeit (wo ich zwar überdurchschnittlich gut war, mit einem abi von 1,3 aber jetzt nicht totale spitze) verkürzt hätte und früher angefangen hätte, mich mit dem mathematik-stoff der uni zu befassen, hätte ich das zwar evtl verstanden, aber dadurch andere dinge verpasst.
ich bin recht zufrieden mit meinen leistungen in der uni, auch wenn ich evtl hätte mehr leisten können (ich bin stinkfaul!) - so hatte ich noch ein leben nebenher und sehr viel zeit für hobbies und freizeit. das finde ich persönlich wichtiger, aber ist natürlich geschmackssache. anderen ist es halt wichtig, mit 23 schon doktor zu haben und ne gute stelle zu finden etc.

mit 14-16 jahren ist man noch in der pubertät, das heisst eine entwicklungsphase, die nicht nur körperlich, sondern auch geistig sehr ausschlaggebend für das leben ist. wenn man sich da schon total auf mathe fixiert (oder auch irgendetwas anderes), finde ich das nicht "menschlich" förderlich. ich befürworte eine gewisse "breite" in den menschen. fachidioten heissen nicht umsonst "idioten" - die beherrschen wichtige belange des lebens eben überhaupt nicht.

über soetwas zu diskutieren ist halt auch müssig, weil bildung ein umstrittenes thema ist. was ist wichtig, den menschen beizubringen? wie fördert man begabte menschen? wenn sie begabt sind, und man ihre begabung voll fördert, vernachlässigt man andere dinge... das macht sie nicht unbedingt zu besseren menschen, aber evtl ist das gar nicht wichtig für einige leute Smile und in einem alter von 14-16 haben die eltern oft noch das sagen... manche eltern wollen, dass ihr kind ein wunderkind wird, andere nicht. bei gleicher begabung können unterschiedliche menschen auch unterschiedliche lebensziele haben.
S1
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 22:20:00    Titel:

Nerak23 hat folgendes geschrieben:
(Wenn mal mit ihm redete, schaute er auf seine Fuesse...)


lol Very Happy

MFG S1
BenjaminC
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 148
Wohnort: Markranstädt

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 23:07:26    Titel:

Solche "Wunderkinder" finde ich ehrlich gesagt unheimlich. Ich kann es einfach nicht begreifen, welches Wissen man sich mit 15 oder so schon angeeignet hat. Ich kenne auch jemanden der ein solches "Wunderkind" ist. Der hatte noch nie eine Freundin und wollte sich das Leben nehmen, weil er zu einer Aufgabe keine Lösung fand. Deswegen ist er jetzt in einer "Klappse". Also von diesem Aspekt her bin ich froh, dass ich kein solches "Wunderkind" bin, aber ich bin so und so zu faul außer was Mathe und Chemie betrifft... Wink
Matheslayer
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Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2005 - 23:47:49    Titel:

joa so denke ich auch

also ich denke es ist wichtig, dass man schon in der schule beansprucht wird und sich nicht langweilt (dass kann manchmal ein grund zum ueberspringen sein aber hat auch nachteile)
aber ich denke es ist auch sehr wichtig das man einen ausgleich zur schule hat und nicht gleich mit lernen oder studium etc. weiter macht wenn man nach der schule nach hause kommt

also ich betreine seit 3 jahren rudern als leistungssport und im mom auch mit ungefaehr 9 mal training in der woche aber ich denke ich brauche das um mal den kopf frei zu bekommen und wenn man sich seine zeit gut einteilt bekommt man das auch locker hin (immerhin bin ich immer der klassenbeste in den naturwissenschaften)




mfg jakob
Ingo314
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Anmeldungsdatum: 10.07.2005
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2005 - 00:04:16    Titel:

Matheslayer hat folgendes geschrieben:
(immerhin bin ich immer der klassenbeste in den naturwissenschaften)


snobistisch scheinste auch noch dazu zu sein
ich rede von wirklichen begabten und nicht von klassenbesten.
Leute, die dir mit 14 jahren sachen beweisen können von denen normale leute keine periluing haben
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2005 - 00:05:16    Titel:

Dieser Thread zieht die Pseudowunderkinder an, da will ich doch nicht fehlen. Diesen Status rechtfertige ich mit a) dem Sieg in der Kategorie maximal schlecht aussehende Koerperbewegungen in meinem Abiturjahrgang, und es ist ja bekannt, das dies eindeutig ein Zeichen fuer mathematische Hochbegabung ist.

Der Unterschied ist, das es die wohl echt interessiert was sie tun (und es vorallem verstehen), im Gegensatz zur gemeinen von-Mama-zum-Hochbegabten Erklaerten, der allenfalls Interesse faelscht, um als intelligent dazustehen und wenn er (wie meistens) Unsinn sagt, dies als fuer den Rest der Welt viel zu hochtrabende Gedanken zu erklaeren [...].

Diese Menschen sind nichtmehr mit normalen Massstaeben zu bewerten, deshalb sollte man es auch lassen. Einige von ihnen sind sozial unfaehig (ein weiterer Beweis fuer meine Wunderkindhaftigkeit), einige nicht. Das zu verallgemeinern ist nicht moeglich, Mitleid und unterdrueckter Neid sind ebenso unsinnig.

Das Kinder im Alter von 15 Mathematikstoff auf Diplomniveaustoff beherrschen, ist jetzt auch nicht so extrem selten, Mathematik ist geradezu ideal, weil es auf einer Erkennung von Mustern basiert und diese allenfalls komplexer, nicht aber komplizierter werden. Viel interessanter finde ich die Menschen, die 15 Sprachen gleichzeitig sprechen (ohne Akzent) - das kann man nicht so einfach in Muster unterbringen und wie diese Menschen den extremen Lernaufwand in so kurzer Zeit schaffen, hm.

sD.
yushoor
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 517

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2005 - 01:04:41    Titel:

wie kann man mehrere sprachen gleichzeitig sprechen? *gg*
und dann gleich 15, das ist echt bewundernswert, stimmt Smile

aber spass bei seite...
oder ne, doch nicht, weil spass ist wichtig finde ich!!!

ich will jedenfalls mit 90 auf mein leben zurückblicken und sagen können "mir hats spass gemacht" - und nicht mit 40 "cool, ich bin millionär, mein rollstuhl fährt von alleine, und den nächsten schlaganfall überleb ich schon *hoff*".

in sofern: lasst die wunderkinder wunderkinder sein.
lästern über andere menschen... soll doch keiner denken, dass wir schulmädchen sind Smile
is schon komisch: wenn jemand anders was hat, was man selbst nicht hat, lästert man gerne über ihn. wenn er es nicht hat, auch.

ob jemand nun 15 sprachen kann oder 7000 liegestützen, oder ein mathe-wunderkind ist... jeder macht sich seine eigenen probleme, weil ohne probleme wär das leben langweilig. mathewunderkinder reden mit gesenktem kopf, weil sie dimension des fraktals "boden" berechnen - sprachwunder können nich rechnen und der mensch mit den 7000 liegestützen kann sich nich am kopf kratzen...
Ingo314
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Anmeldungsdatum: 10.07.2005
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2005 - 01:16:08    Titel:

yushoor hat folgendes geschrieben:
wenn jemand anders was hat, was man selbst nicht hat, lästert man gerne über ihn. wenn er es nicht hat, auch.

ich habe diesen Thread nicht in der hoffnung geöffnet das viel gelästert wird, vielmehr wollte ich wissen wie diese menschen sind und was sie von uns unterscheidet, neidisch bin ich nicht, ich bin fasziniert von menschen, die in deer lage sind schoon im jungen alter diesen abstraktionsgrad zu entwickeln.
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