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Große Strafrechtshausarbeit in Köln/ Körpererletzung im Amt
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Robaddict
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Anmeldungsdatum: 25.08.2004
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2004 - 08:28:03    Titel: Große Strafrechtshausarbeit in Köln/ Körpererletzung im Amt

Hilfe ich find keinen Faden...

Wie prüfe ich eine Körperverletzung im Amt? Sind Gefängniswärter Amtsinhaber???

Wenn der dem Arzt zuerst eine Einverständnis erteilt hat ein Gutachten zu verfassen, und später dem Arzt von seinen neuen Zwängen erzählt, die vorher das Gutachten beeinflusst hätten, und der Anstaltsarzt erzählt das dem Leiter... ist das dann ein Bruch der Schweigepfilcht?

Wenn der Anstaltsleiter dem Gefangenen Hafturlaub genehmigt und der dann eine Frau vergewaltigt, ist das dann Beihilfe, oder irgendwie so etwas ähnliches???

Ich blick da nicht durch...

Kan mir jemand helfen???
Gast







BeitragVerfasst am: 26 Aug 2004 - 15:17:16    Titel:

sorry aber da kann ich auch nicht helfen. bin erst im zweiten Semester aber ich wünschdir trotzdem noch viel Glück
Gast







BeitragVerfasst am: 27 Aug 2004 - 20:19:37    Titel:

In Die Schemata ist was drin vl hilfts dir ja
Hui
Gast






BeitragVerfasst am: 27 Aug 2004 - 20:21:59    Titel:

Muss der um Helfer zu sein nicht auch Vorsatz bzgl. der Tat haben? Wär mal so ne Anregung... Ich denke da scheiterts dann beim Gefängnisleiter
Robaddict
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Anmeldungsdatum: 25.08.2004
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2004 - 08:05:25    Titel:

Es scheinen sich ja viele den Thread angeguckt zu haben.
kann wirklich keiner helfen???

Ich mein die Lösung des Ganzen ist bei mir selten das Problem. Aber da wird es doch bestimmt einen Streit geben. Und den Überseh ich dann meistens...

Büdde büdde... Helft mir...
Gast







BeitragVerfasst am: 31 Aug 2004 - 16:31:47    Titel:

Der arzt könnte eine Informationspflicht haben, wenn weitere Vrebrechen des Gefangenen zu befürchten sind. Da gibt es bestimmt einen Streit aber dazu fällt mir im Mom nix ein.

Noch viel Glück
Noname
Gast






BeitragVerfasst am: 31 Aug 2004 - 20:02:07    Titel:

Also, ich weiß nicht, ob Jura das richtige Fach für Sie ist, wenn Sie bei diesen Fragen schon aus den Latschen kippen.

Der Begriff des Amtsträgers (Amtsinhaber ist nicht die korrekte rechtstechnische Bezeichnung) ist in § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB definiert. Da Gefängniswärter verbeamtet sind, fallen sie auch unter den Begriff des Amtsträgers.

Bei der Beihilfe wird nach § 27 Abs. 1 StGB bestraft, wer vorsätzlich einem anderen ... Hilfe geleistet hat. Der Gehilfe muss das Zustandekommen der Haupttat wollen, zu deren Förderung er tätig wird (RGSt. 16, 25); also auch den Erfolg der Haupttat (RGSt. 73, 54). Dass dies in der Intention der Anstaltsleitung gelegen haben soll, würde ich doch sehr bezweifeln.

Beim dritten Punkt ist zunächst zu untersuchen, wie weit die Einwilligung des Betroffenen evtl. auch die mutmaßlich weitergehende Einwilligung geht (vgl. BGHSt. 4, 356). Dann sollte auch das Strafvollzugsgesetz heran gezogen werden.
Robaddict
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Anmeldungsdatum: 25.08.2004
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2004 - 00:34:09    Titel:

Mittler Weile hab ich mir diese Fragen selbst beantwortet, auf jeden Fall größten Teils. Mein Prob liegt meist nur darin, dass ich mich mit der gefundenen Lösung schnell zufrieden gebe, und so schon mal den einen oder anderen Streit übersehe. So zum Beispiel bei der Schweigepflicht. Meiner Meinung liegt hier eine Offenbarungspflicht vor. Da wird es bestimmt einen Streit geben. Da wird wohl ein rechtfertigender Notstand vorliegen nach § 34 S. 1StGB vorliegen.

Na, ja und ob ich nach dem Examen bei Jura bleiben werde, das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Aber da mir nur noch zwei HA fehlen werd ich die schreiben und das Examen machen. Dann kann ich mir das ganze immer noch überlegen.

Aber trotzdem danke für Ihre Tipps.

Viele Grüße
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