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Break-Even-Point berechnung klappt nicht
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ela1710
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Anmeldungsdatum: 08.08.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 16:06:28    Titel:

Das Problem ist, ich will es gar nicht lernen. Es ist halt nur ein minimaler Teil meines Fernstudiums, welches in einen ganz anderen Bereich geht, ich brauche das nie wieder in meinem Leben, deswegen lohnt es sich nicht mich da einzuarbeiten.

Ich werde die o.a. Lösung so einreichen, wenn nicht gitb es einen kleinen Punktabzug, damit kann ich leben......

Vielen dank aber für eure Hilde
loewentatze
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Anmeldungsdatum: 29.04.2005
Beiträge: 396

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 16:15:55    Titel:

Ich kann das gut verstehen. Du solltest Dir aber vor Augen halten, dass Du bei jeglicher selbständiger Tätigkeit ein Mindestmaß an BWL brauchst. Ein Beispiel:
Kaum ein Tischler scheitert, weil er nicht richtig tischlern kann , sondern weil er im betriebwirtschaftlichen Bereich nicht optimal entscheidet. Das hat er einfach nicht gelernt. Vielleicht findet er es auch weniger wichtig. Wenn der eigene Betrieb erst mal Pleite ist sieht er es vielleicht anders...
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1057

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 23:15:00    Titel:

ok, freunde der sonne!

mal eine gewagte these: ihr ergebnis ist absolut richtig!

der lösungsansatz ist meiner meinung nach genau richtig, ela! Selbstverständlich liegt die Gewinnschwelle hier über einer Produktionsmenge von 5000. Geht doch auch gar nicht anders: wir wissen doch, dass wir bei einer menge von 5000 einen verlust von 20000 haben. also kann der break-even gar nicht <5000 sein!

man, man! ihr haut hier sprüche raus...von wegen einfachste mathematische zusammenhänge Embarassed

nochmal der lösungsweg (korrigiert mich falls ich hier einen fehler reinhaue Smile):

E=K
x*p = Kf + Kv
x*26 = 90.000 + (kv*x)
x*26 = 90.000 + (12*x)
26x = 90.000 + 12x
14x = 90.000
x = 6.428,57
loewentatze
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Anmeldungsdatum: 29.04.2005
Beiträge: 396

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 23:17:29    Titel:

So weit waren wir schon! Es geht um die Teil-Aufgabe 2!
S1
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 23:52:42    Titel:

Vielleicht ist die Ware kaputt!?!?!

Dann wird der Chef das wohl oder übel aus dem Programm nehmen müssen, da er ja nicht skrupellos ist.

MFG S1
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2005 - 09:01:42    Titel:

in aufgabe 2 wird wohl schlicht und einfach nach Deckungsbeitraegen gefragt.

NACH Fixkostenzurechnung macht man mit dem Produkt einen Verlust, die Fixkosten fallen jedoch sowieso an, deswegen sollte man sie aus der
Berechnung ausnehmen. Wenn der Deckungsbeitrag positiv ist, sollte das Produkt (in unserer kleinen Welt ohne Kannibalisierung) weiterhin produziert und vertrieben werden.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2005 - 10:05:51    Titel:

Hi Ela,

hier mal ein kleines Beispiel, worum es überhaupt geht:

Stell dir vor du fährst mit der sündhaft teuren Bahn irgendwo hin und hast dir eine Karte für 50€ gekauft, auf der du noch jemanden mitnehmen kannst.

Beachte: Karte gekauft, Geld ist weg.

Nun spricht dich jemand an und fragt, ob er auf deiner Karte noch mitfahren könnte, gegen ein entsprechendes Entgelt versteht sich. Ab welchem Betrag würdest du ihn mitfahren lassen?

So, nun kannst du auf deiner Karte niemanden mitnehmen, aber für meinetwegen 5€ kannst du diese Option flexibel nachbuchen. Nun spricht dich wieder jemand an, der mitfahren möchte. Ab welchem Betrag lässt du ihn?

Diese Überlegungen bilden den Kern der Teilkostenrechnung. Wenn du obige Fragen beantworten konntest, dann kannst du auch Aufgabe 2 lösen.

Beste Grüße
coffeinjunky

PS: ich verstehe voll und ganz, dass du das nicht lernen willst. Warte mal, bis du Marketing kennen lernst!
Mnemosynes
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 748
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2005 - 00:22:37    Titel:

Ich könnte mir folgende Möglichkeiten vorstellen:
1. Der Preis wird absichtlich niedrig gehalten um Konkurrenten auszustechen. Wenn die dann aufgegeben haben bin ich alleiniger Anbieter und kann mit dem Preis raufgehen.
2. Es gibt komplementäre Güter, die ich zusätzlich verkaufe und über die ich den Verlust wieder reinholen kann (Beispiel: ich verkauf den Drucker billig, aber jeder braucht dann die Tintenpatronen dazu)
3. Meine Kunden erwarten, dass ich dieses Produkt als Ergänzung meiner Angebotspalette anbiete.
4. Ich kann zumindest einen Teil der fixen Kosten abdecken, das ist besser als die Fertigungsmaschinen ganz stillstehen zu lassen.

Vielleicht fällt ja noch jemandem was ein!
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2005 - 00:32:57    Titel:

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit dies als Penetrationsstrategie auszugeben. D.h. den Preis extra niedrig halten, damit man a) Konkurrenten abhält b) schnell an Marktanteil gewinnt und dadurch Lernkurveneffekte, economies of scale etc für sich vereinnahmt um dadurch Markteintrittsbarrieren zu schaffen. Problem: ist das Produkt neu? Sind genug Nachfrager vorhanden? Sind genug Kapazitäten vorhanden? Sind Lerneffekt realisierbar?
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