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Zulassungsverfahren BSc Wiwi in FFM?
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X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 17:49:07    Titel:

Ich weiß es zwar nicht genau, aber ist der MD in den USA nicht sowas wie der Dr. med. in Deutschland? Soll man also einen Bachelor mit einem Dr. vergleichen, oder was?
Dr.med. in spe
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 17:56:18    Titel:

Nein, ein MD entspricht nicht dem Dr.med. Genauso wie beim JD oder MBA handelt es sich beim MD um einen professional degree. Die Promotion heißt in den USA hingegen Ph.D. Dass MD medical doctor und JD Juris doctor heißen, tut nichts zur Sache, da diese Grade mit Abschluss der Studiengänge vergeben werden und keine Doktorarbeit erfordern. Somit liegen sie auf dem Masterniveau, wenn auch natürlich ein MD mit 4 und ein JD mit 3 Jahren länger dauern.
X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 19:03:37    Titel:

Also, ob man die 'wissenschaftliche Arbeit', welche man für einen Dr. med. anfertigt als 'Doktorarbeit' bezeichnen kann, sei mal dahingestellt ^^.
Ein MD baut auf einem Bachelor of hons. Abschluss auf? D.h. also insgesamt 8 Jahre für einen MD, oder wie muss ich das verstehen?
Ich meinte mit der Gleichsetzung, dass der MD in den USA 'praktisch' der berufsqualifiziernde Abschluss ist, während in Deutschland 'praktisch' der Dr. med. der berufsqualifiziernde Abschluss ist. So ist es doch, oder?
Dr.med. in spe
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 19:23:31    Titel:

Nein, der berufsqualifizierende Abschluss ist das abschießende Staatsexamen (nach dem man die Approbation erhalten kann). Der Dr.med. ist fakultativ. Um Arzt zu sein, bracht man nicht promoviert zu sein. Daß in USA vor der Medical School ein Collegeabschluß steht, ist korrekt, das gilt aber genauso für den MBA. Für diesen benötigt man sogar noch mehrere Jahre Berufserfahrung. Medizin dauert also mindestens 8 Jahre. Für einen MBA braucht man ebenfalls 4 Jahre für das College plus 2-5 Berufsjahre plus 2 Jahre für das eigentliche MBA-Studium, somit also sogar insgesamt 8-11 Jahre.
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1344
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 19:25:27    Titel:

Dr.med in Spe:


Du willst mir doch nicht ernsthaft sagen, dass ein Arzt in Deutschland mindestens 300k verdient?Meinst du Chefärzte? Oder die die eine eigene Praxis haben? Also ich weiss nur, dass derzeit die Ärzte der Charitè in Berlin streiken, weil sie zu wenig kriegen Rolling Eyes Und ich glaube nicht, dass es um sechsstellige Zahlen geht......

Ansonsten was mich interessiert, wieso verdienen Ärzte in Deutschland DEUTLICH weniger als in anderen Ländern, vorneweg in den USA? Sind unsere Ärzte so schlecht oder wieso verdienen die nix?
Dr.med. in spe
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 21:04:52    Titel:

@friendlyfox
Ich habe niemals behauptet, daß ein Arzt in Deutschland so viel verdienen würde. Es ging ausschließlich um die USA. Dort wird mindestens dreimal so viel verdient wie in Deutschland. In Deutschland lässt man bei den Ärzten eben nicht den freien Markt spielen. Bei dem Mangel an guten Ärzten müsste ja eigentlich den Forderungen der Ärzte nachgegeben werden, aber wird eben nicht. Deshalb sieht es so aus, daß ein Arzt in Deutschland als Oberarzt vielleicht 60.000 Euro verdient, der in den USA locker 500.000 Dollar verdienen könnte. Das hat naürlich auch zur Folge, daß es in den USA schon einiges heisst, sich überhaupt einen guten Arzt leisten zu können. Für die paar Euro, die in Deutschland bezahlt werden, würde dort kaum einer einen Finger rühren. Z.B für eine Augenlaser-OP werden da mal locker in einer halben Stunde 15.000 Dollar berechnet. In den USA ist Medizin einfach ein Wirtschaftsgut, daß seinen Preis hat, was in Deutschland durch staatliche Regulierung nicht der Fall ist.
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1344
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 21:39:40    Titel:

Aber das ist doch für uns Bürger vorteilhaft oder sehe ich das falsch? Wenn ich dort viel mehr bezahle, für das was mich hier einiges weniger kostet, ist das doch dumm von mir? Ich meine, wie ich schon etliche male gesagt habe, Ärzte sind die ersten, die meiner Meinung nach eine Gehaltserhöhung verdient haben, im Kontext nur auf Deutschland bezogen, denn es wäre dreist, Ami-ärzten noch mehr zusprechen zu wollen...Aber dafür ist eben unser Gesundheitsstatus besser als in den USA....Auch wenn es durch Praxisgebphr usw. schlimmer wird, das Niveau wie in den Staaten haben wir noch lange nicht. Andereseits gehen eben die Leute in den USA nicht bei jedem Wehwehchen zum Arzt, weil es schlicht zu teuer ist ^^
Dr.med. in spe
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 21:48:13    Titel:

Daß das für die Bürger besser ist, wie es in Deutschland ist, kann man sicherlich so sagen. Für das Niveau der gesetzlichen Kassen in Deutschland müsste man in den USA schon tief in die Tasche greifen. Für die Ärzte ist es natürlich nicht besser in Deutschland. Wenn man in USA-Foren liest, dann unterhalten sich angehende MD's darüber, mit welchem Facharzt sie in paar Jahren 500.000 Dollar p.a. verdienen können oder warum es Leute gibt, die noch in unattraktiven Bereichen für nur 200.000 arbeiten wollen (z.B als Hausarzt). Davon können wir hier nur träumen, wo Ärzte an der Charité streiken müssen, weil sie teilweise nichteinmal auf 40.000 Euro kommen.
saldo
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2005 - 21:57:21    Titel:

Ach, glaubt doch nicht alles, was unser Doktorchen von sich gibt. Um in den USA als FA zu arbeiten must du erst mal eine 10jährige Ausbildung hinter dich bringen und den 500.000Dollar Kredit zurückzahlen. Dann darfst du den nächsten Kredit über 1 Mio. aufnehmen, um dir ne Praxis zuzulegen. Dort bist du als Arzt richtiger Unternehmer, d.h. du trägst auch unt. Risiko und haftest finanziell massiv für Fehler. In Deutschland zahlen die Steuerzahler dein Med.-Studium, obwohl es von allen Studiengängen am meisten kostet.
In Deutschland kannst du dafür aber den steinigen aber lohnenden Weg zum Uniklinik-Chefarzt gehen. Da zahlt der Steuerzahler hinterher für die teure Infrastruktur, das Justizsystem sorgt dafür dass kein Arzt für Pfusch haften muss und du kannst höhere Honorare bei Privatpatienten abkassieren. Dann bleibt aber eben weniger für die Assistenzärzte.

Wenn es in den USA als Arzt so einfach ist, warum bleibt dann unser Doktorchen noch hier, studiert nebenbei noch anspruchslose, unrentable und sinnlose Fächer wie VWL und verbringt die meiste Zeit mit posten in öffentl. Internetforen? Der wilde Westen ruft doch!
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 - 07:39:21    Titel:

@saldo

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