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Wie sieht es in deutschen Universitäten aus?
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Talib
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 21:40:59    Titel: Wie sieht es in deutschen Universitäten aus?

Guten Tag,

Ich bin Abiturient in eines der 3 Deutsch-Französichen Gymnasien Deutschlands und finde die Idee mein Studium in Deutschland weiterzuführen - obwohl Ich Franzose bin (jedoch seit über 6 Jahren in Deutschland lebe) - immer attraktiver. Nun möchte Ich gerne erfahren wie es in den deutschen Universitäten aussieht:

1) Wie viele Schüler pro Klasse im Schnitt und insbesondere in Betriebswirtschaftslehre? Sind die Raüme eher überfüllt oder bieten Sie auch jedem die Gelegenheit in guten Verhältnisse den Unterricht zu verfolgen?

[ Meine "Ziel-Universitäten": Mannheim, Köln, ... ]

2) Wie würdet Ihr den Schwierigkeitsgrad des Studiums in Betriebswirtschaftslehre einschätzen? Ist es auch diejenigen deren Muttersprache nicht Deutsch ist (Ich, z.B.) zugänglich?

3) Werden gewisse Kenntnisse in Wirtschaft vorrausgesetz oder kann auch jeder (komme er aus einer L oder etwa S - Klasse) der sich für das Thema interessiert, auch über solide Grundkenntnissen in den Fächern Mathematik, Geographie und Geschichte verfügt, Betriebswirtschaftslehre erfolgreich studieren?

Vielen Dank im Vorraus.

Smile


Zuletzt bearbeitet von Talib am 12 Dez 2005 - 21:45:14, insgesamt einmal bearbeitet
st3ch0r
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 21:47:10    Titel:

es sind immer 20 schüler in der klasse.
aber die lehrer sind streng und lassen dich an der tafel rechnen, wenn du nicht aufpasst.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 21:55:44    Titel: Re: Wie sieht es in deutschen Universitäten aus?

Hallo,

mein Studium in Mannheim ist zwar inzischen auch schon 7 Jahre her, aber bevor noch mehr "nützliche" Kommentare kommen, leg ich mal los:

Talib hat folgendes geschrieben:

1) Wie viele Schüler pro Klasse im Schnitt und insbesondere in Betriebswirtschaftslehre? Sind die Raüme eher überfüllt oder bieten Sie auch jedem die Gelegenheit in guten Verhältnisse den Unterricht zu verfolgen?

Das kommt auf die Vorlesung an. Die Massenvorlesungen fanden in großen Hörsälen mit sicher 200 oder mehr Studenten statt. Ich habe aber immer einen Sitzplatz gefunden und die Akkustik war gut. Die Verhältnisse fand ich insgesamt gut.

Talib hat folgendes geschrieben:

2) Wie würdet Ihr den Schwierigkeitsgrad des Studiums in Betriebswirtschaftslehre einschätzen? Ist es auch diejenigen deren Muttersprache nicht Deutsch ist (Ich, z.B.) zugänglich?

Ich denke, es sollte auch als Nichtmuttersprachler machbar sein. Die Schwierigkeit ist natürlich Geschmackssache. Zu meiner Zeit waren die VWL-Vorlesungen (die du auch als Betriebswirt besuchen musstest) jedoch recht happig. Gibt es Makro I und II bei Schließer noch? *gähn*. Lauter mathematische Modelle und eines so abstrakt wie das andere. Im Hauptstudium wurde plötzlich alles ganz einfach. Sollte das nicht eigentlich anders herum sein?

Talib hat folgendes geschrieben:

3) Werden gewisse Kenntnisse in Wirtschaft vorrausgesetz oder kann auch jeder (komme er aus einer L oder etwa S - Klasse) der sich für das Thema interessiert, auch über solide Grundkenntnissen in den Fächern Mathematik, Geographie und Geschichte verfügt, Betriebswirtschaftslehre erfolgreich studieren?


Naja, die Schulkenntnisse, werden dir nach 2 - 3 Wochen nicht mehr weiter helfen. Prinzipiell wird "alles gemacht" - aber eben sehr schnell. Deswegen kann man auch als Nichtprofi einsteigen. Ein bisschen Grundkenntnisse haben mir allerdings damals gefehlt. Mich würde interessiere, wie ich mit dem Wissen und den Kenntnissen von heute, das Studium beurteilen würde. U.U. wäre das Ergebnis positiver. Viele "allgemeinbildende Vorlesungen" wie Wirtschaftspolitik oder Finanzwissenschaft kamen erst im Hauptstudium. Die hätten mir im Grundstudium enorm weiter geholfen.

Insgesamt dürfte BWL kein extra-hartes Studium sein. Da sollte es Schlimmeres geben.
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:01:33    Titel:

Zitat:
Ich denke, es sollte auch als Nichtmuttersprachler machbar sein. Die Schwierigkeit ist natürlich Geschmackssache. Zu meiner Zeit waren die VWL-Vorlesungen (die du auch als Betriebswirt besuchen musstest) jedoch recht happig. Gibt es Makro I und II bei Schließer noch? *gähn*. Lauter mathematische Modelle und eines so abstrakt wie das andere. Im Hauptstudium wurde plötzlich alles ganz einfach. Sollte das nicht eigentlich anders herum sein?


Ich glaube, dass sich Leute, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, in den mathematischen Fächern leichter tun als meinetwegen in Privatrecht und Öffentlichem Recht. Hier haut das Advokaten- und Bürokratendeutsch voll durch.

Ansonsten würde ich mir keine großen Sorgen machen. Am Anfang ist es vielleicht etwas mühsam, aber dann gehts.
Ingo314
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Anmeldungsdatum: 10.07.2005
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:03:07    Titel:

Ja wobei man sagen muss dass die Situation sich mittlerweile geändert hat,
Vor allem im BWL Bereich in Mannheim ist es total überfüllt und das Niveau ist auch wirklich weit oben.
Das hängt halt mit der zunehmenden Elitisierung zusammen..
Es gibt vorkurse für MAthe aber merke, BWL in Mannheim ist mittlerweile echt nicht ohne.
ABer ist natürlich nicht zu vergleichen mit Fächern wie MAthe in Heidelberg.
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:06:33    Titel:

Studierst du in Mannheim, ingo?
Ingo314
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Anmeldungsdatum: 10.07.2005
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:10:31    Titel:

ne aber ich war schonmal in einigen bwl vorlesungen und vwl auch, homburg und schröder.
bwlfan
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 371
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:13:57    Titel:

An manchen Unis, z.B. an meiner, gibt es auch die Möglichkeit, ein Deutsch-Französisches Doppeldiplom in BWL zu machen, siehe http://www.uni-tuebingen.de/wirtschaft/DFBWL.htm
vielleicht wäre das ja was für Dich.
TalibKweli
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 295
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:22:53    Titel:

Doppeldiplom gibts in Mannheim, wie bei fast jeder Uni in BW und RLP, auch. Und zwar mit der ESSEC.

Ich kann meine Vorredner zu Mannheim nicht ganz nachvollziehen:

- GS-Studium wesentlich einfacher als Hauptstudium
- VWL-Vorlesungen sim GS ehr überlaufen, dafür jeweils über 10 Übungs- und Tutoriumstermine
- Mahtelastigkeit im Grundstudium sehr überschaubar
- Mathelastigkeit im Haupstudium entsprechend der Schwerpunkte (Orga, Personal, Internationales Management vs. Finanzierung, Corporate Finance, Versicherung, Statistik)
- für BWL hoher Ausländeranteil/viele Auslandsprogramme
- sehr harte Auswahlkriterien insbesondere durch Verringerung der Zulassungszahlen aufgrund der Bachelor/Master-Umstellung
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2005 - 22:59:38    Titel:

Zitat:
ne aber ich war schonmal in einigen bwl vorlesungen und vwl auch, homburg und schröder.


Dann kannst du das sicher beurteilen, wow!
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