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Harter Tobak für Juristen
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Harter Tobak für Juristen
 
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Setarkos
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Anmeldungsdatum: 27.12.2005
Beiträge: 315
Wohnort: Nähe Tübingen

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2006 - 20:36:32    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Random hat folgendes geschrieben:
Wo bleiben die Rechtfertigungen für die schwersten Fehlleistungen der Rechtswirtschaft, ...

Rechtfertigungen sind gegenstandslos, solange keine Begründungen oder wenigstens Konkretisierungen solch allgemein-klischeehafter Vorurteile ersichtlich sind. Bis dahin sehe ich mir lieber reale Probleme des Justizsystems an.


Nun, die Konkretisierungen folgten ja auf dem Fuß ...
Wenn man natürlich gleich wieder wegschaut, erkennt man
den Zusammenhang zwischen Überschrift und Inhalt nicht.
Damit umgehen zu können, ist eigentlich
Voraussetzung für den Besuch eines Gymnasiums ...

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Random hat folgendes geschrieben:
1. Gesetze deuten und interpretieren, statt ihrem Zweck zu folgen, ...

Unbelehrbar bezüglich der elementaren Grundkonzepte der Rechtsumsetzung für den Einzelfall...Gesetze "deuten" und "interpretieren" bedeutet einzig und allein, im zweifelhaften Anwendungsfall ihrem Zweck zu folgen.


Es gibt keine zweifelhaften Anwendungsfälle,
sofern sich Juristen nicht in ihrem Irrgarten aus Paragraphen verlaufen.
Und Deutungen oder Interpretationen sind subjektive Vermutungen,
die nichts mit dem meist sehr präzise formulierten
Anwendungszweck einer Vorschrift zu tun haben.
Die aus diesen juristischen, sprachakrobatischen Kunststücken
entstandenen Diskrepanzen zwischen RECHT HABEN und RECHT BEKOMMEN
können in bestimmten Fällen so extrem sein,
daß z. B. schuldlos schwer verletzte Unfallopfer
oder Medizingeschädigte nicht so gestellt werden,
wie sie ohne schädigendes Ereignis und zurechenbare Folgen stehen würden,
sondern viel schlechter als vor dem schädigenden Ereignis.

In meinem Falle haben es Juristen mit vereinten Kräften geschafft,
mein gesamtes Vermögen und meine gesamte Altersversorgung auszuradieren,
obwohl der für mein Problem zuständige Versicherer
keinen Beweis von mir in Zweifel ziehen konnte
und rund 1 Mio. Vorschüsse geleistet hatte,
die danach mit einigen kleineren Startschäden
die einzige Entschädigung wurden!
Und das als Gesamtentschädigung für die zerstörte
wirtschaftliche Existenz eines Unternehmers,
der diese Summe pro Jahr hätte versteuern sollen ...
Bei der Steuer berücksichtigen und bei Schadensersatz ignorieren,
ganz nach Belieben bzw. wer sich damit beglücken möchte ...

Die Eigenmächtigkeit der Juristen beim großen Auslegungsschlammassel
hat auch dafür gesorgt, daß sie entscheidende Dokumentationspflichten
so anwenden, daß sie in den meisten Fällen rasch
und reklamationsfrei abrechnen können,
auch wenn sie sich gewaltigen Pfusch, Käse und Willkür geleistet haben!

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Random hat folgendes geschrieben:
2. durch entsprechende Deutungen bzw. Interpretationen erreichte "Pflichtvereinfachungen" beim Anvisieren des jeweils für ein Problem relevanten Zieles samt Schaffung schwieriger Beweislagen für allfälligen Anwaltspfusch, Gutachterkäse und Richterwillkür?

Da isse wieder: die generelle, bösartige Rechtsbeugung durch die allmächtige Juristenverschwörung - muß ja so sein, sonst hätten Dir Gerichte ja, selbstverständlich, recht gegeben, weil alles andere ketzerisch wäre.


Wer hat das alles als "bösartig" bezeichnet? Du, sonst niemand!
Ein mehr oder weniger raffiniert ablaufendes,
dümmliches Machtspielchen ist doch keine Verschwörung,
nur weil es alle tun ...! So ein Blödsinn!
Sieht mir eher nach Verfolgungswahn aus, "Recht komisch" ...

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Random hat folgendes geschrieben:
Na, "Recht komisch", wenn Du mit diesen Vorwürfen, die man generell machen kann, weil mir noch kein Anwalt begegnet ist, noch kein Gutachter und kein Richter, der die damit verbundenen Segnungen nicht nutzen konnte ohne Rücksicht auf jene, die eigentlich eine ordentliche Arbeit bekommen müßten, nichts anfangen kannst, kannst Du zwar immer weiter irgendwelche Spaghettis hier reinwerfen und von Monstern quasseln, Du wirst damit aber nur immer deutlicher machen, daß und auf welche Weise Rechtsunwälte, Schlechtachter und Rechter jede Menge Rechtsfrustrationen angerichtet haben durch eben diese beiden maßgeblichen und entscheidenden Fehlleistungen.

Respekt! 91 Worte, und das auch noch mit bestenfalls losem inhaltlichem Zusammenhang! Jedenfalls bisher als Verständlichkeits- und Verständigungsfehlleistung Dein Rekord.
Logorrhoe?
Explosionsreife Blähung?
Ablenkmanöver durch Ignoranz?
Oder einfach nur Wortbombe?


Teufel§cheisse produzieren ist relativ einfach.
Sie zu erkennen, schwierig. Sie einfach nur zurückwerfen,
wenn man mit der Nase draufgestoßen wird,
ist nicht mal zum Anrühren einer Quarksoße zu gebrauchen.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 00:03:56    Titel:

Klaro, der weise Salomotarkos weiß wegen seines unfehlbaren Bauchgefühls sofort, wann ein Rechtsgeschäft sittenwidrig ist. Viel Spaß beim Suchen des präzise formulierten Anwendungszwecks der Vorschrift. Hinweis: die Anwendung von Normen ist konzeptionell nur dann problematisch, wenn bezüglich eines Falles zweifelhaft ist, inwieweit er vom Gesetzeszweck erfaßt wird, dessen Ermittlung selbst häufig nicht eindeutig ist. Deine Legendenbildung vom eindeutigen Gesetz zeigt mir, daß Dir erschreckend wenig über Gesetze bekannt ist. Daß sich insoweit im Zivilrecht, Strafrecht und öffentlichen Recht völlig unterschiedliche Fragen stellen, sei nur angedeutet.

Offenbar hast Du mal einen Prozeß verloren, bist der festen Überzeugung, unfehlbar und im Recht gewesen zu sein, und faselst deshalb von der Allmacht der Juristen, der "geheimen Regierung".
Deine "Philosophie" basiert also darauf, das Du viel mehr Kohle haben wolltest.
Toll.
Da die anderen Beteiligten aber nicht Deiner Rechtsauffassung waren, muß es sich um Rechtsbeugung, eine Verschwörung, was auch immer handeln. So, wie Du bisher hier mit Deinem absoluten Glaubensdogma aufgetreten bist, ohne zu argumentieren, beschleicht mich der Verdacht, daß sie damit richtig lagen.
Mein Respekt vor Versicherungen hält sich zwar in Grenzen, aber so viel Egozentrismus von Deiner Seite finde ich abstoßend.
Setarkos
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Anmeldungsdatum: 27.12.2005
Beiträge: 315
Wohnort: Nähe Tübingen

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 12:48:37    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Klaro, der weise Salomotarkos weiß wegen seines unfehlbaren Bauchgefühls sofort, wann ein Rechtsgeschäft sittenwidrig ist. Viel Spaß beim Suchen des präzise formulierten Anwendungszwecks der Vorschrift. Hinweis: die Anwendung von Normen ist konzeptionell nur dann problematisch, wenn bezüglich eines Falles zweifelhaft ist, inwieweit er vom Gesetzeszweck erfaßt wird, dessen Ermittlung selbst häufig nicht eindeutig ist. Deine Legendenbildung vom eindeutigen Gesetz zeigt mir, daß Dir erschreckend wenig über Gesetze bekannt ist. Daß sich insoweit im Zivilrecht, Strafrecht und öffentlichen Recht völlig unterschiedliche Fragen stellen, sei nur angedeutet.

Offenbar hast Du mal einen Prozeß verloren, bist der festen Überzeugung, unfehlbar und im Recht gewesen zu sein, und faselst deshalb von der Allmacht der Juristen, der "geheimen Regierung".
Deine "Philosophie" basiert also darauf, das Du viel mehr Kohle haben wolltest.
Toll.
Da die anderen Beteiligten aber nicht Deiner Rechtsauffassung waren, muß es sich um Rechtsbeugung, eine Verschwörung, was auch immer handeln. So, wie Du bisher hier mit Deinem absoluten Glaubensdogma aufgetreten bist, ohne zu argumentieren, beschleicht mich der Verdacht, daß sie damit richtig lagen.
Mein Respekt vor Versicherungen hält sich zwar in Grenzen, aber so viel Egozentrismus von Deiner Seite finde ich abstoßend.


Egozentrik kann nur innerhalb von Beziehungen abstoßen,
aus denen sich die Partner nicht ohne weiteres lösen können.
Es muß also etwas anderes sein, was Dich abstößt.
Ich tippe auf eine allmähliche Götterdämmerung ... Very Happy

Da Dir kaum Informationen über meinen Fall vorliegen,
sind Vermutungen über meine Erkenntnisse
nur Beweis für juristische Unfähigkeit.

Nicht zu erkennen, welche Auswirkungen "KONKRETE ZIELVERNEBELUNG"
und "KONSEQUENTER BEWEISVERZICHT" auf alles haben,
was Juristen mit Betroffenen anstellen, ist jämmerliche Ignoranz.
Deine verbale Fitneß beim Schaffen von Konflikten
hast Du vor allem im gelöschten Thread "Unbedingt anschauen"
zum Besten gegeben, sodaß Dein Grips reichen müßte,
um die Brisanz meiner KERNVORWÜRFE zu erkennen!

Um festzustellen, wann eine Rechtshandlung sittenwidrig ist,
muß man kein "Salomotarkos" werden.
Es genügt zu wissen, um welches Recht es bei allen Rechten geht.
Dieses Wissen fehlt vor allem Juristen. Weiß man nicht,
was hinter allen Gesetzen steckt, wird man ewig im Nebel herumirren
und mit seiner Kompetenz Unwissende beeindrucken können.

Hinweis: Die Anwendung aller Normen ist konzeptionell
und praktisch problematisch,
wenn Juristen das Recht aller Rechte nicht kennen,
wenn sie den Zweck aller Normen darin sehen,
daß sich alle nach den Normen richten,
wenn sie Gerechtigkeit nicht definieren können
und Informationen über Rechtsverletzungen unterdrücken!
Nur dann werden sie - allerdings für Bürger unerkennbar - verzweifeln,
weil sie im Rechtsdschungel, den sie durch unverbindliche Urteile
und Kommentare vollgestopft haben,
weder die zuständige Rechtsvorschrift eindeutig ermitteln können
noch in der Lage sind, ihren Zweck zu erfassen.

Was dann dabei herauskommt, ist Recht komisch.
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 13:37:50    Titel:

Wenn ich eure super spannende Unterhaltung unterbrechen darf....Wieso willst du auf Teufel komm raus hier diskutieren? Ich meine, wenn niemand diskutieren will ausser du mit dir selbst, warum machst du dir die Mühe? Siehst du dich als Erleuchter unter der neuen Generation von Juristen?
Lenny
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Anmeldungsdatum: 01.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 13:41:02    Titel:

Kannst Du gerechtigkeit definieren?

Ich kann ja mal eine Definition anbieten:

Der Mensch kann nicht in einem einzelnen Lebensbereich recht tun, während er in irgend einem anderen unrecht tut. Das Leben ist ein unteilbares Ganzes.

Mahatma Gandhi (1869-1948), ind. Rechtsanwalt
Random
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Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 20:27:27    Titel:

friendlyfox hat folgendes geschrieben:
Wenn ich eure super spannende Unterhaltung unterbrechen darf....Wieso willst du auf Teufel komm raus hier diskutieren? Ich meine, wenn niemand diskutieren will ausser du mit dir selbst, warum machst du dir die Mühe? Siehst du dich als Erleuchter unter der neuen Generation von Juristen?


Friendlyfox merkt nicht mal, daß er sich innerhalb zweier Sätze widerlegt ... Auf daß er es begreifen kann: "eure Unterhaltung" und "... wenn niemand diskutieren will ausser du mit dir selbst ..." sind zwei sich widersprechende Aussagen.

Neue Generation von Juristen? Habe ich was verpaßt ...? Shocked

Lenny, erklärt man Begriffe mit weiteren erklärungsbedürftigen Begriffen, wird das nicht allen die nötige Erleuchtung bringen.

Was verstehst Du unter "recht tun" bzw. "unrecht tun"?

Daß das Leben ein unteilbares Ganzes ist, suggeriert in diesem Zusammenhang zu sehr Unabänderlichkeit. Das Leben besteht aus dem Tun und Nichttun vieler Einzelner, die so oder anders handeln können. Sie durch Regeln zum SO handeln zu veranlassen und ANDERS handeln zu verhindern, macht nur Sinn, wenn sich das mit dem Willen der Mehrheit deckt. Und der ist gestaltbar durch jegliches Handeln.

Setarkos hat die bislang kürzeste und präziseste Definition von Gerechtigkeit geliefert, weil er weiß, um welches Recht es bei der Rechtsanwendung sämtlicher Rechte gehen sollte:

Gerechtigkeit ist der zufriedenstellende Ausgleich partizipierender Interessen. Punktum. Die unterschiedlichen Zufriedenheitsansprüche regeln sich durch die unterschiedlichen Auswirkungen der Regelmechanismen auf die jeweilige Zufriedenheit der beteiligten Interessen. Das Interesse hinter allem ist letztlich für alle Rechtsnutzer das Basiszielgefühl jeglicher Existenz: Sich wohl fühlen.

Siehe auch den Thread "Sinn des Lebens" im Psychologieforum.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 20:36:56    Titel:

Random hat folgendes geschrieben:
friendlyfox hat folgendes geschrieben:
Wenn ich eure super spannende Unterhaltung unterbrechen darf....Wieso willst du auf Teufel komm raus hier diskutieren? Ich meine, wenn niemand diskutieren will ausser du mit dir selbst, warum machst du dir die Mühe? Siehst du dich als Erleuchter unter der neuen Generation von Juristen?


Friendlyfox merkt nicht mal, daß er sich innerhalb zweier Sätze widerlegt ... Auf daß er es begreifen kann: "eure Unterhaltung" und "... wenn niemand diskutieren will ausser du mit dir selbst ..." sind zwei sich widersprechende Aussagen.


Mitnichten. Falls es sich bei Random und Sertakos um zwei virtuelle Sprachrohre von einzig einer realen Person handelt, ist seine Aussage völlig richtig. Davon abgesehen, dass solch eine Diskussionsführung nicht nur widersinnig und verstörend ist, sondern auch ein denkbar ungünstiges Licht auf die betroffene Person wirft, ist es schon verwunderlich, wie offenkundig sich Random und Sertakos hier die Bälle zuwerfen.
Das mag aber auch einzig dem Wunsch entspringen, wenigsten einen Fürsprecher für die eigene Sache ins Felde führen zu können - und sei es ein virtueller.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2006 - 22:08:10    Titel:

Random hat folgendes geschrieben:
Setarkos hat die bislang kürzeste und präziseste Definition von Gerechtigkeit geliefert, weil er weiß, um welches Recht es bei der Rechtsanwendung sämtlicher Rechte gehen sollte:
Gerechtigkeit ist der zufriedenstellende Ausgleich partizipierender Interessen. Punktum.


Diese Anmaßung ist nicht nur grotesk; sich derart mit fremden Federn zu schmücken und so zu tun, als habe man gerade das Rad erfunden, ist auch ebenso dreist wie unanständig.
Größenwahn oder schlichte Unverschämtheit?
Die von Dir genannte Definition stammt von
Aristoteles ( 384-322 v. Chr.)

und beschreibt nach seinem Konzept die ausgleichende Gerechtigkeit, Herr "Rechtsphilosoph"!
Random
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Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2006 - 09:44:24    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
Random hat folgendes geschrieben:
Setarkos hat die bislang kürzeste und präziseste Definition von Gerechtigkeit geliefert, weil er weiß, um welches Recht es bei der Rechtsanwendung sämtlicher Rechte gehen sollte:
Gerechtigkeit ist der zufriedenstellende Ausgleich partizipierender Interessen. Punktum.


Diese Anmaßung ist nicht nur grotesk; sich derart mit fremden Federn zu schmücken und so zu tun, als habe man gerade das Rad erfunden, ist auch ebenso dreist wie unanständig.
Größenwahn oder schlichte Unverschämtheit?
Die von Dir genannte Definition stammt von
Aristoteles ( 384-322 v. Chr.)

und beschreibt nach seinem Konzept die ausgleichende Gerechtigkeit, Herr "Rechtsphilosoph"!


Meine Güte, der bläst sich jetzt aber recht komisch auf.

Ich habe doch nicht behauptet, Setarkos habe die Gerechtigkeit erfunden! Er hat die bislang kürzeste und präziseste Definition dieser angeblich von den meisten Menschen als so erstrebenswert angesehenen Voraussetzung für Rechtsfrieden, sprich Zufriedenheit geliefert, weil er dem menschlich-unmenschlichen Verhalten so auf den Grund ging, wie bisher noch niemand.

Trete doch den Gegenbeweis an mit entsprechenden Nachweisen (Zitaten), wenn Du meinst, meine Aussage treffe nicht zu ...!
Stolpert man über die nikomachische Ethik, weil man nicht gescheit zu denken vermag, kann man sich so das Hirn verstauchen, daß man mit eudaimonischen Krämpfen recht komisch wird ... Rolling Eyes
Ziemlich link, was Du da vom Leder ziehst, Herr Rechtsclown, und die dargetane Heftigkeit ist ein kräftiger Hinweis darauf, wie sehr Dich meine Aussage berührt hat, und wie sehr sie noch andere beschäftigen wird.

Aristoteles anthropologisch-pragmatische Denke hat nunmal in einer Zeit stattgefunden, der die Erkenntnisse der letzten 100 Jahre fehlten. Seiner Definition dieses so inhaltsvollen wie inhaltsleeren Begriffes fundamentaler Bedeutung für unser Zusammenleben und das Tun der Juristen, fehlen einfach ein paar Kleinigkeiten, auf die es ankommt. Aristoteles schwankte bei seinen Überlegungen zwischen kommunikativer Gerechtigkeit, als arithmetisches Verhältnis der in einer Gesellschaft interagierenden Individuen, und distributiver Gerechtigkeit, als geometrische Beziehung Einzelner zum Ganzen. Die Menschheit schwankte mit, einschließlich ihrer Juristen, die glaubten, sie könnten menschliches Verhalten in Regeln pressen, die sie aufstellen. Eine Gesellschaft wie unsere, die seit Jahren Weltspitze ist im Alkoholkonsum, tut sich einfach etwas schwer, aufzuhören, weiter zu schwanken ...

In fröhlicher Erwartung Deines Gegenbeweises, mit dem Du doch sicher Dein mächtiges Aversionsgebäude anstreichen möchtest, bevor es zusammenbricht ... Shocked
Setarkos
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Anmeldungsdatum: 27.12.2005
Beiträge: 315
Wohnort: Nähe Tübingen

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2006 - 13:56:59    Titel:

Anmaßung
grotesk
sich derart mit fremden Federn schmücken
das Rad erfinden
dreist wie unanständig
Größenwahn
schlichte Unverschämtheit

Rad ab, unreparierbar?
Ab in die Currywurst-Strafbratkolonie ...!
Laughing

Sobald Du dich erholt hast, Recht komisch,
ziehe ich Dir ein wenig die Ohren zurecht,
damit Dir nicht alles auf einmal auf den Kopf fällt.
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