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Gehalt
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Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2005 - 18:29:51    Titel: Re: Gehalt

fiesto hat folgendes geschrieben:
Hallo,

ich weiss ein leidiges Thema aber dennoch wichtig.

Also ich werde im Mai/Juni ein staatl. geprüfter Betriebswirt (Marketing) sein. Hab vorher HöHa und Industriekaufmann gelernt. Wurde nach der Ausbildung direkt in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen und bin seit 4 Jahren im Verkauf tätig. Habe in dieser Zeit intern immer mehr Verantwortung bekommen und betreue heute die Großkunden und plane die Produktion Kunden für zwei Produktionsstätten.

Mein derzeitiges Brutto-Gehalt liegt bei 30 TSD €.

Hat jemand einen Erfahrungswert oder ähnliches?
Danke für die Hilfe.

Gruß


Dazu bräuchte man an sich etwas mehr Input und dazu den Einblick in die entsprechenden regionalen Verhältnisse beim Entgelt.
- Größe des Betriebes (Großunternehmen zahlen meist mehr als kleine Klitschen)?
- Bundesland und Region (im Südden Deutschlands wird meist mehr bezahlt als im Norden und Osten. Im Einzugsbereich von Städten oft mehr als im Gewerbegebiet von Kleinhausen)?

Als I-Kfm. mit Berufserfahrung und Aufbaufortbildung zum staatl. geprüfter Betriebswirt würde ich dich auf einer entsprechenden Stelle als gleichwertig zum FH-Absolventen ohne Berufsausbildung einstufen. Das können dann etwa 38-45 TSD € p.a. sein.

Geh davon aus, dass die letzten 4-5 TSD € als "regionaler Schwankungsfaktor" anzusehen sind und es daher fallweise mehr oder weniger sein kann.

Interessant auch: http://www.lohnspiegel.de/

Wenn Du Gewerkschaftsmitglied bist, reicht ein Anruf bei der entsprechenden Verwaltungsstellenhotline und du bekommst alle Brancheninfos, Tarife und Entgeltstrukturen zugeschickt.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2005 - 08:29:50    Titel: Re: Gehalt

Guido hat folgendes geschrieben:


Als I-Kfm. mit Berufserfahrung und Aufbaufortbildung zum staatl. geprüfter Betriebswirt würde ich dich auf einer entsprechenden Stelle als gleichwertig zum FH-Absolventen ohne Berufsausbildung einstufen. Das können dann etwa 38-45 TSD € p.a. sein.

Geh davon aus, dass die letzten 4-5 TSD € als "regionaler Schwankungsfaktor" anzusehen sind und es daher fallweise mehr oder weniger sein kann.



Vielleicht eine Einschränkung: Du würdest IK+SGB wie einen FH-ler ohne Berufsausbildung einstufen. In den meisten Unternehmen wirst Du das aber nur für wenige Überschneidungsjahre, wenn überhaupt, finden. Die Entwicklungschancen mit einem FH Abschluß ist in der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen besser als die mit dem SGB. SGB wird nicht endgültig gleichwertig dem FH Abschluß angesehen.

Die regionale Komponente würde ich, je "wichtiger" der Job ist, sogar noch bis 7 oder 8 T€ ausweiten. Es ist ein gewaltiger Unterschied in München oder Frankfurt zu arbeiten oder rechts neben Greifswald. Was aber vielleicht noch stärker reinspielt ist eine starke Branchenkomponente.

Ob es auch größenabhängige Unterschiede bestehen hängt etwas von dem Unternehmen selbst ab, dürfte im Allgemeinen aber so sein. Je nach Branchen und Job ist es aber auch möglich, dass man in KMU-Perlen (durch z.B. ausgeprägtere Gewinnbeteiligung) besser bezahlt wird als in Großunternehmen.
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2005 - 05:46:51    Titel:

Milgauss hat folgendes geschrieben:
Hallo?! Seid ihr alle so weltfremde Studis? Ist es für euch eine Neuigkeit, dass MA mit Kindern und Frau mehr Kohle bekommen als Andere?? Herrje, noch nie was von Kinderfreibeträgen, anderen Steuerklassen usw. gehört? Noch nie gearbeitet? Das ist der Vorteil der FH-Studis. Viele haben eine Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung.

Rolling Eyes



Laughing Laughing das ist mit das beste, was ich hier seit langem gelesen habe. Du bist als FH-Studi wohl ein ganz ausgekochter Bursche, wenn du nicht mal den Unterschied zwischen Brutto und Netto kennst. Liegt wohl an der fehlenden Allgemeinbildung. Wink
Ein Arbeitnehmer mit Familie sollte genauso behandelt werde wie ein Single, jedenfalls vom Arbeitgeber. Das Beamtentum diskutieren wir nicht näher.
Der Arbeitgeber ist zuständig für eine leistungsgerechte Bezahlung und der Staat für eine leistungsgerechte Besteuerung. So einfach ist das.

30.000 ist nicht arg viel, aber für die Vorbildung und das Alter ists ok. Im übrigen wird der "soziale Aspekt" doch berücksichtig, da du verheiratet bist. Kannst dir ja mal ausrechnen wie viel du an Steuern sparst gegenüber einem Single.... Tipp: Frau halbtags arbeiten lassen. Wink
Maik-81
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Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 893
Wohnort: 48683 Ahaus/NRW

BeitragVerfasst am: 14 Mai 2006 - 19:00:30    Titel:

Back to Topic...wie sehen die Verdienstchancen als SGB aus?

und zu dem anderen: die unterschiedlichen Steuerklassen sind ja dazu da um, den verschiedenen Familienständen usw Rechnung zu tragen bzw um u.a. die Ehegemeinschaft/ Kinderreichtum in der BRD zu fördern (weniger Steuerlast beiEhe/Kindern). Auf der anderen Seite stimmt es schon,dass die Bezahlung sich primär an der Leistung orientieren soll. Es ist aber sicher auch legitim, dass der Alleinversorger einer 3 köpfigen Famile steuerlich weniger belangt wird, als der Single mit selbem Bruttoeinkommen (Brutto= Einkommen VOR Steuer Wink )
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 09:57:09    Titel:

Maik-81 hat folgendes geschrieben:
Es ist aber sicher auch legitim, dass der Alleinversorger einer 3 köpfigen Famile steuerlich weniger belangt wird, als der Single mit selbem Bruttoeinkommen (Brutto= Einkommen VOR Steuer Wink )


Legitim ist letztlich alles, wofür sich eine hinreichend große Gruppe findet, die es für legitim hält und sich politisch dafür engagiert. Und wenn es der größte Unsinn wäre.

So wäre es z.B. auch legitim im Gegenzug für familiäre Steuervorteile (Prinzip: "Fördern und Fordern") den Nachweis grundlegender Kenntnisse der Kindererziehung sowie ein Mitspracherecht der Steuerzahler (vertreten durch eine Aufsichtsbehörde) bei der Familienplanung zu fordern. Bei anderen Subventionen müssen auch alle möglichen Anträge gestellt, Eignungs- und Verwendungsnachweise ... erbracht werden.

Ist letztlich alles eine Frage politischer Mehrheiten...
Maik-81
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Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 893
Wohnort: 48683 Ahaus/NRW

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 14:21:05    Titel:

Das ist sicherlich etwas Wahres dran!
ammi187
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 09:55:30    Titel: Oh je

>>bei dem Gehalt wird man echt neidisch......als Speditionskaufmann und IHK Betriebswirt bekommt man bei uns gerade mal 1700 Brutto im Monat....<<<<

Wo arbeitest du denn??? In Russland oder was? Das kriegt ja in Bayern eine Hilfskraft im Büro.
Chris_da_Cappa
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Würzburg

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2006 - 09:16:20    Titel:

1.700 € ist definitiv wenig. Kommt aber auf die Tätigkeit und die Verantwortung an. Für die Telefonzentrale ist es ein angemessenens Gehalt.

Habe als Industriekfm. nach der Ausbildung 1.850 €/M bekommen.
Als Industriefachwirt (und angehender Betriebswirt IHK) ein Jahresgehalt von 35.000 € in einem KMU. (Bin Anfang 20)

Chris
wisomailer
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2006 - 09:30:53    Titel:

es gibt jetzt wieder eine neue "Absolventenstudie BWL´er/Wiwi 2007":

dort sind die absolventeneinstiegsgehälter wieder gesunken. ich kenne nur einen, der nach dem studium wirklich ein gutes einstiegsgehalt (über 40.000 € p.a.) bekommen hat - und der war bei einer elitären privatbank! die anderen lagen deutlich darunter. (zwischen 30.000 € und 35.000 € p.a.)
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