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Mediengestaltung: fachl. Kompetenz des Ausbilders wichtig ?!
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Meder
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 17:46:01    Titel: Mediengestaltung: fachl. Kompetenz des Ausbilders wichtig ?!

Hallo,

ich strebe eine Ausbildung als Mediengestalter für Digital - und Printmedien an. Dafür bin ich im Gespräch mit einer Firma - die grob gesagt - so etwas wie der Vertriebsarm einer Softwarefirma ist. Kommenden Februar werde ich da ein Arbeitspraktikum machen - und so wie der Chef klingt habe ich die stelle auch, wenn ich mich in dem Praktikum nicht total trottelig anstelle. Alles schön und gut - im Bewerbungsgespräch stellte sich auch heraus, dass die Firma durchaus interessiert ist, ihren Azubi nach der Ausbildung weiter zu behalten und fest anzustellen.

Wundervolle Perspektive?

Der Haken (?) daran - der Chef und gleichzeitig Ausbildungsleiter hat keine fachlichen Kompetenzen in Mediengestaltung (sagt er selbst). D.h. Fachwissen muss ich mir selbst bzw. in der Schule aneignen, da wird er mir nicht helfen können. Die Betätigung hier wird die Erstellung von irgendwelchen Materialien wie Briefbögen etc., der Betreuung und Ausarbeitung der Firmenwebsite und Erarbeitung von Präsentationen für Werbezwecke sein. (So wurde es mir gesagt)

Ich befürchte, dass ich im Gegensatz zur Ausbilung in einer Werbeagentur, in dieser Firma hier nur ein sehr einseitiges Spektrum zu sehen bekommen werde, was es letzendlich vielleicht sehr schwer machen wird, später mal einen Job woanders zu finden.
Ich denke ich will nicht ewig in so ner kleine Firma hocken und in diesem kleinen Kaff versauern. Irgendwann werde ich woanders hin wollen, aber wird mich dann nicht ein potentieller Arbeitgeber fragen - na, was haben Sie denn bisher so gemacht? - Und ich zeige ihm ein paar blöde Briefbögen mit nem schönen Logo drauf und eine schöne - aber ebe nauch nur eine Website usw... Ich finde das ist irgendwie ne ziemlich armseelige Referenz für ne Ausbildung, oder?

Oder bin ich da einfach zu kritisch? Sollte ich wenn möglich eine Ausbildung in einem Verlag oder einer Agentur vorziehen?

LG,
Meder.
syrel
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Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2006 - 14:23:21    Titel: Mediengestalter

Hallo,

aus eigener Erfahrung kann ich Dir - wenn es unbedingt Mediengestalter sein muss - nicht zu einer Ausbildung in der von Dir beschriebenen Firma raten. Die Ausbildung zum Mediengestalter ist sehr umfangreich. Die Berufsschule deckt in keinem Fall das ganze Spektrum der vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte ab. Der Ausbildungsbetrieb ist allerdings verantwortlich dass Dir alle in der Ausbildungsverordnung aufgeführten Inhalte vermittelt werden müssen.
Vielleicht kann die Firma einen Ausbildungsverbund mit einer Werbeagentur, Druckerei u.s.w. eingehen. Somit könntest Du alles Notwendige lernen.

Grundsätzlich ist es selbst für eine Allround-Werbeagentur schwer dem Azubi alles Ausbildungsrelevante beizubringen. Der Beruf "Mediengestalter" ist aus mind. 4 vorher eigenständigen Berufen zusammengewürfelt worden. Das sollte eine richtige "Eierlegende Wollmilchsau" Wink werden. Leider gibt es die bisher noch nicht. Meiner Meinung nach ist eine wirklich umfassende Ausbildung in 3 Jahren Ausbildungszeit nicht zu erreichen. Die meisten "ausgelernten" Mediengestallter können von jedem etwas aber nichts wirklich richtig. Wer ein guter Werber werden möchte sollte sich auf jeden Fall nach der Ausbildung spezialisieren. Es ist eine schöne Arbeit aber mann ist nie fertig mit Lehrgängen und Zusatzausbildungen.

Ein ganz entscheidender Punkt, den ich gern noch loswerden möchte: Derzeitig gibt es bundesweit extrem viele arbeitslose Mediengestalter und es werden noch immer - auch überbetrieblich und als Umschulung - Massen ausgebildet. Ich glaube nicht das in absehbarer Zeit mehr Jobs in der Werbung entstehen werden.
Vieleicht überlegst Du es Dir ja noch mal.

Ich wünsch Dir viel Erfolg! Wink

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