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Problem Strafhausarbeit!
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annalene
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2006 - 20:07:10    Titel: Problem Strafhausarbeit!

Ich habe folgenden Sacheverhalt


A will so schnell wie möglich an das Geld heran, dass er einmal vonHubert für seine treuen Dienste erben soll.
A macht jeden Mittwoch den Haushalt von Hubert, wenn dieser abwesend ist.
Daher bereitet er am nächsten Mittwoch Essen für ihn vor und versihet es mit einer tödlichen Menge Gift, um es ihm am Abend servieren zu können,wenn Hubert um 19 uhr heimkehrt.
A stellt das Essen in den Kühlschrank und geht aus dem Haus um noch einige Besorgungen zu machen.
Als er um 15 Uhr in die Wohnung von Hubert zurückkommt, liegt dieser tot auf dem Boiden. Hubert war frühzeitig zurückgekommen und hatte schon mal einen Löffel von dem unerwarteten Essen im Kühlschrank probiert.



Strafbarkeit des A nach dem StGB!!

Bitte, bitte gebt mir mal einpaar Denkanregungen.

Ganz liebe Grüße
Borbarad2003
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2006 - 20:26:46    Titel:

Hm das ist doch son Lehrbuchfall

Schau mal ob es da ein Mord in Mittelbarer Täterschaft ist und das Opfer sich selbst als doloses Werkzeug benutzt oder ob eine selbststötung in mittelbarer täterschaft vorliegt.

Auch ist zu beachten ob schon darin ein unmittelbares ansetzen liegt dass er das essen in den kühlschrank stellt oder ob das noch vorbereitungshandlung ist..also auch beachtenswert ob das ein irrtum über den kausalverlauf ist und ob das dem täter zugerechnet werden kann...

das ist alles ziemlich ungeordnet aber schonmal das was mir dazu einfällt
Recht komisch
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2006 - 02:46:32    Titel:

...verfrühter Erfolgseintritt, wesentliche/unwesentliche Abweichung vom Kausalverlauf, im Grundsatz (inzident) abhängig vom Erreichen des Versuchsstadiums. Das führt wieder zu der Frage des Unmittelbaren Ansetzens, hier beim Einsatz des Opfers als Werkzeug gegen sich selbst.
Zur Frage verfrühter Erfolge gibt´s meines Wissens nur ein (sogar noch recht neues) Urteil,
der Rest ist Lehrbuchdogmatik:
http://www.fall-des-monats.de/file.php/inline/Famos_2002_03.pdf?id=WWWREWI_LSMXN0000000000000436
annalene
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2006 - 12:01:57    Titel:

also würdest du mit einem vollendeten Mord/Totschlag anfangen und das dann darin diskutierten?

Oder wie würdest du das aufbauen?
annalene
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2006 - 12:03:31    Titel:

also würdest du mit einem vollendeten Mord/Totschlag anfangen und das dann darin diskutieren?

Oder wie würdest du das aufbauen?
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