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Idontknow
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2006 - 09:10:24    Titel: Frage

Hi !
Ich steh grad mal richtig auf dem Schlauch. Und daher brauche ich kurz mal Hilfe.
Es geht um das Thema Anstiftung.
Ich habe einen Fall, in dem jemand zB einen versuchten Raub begeht (also bis zur Schuld ist alles erfüllt (+)) und dann kommt ein Rücktritt, der ebenfalls (+) ist. Kann diese Tat eine Haupttat sein für die Anstiftung ?
Eine Anstiftung benötigt ja eine vorsätzlich rechtswidrige Haupttat. Tatentschluss und RWK sind ja gegeben. Es ist halt nur keine Beendung und keine Strafbarkeit eingetreten. Versteht mich jemand ?
Wahrscheinlich ist die Frage wirklich sehr einfach zu beanworten. Wäre über jede kurze Antwort dankbar. Sonst zweifel ich noch irgendwann an mir.
Joei
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2006 - 10:11:46    Titel: hi

kein Grund zum verzweifeln; ich weiss was du meinst; du liegst auch nicht falsch; soweit ich weiss, muss die Vortat, also wie in deinem Fall der versuchte Raub nicht erfüllt sein; es genügt die vorsätzliche rw. Haupttat welcher aber nicht schuldhaft begangen sein muss (limitierte Akzessorietät, nennt man dies)
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2006 - 12:06:00    Titel:

*zur Unterstützung und Festigung der Überzeugung beim Fragenden zustimmend nickt*
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2006 - 15:47:28    Titel:

Rücktritt ist "was persönliches" (hM: persönlicher Strafaufhebungsgrund) und beseitigt keinesfalls die Strafbarkeit der anderen Beteiligten.
Zustimmend nickt Exclamation
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