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Solidarbeitrag, Ja oder Nein?
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Crom
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:08:07    Titel: Solidarbeitrag, Ja oder Nein?

Einigen Meldungen zufolge will ein Bürgermeister in Raum Zweibrücken den Solidarbeitrag seiner Gemeinde nicht mehr akzeptieren. Ich finde der Herr hat das richtig erkannt! Im Gegensatz zur "im Westen" landläufigen Vorstellung muss diese Abgabe die ja nach offizieller Lesart für den Osten und somit die Bürger dort sein soll, auch von ostdeutschen Arbeitnehmern gezahlt werden. Dies deutet darauf hin das es sich bei dieser Abgabe wieder einmal nur um einen Trick handelt um den Bürger zu schröpfen- und zwar alle!. In wieweit im Abzug dieses Beitrages bei Bürgern für die er doch gedacht ist Sinn liegt ist nicht zu verstehen. Also glaube ich die Alt-Bundesbürger wurden jahrelang unter dem Deckmantel der Solidarität von der Bundesregierung verarscht. Mir persönlich ist noch kein Solidarbeitrag eines Mitmenschen aus dem westlichen Bundesgebiet überwiesen worden, also wer hat das Geld wirklich erhalten? Bundespolitiker die ja für mich arbeiten sollten als Diener des Volkes, [also auch mir] haben jedenfalls noch nie Tarifverhandlungen mit mir als Bürger und somit als Arbeitgeber geführt. Wohl deshalb da Sie immer wieder durch ominöse willkürliche Gesetzeserlasse dem Bürger in die Tasche greifen?
kasperle
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Anmeldungsdatum: 28.01.2006
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:12:27    Titel:

Warum sollen überhaupt Deutsche für Deutsche bezahlen. Die wahren Nutzniesser sind Arbeitskräfte aus dem Ausland, die hier verdienen können und einen grossen Teil ins Ausland transferieren.
Dies dient dem Staat in keinster Weise.

Bei einem Ausländeranteil von ca. 10 Prozent, wäre es doch interessant einen Solidarbeitrag von Ausländern zu fordern... Für Deutschland, bzw. für die Institutionen die extra für Ausländer aus dem Boden schiessen...

Bei ca. 80 Millionen Einwohnern sind es ca. 8Millionen Ausländer...
(Nach Adam Riese...)

Da käme was zusammen...!!!
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:15:48    Titel:

kasperle hat folgendes geschrieben:
Die wahren Nutzniesser sind Arbeistkräfte aus dem Ausland, die hier verdienen können und einen grossen Teil ins Ausland transferieren.


Man schaue sich die VGR an, genauer die Zahlungsbilanz unter "laufende Übertragungen" und sieht diese These wiederlegt.
Crom
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:16:12    Titel:

Überlegen wir mal, wo Ost-Deutschland stehen würde, wenn es keinen Solidarbeitrag und keine Subventionen, weder von EU noch von Bund oder Ländern, geben würde: Wir hätten ein fast menschenleeres Gebiet dessen wirtschaftliche Situation der von Rumänien ziemlich ähnelt...Arbeitsplatz wäre ein Fremdwort und wahrscheinlich würde es immer noch von Asbest und weiss der Teufel was, in diversen Gebäuden wimmeln......das Subventionen natürlich nicht überall dahin verteilt werden können, wo sie gebraucht werden, und das es durch Korruption, Irrtümer und sonstige Ausfälle auch zu Verschwendungen kommt, liegt in der Natur der Sache...und logischerweise werden sie auch nicht dem Bürger direkt ausgehändigt, da er davon wohl kaum etwas für die Allgemeinheit anlegen würde. Komunnen tun dies aus oben genannten Gründen auch nicht immer, aber immerhin immer öfter, dazu sind sie schliesslich da! Finanziell gesehen war die Vereinigung ein Fehler, was Lafontaine damals feststellte, aber in der Euphorie keiner hören wollte. Beispiel: Währungsumtausch von 1:2!!! Trotz allem konnte man diese historische Chance natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen, also sollte man sich heute nicht über Rechnungen beschweren, die man damals lachend in Kauf genommen hat.
kasperle
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Anmeldungsdatum: 28.01.2006
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:22:44    Titel:

Vor allen Dingen ist ein Zeitraum von 16 Jahren bezogen auf die Geschichte Deutschlands ja kein großer....

Das dort hereingebuttert werden muss, war doch vorher schon klar. Das Gleiche haben wir nach dem Krieg von den Allierten in den Hintern geschoben bekommen, oder sehe ich das falsch? Ohne sie lägen wir immernoch in Schutt und Asche...
Crom
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2006 - 13:24:07    Titel:

um zum theam wiedervereinigung was zu sagen, man hatte auch schon vor 1989/1990 die möglichkeit bekommen, eine wiedervereinigung in gang zu setzten, aber man war sich damals im klaren, dass die finanzierung und der aufwand nicht zu tragen sei..

den vorwurf, den man da den leuten machen kann , ist, dass sie sich ab dem zeitpunkt hätten damit auseinandersetzen müssen, um einen gescheiten plan zur hand zu haben, wenn es zur wiedervereinigung kommt.. aber da waren wohl manche nicht weitsichtig genug.


zum thema eu-beiträge, auch hier ist ein entscheidener fehler, dass die deutschen regierungen immer drauf gezahlt haben und sich nie ernsthaft gewehrt haben, wie zb frankreich und england... wir bezahlen die beiträge nach einem satz, der erhoben wurde, als deutschland wirtschaftlich gesehen sehr hoch im kurs stand.. der beitrag wurde dann nie den wahren gegeben heiten angepasst..


nun aber zum eigentlichen topic
das problem am soli war, dass er nicht zweckgebunden an die die gemeinden weitergegeben wurde (soweit ich weiß) und dass es auch keine hinrechenden kontrollen über den rechtmäßigen einsatz dieser gelder gab.. wie oben schon erwähnt, hatte man einfach keinen plan und nun haben wir das ergebnis..
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