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Anwaltskosten?
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arena
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Anmeldungsdatum: 27.12.2005
Beiträge: 33
Wohnort: Raider

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2006 - 20:09:19    Titel: Anwaltskosten?

Und zwar habe ich eine Homepage gemacht für eine Firma (auch Vertrag)
nun rückt er nicht mit dem Betrag raus.

1) Wenn ich jetzt einen Anwalt nehme muss ich di Kosten "vorschiessen"?
2) angenommen er wird vom RA angeschrieben bzw. aufgefordert zu zahlen und zahlt prompt - hat er dann auch meine RA Kosten zu tragen?

edit
3) gibt es rechtskostenhilfe für studenten in HH?
Neustadt
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 16:12:13    Titel: Anwaltskosten

Hi,
was heißt denn da "vorschießen"?
Genauso, wie du einen Vertrag mit deinem Schuldner geschlossen hast und er ihn erfüllen = zahlen muss, musst du deinen Vertrag mit dem Anwalt erfüllen und die Kosten für die Inanspruchnahme des Anwalts zahlen.
Die Kosten des Anwalts kannst du als sog. Verzugsschaden von dem Schuldner ersetzt verlangen, wenn sich dein Schuldner schon in Verzug befindet (also zB. du ihn schon angemahnt hast). In der Regel wird dann der Anwalt deinen Schuldner auffordern, deinen Betrag und die Rechtsanwaltskosten zu zahlen (wird also dann zusammengerechnet).
Zahlt der Schuldner nicht, kann dein offener Betrag und die Kosten für den Rechtsanwalt zusammen in einer Klage geltend gemacht werden.

Zahlst du die Kosten für deinen Anwalt nicht, kannst nur du von ihm in Anspruch genomen werden, dh. nur du bist verpflichtet, deinen Anwalt zu bezahlen und die Rechnung wird nicht etwa an deinen Schuldner geschickt. Aber wie gesagt: als Verzugsschaden kannst du die Kosten des Anwalts von dem Schuldner "zurück"verlangen (das bedeutet natürlich auch ein gewisses Risko: kann der Schuldner nicht zahlen, bleibst du auch auf den Anwaltskosten sitzen).

Noch Fragen?

Gruß, Neustadt
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 16:22:22    Titel:

Man sollte vielleicht noch hinzufügen, daß man sowohl Beratungs- als auch Prozeßkostenhilfe beim zuständigen Gericht beantragen kann, wenn man nicht in der Lage ist, die entsprechenden Kosten nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen selbst zu tragen (vom Status als Student hängt das also nicht unmittelbar ab).
IÜ erhält man natürlich seine Anwaltskosten dann erstattet, wenn der Anspruch auch berechtigt war, d.h. die Gegenseite auch keinen Grund hatte, die Zahlung zu verweigern - ansonsten darf man sogar im Falle einer Klage und deren Abweisung die eventuellen Kosten des gegnerischen Anwaltes tragen.
Neustadt
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 16:41:40    Titel:

Is klar, der Anspruch auf die Zahlung des vereinbarten Betrages sollte schon bestehen;-)
IngaHH
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Anmeldungsdatum: 28.05.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2006 - 08:51:33    Titel:

Beratungshilfe kannst du beantragen... dafür wird aber heutzutage fast kein Anwalt mehr tätig, weil das so gut wie nix ist. Prozeßkostenhilfe bekommt du nur, wenn du in ein gerichtliches Verfahren gehst.
Eine Chance hast du bei der ÖRA, dort sitzen auch gute Anwälte.
Nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) darf der Anwalt sofort einen vollen Vorschuß verlangen für die im Verfahren anfallenden Gebühren, dass ist neu eingeführt, um Honorarausfälle vorzubeugen .
Schön wäre es natürlich gewesen, wenn du hier einen Streitwert angegeben hättest, dann hätte man dir das Kostenrisiko mitteilen können.
So wie schon geschrieben wurde, du schließt den Vertrag mit dem Anwalt und bist in erster Linie Kostenschuldner, allerdings kannst du dir diese Kosten von deinem Kunden im Rahmen des Schuldnerverzuges zurückholen (durch seinen Zahlungsverzug, warst du gezwungen dir einen Anwalt zu nehmen, den muss dein Kunde dann auch bezahlen... wenn er kann).
Soviel erstmal
Inga
arena
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Anmeldungsdatum: 27.12.2005
Beiträge: 33
Wohnort: Raider

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2006 - 19:37:30    Titel:

Und es steht schon seit einiger Zeit(das war Stichtag an dem es fertig sein sollte)

hinzu kamen immer andere neue kleinigkeiten die nicht abge,acht waren

Ich hatte gesagt ich mache es wenn danach (fertigstellung)

Jetzt würde ich gerne dass er so lange er nicht gezahlt hat auch mein Quellcode verschwindet sowie die DB
und die zusätze mache ich dann extra
matze85halle
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 14:52:03    Titel:

Servus,

ich habe folgendes Problem.

Kurz zur Vorgeschichte:
Ich habe bei eBay Felgen verkauft. Diese sind beim Transport scheinbar kaputt gegangen, so dass der Käufer nun sein Geld zurück haben möchte. Ich habe ihm geschrieben, dass wir das klären, und er sein Geld auf jeden Fall zurückbekommt, egal ob von mir oder von der Versicherung. Als der Käufer mir schrieb, konnte ich zunächst natürlich nicht glauben, dass die Felgen kaputt sind. Als er mir Bilder geschickt hat, habe ich geschrieben, dass die wohl beim Transport kaputt gegangen sind. Das dies so war, glaubt mir der Käufer jedoch nicht. Prompt (wenige Tage nach Erhalt der Felgen) schaltete er einen Anwalt ein, dass ich das Geld zurückzahlen soll...

Nun meine Frage:
Muss ich die Anwaltgebühren (über 80,-) zahlen oder nicht?! Ich kann es nicht nachvollziehen und auch nicht akzeptieren, da ich von Beginn an nie gesagt habe, dass ich das Geld NICHT zurückzahle. Meiner Meinung nach wäre der Anwalt überhaupt nicht notwendig gewesen, da wir die Sache auch ohne ihn regeln hätten können.

Hoffe ich bekomme schnell wie möglich ein paar Antworten, da ich bis 05. Juni zahlen soll...

Danke.

MfG
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 15:55:03    Titel:

Da Rechtsberatung hier nicht erlaubt ist (siehe Forenregeln), schließe ich hier.

Marina85
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