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erst FH Maschinenbau, dann Berufsschullehramt
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> erst FH Maschinenbau, dann Berufsschullehramt
 
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Syl
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Anmeldungsdatum: 09.11.2005
Beiträge: 396
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 - 17:07:23    Titel:

Andy23vwlfh hat folgendes geschrieben:
Man kann wohl meines Erachtens ungefähr sagen:

Bachelor =(ungefähr) früheres FH-Diplom
Master =(ungefähr) Uni-Diplom

Deshalb fällt es auch vielen FH´s leichter ihre Studiengänge umzustellen, da praktisch nur das erste Praxissemester wegfällt!

Dabei ist es "theoretisch" egal ob man den BA oder den Master an einer Uni oder einer FH macht; ebenfalls, wenn man einen Master dranhängen will! Er muss auch nicht unbedingt zum BA-Studienfach genau passen.

Das ist der Stand meines Wissens in Kürze!



soweit ich weiß stimmt das.

du kannst nen Bachelor an der FH machen und dann für nen Master an ne Uni wechseln. Kannst es auch umgekehrt machen. Wie man gerade lustig is.

Die Einordnung von Bachelor und Master im vergleich zu beiden Diplomen ist denke ich auch so in Ordnung.
Marcel69
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2006 - 10:43:33    Titel:

Hallo,
ich habe einen Gesellenbrief als Werkzeugmacher, ein FH-Diplom Maschinenbau und ein FH-Diplom in Sozialpädagogik.
Gerne würde ich in ein Lehramt an berufsbildenden Schulen wechseln.
Nach meinen Informationen brauche ich für die Anerkennung des 1. Staatsexamens und die Zulassung ins Referendariat ein Uni-Diplom Maschinenbau.
Weiß jemand, wie ich diese Hürde mit möglichst wenig Aufwand nehmen könnte?

Grüße aus dem Saarland
MartinWeber
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Anmeldungsdatum: 05.01.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2013 - 21:49:12    Titel:

DAS IST SCHWACHSINN, dass

Bachelor =(ungefähr) früheres FH-Diplom,
Master =(ungefähr) Uni-Diplom
ist.

Dieses Argument versuchen Firmen zu benutzen, um die Gehälter von FH-Absolventen zu drücken - Vorsicht !!!!

Bachelor hat NIX mit dem FH Studium zu tun - auch nicht ungefähr. Das ist so, als wenn man eine Golf 1 mit einem Golf 4 vergleicht.
Golf 4 =(ungefähr) früherer Golf 1, was genau so ein Schwachsinn wäre.

Als FH Absolvent wurde vor allem eine vollwertige Diplomarbeit geschrieben. Ich habe das praxisbezogen 1 Jahr gemacht mit einer wissenschaflichen Abschlussarbeit - damals über die neue QMS, heute selbstverständlich für viele Firmen. Daher:

Barchor =(ungefähr) Techniker-Abschluss
Master =(ungefähr) FH-Diplom

Der Uni-Abschluss als Diplom ist theoretisch ausgelegt und dient zu Forschungszwecken. Die stellen sich die Frage nach dem "Warum?". Es ist die Hölle, wenn Leute mit Uni-Abschluss UND "Dr." auf die Praxis treffen. Die sind so theoretisch bis nicht mehr zu gebrauchen. Die sollen blos an die Uni gehen und an einer Sache forschen! Aussnahmen sind die die Chemiker / gibt sicher auch andere.

Der FH-Abschluß nimmt vorhandenes Wissen (z.B. vorhandenes Formelwerk) und verbindet es mit praktischen Inhalten, um daraus ein Werk (z.B. ein Auto, eine Maschine zu Design). Dieses Bacholor und Masterstudium dient einzig und allein dem internationalen Vergleich. Im Managment Bereich gibt es auch von Hr. Mc. Kinsey ein Streben, um die Management Level International vergleichen zu können - genau so ein Schwachsinn.
Ich arbeite heute 43 übrigens im internationalen Einkauf mit einem Jahresgehalt von rd. 100.000 Euro (mit FH Maschinenbau Diplom; rd. 14 Jahre Berufserfahrung).

Um nochmal auf den Techniker zu kommen: der ist Praktiker, was mit studieren nur wenig zu tun hat. Daher ist für mich Bacholor nix Halbes und nix Ganzes.

Wer Bachelor macht, sollte besser Master hinterher machen, damit es mit einem Studium noch was zu tun hat.

Nur, bitte: keinen Vergleich von Bachelor und FH-Studium. Ich hatte bei meiner alten FH angerufen, die mir das bestätigt hat, weil eine Firma mich versuchte mich mit FH-Studium in den Bachelor zu drücken. Naturlich, es ging um Geld.

Kann FH-Absolventen nur Empfehlen, wenn solchen Eingruppierungen in den Firmen vorgenommen werden (meist in Konzeren): das FH-Studium ist Master - der Bachelor ist Techniker!

Das Internet ist voll davon, weil der Vergleich so Schrumpfhin (wie mein Prof. Physik immer zu sagen pflegte) einfach ist.

(P.S. der Thread ist ein wenig alt. Bin durch Stichworte von Google darauf gestossen, weil ich daran Denke etwas kürzer zu treten und Lehrer an der Berufsfachschule zu werden. Musste da jetzt was zu schreiben).
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 00:22:16    Titel:

Nur kurz: Jeder derzeitige Student an einer FH ist genauso wie die meisten Studenten an der Uni in einen gestuften Studiengang (also mit einem Bachelor- oder Master-Grad endend) eingeschrieben. Die Hochschulform hat dabei keinerlei Einfluss, die Abschlüsse sind auch einander gleichgestellt.


Worauf der Autor des vorhergehenden Beitrags wohl hinaus will, ist der Grad des zuvor vergebenen FH-Diploms bzw. die Vergleichbarkeit gegenüber den durch das Bologna-Abkommen eingeführten derzeitigen.

Das Ziel der gestuften Studiengangsstruktur war durchaus zum Einen die Studienzeit des Diploms oder Magisters für viele Studierende zu verkürzen, indem man einen kürzeren Studiengang einführte, eben den Bachelor; und diesen als ersten berufsqualifizierenden Abschluss promotete. Dadurch sollten auch die Studienabbrecherzahlen gesenkt werden. Das "alte Diplom" bzw. Magister lebt im Aufbaustudium des (konsekutiven) Masters weiter.

Damit wäre die Situation an den Unis beschrieben. Die deutsche Besonderheit der FHs (die sich im Ausland gerne Universities of Applied Science nennen) musste aber auch in dieses System eingepasst werden. Während an den Unis vielfach der Weg gegangen wurde, aus einem 10-semestrigen Studium eben eines in 6+4 Semestern zu zerlegen, wurde zumeist an den FHs aus einem 8-semestrigen Studium so viel gekürzt, bis man zu einem zumeist 6-semestrigen Bachelor kam. Sprich: Die meisten FH-studiengänge, die früher mit einem Diplom(FH) abschlossen, existieren weiterhin, jetzt eben mit Abschluss als Bachelor.

(Da die Grade auf beiden Hochschulformen gleichgestellt sind, ist es jetzt, im Gegensatz zu Diplom vs. Diplom(FH), nicht mehr nötig, zu erwähnen, wo dieser Abschluss erworben wurde.)


Was nun die Einordnung eines FH-Diploms relativ zu Bachelor- und Master-Abschlüssen angeht, so ist dies für den öffentlichen Dienst z.B. recht klar: Einstiege für FH-Diplom-Inhaber und solche eines Bachelors sind gleich, genauso wie die von Diplomern, Magistern und Mastern. Viele Tarifverträge in der Industrie, die auf die Hochschulabschlüsse abzielen, sehen das ähnlich.

In allen anderen Fällen ist es sowieso Verhandlungsgeschick.



Cyrix
ukloiu
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Anmeldungsdatum: 15.11.2010
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 01:44:32    Titel:

@MartinWeber:
bleibe bitte sachlich und argumentiere mit Fakten, nicht nach Gutdünken

die FH Nürnberg etwa stimmt mit deiner Meinung nichtso ganz überein:

Frage: Müssen BachelorabsolventInnen direkt im Anschluss an den Bachelor einen
Masterabschluss erwerben?

Antwort: Der Bachelor ist der auf internationaler Ebene anerkannte erste berufsqualifizierende
Hochschulabschluss. Somit genügt der Bachelorabschluss, um ins Berufsleben einzusteigen
bzw. ersetzt er frühere (Fach)Hochschul-Diplom-Abschlüsse völlig und
stellt somit den Regelabschluss der Mehrzahl der Studierenden dar.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 02:06:19    Titel:

das kann ich bestätigen. einer unserer profs hat uns erzählt, dass wir uns deswegen nichts erzählen lassen sollen, da unser von 2 auf 1 praxissemester gekürzter bachelor ansonsten dem vorherigen fh-diplom entspricht.

fh: bachelor = diplom < master
uni: bachelor < diplom = master

da martin aber einen 6 jahre alten beitrag wieder aus der versenkung geholt hat, um seinen ersten beitrag in diesem forum zu verfassen, gehe ich davon, dass er das konkret gegoogelt hat und sich auf den schlips getreten fühlt.
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 13:04:56    Titel:

ukloiu hat folgendes geschrieben:
@MartinWeber:
bleibe bitte sachlich und argumentiere mit Fakten, nicht nach Gutdünken

die FH Nürnberg etwa stimmt mit deiner Meinung nichtso ganz überein:

Frage: Müssen BachelorabsolventInnen direkt im Anschluss an den Bachelor einen
Masterabschluss erwerben?

Antwort: Der Bachelor ist der auf internationaler Ebene anerkannte erste berufsqualifizierende
Hochschulabschluss. Somit genügt der Bachelorabschluss, um ins Berufsleben einzusteigen
bzw. ersetzt er frühere (Fach)Hochschul-Diplom-Abschlüsse völlig und
stellt somit den Regelabschluss der Mehrzahl der Studierenden dar.


Theorie und Praxis eben.

Theorie (KMK hat die Abschlüsse eben so eingeordnet) und rechtliche Einordnung:

Egal ob Uni/FH/BA

Bachelor = Diplom (FH) = berechtigt zum gehobenen Dienst
Master = Diplom = berechtigt zur Promotion, höherer Dienst

___

Praxis

Hier wird schon noch oft zwischen dem Dipl. (FH) und dem Bachelor unterschieden. Auch wird häufiger unterschieden, wo der Abschluss erlangt wurde (Uni oder FH/BA ist). Es gibt auch Unternehmen die gar keinen Unterschied machen (egal ob BA/FH/Uni oder Bachelor/Master/Diplom/Diplom (FH)).

___

Den Dipl. (FH) als Bachelor zu werten finde ich fairer als diesen mit einem Master gleichzustellen. Der Master hat eine längere Regelstudienzeit (10 Semester statt Cool, hier werden ZWEI Abschlussarbeiten geschrieben und es wird sehr oft nicht jeder Bachelor zum Master zugelassen.

Der Bachelor dauert zwischen 6 und 8 Semestern. An Unis meist 6 Semester, an FHs meist 7 Semester und seltener manchmal auch 8 Semester. Für mich ist Diplom (FH) daher eher Bachelor als Master. Auch wenn es "unfair" ist, da das Diplom (FH) damals der einzige Abschluss der Fachhochschulen war.

Ist halt eine dumme Situation, da Bachelor und Master eben anders als das Diplom ausgelegt sind. Aber irgendwie muss man die Abschlüsse halt vergleichen.
___

@Martin - Du bist doch schon lange im Beruf, da kann doch dein Abschluss (zig Jahre) nicht so von Bedeutung sein... ich denke man wollte einfach nur Argumente finden um ein niedrigeres Gehalt zu begründen. Würde mir überlegen bei so einer Firma zu unterschreiben, sofern man eine Alternative hat.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 15:45:32    Titel:

Also wenn man Jemanden nach mehr als 3-4 Jahren Berufserfahrung noch über den Abschluss eingruppieren will, dann hat der Bewerber entweder absolut nicht überzeugt (denn wenn man den wirklich will, würde sich das kein Personalchef trauen) oder man ist an eine ziemlich miese Klitsche geraten...

Insofern... Naja...

Mit den Abschlüssen darf man das eh nicht so ernst nehmen. Wir haben bei uns einen Facharbeiter, der auf ner gutbezahlten Technikerstelle sitzt. Der Kerl hat richtig Ahnung und quatscht bei Besprechungen auch gestandene Dipl-Ings von der Uni an die Wand...

Warum sollte ein Frischling-Master von der FH oder Uni automatisch mehr verdienen, als diese Koriphäe, der seit 15 Jahren im Geschäft ist und dem auch international keiner was vormacht?
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