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Strafrecht HA
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R_Mia
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2006 - 22:02:02    Titel: Strafrecht HA

Ich bin ratlos. Wo könnte ich denn am Besten einen untauglichen Versuch beim Totschlag durch Unterlassen reinbauen? habe es im Tatentschluss. finde die Lösung aber erst semi- optimal! (?). LG!
Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2006 - 01:21:50    Titel:

Ich glaube DIE Lösung gibt es auch nicht.... wie wär's mit der Strafbarkeit des Versuches? Weil dann könntest Du an der Stelle auch gleich auf die Ableitung der Strafbarkeit des untauglichen Versuches aus § 23 III eingehen....
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2006 - 01:56:20    Titel:

ME scheint die beste Variante zu sein, das tatsächlich kurz im Tatentschluß anzusprechen, weil man da zum ersten Mal in der gutachtlichen Gedankenfolge darauf stößt, daß die geplante Tat einen untauglichen Versuch darstellt. Auch eine Abgrenzung zum abergläubisch-irrealen Versuch müßte man ja im Tatentschluß vornehmen, der in diesem Fall gar nicht auf strafrechtlich relevantes Verhalten gerichtet ist.
Vorprüfungen dieser Art würde ich jedenfalls im Zweifelsfalle vermeiden, da sowas von manchem Korrektor als Aufbaufehler gewertet wird (selbst die traditionelle Vorprüfung beim Versuch wird ja zT kritisch gesehen).
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2006 - 02:09:05    Titel:

hmm Gedankenverbrecher ? (Nicht gleich schlagen bin viel zu müde, muß mich da erst wieder was reindenken bevor ich was dazu aussagen kann. War nur mein erstes Statement Smile Is aber glaub ich nicht falsch nur muß glaub ich auch etwas beim unmittelbaren Ansatz gesagt werden. )
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2006 - 02:22:17    Titel:

Beim Ansetzen bzw. der Unmittelbarkeit kommt es allerdings nur noch darauf an, inwieweit der Täter den rechtfeindlichen Willen nun auch betätigt hat (eben keine Gesinnungsstrafbarkeit); für entscheidend würde ich aber die Vorstellung von der Tat befinden, die schon im Tatentschluß geklärt werden muß (genau, das Gedankenverbrechen Very Happy). Da prüft man subjektiviert die Elemente des objektiven Tatbestandes und stößt zwangsläufig auf die Untauglichkeit. Hier stellt sich mE dann die Frage, ob der Tatentschluß auf strafbares Verhalten gerichtet ist.
Habe aber auch schon gehört, man solle das am Ende bei § 23 III ansprechen - finde ich aber ein bisserl arg spät.
R_Mia
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2006 - 02:15:42    Titel:

Danke Euch! Dann werde ich den untauglichen Versuch also in Tatentschluss reinpacken. Drückt mir die Daumen dass das was wird! LG!
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