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Streiks im Öffentlichen
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konka
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2006 - 18:28:22    Titel:

18 min sidn für ein müllman sehr lange und anstrengend...in einer min .schafft ein müllman 20-30 unterschiedlich1-5kilo schwere säcke..mal 18 mach tdas ca.350 -450 säcke..und das wiedrum mal 5 ,ca 1700 säcke....in der woche mehr!!

und das mal 20arbeistage....... Laughing
Rene1985
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2006 - 18:33:15    Titel:

danke, dass du das gleich so anschaulich gemacht hast mit rechenbeispiel
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2006 - 20:04:51    Titel:

Ich halte auch nicht viel von dem Streik. Immerhin arbeit ich als öffentlicher Beamter schon lange länger. Aber: es ist schon interessant wie die Arbeitgeberpropaganda inzwischen Allgemeinplatz geworden ist. Es ist alles eine Frage der Bezugsgröße 18 Minuten am Tag sind 1,5 Stunden in der Woche, sind ca. 2 Wochen mehr im Jahr. Wir reden also real von einer Freizeitkürzung von ca. 14 Tagen im Jahr.

Argument für die Gegenseite. Wenn es denn nur 18 Minuten am Tag sind, dann müssten sich ja auch die Arbeitgeber nicht so aufregen.

Wie gesagt: ich bin nicht der Meinung, dass Ver.di hier richtig liegt, aber deswegen muss man Arbeitgeberargumente auch als solche sehen und diese hinterfragen.

Gruß
Pauker
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2006 - 21:42:08    Titel:

Meines wissens steht noch einiges mehr dahinter als nur 18 minuten, so z.b. ein protest über die momentane entwicklung mancher der betroffenen einrichtungen.

Solange hier nur die Bildpropagandierte "und das alles wegen 18 minuten?"-ansich dominiert können wir eh vergessen den streik zu beurteilen, daher brauchen wir erstmal eine quelle die in worten der streikenden den streik begründet.
peace now
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2006 - 21:47:49    Titel:

Darf ich auch mal sarkastisch sein?
Bei 1,52 Billionen Euro Staatsverschuldung kommt es auch ein paar Milliarden zusätzliche Schulden auch nicht mehr an.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2006 - 00:14:58    Titel:

Zitat:
Solange hier nur die Bildpropagandierte "und das alles wegen 18 minuten?"-ansich dominiert können wir eh vergessen den streik zu beurteilen, daher brauchen wir erstmal eine quelle die in worten der streikenden den streik begründet.


die gegenpositition
http://www.netzwerk-verdi.de/
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2006 - 06:49:18    Titel:

Gestern habe ich eine Unterrichtsstunde (für Bürger: Rollenspiel) zu den laufenden Tarifverhandlungen und der Frage der Arbeitszeitverlängerung vorbereitet. Es hat mich über eine Stunden gekostet über Google die Position der Arbeitgeber mit Argumenten untermauert zu bekommen.
Verdi hingegen hat das Netz mit Propaganda geflutet. Die ersten 15 Seiten fast ausschließlich Arbeitnehmerpositionen.

Einen ähnlichen Fall hatte ich bisher vor einigen Jahren nur bei Scientology erlebt als eine SChülerin in einer Präsentation zu Sekten fast ausschließlich über die Drogenpräventions- und Alphabetisierungskampagne dieser "Religionsgemeinschaft" berichtete. Kein Wunder, war doch zum damaligen Zeitpunkt auf den ersten paar Seiten bei Google ausschließlich Werbung zu finden.

Wird Deutschland tatsächlich von den Wirtschaftslobbyisten (wie häufig behauptet) regiert?

(leicht provozierend) wünsche ich einen schönen Tag

Gruß
Pauker
Knusperkeks
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 111
Wohnort: Olching

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2006 - 07:56:46    Titel:

Den Gewerkschaftsbossen ist der "kleine Mann" doch letztendlich egal.
Da gehts doch auch nur um Macht und Geld.
Bestes Beispiel ist doch SAP.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2006 - 18:40:21    Titel:

danke borabora
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2006 - 18:43:12    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Gestern habe ich eine Unterrichtsstunde (für Bürger: Rollenspiel) zu den laufenden Tarifverhandlungen und der Frage der Arbeitszeitverlängerung vorbereitet. Es hat mich über eine Stunden gekostet über Google die Position der Arbeitgeber mit Argumenten untermauert zu bekommen.
Verdi hingegen hat das Netz mit Propaganda geflutet. Die ersten 15 Seiten fast ausschließlich Arbeitnehmerpositionen.


Was die Wirtschaftslobbyisten angeht - die halten sich eben an das Prinzip zielgruppenbezogener und -wirksamer Kommunikation. Wenn es darum geht eine insgesamt vielleicht dreistellige Anzahl politischer Multiplikatoren in parlamentarischen Ausschüssen, der Ministerialbürokratie, den Entscheidern zuarbeitenden Referaten usw. von der eigenen Sache zu überzeugen, dann ist es nicht unbedingt sinnvoll das Internet damit zu fluten. Dann muss man direkt an diese Leute ran.

Die komplette bundesdeutsche Pharmalobby umfasst vielleicht gerade mal 500 Leute. Und ihre Hauptzielgruppe gerade mal 100 Personen. Und man kann nicht gerade behaupten, diue Pharmalobby würde nichts in ihrem Sinne zuwegebringen.

Gewerkschaften hingegen wenden sich "an die breite Masse". Sie greifen zu breitenwirksamen Medien, Websites, Promo-Aktionen (auch "Warnstreiks" genannt) und orgsanisieren ihre Geschäfte immer publicity-trächtiger (die gerade anlaufende Kampagne der IG Metall ist da ein Beispiel dafür). Aber mit dem zielgenauen Lobbyismus haben sie es nicht so. Was mich eigentlich etwas wundert, wenn man bedenkt wie viele Gewerkschaftsmitglieder es in politische Multiplikatorenpositionen oder deren Umfeld gebracht haben.
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