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Modelle & Mathematik - tja was sagt man dazu
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Max Cohen
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Anmeldungsdatum: 01.01.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 00:05:46    Titel:

ja das wäre nicht schlecht.
Rebel Rebel
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 418
Wohnort: Deutsches Reich

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 00:09:13    Titel:

Beweisführung und Modellbildung sind der absolute Schwachsinn in der Mathematik.

Fast keiner von den Abi-Mathe-Stars war an meiner BWL-FH-KE in der Lage eine mehrseitige Textaufgabe (Angaben im Text verstreut plus zusätzliche Angaben die zur Lösung nicht beitrugen) zu lösen! Cool
Schlorz
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 10:15:03    Titel:

ich denke modellbildung ist teil der gymnasialen Schulausbildung, oder sollte es wenigstens sein. Grund: die leute werden da nicht ausschließlich ausgebildet um später mathe zu studieren und für viele ander möglichkeiten ist modellbildung wichtig.
beweisführung ist ja wohl DAS thema im mathestudioum! was bitte machen wir sonst noch? -Man lernt zum beispiel, dass gewisse differentialgleichungen lösbar sind, oder andere gut approximiert werden können. Das lösen oder approximieren selbst wird weniger gemacht, aber für verständniszwecke ist das manchmal hilfreich... aber das aufstellen einer differentialgleichung habe ich noch in keiner vorlesung gehört! Also beweisführung und ein wenig rechnen, aber keinerlei modellbildung.

zum thema über/ oder doch unterfordert: Du kannst mathegenie sein und dennoch 4er schreiben, auch wenn du klasse rechnen kannst. lass dich nicht runterziehen von schlechten noten. rechnen ist reine übungssache. wenn du gut bist in den hausaufgaben, aber schlecht in den klausuren kann das senke ich zwei gründe haben: entweder du blockierst in der klausur, weil du dich nicht konzentrieren kannst (stress, aufmüpfigkeit, persönliches problem mit dem lehrer), oder der lehrer stellt aufgaben die zu wenig zusammenhang zu den hausaufgaben haben. das zweite kann nur sein, wenn es deinen mitschülern genauso geht.
Sprich mit dem Lehrer! Sag ihm, dass du nicht verstehst warum du so abgesackt bist. erzähl ihm was dir an mathe spass macht und wie du dich auf klausuren vorbereiten kannst.

Tip für die vorbereitung aufs mathestudium: wenn dein rechner dein freund ist, schau dir eine numerik vorlesung an. am besten du zíehst dir ein skript oder leisht dir aus der bibliothek ein buch.
Max Cohen
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Anmeldungsdatum: 01.01.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 12:13:33    Titel:

Also ich denke nicht dass das lösen von Differentialgleichungen zum Lehrplan der gymnasialen Oberstufe gehören.
Ich weiß jedoch dass es früher in allgemein bildenden gymnasium im LK ein teil der ABiprüfungen war EINFACHSTE differentialgleichungen zu lösen.
Von der Fähigkeit die gymnasiale MAthematik zu beherrschen kann man nun wirklich nicht darauf schließen die UNi MAthematik zu beherrschen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass unser Kollege ein Mathegenie ist. Ich vertrete den Standpunkt von algebrafreak.
pansen
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 13:12:06    Titel:

DAs Thema könnte ja fast episch werden....

Meine bescheidene Meinung dazu: Ich habe überhaupt keine Ahnung was Mathematiker bei Studium beigebracht bekommen, aber ich denke es ist heftig.
Ich als BauIng. Student älteren Semesters denke, das die Ingenieure (Maschinenbauer, E-Technik, BauIng, etc.) die Modellbildung vornehmen, d.h. die real existierende Brücke in ein schwingungsfähiges System überführen, mit all den Dingen die sie kann und darf, und die Mathematik das Werkzeug dazu stellt mit der man die entstehenden Differentialgleichungen löst oder vereinfacht.

zum Thema Überforderung: klar gibt es begabte und hochbegabte Leute die in der Schule unterfordert werden und dadurch ihre Leistungen abbauen, aber ich glaube wenn Mathe im Unterricht Spaß macht, und das Lösen von Aufgaben "kein Problem" darstellt, sollte es auch möglich sein, in einer Klausur 1+1 zusammenzurechnen.
Und ein paar Textaufgaben zu besorgen und daraus ein mathematisches Problem zumachen ist sicherlich zum üben auch nicht verkehrt. cu
Max Cohen
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Anmeldungsdatum: 01.01.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 13:16:19    Titel:

@pansen:
das was du in deinem studium anwendest, beweist der Mathematiker, und ja, das ist heftig.
Schlorz
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 14:04:17    Titel:

klar wird differentialrechnung i.a. nicht in ders chule gemacht! das sag ich doch... ich sprach von der unimathematik und wollte auf rebelrebel antworten... von wegen beweisführung wäre der grösste schwachsinn der mathematik..

nochmal direkt an rebel rebel: junge ohne beweisführung würden wir alle beim rechnen ganz schön ungewiss dahocken... erst dank der beweisführung kann man mit sicherheit sagen ob man etwas (im allgemeinen überhaupt und im speziellen genau so) lösen kann.
Max Cohen
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Anmeldungsdatum: 01.01.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 14:14:01    Titel:

differentialrechnung wird behandelt, differentialgleichungen ehr weniger.
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 14:17:25    Titel:

Eigentlich ist sogar das Rechnen selbst eine Form der Beweisführung, wenn es richtig gemacht wird.
Max Cohen
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Anmeldungsdatum: 01.01.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2006 - 14:21:23    Titel:

algebrafreak hat folgendes geschrieben:
Eigentlich ist sogar das Rechnen selbst eine Form der Beweisführung, wenn es richtig gemacht wird.


sicher? Rolling Eyes
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