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Zwangseinlieferung?
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ChangeTheWorld
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Anmeldungsdatum: 01.09.2005
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 16:27:13    Titel: Zwangseinlieferung?

Wie läuft das denn ab kann n psychater bei der ersten sitzung sagen das die person ne gefahr für sich selbst ist oder seiner umwelt und dann kommen die männer in weiß?

oder wie läuft das ab?

kann man n menschen n leben lang gegen seinen willen in der psychatrie halten?

Danke für Info..
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 17:13:01    Titel:

"... und dann kommen die Männer in weiß"

Ich glaube, du hast eine etwas verzerrte Wahrnehmung von der Psychiatrie. Leider sehe ich das öfters.
Warum wird die Psychiatrie eigentlich immer wieder so schlecht dargestellt - "Irrenanstalt" bzw. "Gefängnis für Verrückte"???
Ich denke viel tragen die Medien bei.
In der Öffentlichkeit hört man nur immer von "Zwangseinweisung", "Elektrokrampftherapie" oder "... vollgestopft mit Medikamenten". Kann einer von sich aus sagen, dass das wirklich so ist - also ich meine hats jemand von euch schon selbst erlebt? Oder weiß ers nur vom hörensagen?
Es gibt sicher EINZELFÄLLE wo das Stimmen mag - ich betone EINZELFÄLLE! Kaum einer sieht die positiven Fälle, z.B. das Menschen wieder gesund werden und wieder ins Leben zurückfinden.
Wieviele Patienten verlassen die Klinik und sind wieder gesund??

... Zu deiner Frage: Du kannst dier ziemlich sicher sein, dass da keine Männer in weißen Kitteln kommen und dich in einer Zwangsjacke abführen werden (hast wohl zu vie RTl2 gesehen ...).
Bevor ich aber weiter schreibe, solltest du erstmal genauer erklären, was eigentlich dein Problem ist und warum du zum Psychologen bzw. zum Psychiater gehen willst ...
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brabe
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 17:34:36    Titel:

Geh mal in die USA und Frage dort nach, ob sie schon mal beim Psychater waren, ca 3/4 der Leute werden mit Ja antworten, da es dort einfach gang und gebe ist.

Aber dort ist es im Allgemeinen auch viel schwerer echte Freunde zu finden.

Also keine Angst, ich war zwar noch nicht dort, aber ich habe ein Paar Freunde, die schon mal dort waren und denen geht es heute viel besser, als damals. Sage nur Depressionen usw
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Achtet auf eure Titel. Hilfe!!! oder Problem in 7ter Klasse Prozentrechung. Wo schauen mehr rein?

Hardware, worauf muss ich achten beim Neukauf/Upgrade?
ChangeTheWorld
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Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 18:00:07    Titel:

Ich versteh dich voll kommen und sag auch net irrenanstalt dazu, es bleiben leider oft negative erzählungen haften

sicherlich hast du recht das die psychatrie vielen menschen hilft

ich frag nur um zu wissen ob man jemanden gegen seinen willen halten darf, also ich mein wegen freier willen und menschenrechte ..

tut mir leid wenn mein post sich so angehört hab, reagier genauso auf menschen die das verallgemeienr Psychos = Klapse

war früher nicht anders, hab dazugelernt...
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Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 18:15:35    Titel:

"ich frag nur um zu wissen ob man jemanden gegen seinen willen halten darf, also ich mein wegen freier willen und menschenrechte ..."

... Du wirst vielleicht überrascht sein, aber ja, man darf einen Menschen auch gegen seinen Willen einweisen.
Hört sich erst mal krass an. Aber natürlich sind dazu besondere Umstände erforderlich: 1. Der Patient ist eine GEFÄHRDUNG für sich oder die Öffentlichkeit 2. Der Psychiater kann eine Zwangseinweisung zwar verordnen - aber das geht nur mit einem Richterlichen Beschluss

Viele Schimpfen deshalb oft auf die Psychiatrie. Das Paradoxe daran: Läuft dann irgend so ein Irrer (die Formulierung ist Absicht) Amok, dann sagt jeder "ja warum hat man denn den nicht eingesperrt, also so was -schrecklich ..."
Also, es wird nicht jeder der irgendwie Depressiv ist gleich zwangseingewiesen. Nur wenn eben akute Gefahr besteht, dass derjenige sich selbst oder anderen schaden könnte, dann wird zu solch "notwendigen" Schritten gegriffen
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2006 - 23:26:32    Titel:

hm... also das mit der zwangseinweisung... weiss nich, aber ich glaub in der schweiz braucht man da keinen richterlichen beschluss dafür.
sie können jemanden dort schon für ne weile festhalten, teilweise sogar willkürlich. wenn die ärzte sagen "der is ne gefahr" wer glaubt dann schon dem patienten? is aber seeehr abhängig von den behandelnden ärzten. allerdings sind bis anhin noch alle die raus wollten rausgekommen, sogar ich Mr. Green
gerissener faden
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 00:33:44    Titel:

ada

Zuletzt bearbeitet von gerissener faden am 22 Dez 2010 - 23:36:43, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 11:30:37    Titel:

NOCHMAL: Wie gesagt - nur wenn der Arzt meint es besteht eine Gefahr für die Öffentlichkeit (und dann besteht auch meistens eine!!!!), kann der Patient gegen seinen Willen festgehalten werden.
Es wird wohl kaum ein Psychiater einen Patienten zwangseinweisen weil er sich grad denkt: "Jetzt hab ich schon so lange keinen mehr eingebuchtet, jetzt wirds mal wieder Zeit - also nehm ich den nächstbesten".

Der hat schon seine Gründe.
Außerdem von wegen: "... wer glaubt da schon dem Patienten ...", natürlich sehen sich die meisten Betroffenen nicht als krank. Sie fühlen sich völlig gesund - das ist ja das schlimme bei Schizophrenie.
Die Wahnvorstellungen und die Stimmen, die sie möglicherweise hören, werden vom Patienten als real angesehen.
Und wenn dann ein Psychiater kommt und sagt "Sie sind krank!!", dann versteht der Patient die Welt nicht mehr ...
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gerissener faden
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 12:40:02    Titel:

ada

Zuletzt bearbeitet von gerissener faden am 22 Dez 2010 - 23:33:14, insgesamt einmal bearbeitet
gerissener faden
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 12:41:08    Titel:

ada

Zuletzt bearbeitet von gerissener faden am 22 Dez 2010 - 23:32:25, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 12:51:41    Titel:

Das ein Mensch auch eingewiesen wird, wenn er eine Gefahr für sich selber darstellt fand ich schon immer ziemlich bescheuert. Ich denke, jeder sollte das Recht haben sein eigenes Leben zu beenden. Freier Wille und so, dazu gehört auch sich gegen das Leben zu entscheiden. Diese Regelung ist eine Anmaßung besser zu wissen was ein Mensch will als derjenige selber. Niemand kann in das Gehirn eines anderen gucken und kann daher auch nicht sagen was für ihn gut ist und was nicht.
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Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 13:20:50    Titel:

Zitat:
Ich denke, jeder sollte das Recht haben sein eigenes Leben zu beenden.


Es ist ein Unterschied, ob sich jemand bei klarem Verstand das Leben nimmt, oder ob ein Schizophrener, dem Stimmen "befehlen" sich umzubringen, suizid begeht.

Es wäre fatal Selbstmord zu legalisieren, weil Suizid einen großen Nachahmereffekt hat, d.h. wenn sich einer umbringt ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich auch andere umbringen, die sich unter normalen Umständen nicht umgebracht hätten.

Außerdem zeigt sich, dass es häufig positive Rückmeldungen von Patienten gegeben hat, die daran gehindert wurden Suizid zu begehen. Sie sind oft sehr dankbar und können nach einem gescheiterten Selbstmordversuch das Leben erst wieder richtig genießen.
Also, denk mal darüber nach ... apropos: dein Post hört sich an, als ob du auch nicht abgeneigt wärst Selbstmord zu begehen (wenn ich mich irre, lasse ich mich gerne korrigieren). Sollte es aber wirklich so sein, solltest du darüber nachdenken, dich schleunigst in psychologische Behandlung zu gehen ...
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 13:36:07    Titel:

Ach wo, da ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, wäre das ziemlich dumm von mir. Nur jetzt kann ich was bewirken. Wenn ich erstmal Tod bin, ist alles vorbei und alle die schönen Dinge und Wunder die die Menschheit noch erleben wird, kriege ich nicht mehr mit (erster Kontakt, interstellare Reisen, freie Energie usw. ich freu mich sehr drauf. *g* ) Ich sehe das ziemlich rational, unabhängig davon wie schlimm mein Leben ist.

Es wäre fatal Selbstmord zu legalisieren, weil Suizid einen großen Nachahmereffekt hat, d.h. wenn sich einer umbringt ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich auch andere umbringen, die sich unter normalen Umständen nicht umgebracht hätten.

Außerdem zeigt sich, dass es häufig positive Rückmeldungen von Patienten gegeben hat, die daran gehindert wurden Suizid zu begehen. Sie sind oft sehr dankbar und können nach einem gescheiterten Selbstmordversuch das Leben erst wieder richtig genießen.


Da hast Du wohl Recht. Wobei es eigentlich nicht so sein sollte...
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Anmeldungsdatum: 19.12.2005
Beiträge: 14
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BeitragVerfasst am: 04 Jan 2006 - 21:57:06    Titel:

naja, vonwegen "die ärzte haben schon nen grund jemanden einzuweisen"
is sicher korrekt so, ich hab allerdings erlebt, dass sich das ganze ziemlich ändert sobald man mal drinnen is.
es gibt sicher 1000 gute ärzte in den psychiatrien, aber es gibt auch immer wieder n paar sonderfälle....
hab das selber erlebt. einer meiner mitpatienten, schon seit n paar monaten dort. total normal, man konnte wunderbar mit ihm reden, keine ausraster, nurn wenig depri. die oberärztin (ne scheiss dumme kuh Evil or Very Mad ) fand aber dass er ne bedrohung sei.... er "durfte" noch ne weile dort bleiben Confused
andere (mich inklusive) die noch ziemlich gefährdet waren wollte sie unbedingt auf die offene station tun.
naja, komische frau...

schlussendlich is das ding mit psychiatrie ne glückssache, je nach dem wohin du kommst, wer für dich verantwortlich ist usw...
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