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Die Zukunft unseres Bildungssystems
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raika25.01
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 21:32:49    Titel:

hey ich stehe um 5 auf, nur um das mal zu würdigen! *michtollfühlen* Very Happy Very Happy

Ne mal im ernst ich persönlich komme ganz gut mit der Situation aus viel zeit Schule zu investieren(was nicht heißen soll, dass ich ein Streber bin, davon bin ich weit entfernt). Und außerdem ist Schulzeit begrenzt und ich will sie voll und ganz ausnutzen!!!
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 21:46:58    Titel:

raika25.01 hat folgendes geschrieben:
was nicht heißen soll, dass ich ein Streber bin


Eigentlich schlimm, dass man nichts anstrebt, oder?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 00:43:21    Titel:

biographisches ist zwar auch interessant, ich würde es trotzdem begrüßen wenn ihr wieder zum thema "zukunft des bildungssystems" (kritik, konzepte und ideen) zurückkehren könntet. vielen dank!
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 12:25:19    Titel:

Also hörmal, du mit dem roten Stift, erstens hat das sehr wohl mit dem Thema zu tun, zweitens entscheiden nicht der Moderator, sondern die Postenden, wohin in einem Thread die Reise geht, und zweitens hat coffeinjunky den Thread gestartet und nicht du.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 12:36:18    Titel:

Und deswegen können wir ja jetzt auch wieder zurück zum Thema.

Also:

Wenn man die Beiträge einiger älterer Teilnehmer betrachtet, so nimmt man wahr, dass anscheinend "früher" der Unterricht viel besser gewesen sei bzw. die Schüler "früher" viel besser gewesen sein sollen. Mich würde nun interessieren, welche Gründe für diesen Wandel angesehen werden. Wer hat eine Idee?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 14:20:03    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
Wenn man die Beiträge einiger älterer Teilnehmer betrachtet, so nimmt man wahr, dass anscheinend "früher" der Unterricht viel besser gewesen sei bzw. die Schüler "früher" viel besser gewesen sein sollen. Mich würde nun interessieren, welche Gründe für diesen Wandel angesehen werden. Wer hat eine Idee?


Das kann ich nicht bestätigen. Aber angenommen es wäre so, könnte man das eventuell auf das Gieskannenprinzip zurückführen. Unsere Gesellschaft sammelt immer mehr an Wissen und vor allem Wissensgebieten an, was im gleichen Zeitraum an die Schüler weitergegeben werden soll. Damit wird das einzelne Wissensgebiet eventuell nicht mehr so vertieft wie früher.
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 14:45:13    Titel:

Das ist in der Tat richtig. Die Schüler waren früher "besser", deswegen konnte auch der Unterricht anspruchsvoller sein.

Ich gebe mal ein Beispiel: Das m. E. beste Physiklehrwerk für die Oberstufe ist "Dorn/Bader Physik Oberstufe" von 1976. Dieses Buch habe ich selbst als Schüler benutzt und es wurde noch im Leistungskurs eingesetzt, als ich schon als Lehrer unterrichtet habe. Mittlerweile wird dieses Buch nicht mehr aufgelegt, sondern durch eine Nachfolgeversion ersetzt, die zwar von den gleichen Autoren stammt, aber inhaltlich unter aller Sau ist. Die Ursache liegt ganz klar in den "neuen Konzepten", die den Stoff verständlicher machen sollen. Wenn man allerdings einen inhaltlich wichtigen Absatz, nur weil er nicht beim ersten oberflächlichen Lesen gleich verständlich ist, durch eine Abbildung ersetzt, die eindeutig einen geringeren Informationsgehalt hat und damit jeden wissenschaftlichen Anspruch hinter sich lässt, dann kann man auf der Grundlage dieses Lehrbuchs nicht den gleichen anspruchsvollen Unterricht machen wie vor 30 Jahren.

Warum aber haben die Autoren ein bewährtes Lehrbuch, seinerzeit ein Bestseller mit guter Reputation, derart abgeändert? Na klar, weil die Schüler immer fauler geworden sind. Heutzutage kann man leider von der Mehrheit der Schüler einer Sek. II nicht erwarten, dass sie einen anspruchsvollen Text, der sich über ein paar Seiten erstreckt, verstehen können.

Als ich Schüler war, haben wir Goethes Faust I und II noch vollständig gelesen, die Schüler von heute lesen von Faust I höchstens noch Auszüge und gucken sich die Gründgens-Inszenierung als Film an, Faust II entfällt ganz, und damit hat es sich. Wundert mich überhaupt nicht, weil die Schüler intellektuell gar nicht mehr dazu in der Lage sind.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 14:53:51    Titel:

Was würdest Du davon halten, wenn die Lehrinhalte und Lehrmittel vom Lehrer frei wählbar wären ? (Natürlich innerhalb der Grenzen, also in Physik muss immer noch Physik gelehrt werden usw.)
raika25.01
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 17:08:18    Titel:

Zitat:
Was würdest Du davon halten, wenn die Lehrinhalte und Lehrmittel vom Lehrer frei wählbar wären


fände ich gut, denn meiner Meinung nach kann ein Lehrer seine eigene Klasse und die geeigneten Lehrmittel doch immer noch am besten beurteilen, wobei natürlich die gefahr besteht, dass einige Lehrer eher auf altbewährtes zurückgreifen und neuen Lehrmitteln somit keine Chance geben.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 17:38:25    Titel:

raika25.01 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was würdest Du davon halten, wenn die Lehrinhalte und Lehrmittel vom Lehrer frei wählbar wären


fände ich gut, denn meiner Meinung nach kann ein Lehrer seine eigene Klasse und die geeigneten Lehrmittel doch immer noch am besten beurteilen, wobei natürlich die gefahr besteht, dass einige Lehrer eher auf altbewährtes zurückgreifen und neuen Lehrmitteln somit keine Chance geben.


Sehe ich auch so. Könnte man die von Dir angesprochene Gefahr zumindest ein wenig dämpfen, indem der Erfolg der Schüler bei einer schulischen Abschlussprüfung (die ja allgemein gehalten wird), dem Lehrer in Form von kleinen "Boni" gedankt wird ? So würde der eine oder andere Lehrer eventuell auch sein "altbewährtes" hinterfragen - oder auch manch Lehrer auf "altbewährtes" zurückgreifen, wenn der Kollege damit gute Erfahrungen gemacht hat.
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