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Ebs und die Aufnahmequote
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rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 - 08:46:11    Titel:

Camyuva hat folgendes geschrieben:
Eine Promotion innerhalb von einem Jahr ist in der Tat recht häufig möglich und auch gewöhnlich, nämlich vor allem dann, wenn jemand nach einer gewissen Zeit des Arbeitens wieder an die Uni geht um eine Promotion des Titels wegen zu machen.


Wo denn bitte? "Ich hab mal irgendwo im Lebenslauf gesehen" zählt für mich nicht als Antwort, sondern als Hörensagen bzw. bewußt lügen.

Bzgl. WHU: Die Personaler haben langsam genug von Rankings, du glaubst doch nicht das irgendjemand in England sagt : "Oh eine Uni am Arsch von Deutschland, wir stellen nur noch von dort ein, auch wenn Leute aus Manchester oder Oxford kommen, wir haben doch die WHU aus dem guten Deutschland! Wenn wir Deutschland nicht hätten!" - Die Realität sieht anders aus: Erstmal welche aus England, die vermutlich sogar mit schlechteren Noten eingestellt werden (Muttersprachler, englischsprachige Uni, mehr Vertrauen in englische Unis...) und da die Personaler auch allwissen sind, kennen sie auch die etwas sehr generöse Notenvergabe an der WHU.
In allen anderen Ländern spielt das FT-Ranking keine Rolle.
Camyuva
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 235
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 - 11:30:52    Titel:

Das hat mal gar nichts mit "im Lebenslauf gesehen" zu tun. Wenn du beispielsweise über Mc Kinsey eine Promotion machst, dann läuft die unter Garantie in einem Jahr ab, und dass kann man auch an staatlichen machen.

2. Ich weiß nicht mit wem du redest, aber ich hab aus mehreren persönlichen Gesprächen, u.a. mit der Personalverantwortlichen von RBS mitbekommen, dass sie die Engländer eben gar nicht so toll finden, da die nur Englisch sprechen und die Ausbildung auch bei exzellenten Uni im undergrad Bereich eben nicht immer so glänzend ist.

Außerdem, wenn du dir unseren ebs Jahrgang anschaust, bei dem 80 % der Leute entweder ihr Abi in England/USA/Kanada oder zumindest ein High-School Jahr gemacht haben, dann ist Englisch nun wirklich kein Problem. V.a. weil du noch ein weiteres Auslandssemester im Bachelor und bis zu zwei weitere im Master machst.
Mit dem Unterschied, dass die Leute bei uns noch Französisch, Chinesisch, Spanisch oder sonst was sprechen und fließend in Deutsch sind.

Insofern, jeder Stundent aus Deutschland an einer gescheiten staatlichen oder privaten, der international ausgerichtet ist, hat definitiv KEINE Nachtteile gegenüber irgendwelchen Engländern.
Alias18
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 - 12:05:15    Titel:

rotschl hat folgendes geschrieben:
An welcher Uni ist bitte schön eine Promotion in einem Jahr möglich? Ich denke sogar im BWL-Bereich liegt die bei min. 3 Jahren. .

Bei einer ganzen Menge Unis, ist dies durchaus möglich. Wir reden hierbei von externen Promotionen, d.h. ohne Mitarbeit am Lehrstuhl. Wie bereits gesagt wurde, wird diese Option von vielen wahrgenommen, die aus dem Beruf nochmals an die Uni zurück wollen um zu promovieren. DIes geht nicht nur in BWL, sondern auch z.B. in Philosophie (habe ich zumindest schon erlebt) Diese Promotionen stellen sicherlich nicht den ANspruch, an der wissenschaftlichen Speerspitze zu laufen, werden aber angeboten und auch gemacht.
rotschl hat folgendes geschrieben:

Ich habe keinen Privat-Uni-Komplex Cool
Nur finde ich eine Uni muss den ganzen Fachbereich abdecken und dort auch gut sein, alle Spitzenunis in den USA und dem Rest der Welt machen dies und sind deswegen auch erfolgreich und bekannt, weil man sie ebend auch noch aus der Physik, der Chemie, den Künsten, den Rechtswissenschaften etc. kennt. Höherer Bekanntheitsgrad = Bessere Chancen für einen Job..


Blödsinn. Was ist mit Kellog? Was mit Wharton? Auch Harvard hat bei BWL eine eigene Business-School, die größtenteils autonom von den restlichen Schulen arbeitet. Gerade bei ersteren Unis, die beide absolute Top-Plazierungen haben, gibt es praktisch keinen Image-Transfer von der Mutter-Uni zur Business-School. Noch deutlicher wird dies bei der London Business School, Insead oder IMD. AUch dies reine BWL Unis, ohne sonstigen BEreiche. Und, haben diese Unis ein Bekanntheitsproblem? Gibt es da für Absolventen Probleme sich am Arbeitsmarkt zu positionieren?

rotschl hat folgendes geschrieben:
WHU kennt im Ausland echt keine Firma (es ist wirklich so). EBS kennt auch keine Firma im Ausland und ist in England und Frankfreich aufgrund gleichnamiger Institutionen verpönt. Im Inland werden diese Leute häufig von Consulting-Firmen eingestellt (was bleibt einem BWLer mittlerweile auch übrig?), die nehmen aber eigentlich jeden, sogar von FHs, aber das geht den BWLern von anderen Unis nicht anders.


Weder McK, noch BCG noch Bain (ich glaube auch BAH, MErcer und Roland Berger nicht) rekruitieren von FHs (mit Ausnahme der esb Reutlingen). Ich wüsste also nicht, welche bedeutsamen Beratungsunternehemen übrig bleiben, die FHler Rekrutieren (es seib den, du machts denFehler und verwechselst Accounting Firmen wie PWC, EY oder KPMG mit BEratungen). AUßerdem haben sosowhl McK als auch BCG pro Jahr irgendetwas zwischen 7000 und 10000 Bewerbungen, für (2005) 200 bzw. 150 Stellen. Die Aretmethik, dass diese Unternehmen nicht jeden nehmen (genauso wie die IBs übrigens) überlasse ich dir.
Und wegen des Bekanntheitsgardes im Ausland: eine Menege ebsler (gefühlt so ca. 15% gehen jedes Jahr nach London zu IBs, durch die zahlreichen Auslandspartnerunis und Auslandspraktika haben wir, genauso wie die WHU einiges an Exposure im Ausland. Das uns niemnd kennt, stimmt einfach nicht. Die WHU hat hier sogar nioch den EMBA Ranking-Vorteil, also einen weiteren BEkanntheitsfaktor, auch im Ausland. Auch hier ist das von dir geschriebene also eher falsch als richtig.

rotschl hat folgendes geschrieben:
Publizieren in A-Journals (man findet dies zwar nicht in der Promotionsordnung, wird aber sowieso mittlerweile von allen Uis verlangt) ist wirklich nett und gut, aber die grundlagenden wissenschaftlichen Methoden, die alle anderen Studenten im Grundstudium lernen, erst im Promotionsstudium? Ist den von den Studierenden der WHU/EBS jemals eine ernsthafte wissenschaftliche Karriere angetreten?


Der ebs hat auch Promtionsstudenten anderer Unis, aus dem Ausland und Leute, die nach längeren Praxisphasen wieder an die Uni zurückkehren. Die angesprochene Vorlesung dient dazu, diese alle auf einen Stand zu bringen. Wegen wissenschaftlicher Karrieren: Sowohl WHU als auch ebs haben das Habilitationsrecht und es sind auch bereits einige Professuren hervorgegangen. So haben Hommel und Schäfer, beide jetzt an der ebs, an der WHU habilitiert. An der ebs hat Bassen habilitiert (jetzt Prof. an Uni Hamburg), Gilbert (jetzt Prof. an der Uni Erlangen-Nürnberg) und Behnam (jetzt Assoc. Prof. an der Suffolk University, Boston). Sicherlich sind auch einige Doktoranten zu externen Habil.-Stellen gewechselt, allerdings habe ich hierfür keinen Überblick.

rotschl hat folgendes geschrieben:

Ich warte noch auf die private Universität, die ein volles Fächerspektrum bietet und gut in allen Fächern ist, aber darauf kann man in Deutschland vorraussichtlich noch ewig warten.

Dann kansst du entweder noch länger warten, oder dir einfach mal die IUB anschauen...[/quote]
Alias18
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 - 12:19:12    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
habe mir gerade die "7 Thesen" der EBS zum Thema Forschung durchgelesen ( http://www.ebs.de/fileadmin/redakteur/funkt.forschung/01_05.pdf ).
Klingt ja sehr ambitioniert. SPuert man diesen Paradigmenwechsel auch als Student ?

Man spürt ihn deutlich. Als ich 2001 dort angefangen habe, war Forschung kaum ein Thema. Inzwischen werden jedem neu berufenem Prof. Forschungsaufgaben in die Zielvereinbarungen geschrieben, Forschungsleistung wird aktiv belohnt und inzentiviert. Die Hochschulleitung ist diesen, mnachmal auch ziemlich schmerzhaften Weg, konsequent gegangen und er wird auch aktiv hier gelebt, so dass die 7 Thesen definitiv mehr sind als Worthülsen. Es sind die Leitplanken, die die Forschungsaktivität der Unis ind ie Zukunft führen sollen.
Natürlich kommt uns bei der Stärkung der Forschung auch der Fakt zugute, dass wir viele Stellen in der Fakultät durch Rente bzw. Ausbau neu besetzen konnten. Bei der Berufung spielte jetzt auch die Forschungsleistung eine gewichtige Rolle. Dies merkt man auch langsam, wenn man unsere Publikationslisten anschaut. Erste Erfolge sieht man auch bereits (im sicherlich methodisch anzweifelbaren) CHE Ranking, wo wir erstmals zu den 15 forschungsstärksten Fakultäten für BWL zählen. Natürlich ist die ebs noch immer nicht die dt. Forschungshochburg BWL, und kann dies mit unserem Anspruch Praxis und gute Lehre zu bieten, wohl auch nicht werden, inzwischen sind wir jedoch auf dem richtigen Weg auch hinsichtlich der Forschung nachzuziehen und auf Augenhöhe mit den guten BWL Unis zu stehen. Die WHU hat die Notwendigkeit hierzu bereits früher erkannt und diesen Prozess daher schon länger eingeleitet, deswegen ist sie uns hier sicherlich einige Jahre voraus, wie man neidlos anerkennen muss.
Insgesamt muss man jedoch noch anmerken, dass Deutschland ja als ganzes im Hinblick auf die BWL Forschung maximal Mittelfeld ist, d.h. wir streiten uns Forschungstechnisch alle um einen oberen Platz im weltweiten Mittelfeld. Bei der Lehre jedoch sieht dies ganz anders aus (wie ich selbst erlebt habe)
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