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Grundeinkommen, Bürgergeld, Existenzsicherung, ...
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Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 19:22:35    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Sheep, Argumente wie "menschenwürdiges Leben" von Dir zu hören, das kenne ich ja gar nicht! Shocked


Nur dass mein Begriff von "menschenwürdigem Leben" eventuell ein anderer ist, als der den viele hier im Forum haben. Für mich lebt ein Mensch in Würde, wenn sein Leben nicht von Zwangsmassnahmen vorgeschrieben wird. Wenn er nicht in staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme, oder auf die Rübenäcker geschickt wird. Dann tritt nämlich der Staat als "Dealer" mit der Staatsknete auf, dem man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist:

Götz Werner: "wir brauchen kein Recht auf Arbeit und keine Pflicht zur Arbeit – wir brauchen einen freien Willen zur Arbeit."

Zitat:
Wie stellst du dir die Schaffung des Niedriglohnbereiches vor? Das Angebot haben wir ja bereits.


Es stellt sich mir nicht die Frage, welche Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich geschaffen werden sollen, wir sind doch keine Wirtschaftsplaner, wie es sie in der DDR gab. Dazu muss man akzeptieren, dass wir nicht wissen können, wo es an Arbeit mangelt, bzw. welche Dienstleistungen hier in Deutschland neu entstehen könnten. Wir dürfen uns vor allem nicht künstlich irgendwelche Arbeitsmöglichkeiten ersinnen, die eigentlich niemand braucht:

Götz Werner: "Es macht keinen Sinn, ihm (dem Menschen) einen Arbeitsplatz zu geben, der nicht benötigt wird oder von Maschinen erledigt werden kann."

Aber wir können allgemein dafür sorgen, dass auch niedrigbezahlte Arbeit, wie auch immer und was auch immer da getan wird, sich für den Bezahlenden sowie für den Bezahlten lohnt, "make work pay" wie die Amerikaner sagen, wenn sie von ihrer ansatzweisen "Bürgergeld-Version" sprechen. Zusätzlich muss man natürlich ein gewisses Vertrauen in den Menschen haben, dass er sich eben nicht auf die faule Haut legt, wenn er gerade mal so viel Geld monatlich bekommt, dass es ihm zur Grundsicherung reicht.

Zitat:
Es gibt ja Menschen wie Götz Werner, der sagt, dass die hohe Arbeitslosigkeit gar kein Problem ist, nur die Verteilung ist es. Wie würdest du dem entgegnen?


Da kann ich ihm nur zustimmen. Mit 147 verschiedenen Sozialleistungen und unzähligen Ämtern und Behörden zu denen man rennen muss um an seine "Knete" zu kommen, haben wir ein Verteilungsproblem. Und wenn dann auch noch diejenigen, die im Bürokraten-Dschungel besser durchblicken, mehr Leistungen erhalten, haben wir ein gewaltiges Verteilungsproblem. Das Geld landet beim Findigen, und nicht beim Bedürftigen:

Götz Werner: "Ein Teil der heute mehr als 720 Milliarden Euro an Sozialausgaben in Deutschland kann schon durch den Wegfall der Verteilungsbürokratie eingespart werden."
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 19:15:08    Titel:

aus aktuellem Anlass - *schieb*
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