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Examen OHNE Repetitorium !?
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der GAST
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 März 2006 - 02:29:57    Titel:

Hallo!

Habe mich auch schon mal ein bißchen mit dem Thema "Examen mit oder ohne Rep" befasst.
Bin dabei auf ne interessante Internet-Seite gestoßen http://www.examen-ohne-rep.de.vu/

MFG
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26 März 2006 - 11:03:57    Titel: Hallo

Hallo,

meines Erachtens sind die freien Repetitorien völlig überflüssig und profitieren nur von der Unsicherheit der Studierenden. Der Stoff entspricht demjenigen, der in den Vorlesungen, Lehrbüchern und Skripten behandelt wird. Übungsklausuren kann man in Tübingen auch an der Uni schreiben, die werden von den Lehstühlen entworfen, kompetent korrigiert und sind kostenlos. Allerdings würde ich das Tübinger Unirepetitorium sehr empfehlen, das ist eine gute Ergänzung und was man gerne den Repetitor fragen würde, kann man dort auch den Professor fragen. Disziplin kann das freie Repetitorium auch nicht ersetzen und sie führen auch nicht zu überdurchschnittlichen Ergebnissen. Ihr könnt deren Erfogsquote ja mal mit den Gesamtexamensstatistiken des Landesjustizprüfungsamts vergleichen. Wie relevant welche Rechtsgebiete sind, läßt sich der JAPrO entnehemen. Nach der Faustregel bestehen etwa 70% der Lösungsskizzen im Examen aus dem Grundlagenstoff.
Zivilrecht: Erste drei Bücher des BGB mit einem Quäntchen HGB.
Strafrecht: AT und wichtigste Delikte BT
Öffentliches Recht: Grunrechte, Staatsorganisation, allg. VerwRecht, Verwaltungsprozeßrecht.

Zur praktischen Lernerei hab ich hier schon mal was geschrieben:

"Zum Lernen noch folgendes: Die Stoffmenge ist so groß, daß man, v.a. als Anfänger gut daran tut, sie sich nicht ständig vor Augen zu führen. So kann man demotivierende Kleinseinsempfindungen vermeiden. Ansonsten ist es wichtig, möglichst regelmäßige Lernstrukturen zu etablieren. Ich habe täglich stur nach dem gleichen Zeitplan gelernt und wurde so nach und nach zu einem disziplinierten Lerner, obwohl ich in der Schule endfaul war. Am Schluß trugen mich meine Beine praktisch auch dann an die Uni, wenn ich eigentlich gar keine Lust hatte.
Wichtig ist auch die Planung eines realistischen Pensums, welches man permanent durchziehen kann, ohne den Spaß am Leben zu verlieren. 6 Stunden am Tag reichen, wenn man weitgehend auf Vorlesungen verzichtet. Am besten 3 Stunden vormittags und 3 Stunden abends, da die Aufmerksamkeit bei den meisten Menschen mittags ein Tief hat. Und dies jeden Tag, außer am WE. So vermeidet man Ausbrennerlebnisse, die den Studienerfolg tatsächlich schmälern."

"@ solar.

ein Psychologe hat mir mal erklärt, daß die meisten Menschen nicht mehr als 6 Stunden täglich lernen können und daß die Aufmerksamkeit mittags am geringsten ist. Ich habe das im Studium umgesetzt und immer von 10-13 Uhr und von 16-19 Uhr gelernt. Mittags bin ich heim zum relaxen und um 16 uhr war ich frisch, wie nach dem Aufstehen. Zu dieser Zeit habe ich aber schon weitgehend auf Vorlesungen verzichtet. Sa., So. und Feiertags war immer frei und am Freitag abend Ausgehtag. Die Lernstunde hat aber nur 45 Minuten bei 15 Minuten Pause. Dieses Konzept hat den Vorteil, daß man es monatelang durchziehen kann, ohne auszubrennen. Ich habe im Studium einige Leute Leute kennengelernt, die sich immer gestreßt fühlten und von ihren "Mammutschichten" erzählt haben, aber glaub mir, die sind letztlich nicht auf meine Stundenzahl gekommen und hierin lag der eigentliche Streß für sie. Also, immer ganz geschmeidig jeden Tag das Gleiche durchziehen und immer auf den Weg schauen, nicht auf das Ziel."
delphi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 26 März 2006 - 11:13:57    Titel:

ich sitz zwar auch in tübingen aber ich denke trotzdem, dass ich ohne rep nicht auskommen werde. ich bin zwar nicht undiszipliniert oder lernfaul, aber die ersten 4 semester war ich in saarbrücken und hab dort gleichzeitig französisches recht studiert (spezielles angebot der uni dort). das war ziemlich stressig und deshalb fehlen mir einfach ein paar grundlagen. ohne rep wäre es für mich wohl noch schwieriger, mich vorzubereiten, weil ich zT gar nicht weiß, was genau mir fehlt.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 26 März 2006 - 12:16:23    Titel:

Thalis Lernstruktur entspricht ziemlich weit der meinen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Viel mehr macht wenig Sinn, weil dann einfach nicht genug hängenbleibt, außerdem reichen die sechs Stunden auch, wenn man es einigermaßen konsequent durchzieht.
LMU1981
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Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 127
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 10:19:05    Titel:

@ Thali1 und Shafirion

Wie habt ihr Euer Examen gemacht bzw. wie sind die Erfolge bisher? Und wielange habt ihr mit dieser Methode gebraucht (vom Anfang des Lernens bis zum Examen bzw. wieviel Zeit habt ihr eingeplant)?
robelz
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 11:11:16    Titel:

hani125 hat folgendes geschrieben:
Ein Professor hier in Köln, der das von der Uni angebotene Repitorium doziert hat gesagt er hätte kein Repetitorium gemacht.

Die Regel scheint es allerdings nicht so sein, jedenfalls ist er noch Professor geworden.


Wer doziert denn?

Bei Profs muss man allerdings auch davon ausgehen, dass sie halt immer schon Überflieger waren Confused
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 22:18:13    Titel:

was macht man eigentlich so beim kommerziellen rep?

erklaeren die da vorallem den stoff ? oder werden eher faelle durchgesprochen? irgendwie verstehe ich nicht so genau was die einem besser erklaeren koennen als die professoren.... und wenn ich alleine lerne kann ich mich auf mein individuelles tempo einstellen?

welchen zeitlichen umfang hat so ein rep eigentlich?
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 22:26:04    Titel:

Als Anmerkung: in Bochum gibt´s mehrere Profs, die nicht im Repetitorium waren und ansonsten auch eine Abneigung dagegen hegen.
Beliebter Spruch: "Da helfen Ihnen auch keine Repetitoren und sonstige Wunderheiler".
Und die waren bei weitem nicht alle Überflieger. Zitat Prof. Dr. X: "Da hatte ich 8 Punkte. Die beste Klausur meines gesamten Studiums."
Joei
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 23:12:00    Titel:

schließe mich dem an ! es gab auch mal eine Zeit in der es nicht Juristen wie Sand am Meer gab Wink Rolling Eyes Exclamation
Amber
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 14:50:31    Titel:

Ich hätte da mal ne Frage, auch auf die Gefahr hin, dass sie dumm ist... Wie komme ich an ein kostenpflichtiges Rep? Melde ich mich da im Dekanat an oder wo oder wie? Question
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