Zeitreisen nicht möglich - Der Beweis!?
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1stein Newbie

Anmeldungsdatum: 05.08.2011 Beiträge: 4
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Verfasst am: 07 Aug 2011 - 14:29:33 Titel: |
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| Ich meine, dass auch jemand aus einem Paralleluniversum nicht geschehenes ungeschehen machen kann, was auch immer er tut. |
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DrStupid Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 272
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Verfasst am: 07 Aug 2011 - 17:43:39 Titel: |
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| 1stein hat folgendes geschrieben: | | Ich meine, dass auch jemand aus einem Paralleluniversum nicht geschehenes ungeschehen machen kann, was auch immer er tut. |
Doch, das kann er, indem er ein neues Paralleluniversum erschafft, in dem es noch nicht geschenen ist. Es ist im Grunde wie bei einem Computerspiel, bei dem man feststellt, dass man irgendwann einen Fehler gemacht hat, den man nicht mehr korrigieren kann. Man kann aber noch einen alten Spielstand laden und von diesem früheren Zeitpunkt an weiterspielen. Damit hat man einen zweiten, parallelen Sielablauf erzeugt, indem dem man den Fehler vermeiden kann. Könnte man zwischen den Paralleluniversen eines Quantenmultiversums wechseln, dann ginge das auch in der Realität. |
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dasDas Junior Member

Anmeldungsdatum: 06.06.2011 Beiträge: 22
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Verfasst am: 07 Aug 2011 - 21:06:16 Titel: |
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Das die Vergangenheit nich veränderbar wäre, wenn Zeitreisen in die Vergangenheit möglich wären ist doch komplett willkürlich, und ich sehe nicht den Sinn in einer solchen Spekulation.
In die Zukunft reisen ist von der Theorie ohne Problem möglich, wenn man sich schnell genug bewegt. Doch schon dafür bräuchte man für einen Menschen unrealistisch viel Energie. Und auch ein Raumschiff das ein schwarzes Loch hinter sich herzieht, müsste ein Großteil seiner Masse (und der des schwarzen Loches) in Energie umwandeln um nahe an die Lichtgeschwindigkeit zu kommen.
Und das unterlichtschnelle Materie die Grenze der Lichtgeschwindigkeit erreicht, geschweige denn überschreitet, widerspricht allen unseren heutigen Beobachtungen und Kenntnissen.
Ein weiteres Problem wäre bei einer Reise in die Vergangenheit die Lokalisation des Zielortes. Im Weltraum findet man kein absolutes Bezugssystem, wie will man wissen wo man im Raum rauskommt? |
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DrStupid Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 272
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Verfasst am: 07 Aug 2011 - 22:04:49 Titel: |
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| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Das die Vergangenheit nich veränderbar wäre, wenn Zeitreisen in die Vergangenheit möglich wären ist doch komplett willkürlich |
Nein, ist es nicht. Innerhalb eines Universums ist das zwingend, weil jedes Ereignis genau einen Resultat hat.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Und das unterlichtschnelle Materie die Grenze der Lichtgeschwindigkeit erreicht, geschweige denn überschreitet, widerspricht allen unseren heutigen Beobachtungen und Kenntnissen. |
Nicht ganz. Die ART bietet Hintertürchen, mit denen sowas möglich ist.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Ein weiteres Problem wäre bei einer Reise in die Vergangenheit die Lokalisation des Zielortes. Im Weltraum findet man kein absolutes Bezugssystem, wie will man wissen wo man im Raum rauskommt? |
Wenn man beispielsweise Wurmlöcher für die Zeitreise verwendet, dann kommt man an deren Ende raus und das hat dann einen definierten Ort in der Raumzeit. Weiter oben habe ich einen konkretes Beispiel beschrieben. Ich kann da kein Problem erkennen. |
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dasDas Junior Member

Anmeldungsdatum: 06.06.2011 Beiträge: 22
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Verfasst am: 08 Aug 2011 - 00:23:02 Titel: |
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Auch in der ART kann unterlichtschnelle Materie die Grenze zu Überlichtgeschwindigkeit nicht überschreiten,zudem wird dies durch die SRT beschrieben. Die ART lässt zu den Raum zu krümmen,wordurch Distanzen verkürzt werden, ändert jedoch nichts an der Lichtgeschwindigkeit als Schranke zwischen unter- und überlichtschneller Bewegung.
Und Kausalität ist in der Physik erstmal nur ein Axiom aufgrund unserer Beobachtungen, ob diese bei Zeitreisen immernoch gilt kann kein Mensch sagen.
Ich kenne auch das Konzept von Wurmlöchern, und dir wird sicherlich auch bekannt sein das kein Mensch ernsthaft eine Idee hat wie ein solches machbar ist (wenn überhaupt schaffbar).
Zu sagen es ist möglich zwei fest definierte Punkte mittels eines Wurmloches zu verbinden, und dann ein Wurmloch als Verbindung zwischen zwei festen Punkten zu definieren ist ein Zirkelschluss.
Wie soll man verhindern das man bei einer Zeitreise nicht in einer Sonne landet, wenn man keine Koordinaten angeben kann? |
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DrStupid Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 272
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Verfasst am: 08 Aug 2011 - 23:12:03 Titel: |
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| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Auch in der ART kann unterlichtschnelle Materie die Grenze zu Überlichtgeschwindigkeit nicht überschreiten |
Nicht lokal, aber aus Sicht eines außenstehenden Beobachters geht das und das genügt völlig für eine Kausalitätsverletzung.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Und Kausalität ist in der Physik erstmal nur ein Axiom aufgrund unserer Beobachtungen, ob diese bei Zeitreisen immernoch gilt kann kein Mensch sagen. |
Doch, das kann man sagen. Zeitreisen in die Vergangenheit verletzen die Kausalität.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | dir wird sicherlich auch bekannt sein das kein Mensch ernsthaft eine Idee hat wie ein solches machbar ist (wenn überhaupt schaffbar). |
Mir ist auch bekannt, dass vor hundert Jahren kein Mensch ernsthaft eine Idee hatte, wie ein Laser machbar ist.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Wie soll man verhindern das man bei einer Zeitreise nicht in einer Sonne landet, wenn man keine Koordinaten angeben kann? |
Ehrlich geagt, verstehe ich Dein Problem nicht. Warum soll man keine Koordinaten angeben können? Oben in meinem Beisipel habe ich das getan. |
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dasDas Junior Member

Anmeldungsdatum: 06.06.2011 Beiträge: 22
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Verfasst am: 09 Aug 2011 - 00:42:27 Titel: |
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| Zitat: | | Nicht lokal, aber aus Sicht eines außenstehenden Beobachters geht das und das genügt völlig für eine Kausalitätsverletzung. |
Der Ein-/Austritt aus einem Wurmloch wäre für einen Beobachter ehr ein Sprung. Eine überlichtschnelle Bewegung könnte er nicht wahrnehmen. Aber ich gebe dir recht das dies bereits zu einer Verletzung der Kausalität führt.
| Zitat: | | Mir ist auch bekannt, dass vor hundert Jahren kein Mensch ernsthaft eine Idee hatte, wie ein Laser machbar ist. |
Die Wissen Licht zu fokusieren war vor 100 Jahren bereits vorhanden. Doch wie man 2 Punkte im Raum vereint ist mit unserem heutigen Wissen nicht mal ansatzweise zu machen. Deswegen finde ich persönlich eine Laiendiskussion wenig sinnvoll. Da können wir uns auch über die Machbarkeit von Magie unterhalten.
| Zitat: |
Wenn man beispielsweise Wurmlöcher für die Zeitreise verwendet, dann kommt man an deren Ende raus und das hat dann einen definierten Ort in der Raumzeit. Weiter oben habe ich einen konkretes Beispiel beschrieben. Ich kann da kein Problem erkennen.
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Nur wie willst du beim Schaffen des Wurmloches die Koordinate für eine andere Zeit beeinflussen. Würde ich ein Wurmloch von jetzt einen Tag in die Vergangenheit bilden wäre die Erde an einer anderen Position und ich lande mitten im All. Wie erkläre ich nun meinem Wurmloch, dass es mein Bezugssystem nutzen soll?
| Zitat: | | Doch, das kann man sagen. Zeitreisen in die Vergangenheit verletzen die Kausalität. |
Entschuldigung wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich wollte damit auf deine Behauptung hinaus das bei einer Zeitreise, ohne Annahme von Parralleluniversen, die Veränderung der Zeitlinie unmöglich wäre. Sobald ich als feste Materie in der Vergangenheit lande verändere ich diese, da ich ständig neue Kausalketten auslöse. Nur meine Ankunft bliebe akausal. |
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DrStupid Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 272
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Verfasst am: 09 Aug 2011 - 18:59:20 Titel: |
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| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Mir ist auch bekannt, dass vor hundert Jahren kein Mensch ernsthaft eine Idee hatte, wie ein Laser machbar ist. |
Die Wissen Licht zu fokusieren war vor 100 Jahren bereits vorhanden. |
Damit bringt man aber keinen Laser zustande. Von dessen theoretischen Grundlagen wusste man vor 100 Jahren weniger, als wir heute von Wurmlöchern.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Doch wie man 2 Punkte im Raum vereint ist mit unserem heutigen Wissen nicht mal ansatzweise zu machen. |
Davon abgesehen, dass wir zumindest das Ergebnis im Rahmen etablierter Theorien beschreiben können, verlangt das auch niemand. Man kann doch ja beispielsweise auch über Schwarze Löcher diskutieren, ohne eins im Keller zu haben. Warum soll das mit anderen speziellen Lösungen der Einsteinschen Feldgleichungen verboten sein?
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Nur wie willst du beim Schaffen des Wurmloches die Koordinate für eine andere Zeit beeinflussen. |
Indem ich dafür sorge, dass sich es sich in der richtigen Weise bewegt.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Würde ich ein Wurmloch von jetzt einen Tag in die Vergangenheit bilden wäre die Erde an einer anderen Position und ich lande mitten im All. |
Würdest Du heute mit einer Rakete ins All starten und morgen wiederkommen, wäre die Erde auch an einer anderen Position und Du würdest mittem im All landen. Ich bitte Dich! Das ist nun wirklich das kleinste Problem.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Wie erkläre ich nun meinem Wurmloch, dass es mein Bezugssystem nutzen soll? |
Das Wurmloch benutzt gar kein Bezugssystem. Bezugssysteme sind nur mathematische Hilfmittel zur Beschreibung der Natur.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Sobald ich als feste Materie in der Vergangenheit lande verändere ich diese |
Das tust Du genausowenig, wie Du mit Deiner Existenz die Gegenwart veränderst. Um etwas ändern zu können, muss es bereits einen Zustand haben. Dann gibt es aber keine Handlungsfreiheit mehr. Die gibt es nur, wenn der Zustand unbestimmt ist. Dann wird er durch die Zustandsreduktion aber nicht geändert, sondern endgültig festgelegt. |
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dasDas Junior Member

Anmeldungsdatum: 06.06.2011 Beiträge: 22
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Verfasst am: 09 Aug 2011 - 20:56:39 Titel: |
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| Zitat: | | Damit bringt man aber keinen Laser zustande. Von dessen theoretischen Grundlagen wusste man vor 100 Jahren weniger, als wir heute von Wurmlöchern. |
Was wissen wir denn von Wurmlöchern?
| Zitat: | | Davon abgesehen, dass wir zumindest das Ergebnis im Rahmen etablierter Theorien beschreiben können, verlangt das auch niemand. Man kann doch ja beispielsweise auch über Schwarze Löcher diskutieren, ohne eins im Keller zu haben. Warum soll das mit anderen speziellen Lösungen der Einsteinschen Feldgleichungen verboten sein? |
Ein Ergebnis von dem wir nicht wissen ob es existent ist...
Und auch bei schwarzen Löchern macht eine Disskusion nur dann Sinn, solange wir uns außerhalb des Ereignisshorizontes bewegen. Solange sich keine Informationen über eine Aussage gewinnen lassen ist sie eben sinnlos.
| Zitat: | | Indem ich dafür sorge, dass sich es sich in der richtigen Weise bewegt. |
Das ist der Punkt. Du setzt vorraus das man es beliebig bewegen kann.
| Zitat: | | Würdest Du heute mit einer Rakete ins All starten und morgen wiederkommen, wäre die Erde auch an einer anderen Position und Du würdest mittem im All landen. Ich bitte Dich! Das ist nun wirklich das kleinste Problem. |
Nur bewegen wir hier keine Materie, sondern verändern den Raum selbst. Das sind 2 komplett verschiedene Tatsachen. Der Raum kann sich auch überlichtschnell ausdehnen, eine Rakete nicht.
| Zitat: | | Das tust Du genausowenig, wie Du mit Deiner Existenz die Gegenwart veränderst. Um etwas ändern zu können, muss es bereits einen Zustand haben. Dann gibt es aber keine Handlungsfreiheit mehr. Die gibt es nur, wenn der Zustand unbestimmt ist. Dann wird er durch die Zustandsreduktion aber nicht geändert, sondern endgültig festgelegt. |
Mit meiner Ankunft in der Vergangenheit würde die von da aus gesehene Zukunft wieder komplett neu entstehen. Denn aus der Tatsache das ich aus Materie bestehe, entstehen auch neue Wechselwirkungen (zB. mit der Luft) die beim ersten Mal nicht da waren. Die weiteren Vorgänge sind dann wieder neu determiniert. (alles unter der Vorraussetzung das es keinen echten Zufall und Willen gibt) |
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HTC-Media Newbie

Anmeldungsdatum: 07.08.2011 Beiträge: 8 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 10 Aug 2011 - 16:15:28 Titel: |
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Warum kann sich der Raum bitte "überlichtschnell" ausbreiten?
Das kann ich mir beim Besten Willen nicht vorstellen. _________________ FÜR Grundaufbereitung der Physik um
Verheintlichung ALLER Kräfte zu ermöglichen.Gebt die Suche nach dem "lapis philosophorum"der String-Theorie auf.Bekehrt euch (wieder) mehr zur Wissenschaftsphilosophie! |
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Cheater! Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.10.2007 Beiträge: 4248 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 10 Aug 2011 - 16:28:04 Titel: |
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| HTC-Media hat folgendes geschrieben: | Warum kann sich der Raum bitte "überlichtschnell" ausbreiten?
Das kann ich mir beim Besten Willen nicht vorstellen. |
Die Raumzeit, nicht der Raum.
Zwischen zwei Punkten des Universums kommt ständig neue Raumzeit dazu. (-> Hubble-Konstante). Je weiter die beiden Punkte voneinander entfernt sind, desto mehr Raumzeit kommt hinzu. Falls das Universum genügend groß ist, können sich zwei sehr sehr weit entfernte Punkte mit Überlichtgeschwindigkeit voneinander entfernen.
Das ist ja auch garnichts besonderes, schließlich kann dabei keine Information übertragen werden, also spricht nichts gegen Überlichtgeschwindigkeit.
@Wurmlöcher: DrStupid hat Recht. Man kommt am anderen Ende des Wurmlochs raus. Dieses hat eine definierte Position in der Raumzeit. Wie wir unserem "Wurmloch-Generator" diese Position mitteilen, ist ein praktisches Problem, aber kein theoretisches. |
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DrStupid Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 272
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Verfasst am: 10 Aug 2011 - 19:50:00 Titel: |
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| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Damit bringt man aber keinen Laser zustande. Von dessen theoretischen Grundlagen wusste man vor 100 Jahren weniger, als wir heute von Wurmlöchern. |
Was wissen wir denn von Wurmlöchern? |
Genug, um sie qualitativ und quantitativ beschreiben zu können.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Ein Ergebnis von dem wir nicht wissen ob es existent ist... |
Das gilt für alles, was experimentell noch nicht überprüft ist. Deshalb kann man aber nicht einfach die Augen davor verschließen, dass die ART sie zulässt. Die dadurch möglichen Kausalitätsverletzungen sind schließlich ein nicht gerade unbedeutendes Problem für die theoretische Physik.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Und auch bei schwarzen Löchern macht eine Disskusion nur dann Sinn, solange wir uns außerhalb des Ereignisshorizontes bewegen. |
Würden wir uns innen bewegen, hätten wir ganz andere Sorgen.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Indem ich dafür sorge, dass sich es sich in der richtigen Weise bewegt. |
Das ist der Punkt. Du setzt vorraus das man es beliebig bewegen kann. |
Nein, nicht beliebig sondern geradlinig-gleichförmig und das muss ich auch nicht voraussetzen, weil es zwingend aus dem Relativitätsprinzip folgt.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Würdest Du heute mit einer Rakete ins All starten und morgen wiederkommen, wäre die Erde auch an einer anderen Position und Du würdest mittem im All landen. Ich bitte Dich! Das ist nun wirklich das kleinste Problem. |
Nur bewegen wir hier keine Materie, sondern verändern den Raum selbst. |
Jede Masse verändert den Raum um sich herum. Bei der Erzeugung eines Wurmlochs sieht das zwar quantitativ völlig anders aus, aber beides basiert auf denselben Gesetzen.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Mit meiner Ankunft in der Vergangenheit würde die von da aus gesehene Zukunft wieder komplett neu entstehen. |
Wieso "wieder"? Bei Deiner Ankunft in der Vergangenheit ist die von da aus gesehene Zukunft doch noch gar nicht da.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Denn aus der Tatsache das ich aus Materie bestehe, entstehen auch neue Wechselwirkungen (zB. mit der Luft) die beim ersten Mal nicht da waren. |
Welches "erste Mal"? An diesem Ort und zu dieser Zeit kommst Du maximal ein einziges mal an.
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | Die weiteren Vorgänge sind dann wieder neu determiniert. |
Siehe oben: wieso "wieder"?
| dasDas hat folgendes geschrieben: | | (alles unter der Vorraussetzung das es keinen echten Zufall und Willen gibt) |
Das spielt keine Rolle. |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 21523
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Verfasst am: 11 Aug 2011 - 10:52:09 Titel: |
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Ich halte es da eher mit Cap. Janeway:
"Wenn sie einen Sinn in temporalen Paradoxien suchen, sage ich ihnen: Gar nicht erst versuchen."
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Deppel Junior Member

Anmeldungsdatum: 11.08.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 11 Aug 2011 - 15:54:06 Titel: |
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Ich erlaube mir hier mal eine Frage zu stellen, die mit dem Thema was zu tun haben könnte.
Wenn ich mich nicht irre, dann gab/gibt/wird es geben diese Theorie von den Tachyonen, die sich nicht nur rückwärts (!) durch die Zeit bewegen, sondern sogar noch schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen (haben keine Ruhemasse). Macht diese Theorie nicht die Unmöglichkeit von einem in die Vergangenheit gerichteten Zeitstrahl obsolet?
EDIT: In der Theorie!!! |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 21523
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Verfasst am: 11 Aug 2011 - 16:49:21 Titel: |
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| Zitat: | Sie sagten, die Voyager verursacht die Explosion.
Ja.
Nein... Ja.
Das ist das Paradox, meine Liebe. A führt zu B, führt zu C, führt zu A.
Ihr kindlichen Gemüter. Wie kann ich es euch verständlich machen?
A. Es kommt zu einer Explosion im 29. Jahrhundert.
Man findet Voyagertrümmer. Ich reise in die Vergangenheit, um Sie zu zerstören.
B. Sie wollen mich stoppen und setzen meine Waffe ausser Gefecht,
was zu meinem Absturz ins 20. Jahrhundert führt.
C. Jemand in diesem Jahrhundert stiehlt mein Zeitschiff und startet es.
Er reist in die Zukunft und macht dort einen verhängnisvollen Fehler,
der die temporale Explosion verursacht,
was uns wieder zurück zu A bringt.
Zu einer Explosion im 29. Jahrhundert. Der Kausalitätszyklus ist komplett. |
http://movie.subtitlr.com/subtitle/show/213687#line221
Cyrix _________________ Die Wurzel
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HTC-Media Newbie

Anmeldungsdatum: 07.08.2011 Beiträge: 8 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 11 Aug 2011 - 17:01:24 Titel: |
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Man muss hierzu sagen, dass die "Existenz" von Tachyonen noch nicht experimentell nachgewiesen worden ist.
Es war und ist eine theoretische Überlegung um Missstände in Theorien zu umgehen. Aber korrekt ist, dass die mysteriösen Tachyonen mit Überlichtgeschwindigkeit "umherirren", wenn es Sie denn geben würde. _________________ FÜR Grundaufbereitung der Physik um
Verheintlichung ALLER Kräfte zu ermöglichen.Gebt die Suche nach dem "lapis philosophorum"der String-Theorie auf.Bekehrt euch (wieder) mehr zur Wissenschaftsphilosophie! |
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Deppel Junior Member

Anmeldungsdatum: 11.08.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 15 Aug 2011 - 11:26:26 Titel: |
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Ich halte das Tachyonenargument nur deswegen (trotz seiner nur theoretischen Grundlage) für angemessen, da sich das ganze Zeitreisenproblem auch nur in der Einstein'schen Relativitätstheorie ergibt. Genauso wie die -Möglichkeit- der Existenz von Tachyonen.
Es wäre sozusagen eine theoretische Notwendigkeit, von Tachyonen auszugehen, wenn man sich mit den theoretischen Lösungsmöglichkeiten der Relativitätstheorie auseinandersetzt. |
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quantum-leaper Newbie

Anmeldungsdatum: 21.08.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 21 Aug 2011 - 18:21:25 Titel: |
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Hallo zusammen...ich bin neu hier und finde sehr interessant, was diskutiert wird.
Allerdings sind wir alle Zeitreisende, und das sogar mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Zeit ist eine Illusion, erschaffen um die Schnelligkeit der Bewegung meßbar zu machen.
Wir alle reisen schon und bekommen es gar nicht mit vor lauter Detailsuche. Damit wäre auch die Frage geklärt, warum wir angeblich keinem Zeitreisenden begegnen. Das tun wir!
Viele können sich übrigens nicht erinnern, von wo sie kamen. Da liegt der Hund begraben.  _________________ Das Ganze ist größer als die Summe der Teilchen  |
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knopper Newbie

Anmeldungsdatum: 21.12.2011 Beiträge: 1
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 20:14:44 Titel: |
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| quantum-leaper hat folgendes geschrieben: | Hallo zusammen...ich bin neu hier und finde sehr interessant, was diskutiert wird.
Allerdings sind wir alle Zeitreisende, und das sogar mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Zeit ist eine Illusion, erschaffen um die Schnelligkeit der Bewegung meßbar zu machen.
Wir alle reisen schon und bekommen es gar nicht mit vor lauter Detailsuche. Damit wäre auch die Frage geklärt, warum wir angeblich keinem Zeitreisenden begegnen. Das tun wir!
Viele können sich übrigens nicht erinnern, von wo sie kamen. Da liegt der Hund begraben.  |
Hab mich eben grade hier extra registriert weil mich das ganze auch ein wenig interessiert.
Aber was meinst du damit genau? Das alle Zeitreisende sind? Und wo wir herkommen? na wir wurden irgendwann geboren is doch klar.
Erläutere das doch mal genauer!
Noch was Interessantes in dem Zusammenhang.
http://www.welt.de/die-welt/wissen/article8542042/Das-Ende-der-Zeit.html
| Zitat: |
Das Ende der Zeit
Astronomen zweifeln an der Ausdehnung des Alls
Sechsundneunzig Prozent von dem, was uns umgibt, sehen wir nicht. Oder andersherum: Das Weltall ist nur zu vier Prozent aus gewöhnlicher Materie aufgebaut. Woraus der überwiegende Anteil der Materie und der Energie im Universum besteht, liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Nicht zuletzt, um ihre Unwissenheit auf diesem Gebiet zu verdunkeln, sprechen Kosmologen gerne von "Dunkler Materie" und "Dunkler Energie".
Die Eigenschaften dieser beiden Phänomene sind bekannt: Während Dunkle Materie durch ihre Masse Sterne und Galaxien anzieht, treibt die Dunkle Energie das All beschleunigt auseinander. Unbekannt jedoch sind Herkunft und Beschaffenheit dieser Kräfte.
Spanische Astronomen schlagen nun ein Modell vor, das die Dunkle Energie zu erklären versucht - indem es sie schlicht beseitigt. Ihre These: Nicht der Raum dehnt sich aus, sondern die Zeit läuft aus. José Senovilla, Professor für Theoretische Physik an der Universität des Baskenlandes in Bilbao, glaubt, dass dieser Prozess der Verlangsamung der Dimension der Zeit bereits begonnen habe. "Die beschleunigte Ausdehnung des Universums ist eine Illusion. In Wirklichkeit läuft die Zeit immer langsamer - ähnlich einer Uhr, deren Batterie zu Ende geht", sagt er.
Die Stringtheorie liefert dem Forscherteam dazu das mathematische Gerüst. Demnach besteht unsere Welt nicht nur aus drei Raumdimensionen und einer Zeitdimension, sondern aus bis zu sieben weiteren Dimensionen des Raumes, die für uns jedoch nicht sichtbar sind. Teilweise sollen sie sich nach dem Urknall in sich selbst zusammengerollt haben und somit heute winzig klein sein. Teilweise bilden sie aber auch ein uns umgebendes "Multiversum", in dem unser Kosmos auf der Oberfläche eines einzelnen riesigen Strings existiert.
Dieser Super-String, auf dem wir leben, könnte sich rechnerisch in einer höheren Dimension in sich selbst zurückbiegen mit dem Ergebnis, dass aus der Zeitdimension eine Raumdimension wird. Statt drei Raumdimensionen plus einer Zeitdimension ergäben sich so vier Raumdimensionen. "Unsere Welt wäre nach wie vor eine vierdimensionale, nur mathematisch eben dann nicht 3 + 1, sondern 4 + 0", rechnet Senovilla vor.
Wenn ein Raum in sich zurückgebogen sein kann - warum nicht auch die Zeit? Warum sollte, was vor 14 Milliarden Jahren mit dem Urknall angefangen hat, nicht irgendwann zu Ende gehen? Genau wie die Expansion des Raumes dürfte auch das Voranschreiten der Zeit irgendwann zum Stillstand kommen, vermutet das spanische Forscherteam. Der Raum würde einfrieren, die Zeit auslaufen.
Das Ende der Zeit ist nach den Berechnungen der Wissenschaftler jedoch noch weiter entfernt, als das All heute alt ist. Und es betrifft nur unsere Membran, unser Universum. Die Dimensionen außerhalb unserer Welt ändern ihr Verhalten deshalb nicht: Im Hyperraum würde die Zeit weiterlaufen. Nur innerhalb unserer Membran würde sie zum Stillstand kommen. Das Endergebnis wäre eine Fotografie, eine statische Momentaufnahme unseres Universums. Lebewesen auf der Membran würden aufhören zu leben und für immer eingefroren sein als zeitlicher Schnappschuss.
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kann das wirklich stimmen?
Warum zur Hölle ist es dann so schwer diese anderen Dimensionen zu erkennen, oder wenigstens zu messen? und vor allen Dingen wie sind die aufgebaut?
Würd mich über Antworten freuen! |
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bassiks Senior Member

Anmeldungsdatum: 31.07.2007 Beiträge: 543
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 08:01:38 Titel: |
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1.) Es existiert noch kein experimenteller Beweis für die Stringtheorie. Da die Schlussfolgerungen hier aus der Mathematik der Stringtheorie resultieren würde ich sagen, es ist theoretisch möglich, aber theoretisch möglich ist so einiges. Der Beweis wird wohl sehr lange auf sich warten lassen.
2.) Ich kenne deine Vorkenntnisse nicht, aber es lässt sich recht einfach zeigen dass zum Beispiel die Energieeigenwerte eines Teilchens im unendlich tiefen Potentialtopf, sich bei vorhandensein einer zusätzlichen, klein aufgerollten Dimension, erst bei sehr hohen Energien von den Eigenwerten eines Teilchens im unendlichen Potentialtopf ohne zusätzliche Dimension unterscheidet. (WOW...das war nur 1 Satz )
Das heißt hier müsste man in sehr hohe Energien vordringen was wir einfach noch nicht können. Schaut man sich die Gravitation, welche ein Teilchen auf ein anderes ausübt an, und fügt noch eine aufgerollte Dimension hinzu, so wird ein merkbarer Unterschied erst bei einem Abstand der in die Nähe des Radius der aufgerollten Dimension kommt sichtbar. (auch das lässt sich recht einfach zeigen). Experimentell ist die Gravitationskraft bei ganz kleinen Abständen sehr schwer zu überprüfen. Ähnliches lässt sich für die Elektromagnetische Kraft zeigen.
FAZIT: Je kleiner die zusätzlichen Dimensionen aufgerollt sind, desto mehr Energie benötigen wir um sie zu entlarven, und desto kleiner müssen die Abstände werden in denen wir die Gravitation zwischen zwei Teilchen überprüfen. Das übersteigt derzeit unsere technischen Fähigkeiten... _________________ If i die, i want "Hello World!" carved on my head stone. |
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DieEule Newbie

Anmeldungsdatum: 05.12.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 27 Dez 2011 - 19:19:58 Titel: |
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Also zum Thema Weltlinien und Zeitreisen:
Sofern ich das verstanden hab ist eine Weltlinie in Sinne der Relativitätstheorie eine Art Linie die sich durch die Raumzeit zieht und abhängig ist von anderen Weltlinien, im Sinne von Wechselwirkung zwischen Teilchen. Daher: Weltlinien verändern sich nicht (die Zeit ist ja schon als Dimension in der Weltlinie eingerechnet) und die Weltlinien erfüllen gewisse Geometrische Voraussetzungen, die den Naturgesetzen entsprechen. Man könnte sich zum Beispiel Grade in einer 1-Raum-1-Zeit-Geometrie vorstellen, die jeweils auf die andere Zulaufen, weil die Gravitation sie zusammenzieht.
Danach müssten die Opa-Paradoxien (?!?) gelöst sein, da du praktisch als Baby schon dem Einfluss deines zukünftiges Ichs ausgesetzt warst und du praktisch keine Chance hast etwas zu verändern. (Ähnlich wie bei Harry Potter 3 ... da macht er genau die Dinge die ihm selbst damals den Arsch gerettet haben) ... Paradox find ich das nicht.. Um die technische Möglichkeit will ich jetzt nicht spekulieren ... die ist so fern das man darüber nicht reden kann aber theoretisch halt ichs für möglich, ich meine sogar in einem der Hawkings-Bücher mal gelesen zu haben, dass Quantenteilchen ständig in der Zeit springen können. |
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quantum-leaper Newbie

Anmeldungsdatum: 21.08.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 31 Dez 2011 - 16:43:12 Titel: |
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| knopper hat folgendes geschrieben: |
Aber was meinst du damit genau? Das alle Zeitreisende sind? Und wo wir herkommen? na wir wurden irgendwann geboren is doch klar.
Erläutere das doch mal genauer! |
Gerne, so gut ich kann. Bin ja schließlich kein eingefleischter Quantenphysiker. Ich versuch es mal so und schiebe die Stringtheorie und Hawkings beiseite und versuche es mit eigenen Bildern. Manchmal liegt vielleicht in der Einfachheit mehr Erkenntnis als in komplexen Theorien.
Nehmen wir mal an, die Zeit ist eine Illusion, eine Meßlatte oder Meßinstrument, mit welchem wir Abstände und Geschwindigkeiten in unserem Leben wahrnehmen können -> Dein Verstand erklärt Dir das Gestern, heute und Morgen/ fühlen können -> Dein Gefühl sagt Dir ob eine Stunde lang oder kurz erscheint/ und zuweilen sehen können ->anhand der Technik entrungener Möglichkeiten (Videoaufnahmen, Bilder etc).
Nun denke Dir, diese Meßlatte einfach wegzunehmen - was bliebe dann?
Richtig - wir Menschen in Bewegung zum Beispiel. Wir bewegen uns von einem Punkt zum nächsten und verändern uns dabei stetig, sei es dass wir wachsen, die Haare färben, grau werden oder faltig. Diese Veränderungen finden immer statt und bei jedem. So begegnest Du einer Menge Menschen, welche ebenfalls in einem stetigen Wandel von A nach B nach C und so weiter gehen. Da sie das so wie Du tun, wollen wir nun wieder die Meßlatte der Zeit hinzugeben. Aber Meßlatte ist kein guter Begriff - nehmen wir einen Meßfaden, welcher zu einem riesigen Knäuel aufgerollt wurde. Du bewegst Dich also an dem von Dir gewählten Stück Schnur entlang, drumherum und durch das Knäuel hindurch. Es erscheint Dir, als wäre es eine Gerade, weil Du zu nah am Faden bist. Du hast Dich sozusagen in dem Knäuel verfangen und merkst deshalb nicht, dass Du dich hindurch bewegst und sogar kreuz der Quere. Das tun die anderen Menschen auch. Einige begleiten Dich eine Weile auf Deinem Weg, andere nur ein Stück. Ergo begegnest Du jenen, die sich ebenfalls auf derselben Reise durch dasselbe Knäuel befinden wie Du. Jeder weiß, dass das Knäuel, also die Zeit, existiert. Allerdings aber haben diese Illusion, dieses Meßnstrument viele zu ihrer Realität gemacht, die unwiderbringlich und unformbar erscheint. Und da liegt die Engstirnigkeit. Sie haben den Anfang ihrer Bewegung vergessen und wie sie sich bewegen und dass das Meßinstrument Zeit zwar ein sehr gutes Erkennungsmittel dafür ist aber eben nur ein Instrument - und keine unumstößliche Regel. Das 'warum wir uns bewegen' kann man jederzeit verändern, was wir auch tun. Aber manchmal muss man eben aus diesem Knäuel auftauchen, so verrückt es auch sein mag, um zu sehen, worin man sich und andere gefangen hält.
Nun, hast Du dich schohn einmal gefragt, was die Menschen vor der Erfindung einer Uhr empfanden und wie sie ihre Bewegungen durch den Raum bewußt wahrgenommen haben? _________________ Das Ganze ist größer als die Summe der Teilchen  |
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Herr Henrik Junior Member

Anmeldungsdatum: 01.01.2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: 01 Jan 2012 - 06:02:59 Titel: |
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| du bist scheiße |
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quantum-leaper Newbie

Anmeldungsdatum: 21.08.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 01 Jan 2012 - 21:23:23 Titel: |
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naja, ich denke ich bin immer noch ein Mensch und nicht dessen Exkrement - aber das obige ist wohl einfach Ihre Meinung  _________________ Das Ganze ist größer als die Summe der Teilchen  |
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