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Nebenberuflich FH, dann Master, dann Promotion?
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MacEgg
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2006 - 22:23:17    Titel: Nebenberuflich FH, dann Master, dann Promotion?

Hallo zusammen,
ich habe gerade an der AKAD nebenberuflich einen FH-Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht. Nun möchte ich gerne entweder wieder bei der AKAD den Master in Finance & Banking oder bei der FOM den MBA machen.
Soweit so gut.
In 2 Jahren sollte ich dann also auch Master sein.
Mein Endziel lautet aber Promotion.

Ich weiß genau, dass es praktisch unmöglich ist, mit einem FH-Abschluß zu promovieren. Deshalb nehme ich den (sehr teuren) Umweg über den nebenberuflichen Master auf mich.

Ein "ordentliches" Studium kommt für mich nicht in Frage, da ich eine Familie ernähren muss, einen MBA einer Top-BS kann ich mir leider auch nicht leisten Confused

- Wie schätzt Ihr die Chancen ein als FOM-MBAler bzw. AKAD Master of Arts eine Doktoranden-Stelle an einer Uni zu bekommen?
-Wie werden die Master an FOM und AKAD von der Wirtschaft aufgenommen?

Gruß
MacEgg
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2006 - 22:31:44    Titel:

eine doktoranden STELLE? du meinst mit büro und bezahlung??? die strebt gegen null.
als doktorand nebenher eine diss schreiben zu dürfen? das hängt von kontakten deiner profs der fh ab. wenn, dann über vitamin B. oder dein arbeitgeber kennt einen der einen kennt...

sry, dass ich dir nicht viel hoffnung machen kann, aber ohne verbindungen ist es sehr, sehr schwierig. und eine stelle (also mit bezahlung und hilfstätigkeiten oder kl. lehrauftrag) ist nur mit viel, viel glück möglich.
MacEgg
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 00:08:30    Titel:

Hi!
Danke für Deine Antwort.

Wie schätzt Du denn die Chancen auf eine 1/2-Tages-Stelle ein?
Würde ich als praktischer einschätzen, da man in dem Fall einen Fuß im Unternehmen behält.

Schätzt Du die Chancen wg. der geringen Anzahl der Stellen oder wg. des berufsbegleitenden Charakters meines Studiums so schlecht ein?

Gruß
MacEgg
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 13:32:29    Titel:

ich hab mich auf dein diss. vorhaben bezogen.

als fhler hast du schlechte chancen und bezahlte doktorantenstellen gibts nicht viele. (die eh meist teilzeitstellen sind.... wenn überhaupt)

an deutschen unis geht es in der diss. darum eine wissenschaftliche arbeit mit neuem beitrag für die forschung zu schreiben - insofern solltest du dir eher mal die amerikanischen phd-programme ansehen, das wäre vielleicht eher was.
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 14:41:51    Titel:

?! Darf ich fragen, inwiefern ein "amerikanisches" Ph.D. keine wissenschaftliche Arbeit mit neuen Forschungserkenntnissen darstellt?

sD.
Allochthon
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Anmeldungsdatum: 28.01.2006
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 15:02:29    Titel:

@borabora
Der PhD ist equivalent zum deutschen Doktor. Inwiefern die Inhalte gleich sind, also die Vorlesungen, die man nebenbei noch hören muss, weiß ich nicht.

siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/PhD
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 18:00:56    Titel:

nein, das system und die inhalte sind verschieden. in den usa kann man einen phd auch "berufsbezogener" erwerben.
ich behaupte doch hier nicht der wäre weniger wert oder sonstwas... also bitte. es geht nur darum, dass ein deutscher dr nun mal ewig dauert und der zugang für fhler sehr schwer ist - ein phd programme erscheint mir leichter für den threadstarter zu erreichen. that's it. ach, ja es dauert auch nur 2 jahre der deutsche dr. bekanntlich meistens zwischen 3 und 5. (um nur wenige vorzüge des phd für den threadstarter zu benennen)
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 18:10:52    Titel:

zum thema äquivalent: jain, denn etliche dozenten haben ihren dr in den usa als phd erworben - sie dürfen sich allerdings nicht dr phil nennen, das ist ihnen untersagt worden (kultusministerium) - auch da irrt wiki mal wieder.

Zuletzt bearbeitet von borabora am 09 Aug 2007 - 18:23:53, insgesamt einmal bearbeitet
Allochthon
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Anmeldungsdatum: 28.01.2006
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2006 - 18:26:44    Titel:

Ist ja auch kein Wunder, dass sich ein PhD nicht Dr. phil nennen darf, wenn der PhD gar nicht den Dr. der Philosophie impliziert, sondern einfach nur die Bezeichnung Dr. ist. Der Dr. im deutschen Raum impliziert ja auch nicht, das man Arzt ist, obwohl die Ärzte allgemein als Doktor bezeichnet werden. Wenn er aber den PhD in Philosophy (oder wie auch immer der Philosophie-Doktor dort heißt) gemacht hat und sich in Deutschland trotzdem nicht Dr. phil nennen darf, dann wundert mich das sehr stark, weil bei mir an der Uni Doktoren sind, die ihren PhD gemacht haben, sich aber Dr. Ing bspw. nennen dürfen.

Was das mit "berufsbezogener" angeht und nur 2 Jahre, so kann man auch hier in Deutschland bei einer Firma seinen Dr. machen (berufsbezogener) und wenn man gut ist, auch in 2 Jahren. Die Zeiten sind ja nur Richtwerte, das es bis zu 5 Jahre dauern kann. Es muss aber nicht so sein. Und mal ganz nebenbei, der PhD in Amerika ist genauso eine wissenschaftliche Arbeit, wie der Dr. in Deutschland. Von daher ist eigentlich Wurst.
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