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HA Zivilrecht Heidelberg
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legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 14:54:52    Titel:

hi kedi.
also du wärst dann auch auf der schiene, dass x mit m einen neuen kaufvertrag durch das telefonat schließt und damit gleichzeitig das angebot des k nicht genehmigt. dann wiederum könnte x seinen neuen vertrag normal anfechten und m hätte gegen k einen schadensersatzanspruch aus 179, oder?
kedi
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 15:13:17    Titel:

hi,
ja genau daran hatte ich gedacht...ich weiß nur noch nicht genau,ob das auch so möglich ist,wie ich es mir denke. sprich ob man die genehmigung unbedingt bejahen muss...weil dann kein neuer vertrag des x durch telefonat mit m.oder ob man sagen kann,dass x nicht genehmigt, da er andere angaben macht (lieferort)....bin mir da noch unsicher...allerdings denke ich,dass dies vieles vereinfachen würde...nicht nur die anfechtung später, sondern auch zuerst schon den aufbau des kv...und dann würde natürlich der anspruch des m gegen k aus §179I auch durchgehen-da k ja keine vollmacht hat....wäre schon irgendwie logisch,bin mir aber wie gesagt noch unsicher...
also wenn jemand diesen aufbau teilt,dann möge er doch bescheid sagen! Smile
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 15:21:41    Titel:

also ich teile deine auffassung voll und ganz.
ich betrachte den neuen vertrag als konkludente verweigerung der genehmigung. der lieferort fällt ja normalerweise nicht unter die essentialia negotii, so dass der kaufvertrag unabhängig davon zustande käme. in dem fall aber würde ich den lieferort ausnahmsweise doch in die essentialia negotii mit einbeziehen, weil hinter dem lieferort verschieden personen stehen und der x ein interesse daran hat seine sochen selbst zu erhalten. von daher kann man diese änderung als teil eines neuen vertragsangebotes verweigerung der genehmigung ansehen, denk ich.
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 18:50:23    Titel:

also inhaltsirrtum würd ich auch sagen...aber was ist mit eigenschaftsirrtum?
schwerpunkte möglicherweise:
- handeln unter fremden namen
- verweigerung
- anfechtung
vittel
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 19:17:53    Titel:

also an einen eigenschaftsirrtum hatte ich jetzt noch gar nicht gedacht. wenn die anfechtung hier näher zu thematisieren ist müsste doch ein problem oder so da sein. oder nicht? denn wenn die anfechtung ganz glatt durchgeht ist da ja nicht viel zu zu sagen. aber handeln unter fremden namen und die genehmigung bzw. verweigerung hab ich auch
Ben1984
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Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 17:41:53    Titel:

ich glaube übrigens irgendwo gelesen zu haben, dass eine genehmigung unwideruflich ist...stellt sich die frage ob, sie anfechtbar ist!
Ben1984
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Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 17:45:06    Titel:

aber davon mal angesehen...X hat sich bei der genehmigung an sich doch gar nicht geirrt oder?er hat sich doch bei dem vertrag geirrt, den er genehmigt.also muss er doch die willenserklärung anfechten, die zum vertragsschluss geführt hat oder?
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 19:47:05    Titel:

ja mit dem 166 hast du recht...das war ein denkfehler von mir....der k hat sich natürlich nicht geirrt, so dass es mit der anfechtung dann nicht klappt.


also eine verweigerung harmoniert besser mit der 2ten fallfrage...das seh ich genauso. wenn du über cic gehst wird das ziemlich kompliziert.

mit dem klauen der formulare mach ich mir mal gedanken.

der weg mit genehmigung macht die ganze klausur durch nur probleme und ist bestimmt nicht ganz einfach zu begründen...ich überleg nochmal.....die bib schließt jetzt
vittel
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2006 - 19:48:25    Titel:

so wie es aussieht werd ich wohl mit 90 % wahrscheinlichkeit nun doch dazu umschwenken das keine genehmigung vorliegt, da ich zum einen denke das das dem dachverhalt eher entspricht und es irgendwie so dannach aussoeht als solle das darauf hinauslaufen, aber auch weil ich mir die sache mit der änderung des lieferortes nochmal überlegt hab. denn wenn man im rahmen von handeln unter fremden namen von einer identitätstäuschung ausgeht und somit also die rechtsfolgen den vertretenen (x) treffen, würde eine änderung des lieferortes somit ja gar keine änderung des geschäftspartners bedeuten. oder sehe ich das falsch?
na ja, aber ich fürchte die variante mit der genehmigung wird ziemlich kompliziert, aber mal schauen
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 17:23:38    Titel:

ich werde mich ebenfalls für die variante der verweigerung entscheiden. das mit der genehmigung finde ich ziemlich künstlich konstruiert und macht die hausarbeit verdammt schwer.

@vittel: du könntest ungefähr so vorgehen bei der verweigerungsvariante, denke ich:
- durch x kein angebot
- durch k eventuell (handeln unter fr. namen)
- aber es liegt keine vollmacht vor
- verweigerung der genehmigung
--> kein angebot durch x oder k
- neues angebot durch x im telefonat
- neue annahme durch m
--> kv liegt vor

- anfechtung
- .......

so ungefähr.

in abgabe und zugang der willenserklärungen seh ich nach diesem muster kein problem. du kannst es erwähnen, dann aber nur in einem kurzen satz.
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