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Vollbeschäftigung: utopisch oder machbar?
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coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 19:33:13    Titel:

Freidenker hat folgendes geschrieben:
Die Friedrich-Ebert-Stiftung gehört meines Wissens zur SPD. Das erklärt dann wohl auch, warum sie die Hartz-Komission und Maßnahmen wie Personal-Service-Agenturen und Ich-AGs als innovativ bezeichnet. Maßnahmen, die mittlerweile als Flop gelten. Insofern darf die Wissenschaftlichkeit wohl etwas angezweifelt werden.


Die Ich-AG hat sich doch als Erfolg erwiesen, oder nicht? Bin ich da falsch informiert?

Im übrigen ist das Dokument meiner Ansicht nach eines der besseren, da realistischer als das übliche Geschwafel.
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Auf´m Sofa

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 19:43:44    Titel:

Nach Berichten im Fernsehn sind die meißten Ich-AGs nicht überlebensfähig gewesen und machten nach Ablauf der staatl. Unterstützung dicht. Die CDU will die Ich-AGs deshalb abschaffen.
GFvR
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 19:54:41    Titel:

Freidenker hat folgendes geschrieben:
Die CDU will die Ich-AGs deshalb abschaffen.
wie passend in einer legislaturperiode die ideen der vorgänger über den haufen zu werfen - zumal "die von damals" ja z.T. immer noch mitwirken. besser frühe einsicht als weitsicht oder wie heißt die devise?
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 19:59:29    Titel:

Moment! Gab es nicht vor kurzem einen Evaluierungsbericht über die arbeitsmarktpolitischen Instrumente?
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Auf´m Sofa

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 20:02:17    Titel:

Das zeigt auch wieder die Konzeptlosigkeit der etablierten Parteien hinsichtlich der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Im Grunde wissen die nicht, was sie machen sollen.

Solche Rohrkrepierer wie Hartz4 werden der Bevölkerung nur bis zur nächsten Wahl als der Superknüller verkauft. Ich wette, daß der von Merkel angepriesene Kombilohn genau so ein Blindgänger wird! Hält wer dagegen?
GFvR
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 20:08:59    Titel:

@coffeinjunky: meinst du vll den hier: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5080436,00.html
@Freidenker: besser nicht - das würde ja Vertrauen in bestimmte Personen oder gar Personengruppen voraussetzen. Aber leider muss ich dir zustimmen, dass die Parteien für das Schlamassel in dem wir uns befinden auch keinen rechten Ausweg sehen, der umsetz- und finanzierbar wäre und der dann auch noch von einer breiten Basis der Bevölkerung getragen würde - die "neutrale" Wertung ob die Maßnahme sinnvoll wäre oder nicht mal außenvor gelassen.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 20:16:32    Titel:

@GFvR: ja, den meinte ich.

Zitat:
Der Studie zufolge gibt es aber auch Lichtblicke. So hätten sich die so genannte Ich-AG und das Überbrückungsgeld - beides Programme für Existenzgründer - als erfolgreich erwiesen. Beide hätten in den meisten Fällen einen Rückfall in die Arbeitslosigkeit verhindern können.


@Freidenker

Dann müssen wir beide wohl demnächst die FDP wählen, damit das Bürgergeld eingeführt wird. Wink
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Auf´m Sofa

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 20:26:38    Titel:

Ich glaub ja nicht, daß die FDP das Monopol auf das Bürgergeld hat!

Auch sträuben sich meine Finger immer, wenn ich eine etablierte Partei wählen soll. Da muß man sich ja hinterher eine Mitschuld an der Mißwirtschaft vorwerfen lassen. Ich hoffe immer noch, daß mal eine neue, bessere Partei auf der Bildfläche erscheint. Zugegeben, ein wenig illusorisch.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 15:49:34    Titel:

Kennt sich eigentlich jemand mit den "Lösungen" der anderen Länder aus? In den USA gibt es die "working poor", wie lösen die anderen Länder dies?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 16:45:44    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
Kennt sich eigentlich jemand mit den "Lösungen" der anderen Länder aus? In den USA gibt es die "working poor", wie lösen die anderen Länder dies?


Indem sie Armut einfach weiter nach unten definieren. 1999 wurden ca. 25% der amerikanischen Haushalte dem "low income" ("Niedriglohn") zugeordnet. In den USA bedeutet das aber ein Einkommen von weniger als 25000$ pro Jahr. Mit diesen Masstäben hätten im Sozialstaatswunder Schweden über 40% der Haushalte Niedriglohneinkommen.
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