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Gründe für das scheitern des Komunismus
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stechus kaktus
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Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 01:56:40    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:


*räusper* ein Blick insbes. in die Fußnoten von Marx' "Das Kapital" würde dir nicht schaden... er setzt sich im Kapital mit den Klassikern der Nationalökonomie auseinander.

– klang nicht so als ob Du seine Thesen kritisiert hättest, eher verteidigt.
Aber womöglich klang es nur so, wahrscheinlich sollte damit ausgedrückt werden, dass er unrecht hatte Wink
Nur weil Marx die Ökonomen kritisiert und dabei alle ihre Annahmen ignoriert aber selbst abenteuerliche aufstellt, wird er kein Ökonom.

Ich beziehe mich im Folgenden auf die Diskussion über solche Themen allg.,
soll sich keiner angesprochen fühlen.

Am Satz "Marx hatte von mir aus gute Absichten, aber fachlich nicht recht, woraus Konsequenzen resultieren" sollten wir mal nichts ändern.

Ich gebe gerne zu, dass mich die Armutszustände am Beginn der Industrialisierung etc. auch geärgert hätten.
Trotzdem ist sein Konzept nicht schlüssig. Das kann man noch an vielen anderen Punkten wie am zu einfachen Kreislaufmodel von Marx, Mehrwertbetrachtung, Produktivitätsdefinition usw. sehen.

Selbst der Ex-Kanzler Schröder (SPD, also nicht FDP) hat gesagt, dass der Kommunismus nicht an der Verwirklichung, sondern am Konzept selbst scheitert.
Also auch die, die früher gegen „die da oben“ protestiert haben, haben es verstanden.
Auch Herr Scharping (SPD) hat neulich bei N24 bestätigt, dass 55% des Staatseinkommens von 10% der Bevölkerung kommen. Das kann auch die Linkspartei nicht leugnen.
Das nur zum Thema, die "kleinen Leute" kommen für Alles auf und "die da oben" saugen Alle aus. Naja, wahrscheinlich sollen die 10% Menschen für 95% des Haushaltes aufkommen. Schumacher und Co. sind schon weg, wieso verjagen wir nicht Alle.
Ich selbst bin alles andere als vermögend, dennoch neige ich nicht gegen die die mehr haben zu schimpfen. Aber gerade vom Neid kommt die Forderung Kommunismus/Sozialismus einzuführen.
Statt zu fragen „wie nehme ich es von anderen“ sollte man doch fragen „wie schaffe ich es auch“.
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 20:38:46    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:50:55, insgesamt einmal bearbeitet
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 13:44:36    Titel:

Puuuh...kann nicht behaupten, dass ich das vollständig begreife. Willst du auf darauf hinaus, dass es irgendwann einen Level der Technisierung gibt, die dem Menschen die Produktion von Waren abnimmt? Ich hab das jetzt schon von einigen Leuten gehört und finde es relativ abwegig...in diesem Zusammenhang gilt es anzumerken, dass dann ja gar kein Wirtschaftssystem mehr notwendig wäre.
Aber mal ein Gegenbeispiel: Hab vor 2 Jahren im Spiegel gelesen, dass Renault in Osteuropa ein Auto baut, dass nur 5000 Euro kosten soll und ohne große Automatisierung hergestellt wird. Grund: Arbeiter sind billiger... auch eine Form der Rationalisierung! Shocked
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 14:50:12    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:43:40, insgesamt einmal bearbeitet
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 15:11:41    Titel:

Ich verstehe aber nicht, warum du Dienstleistungen von "manifesten" Waren trennst. Letztlich wird eben in einer Marktwirtschaft über das Medium Preis und das Kriterium Angebot/Nachfrage gegengerechnet. Du beschreibst also doch lediglich einen Strukturwandel, der den Kapitalismus vor keinerlei Probleme stellen wird. Oder? (Hilf mir mal, sheep Wink)
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 15:24:13    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:43:04, insgesamt einmal bearbeitet
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 15:35:47    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:42:30, insgesamt einmal bearbeitet
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 16:25:21    Titel:

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:
Fazit : Du kannst also letzlich dir nur soviel an Dienstleistung leisten ( eine Gesellschaft) wie du vom Wert der erzeugten Güter wieder abzweigen kannst um den Dienstleistenden -die ja selbst keine Produkte erzeugen- auch Waren zukommen zu lassen

Aber Dienstleistung ist ja auch eine Wertschöpfung, und damit wirtschaftlich gesehen nichts anderes als eine Ware. Und außerdem: Selbst wenn alle Waren (in einer sehr, sehr fernen Zukunft) ohne großen Einsatz hergestellt werden können, wird es doch immer noch den Tausch von Dienstleistungen geben. Also wird sich doch nichts ändern - abgesehen eben von dem Strukturwandel hin zu DIenstleistungen, der ja aber, wie gerade gesagt, wirtschaftlich auch nur eine For mder Wertschöpfung ist.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 17:05:59    Titel:

Im Übrigen sehe ich keine Grenze von Bedürfnissen. Wenn es denn alles so günstig herzustellen wäre, würde jeder Bedürfnisse haben wie sie sich heute eben nur die Queen von England leisten kann. Bei so großer Produktivität steigt eben einfach der Wohlstand. Ich könnte mir z.B. 5 Autos leisten... ein Montagsauto, ein Dienstagsauto... so wie das ehemalige Luxusgut Fernseher heute doppelt und dreifach in Wohnungen herumsteht.
Das Ende der Fahnenstange sehe ich da noch lange nicht erreicht.

Gruß
PAuker
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 17:42:21    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:41:53, insgesamt einmal bearbeitet
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