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DHL Paket verloren gegangen ! Was ist zu tun?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> DHL Paket verloren gegangen ! Was ist zu tun?
 
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JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2005 - 03:12:13    Titel: DHL Paket verloren gegangen ! Was ist zu tun?

Hallo,

habe eine kurze Frage:

Habe ein versichertes Paket mit DHL verschickt dass nie beim Empfänger ankam. Pakete sind bei DHL bis 500 € versichert.
Damit ich den Wert des Inhalts des Paketes von der Post erhalte, muss ich Ihnen eine Rechnung o.ä. (über den Inhalt des Pakets) zusenden.
Was ist nun zu tun wenn ich keine Rechnung besitze und diese somit auch nicht an DHL senden kann?

Wie sieht das rechtlich aus?

Vielen Dank bereits im Vorraus,

Christian
svenne
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Anmeldungsdatum: 20.03.2005
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2005 - 16:26:35    Titel:

Das mit der Rechnung hab ich noch nicht gehört. Man kann doch auch Dinge versichert versenden, von denen man keine Rechnung hat. Ich denke da zum Beispiel an Ebay. Da wird doch soviel gebrauchtes Zeug verkauft, wo keiner mehr ne Rechnung von hat.
Ist es nicht auch so, dass es gar nicht mehr dein Problem ist, wenn das Paket verloren geht? Wenn du das Paket versichert weggeschickt hast, hast du ja eine Quittung, dass du es abgeschickt hast. Und gem. § 447 I geht die Gefahr beim Versendungskauf auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat.
Also ich würde eine Kopie von der Quittung machen und dem Käufer die Quittung schicken. Am besten als Einschreiben oder so, damit du den Nachweis hast. Und dann muss sich der Käufer um das verloren gegangene Paket kümmern.
Hast du schonmal bei der Post nachgefragt, was in so einem Fall zu tun ist?

Viele Grüße
Svenne
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2005 - 17:10:15    Titel:

wer redet denn von Käufer? Es wäre auch möglich, dass man ein Paket an Freunde/Famile usw. schickt. Da nutzt einem natürlich der Gefahrenübergang nix. Rolling Eyes
Tommy_Vercetti
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 00:49:41    Titel:

Das mit der Rechnung habe ich allerdings auch nie gehört. Für einen Fehler der Post (das "Verschwinden" des Pakets) muss mE nicht der Versender die Beweislast in dieser Form über den Wert des Päckchens tragen. Eine eidesstattliche Versicherung müsste über die Höhe des Werts und den Inhalt an sich der Sendung doch genügen...?
JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2005 - 01:06:23    Titel:

Hallo und Danke für die zahlreichen Antworten. Smile

Die Post verlangt leider Belege über den Wert der sich in dem Paket befunden hat. Irgendwie kann man das auch verstehen, denn sonst müssten sie jedem pauschal 500,- € auszahlen.
Aikou
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Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2005 - 17:05:19    Titel:

Helfen würde es, wenn du den Inhalt an jemanden verkauft hättest, dann wüsste der andere ja auch, um was es sich handelt und du hättest einen Zeugen. Das müsste eigentlich standhalten.
Und mit Gefahrenübergang... das würde ich auch überlegen. Denn der Gefahrenübergang ist nur im Verbrauchsgüterkauf nicht anzuwenden. Ansonsten hat der andere das Problem, sofern du die Quittung des Versands hast. Aber man will sich ja gütlich einigen: alle gegen die Post! Very Happy Ggf., wenn es ein Kauf war und Zeugenschaft ausreichen sollte, ist das ganze wohl in Ordnung für dich, Aufrechnung der Ersatzleistung mit der Gegenleistung bzw. Übergang der Ersatzleistung.

VG,
Ben
diec
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 177
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2005 - 17:19:32    Titel:

JonnyBravo hat folgendes geschrieben:
Irgendwie kann man das auch verstehen, denn sonst müssten sie jedem pauschal 500,- € auszahlen.


naja, so oft gehen hoffentlich keine päckchen verloren... Wink

also ich finde das schwachsinnig, wenn ich zb meiner schwester ein schönes weihnachtspaket ins ausland schicke, heb ich die kassenbons sicher nicht auf, weil sie die dinge da nicht umtauschen kann... von daher finde ich das von der post "frech" und es muss doch eine möglichkeit geben, an das geld zu kommen....

die post ist einfach ein scheißverein!!!!!!
Sunbeam
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Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 17
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2005 - 20:07:02    Titel:

Hallöchen,
also mir ist mal was ähnliches vor Jahren passiert.
Ich habe einen neuen PC zu einem Kumpel geschickt, der mir da was dran richten sollte. Vorsichtshalber habe ich das Paket ebenfalls auf (damals noch) 500 DM versichern lassen, weil der ja damals viel Wert war. Und wie Gott es wollte, war die Kiste auf einmal weg.

Ich musste auch alle Quittungen vorlegen (hatte ich ja, war ja grad gekauft) und dann bekam ich den PC zu 100% erstattet. Auch wenn er mehr als 500 DM Versicherungssumme gekostet hat.

Du kannst ja niemandem nachweisen, dass du nicht anstatt teuerer Diamanten doch nur Krimskram verschickt hast.

Wenn du noch keine Angaben gemacht hast, was da drin war, dann nimm halt eine Quittung von irgend etwas teurem, was du noch vor Versenden des Paketes gekauft hast und schicke die zu DHL.
Was tatsächlich drin war, kann dir ja keiner Nachweisen, es sei denn sie finden das Paket und "gucken nach".

Ansonsten... ohne Quittung keine Kohle. Denke ich zumindest. Ich weiß nicht, ob du wenigstens die 500EUR Versicherungssumme bekommen könntest.

Schreib doch mal, wie die Sache weiter verlaufen ist.

Gruß, Sunbeam
daysleeper
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 899
Wohnort: ESSEN

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2005 - 21:40:05    Titel:

Zitat:
Wenn du noch keine Angaben gemacht hast, was da drin war, dann nimm halt eine Quittung von irgend etwas teurem, was du noch vor Versenden des Paketes gekauft hast und schicke die zu DHL


anstiftung zum betrug wird mit wie vielen jahren bestraft?
Sunbeam
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Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 17
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2005 - 22:30:34    Titel:

- Anstiftung zum Betrug - ???

Was würdest du denn machen?
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