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HA Zivilrecht Mannheim
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Elisa84
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2006 - 15:52:56    Titel: HA Zivilrecht Mannheim

Hallo!

Wollte mal fragen, wer noch die HA schreibt- würd mich auf Antworten freuen, damit man sich immer mal austauschen kann.....

Hier der SV:

Die S-GmbH betreibt im Gewerbegebiet der Stadt Böblingen einen Supermarkt auf einem ihr gehörenden Grundstück mit der Parzellennummer 10/20. Eigentümer des Nachbargrundstücks mit der Parzellennummer 10/21 ist T. Die Stromversorgung für das Grundstück 10/20 der S-GmbH erfolgt über ein Kabel, das zunächst durch das Erdreich des Grundstücks 10/21 des T und von dort zum Grundstück der S-GmbH verläuft. Im Januar 2006 lässt T auf seinem Grundstück Erdarbeiten durch die Baufirma B-KG durchführen, deren persönlich haftender Gesellschafter K ist. K gibt seinem Arbeiter A einen Bauplan mit, aus dem hervorgeht, an welcher Stelle des Grundstücks eine Grube auszuheben ist. Leider hält A bei Beginn der Erd-arbeiten am Morgen des 9.1.2006 den Plan für das rechteckige Grundstück exakt falsch her-um, weil er vom vergangenen Wochenende noch leicht verkatert zur Arbeit erschienen war. Er hebt deshalb mit seinem Bagger auf dem vorderen statt auf dem hinteren Grundstücksteil die Grube aus und zwar an genau jener Stelle, an der das Stromkabel verlegt ist, das im weite-ren Verlauf zum Grundstück der S-GmbH führt. Durch die Baggerarbeiten wird um 10 Uhr vormittags das Stromkabel durchtrennt, woraufhin im Supermarkt der S-GmbH die Lichter ausgehen. Der Betriebsleiter B der S-GmbH entschließt sich daraufhin, den Supermarkt für den Kundenverkehr zu sperren, da es nicht nur an der Beleuchtung fehlt, sondern auch die Kassen und sonstigen elektrischen Geräte des Supermarktes lahm gelegt sind. Da die Beschä-digung des Kabels erheblich ist, gelingt es der im Auftrag des T herbeigerufenen Elektrofirma E erst am nächsten Morgen um 8 Uhr, die Stromversorgung wieder herzustellen. E schickt dem T für die Arbeiten an dem defekten Stromkabel eine Rechnung über 1.000 Euro.
Durch die Schließung des Supermarktes am 9.1.2006 entgeht der S-GmbH der durchschnittli-che Tagesgewinn in Höhe von 10.000 Euro. Darüber hinaus muss die S-GmbH sämtliches Gefriergut aus den Tiefkühltruhen beseitigen, da dieses aufgrund der Unterbrechung der Stromzufuhr aufgetaut und nach lebensmittelrechtlichen Vorschriften deshalb vom weiteren Verkauf ausgeschlossen ist. Der Wert des Gefriergutes beläuft sich auf 5.000 Euro.
Welche Ansprüche stehen dem T und/oder der S-GmbH gegen die übrigen Beteiligten zu? (Ansprüche des T gegen die S-GmbH und umgekehrt sind nicht zu prüfen.)

Abwandlung 1:
T hält das Eigentum an dem Grundstück 10/21 nur als Treuhänder für die S-GmbH. Dazu war es folgendermaßen gekommen: Die S-GmbH hatte nicht selbst an den früheren Eigentümer E des Grundstücks 10/21 mit ihrem Kaufinteresse herantreten wollen, weil sie befürchtete, dass E von der S-GmbH als einem bekannt profitablen Unternehmen einen überhöhten Preis für das Grundstück verlangen würde. Deshalb hatte sie T als Treuhänder beauftragt, sich mit E zwecks eines Erwerbs des Grundstücks 10/21 in Verbindung zu setzen. T war daraufhin ge-genüber E im eigenen Namen aufgetreten und hatte im Jahr 2005 das Grundstück zum Preis von 1 Mio. Euro mit den ihm von der S-GmbH zuvor überlassenen Geldern erworben. Seitdem steht T als Eigentümer des Grundstücks 10/21 im Grundbuch. Die Treuhandstellung des T sollte auch anschließend nicht sogleich nach außen erkennbar werden, weshalb T die Bau-arbeiten auf dem von ihm treuhänderisch für die S-GmbH gehaltenen Grundstück im eigenen Namen bei der B-KG in Auftrag gibt.
Ändert sich die Rechtslage durch die Treuhandstellung des T gegenüber dem Ausgangsfall?

Abwandlung 2:
Wie Abwandlung 1. Für das Bauvorhaben, das die S-GmbH auf dem von T treuhänderisch gehaltenen Grundstück plant, bestellt T im Auftrag der S-GmbH, jedoch im eigenen Namen, Baumaterial im Wert von 15.000 Euro bei X und lagert dieses nach der Anlieferung durch X auf dem Grundstück 10/21. T bezahlt das Baumaterial mit eigenem Geld, für das er später von der S-GmbH Erstattung verlangen will. Noch bevor das Material verbaut ist, lässt der Gläubi-ger G, dem gegen T eine durch Urteil titulierte Forderung in Höhe von 50.000 Euro zusteht, das Baumaterial durch den Gerichtsvollzieher pfänden. Die S-GmbH, die dem T bislang noch nicht die 15.000 Euro erstattet hat, erhebt gegen G Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO). Mit Erfolg?

Vg, Elisa
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2006 - 22:29:23    Titel:

Hallo
ich schreibe die HA vermutlich mit.
Allerdings bin ich zZ etwas ausgelastet mit Rep und ab morgen Praktikum, so dass ich noch nicht wirkliche dienliche Hinweise geben kann.

Bzgl Abwandlung 2 ist ein schema von bitter aus seiner sachenrechtsvorlesung zum downloaden.

zu abw 1 hab ich NULL Plan.

Wie weit bist du schon?
Gruss
Bootsy
Elisa84
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2006 - 08:48:18    Titel:

Ich beschäftige mich zZt. mit dem Hauptfall- ich muss mich auch etwas beeilen, da ich übernächste Woche noch die Seminararbeit schreiben muss und bis dahin muss die Gliederung stehen....

Ich weiss beim Hauptfall nicht genau, wie ich die Ansprüche aufzubauen habe: Hauptprobleme sind diese um §823; nur Ansprüche gegen Gesellschaft und Gesellschafter sind schwierig für mich, da neben §823 auch noch §831 und §31 BGB (!) eine Rolle spielen........ Schrecklich! War gestern schon etwas verzweifelt- und das ist wohl erst der Anfang! Shocked

Also: schreib sie mit!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Smile
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2006 - 09:47:09    Titel:

Ich bemüh mich... Embarassed

Welchen SPB hast du denn? Ich muss den ja auch bald wählen...
Elisa84
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2006 - 10:28:13    Titel:

SPB 1! Warum muss du den SPB wählen, wenn du schon Rep machst? Machst du nicht nach den alten Prüfungsordnung?!

Zur HA: vielleicht ist du schon soweit: ich weiss nicht genau, was ich bei den vertraglichen Anspruch machen soll (des T) bzgl. der Grube: es steht nirgends etwas von einer Abnahme, so dass ich nicht weiss, ob ich normalen ErfüllungsA oder schon auf Mängelrecht gehen soll mit Nacherfüllung...Weisst du das?
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2006 - 11:40:04    Titel:

Ich weiss noch fast nichts dazu. Hab lediglich eine Entscheidung dazu gefunden vom RG 1957 (?).

Ich mache nach der neuen PrüfO Examen, denn ich komme erst im Sommer ins 5 Sem. Mir fehlen noch die gr Scheine Ziv und ÖR.

Und da ich in beidem recht grosse Lücken hab, mir die Univeranstaltungen nix bringen und ich den Stoff allein nicht gebacken bekomme, bin ich schon imj Rep (aber erst seit 1 Woche).

Mal sehen wie ich zurecht komme. Ist schon ein hohes Niveau.

Hast du vom SPB schon Klausur gehabt? Das ist doch bei Maschmann, oder?
Elisa84
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2006 - 12:09:13    Titel:

Ja, Maschmann stellt eine am 25., jedoch wurde zu spät gesagt, dass wir zukünftig nicht mehr wissen, welchen Schwerpunkt (ArbeitsR bzw. Handels(GesellR) haben wird....die Zeit war jetzt zu knapp, da ich dann sowieso als Vss. BWL hätte mitschreiben müssen....

Du hast Recht: die Uni is verdammt schlecht in der Stoffübermittlung- ich denke auch immer, ich habe riesige Lücken und leider habe ich auch keine klasse Anwälte oder Spitzen- Juristen mit klasse Examina in meinem Bekanntenkreis, die mir genau sagen, wie ich was machen soll...Schade...
Elisa84
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 09:06:29    Titel:

DSL könnte hinhauen, denn T hat ja vertragliche Ansprüche...

Lt. Sachverhalt ist T der Eigntümer des Kabels- was ich mir nur überlegt hatte, war 823 II iVm LBO- denn der Strom kommt ja von Energiewerken und dieser Anspruch könnte auch der S-GmbH zustehen als Abnehmer- aber es ist nix im SV!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie bei so vielen Sachen...
halbstarker
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 14:15:07    Titel:

Die Probleme bei der HA sind mMn nicht (nur) die Streits sondern die unwahrscheinlich vielen Anspruchsgrundlagen und Prüfungschemata die einzeln abgeklappert werden müssen.
Der gute Prof will saubere dogmatische Arbeit sehen! Der erste Teil steht bei mir soweit erstmal....
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 17:37:44    Titel:

Hi zusammen

ich bin krank und hab seitdem nichts getan, und liege auch immer noch flach.

Was hast du denn für AGL,mal abgesehen von 823 in allen Variationen und 280 ?

Zu der 1. Abw finde ich auch null
Treuhand ist doch eine mittelbare Stellvertr auf die aber die 164 nicht anwendbar sind, oder?
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