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Hausarbeit Strafrecht Große Übung - Rostock!
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht Große Übung - Rostock!
 
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Jura-Student
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Rostock

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2006 - 18:22:45    Titel: Hausarbeit Strafrecht Große Übung - Rostock!

Hallo Forum-Mitglieder,
ich bin Jura-Student an der Uni Rostock und schlage mich seit gestern mit der Hausarbeit der großen StrR-Übung herum. Leider habe ich bis dato noch keinen richtigen Zugang zum Sachverhalt gefunden, es will irgendwie keine zündende Idee kommen.
Ich wäre allen sehr dankbar, die einen Einfall oder eine Grobskizze zu unten stehendem Sachverhalt anbieten könnten.
Mit besten Grüßen aus HRO!

+++
Pfarrer P wurde lange Jahre von H als Gemeindeschwester versorgt; sie bewohnte ein möbliertes Zimmer im selben Haus. P hatte eine wertvolle Sammlung antiquarischer Bücher. Um Weihnachten 2004 hatte H die Sammlung mit auf ihr Zimmer genommen, um die Bücher zu archivieren. Als P Anfang Januar 2005 starb, war H sich sicher, dass P ihr die Bücher testamentarisch vermacht hatte. Denn er hatte ihr das mehrmals versprochen und hatte ihr auch versichert, beim Notar liege sein Testament, in dem das Vermächtnis stehe; das stimmte aber nicht. Weil H an das Vermächtnis glaubte, ordnete sie die Bücher voller Stolz in ihre eigene kleine Bibliothek ein.
Als Ende Januar feststand, dass P kein Testament gemacht hatte, bekam H ein schlechtes Gewissen. Sie schilderte ihrer Freundin A, der örtlichen Postbotin, die Situation und fragte sie um Rat: Sollte sie die Sammlung behalten? A überzeugte die H, die Bücher zu behalten, weil der Wille des P respektiert werden müsse. Vorsichtshalber, so A, solle H dem Erben des P (dem E) nichts sagen. Anfang Februar trat E den Nachlass an und fragte H nach dem Verbleib der Sammlung. H sagte, von alten Büchern wisse sie nichts. Daraufhin ließ E das Ganze auf sich beruhen.
Im März 2005 trat H mit der Bitte an A heran, ihr beim Verkauf der Bücher zu helfen. Sie bot der A 100 € dafür an, dass sie ihr einen Käufer nenne. A verwies die H an ihren Freund F, den sie vor seinem Treffen mit H telefonisch darüber informierte, auf welche Weise H in den Besitz der Bücher gekommen war. Ein Ankauf des F scheiterte an den Preisvorstellungen der Beteiligten.
Anfang April vereinbarte H mit F, dass er die Bücher in Kommission nicht unter 4.000 € verkaufen solle. Zu diesem Zweck übergab sie ihm die Werke. Für seine Dienste sollte F 20 % des von ihm erzielten Kaufpreises erhalten, wobei H den Wert der Bücher richtigerweise auf etwa 7.500 € schätzte. Obwohl F die Bücher in der Folgezeit trotz einiger „Verkaufsverhandlungen“ mit potentiellen Kunden nicht verkaufen konnte, teilte er der H mit, er habe die Sammlung für 4.000 € verkauft und werde 3.750 € an sie weiterleiten. Da H damit nicht einverstanden war, drohte er ihr mit „Unannehmlichkeiten“. Dadurch eingeschüchtert, ging H auf den Vorschlag des F ein und bekam die 3.750 €.
Als F die Bücher im Sommer 2005 zu einem wesentlich höheren Preis an ein Antiquariat verkaufen wollte, bemerkte der Händler die Herkunft der Bücher und verständigte die Polizei. H starb noch vor Abschluss der Ermittlungen.

Erstatten Sie ein Gutachten über die Strafbarkeit von A und F!
Nicht zu prüfen ist Geldwäsche (§ 261 StGB).
+++
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1203
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2006 - 15:46:59    Titel:

Naja ... grob überflogen und nach der alten gesetzesfassung hätte ich mal auf Unterschlagung getippt bei der H.

Ich glaube nämlich, daß die Frage, ob die H eine Straftat verübt hat noch relevant werden kann bezüglich der Strafbarkeit von H und A.

Ohne die Tatbestände geprüft zu haben könnte vielleicht (versuchte) Hehlerei in Betracht kommen. Dann natürlich Nötigung und ähnliches.

Naja viel Glück bei der Hausarbeit nimm viel Schokolade und Kaffe mit.
?uestlove
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Anmeldungsdatum: 26.09.2005
Beiträge: 18
Wohnort: Rostock

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2006 - 18:39:42    Titel:

Hallo Jura-Student!

Schreibe auch diese Hausarbeit. Habe mich heute Nachmittag zum mal hingesetzt, um mir meinen (äußerst) vorläufigen Überblick zu verschaffen.

Ich bin der Meinung, es kommen auf jeden Fall bei A eine Anstiftung zur Unterschlagung und versuchte Beihilfe zur Hehlerei für eine Prüfung in Betracht. In diesem Rahmen müsste man dann ja auch die Strafbarkeit der B gemäß § 246 und § 259 prüfen.

Für F denke ich käme evtl. Betrug und versuchte hehlerei in Frage. Naja, mal weiter schauen.

Falls ich weiter gekommen bin, werde ich Dir an dieser Stelle mal ne Übersicht reinstellen, kannst ja vielleicht auch, falls Du irgendwelche Ergebnisse hast, dasselbe tun.

Viel Erfolg!
Lexys
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Anmeldungsdatum: 29.09.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2006 - 02:14:12    Titel:

Hi
Schreibe die Arbeit auch, hab leider noch nicht so die idee, weil ich auch noch die kleine Übung schreiben muss im zweiten Anlauf. Werd aber wenn ich soweit bin auch vorschläge posten.

LG
cassi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 16:25:10    Titel:

fliegt das eigentlich erst bei dem Vermögensschaden oder schon bei der Vermögensminderung innerhalb der Verfügung raus?
easy1983
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 16:27:25    Titel:

Hab die minderung so nen bissl außen vor gelassen bis jetzt. Aber wenns tatsächlich beim Betrug scheitert, dann wohl schon in der Minderung!!
cassi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 17:06:47    Titel:

also, bei mir fliegt der jetzt bei der Minderung raus! Wüsste nicht, wie ich es andersrum begründen soll! Ergibt sonst irgendwie keinen Sinn!!
easy1983
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 17:21:45    Titel:

Hab nen Ideechen. Guck mal bei PN.
crastia
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Anmeldungsdatum: 14.02.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 10:42:23    Titel:

also ich würde sagen er verliert seinen forderungsanspruch ja irgendwie schon und das ist ein vermögensschaden (steht ja auch überall), die Vermögenslage ist jetzt schlechter in Höhe des Wertes der Bücher. ob er den im endeffekt später noch geltend machen kann oder nicht, richtet sich ja nach zivilrecht! Der Diebstahl wird ja auch bestraft, obwohl man die Sache später nach Zivilrecht wieder herrausverlangen kann. Oder sehe ich das irgendwie falsch?
easy1983
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 11:18:14    Titel:

Also, ich habe gehört, dass der Betrug durchgehen soll, da Der Besitz an einer Sache(und die damit verbundenen Möglichkeiten mit der Sache nach belieben zu verfahren) mehr "wert" ist das nur der Anspruch auf die Sache. Denn wat nützt ihm der Anspruch,davon hat er nix.Er kann ja nun nicht zu jedem laufen und ihn fragen, ob derjenige die Bücher hat und um den Verbleib weiß...Oder wie seht ihr das??
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