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Gründe für das scheitern des Komunismus
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Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 16:42:19    Titel:

Ich stimme schon mit dir überein, dass solzialistische Systeme (genauso wie kapitalistische??) nicht zu realisieren sind, wenn sie nicht viele schwer zu erfüllende Vorgaben vorfinden: Erstens wohl eine weltweite Einführung des Sozialismus (wie der Murkser Marx es doch auch forderte, oder?), zweitens ein großer, am besten vollständiger Support der Bevölkerung und drittens eine Regierung, die keinen zu starken Druck ausübt.
Aber müssten dann Sozialisten (bin keiner...) nicht sich damit beschäftigen, wie man vielleicht kleine Schritte unternehmen kann, um mal irgendwann dahinzukommen (anstatt wie du einfach wütend aufzugeben Wink?)? Schließlich hat doch der alde Stümper Marx doch auch davon geredet, dass erst ein globaler Kapitalismus entstehen müsse, der dann kollabiert, um aus diesem den Sozialismus, den er im Sinn hatte, entstehen zu lassen?

Bitte korrigiert mich bei den Dingen, bei denen ich falsch liege...


Zuletzt bearbeitet von Philskow am 28 Feb 2006 - 17:47:21, insgesamt einmal bearbeitet
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 16:57:07    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Aber müssten dann Sozialisten (bin keiner...) nicht sich damit beschäftigen, wie man vielleicht kleine Schritte unternehmen kann, um mal irgendwann dahinzukommen (anstatt wie du einfach wütend aufzugeben:wink:?)? Schließlich hat doch der alde Stümper Marx doch auch davon geredet, dass erst ein globaler Kapitalismus entstehen müsse, der dann kollabiert, um aus diesem den Sozialismus, den er im Sinn hatte, entstehen zu lassen?


Gut beobachtet. Im Grunde müssten Sozialisten die Globalisierung unterstützen. Zur Zeit breitet sich aber bei der politischen Linken ein unangenehmer "Nationaler Sozialismus" aus, der soziale Netze auf die Nation beschränken und möglichst keine "Fremdarbeiter" zulassen möchte (haben die unsere Solidarität nicht verdient ?).
Leroy42a
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 642
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 17:22:10    Titel:

Nun laßt Papa doch auch mal was sagen!!!

[img]
http://www.akademie-verlag.de/journals/2249/kontrov/marx-kl.gif
[/img]

Zitat:

Tut mir leid Jungs! War halt nur so 'ne Idee von mir

Shocked
stechus kaktus
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Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 17:54:41    Titel:

Die Gründe sind wohl haupsächlich wirtschaftlicher Natur und nicht wengen falscher Handhabung des Systems, sondern wegen internen Problemen.
Marx und Co. waren wenn überhaupt Sozialwissenschaftler und hatten deswegen paar Vermutungen zu wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Vermutung heisst nicht Ahnung.
Das Motto ist wohl "Gleichheit um jeden Preis".
Das sollte eigentlich im BWL-Forum ausdiskutiert werden, aber es ist kein Zufall, dass im Kommunismus die Ausbringungsmenge geringer ist und die realen Preise höher.
Eine quantitative Gerechtigkeit ist vorhanden, die Summe der Vermögen aber geringer.
Ein allg. verständlicher Grund dazu ist die ausbleibende Notwendigkeit zur Rationalisierung.

Grüsse
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:00:37    Titel:

Hatten wir ja schon diskutiert. Allerdings ist Rationalisierung ja nun in keinem Fall eine Bedingung für das Funktionieren eines wirtschaftlichen Systems...!?!
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:05:44    Titel:

Nö, wenn man das Klopfen eines Steinrades von vielen 100 Jahren mit Hilfe eines Faustkeils auch als wirtschaften versteht...

Gruß
Pauker
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:11:55    Titel:

Schön, dass es noch Sarkasmus gibt auf dieser Welt...
Aber du stimmst mir ja eigentlich zu:
Pauker hat folgendes geschrieben:
Und wer sagt denn eigentlich, dass technischer Fortschritt nur durch wirtschaftliche Zwänge möglich ist?
stechus kaktus
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Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:19:35    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Hatten wir ja schon diskutiert. Allerdings ist Rationalisierung ja nun in keinem Fall eine Bedingung für das Funktionieren eines wirtschaftlichen Systems...!?!


Klar, 0 Wiederspruch, Rationalisierung ist nur eine Kleinigkeit.
Du weiss es sicher, aber ich will es trotzdem nur mal kurz sagen:
Rationalisierung heiss nicht nur Entlassungen, es geht um bessere Maschinen, organisatorisches etc. - wozu man eben im VEB weniger gezwungen war als beim vollkommenden Markt...

Wenn wir über durchschnittliche Grenzkosten etc. reden würden, könnte natürlich jemand der das nicht kennt, schlecht mitreden.
Deswegen nur der kleine Einwurt mit Rationalisierung.

Ich will auch garnicht leugnen, dass es sozial bedenklich ist, dass einer Multimillionär ist und der andere fast verhungert, aber Enteigung ist nicht die Lösung. Alleine deswegen, weil es nur einmal zu machen ist. Zudem ist es eben eine Festlegungssache ob Gleichheit oder Freiheit wichtiger ist. Da will ich mich auch garnicht festlegen.
Es hat nur Alles Konsequenzen die man bedenken muss.

Grüsse
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 08:18:19    Titel:

x

Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 22:06:04, insgesamt einmal bearbeitet
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 09:50:11    Titel:

x


Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 22:05:29, insgesamt einmal bearbeitet
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