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Ausbildung aber kein Geld - Was nun?
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mÖrfi
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2006 - 18:44:55    Titel: Ausbildung aber kein Geld - Was nun?

Ich habe letztes jahr meine Ausbildung angefangen. Da der Betrieb deutlich über 100 Km entfernt von meiner "Heimat" ist, habe ich Berufsausbildungsbeihilfe beantragt.

Darauf antwortete das Arbeitsamt nur mit einem kurzen und knappen Brief "Ihr Antrag auf BAB wurde abgelehnt."

Jetzt muss ich jeden Monat Miete, Auto (Versicherung und Steuern) und jede Menge Spritt bezahlen (über 200 €) bezahlen.

Was kann ich jetzt noch machen? Wohngeld oder Barfög beantragen?

Oder soll ich lieber gleich zum Steuerberater oder Schuldenberater gehen?

Bitte helft mir
Schacko
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Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 14:42:47    Titel:

keine zeit, sonst würd ich nochwas schreiben...aber vielleicht hilft das ja erstmal...

Quelle: www.dr-azubi.de

Es kann passieren dass du kein BAB erhältst, weil deine Eltern die erforderlichen Auskünfte nicht geben. Oder du erhältst kein BAB, weil das Einkommen deiner Eltern zu hoch ist, aber sie zahlen dir keinen Unterhalt. In diesen Fällen kannst du trotzdem BAB erhalten: Wende dich an deine Gewerkschaft!



Einen Antrag auf Wohngeld kannst du nur dann stellen, wenn dir BAB „dem Grunde nach“ nicht zusteht, also zum Beispiel wenn du deine zweite Ausbildung machst oder dein Ausbildungsberuf nicht staatlich anerkannt ist.

Nur in diesem Fall haben volljährige Azubis, die am Ausbildungsort eine Wohnung gemietet haben und die Kosten für diese Wohnung selbst aufbringen müssen, gute Chancen Wohngeld zu erhalten. Den Wohngeldantrag musst du bei der zuständigen Wohngeldstelle der Gemeinde stellen, in welcher sich deine Wohnung befindet.
Bengy
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 16:08:19    Titel:

Hallo mÖrfi!

Mit so spärlichen Informationen ist es schwer, dir Ratschläge zu geben. Du musst schon etwas mehr von dir berichten.

Hast du Anhaltspunkte dafür, warum dein Antrag auf BAB abgelehnt wurde?
Wie viel Ausbildungsvergütung bekommst du?
Wie alt bist du?
Haben deine Eltern Einkommen, so dass die Unterhalt zahlen müssten?
Zahlen sie dir evtl. sogar bereits Unterhalt?
Warum so hohe Spritkosten, obwohl du extra in den Ausbildungsort gezogen bist?

Zitat:
Was kann ich jetzt noch machen? Wohngeld oder Barfög beantragen?


Bafög kommt für dich nicht in Frage und Wohngeld wohl auch nicht (siehe Antwort von Schacko).

Viele Grüße


Bengy
mÖrfi
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2006 - 23:11:15    Titel:

Ein elternteil angestellt eins in dem relevanten jahr abreitslos
ich bin 19 mache meine erste ausbildung.
Die Ausbildung ist staatlich anerkannt.
ich bekomme nichtmal 400€ netto ausbildungsvergütung.
(Der antrag wurde richtig ausgefüllt)

Die sprittkosten sind so hoch weil ich 1. zum Betrieb fahren muss (die geringsten kosten) und 2. weil ich am wochenende nach hause fahre weil ich sonst eingehen würde!

Aber ich muss echt sagen es ganz schön hart, dass ich vom staat keine Hilfe bekomme. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich lieber noch ein weiteres jahr nix gemacht -.-

Ich verstehe auch nicht warum andere azubis viel wohngeld bekommen obwohl sie gar nicht umziehen mussten und mehr ausbildungsvergütung bekommen

edit: als ich im Arbeitsamt fragte wie sich das bab berechnet antwortete die sachbearbeiterin "keine ahnung" - tolle hilfe Evil or Very Mad
Binica
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 294
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2006 - 09:06:39    Titel:

So ganz verstehe ich das noch nicht...
Wohnst du jetzt in dem Ort wo du die Ausbildung machst ? und fährst dort mit dem Auto zum Betrieb ?

Naja also für Heimfahrten bekommst du mein ich sowieso kein Geld, ist ja sozusagen freiwillig und müsstest du ja nicht machen.

Allerdings wundert es mich, dass wenn ein Elternteil in dem Jahr (was die zum anrechnen brauchen) arbeitslos war, du kein BAB bekommst. Was macht denn der andere Elternteil ?

Naja ich bin froh das du jetzt Ausbildung machst, denn deine Einstellung "dann hätte ich lieber noch ein Jahr" nichts gemacht, ist ja wohl voll für den Arsch ! Da hilft dir dann doch der Staat (evtl. Hartz 4 ?) oder liegst du dann deinen Eltern auf der Tasche ? Soll jetzt nicht bös gemeint sein, aber du solltest ja schon merken, dass du mit deiner Ausbildung auch was für deine Zukunft machst.
Naja und Azubigehälter sind nicht unbedingt rosig, kommt aber auf den BEruf an. Was lernst du denn ?
Binica
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 294
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2006 - 09:08:10    Titel:

ach ja und generell nochmal Azubis die BAB berechtigt wären, bekommen kein Wohngeld.
Bengy
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2006 - 22:13:58    Titel:

Hallo mÖrfi!

Schließe mich Binicas Ausführungen an: Es hätte dich ja kein Stück weitergebracht, wenn du ein Jahr lang nichts gemacht hättest und mehr Geld hättest du ja dann auch nicht.

Binicas Frage könnte die Antwort darauf sein, dass du kein BAB bekommst: Vielleicht verdient der andere Elternteil ausreichend. Wenn dem so wäre, wird wohl auch erst einmal geschaut, ob dir deine Eltern Unterhalt zahlen könnten.

Bei volljährigen Kindern in Ausbildung, die in eigener Wohnung wohnen, wird i. d. R. ein Unterhaltsbedarf von 600 EUR angenommen.

Du bekommst deine Ausbildungsvergütung (fast 400 EUR) und warscheinlich auch das Kindergeld (154 EUR). Fehlt nicht mehr viel. Wenn also die Berechnung ergibt, dass deine Eltern den Differenzbetrag aus ihrem Einkommen leisten können, gibts wohl kein BAB.

Zitat:
ich verstehe auch nicht warum andere azubis viel wohngeld bekommen obwohl sie gar nicht umziehen mussten und mehr ausbildungsvergütung bekommen


Weiß ich auch nicht, aber Binica schreibt schon, Auszubildende, die keinen Anspruch auf BAB haben, können Wohngeld bekommen. Also stelle in jedem Fall einen Wohngeldantrag, denn den Ablehnungsbescheid über BAB hast du ja.

Zitat:
als ich im Arbeitsamt fragte wie sich das bab berechnet antwortete die sachbearbeiterin "keine ahnung"


Das ist natürlich ein dicker Hund! Ich kenne das eigentlich nur so, dass die Berechnung dem Bescheid beigefügt wird. Falls die Frist für die Einlegung von Rechtsmitteln noch nicht abgelaufen ist (i. d. R. 4 Wochen - steht unter Rechtsbehelfsbelehrung meinst am Ende des Bescheides), solltest du Widerspruch einlegen und damit begründen, dass die Ablehnung nicht nachvollziehbar ist, da die Berechnung fehlt.

Ansonsten: Binica hat natürlich Recht - auch wenn das Heimweh noch so groß ist, Heimfahrten sind "Privatvergnügen".

Viele Grüße


Bengy
Nuramon
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2006 - 11:20:40    Titel:

Falls du keine Beihilfen bekommen solltest!

Dies ist ein Kredit des Bundesverwaltungsamtes. Dieser steht allen zu die aufgrund finazeller Schwierigkeiten sonst gezwunken wären die Ausbildung abzubrechen.

http://www.bildungskredit.de/
mÖrfi
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2006 - 19:44:51    Titel:

es muss wohl daran liegen das meine eltern zu viel geld bekommen...

Jetzt kommt noch ein dicker hund!

Ich ruf bei unserer Wohngeldstelle an, am Donnerstag (der einzige Tag an dem Nachmittags jemand zu erreichen ist.

"Hallo, ich wollte mich mal erkundigen ob es für mich in frage kommen würde, Wohngeld zu beantragen."

darauf antwortet mir der Sachbearbeiter:

"Ich hab jetzt keine Zeit, der Schreibtisch ist voll. Wenn sie etwas wissen wollen müssen sie schon vorbeikommen" - und aufgelegt.


Natürlich werde ich nächste woche mal da vorbei kommen, aber so unfreundlich wurde ich nichtmal im arbeitsamt behandelt!!!

-Servicewüste und Bürokratie Deutschland-

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"Allerdings wundert es mich, dass wenn ein Elternteil in dem Jahr (was die zum anrechnen brauchen) arbeitslos war, du kein BAB bekommst. Was macht denn der andere Elternteil ?"

mir wurde gesagt man muss den antrag von beiden ausfüllen lassen, ich gehe jetzt einfach mal davon aus das du dich irrst.
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