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HA Zivilrecht Heidelberg
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humanfly
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 61
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 15:31:24    Titel:

legat2 hat folgendes geschrieben:
@humanfly:

vorsicht! 823 schüützt das vermögen, wenn das schutzgesetz in 823 II das vermögen schützt.


wie meinst du das? §823 schützt das Eigentum!!! Ein Vermögensschaden fällt aber nicht unter Eigentum!!! Höchstens ein Sachschaden. Das kannst du nachlesen (Bsp- Musielak).
humanfly
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 61
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 15:36:19    Titel:

legat2 hat folgendes geschrieben:
@humanfly:

vorsicht! 823 schüützt das vermögen, wenn das schutzgesetz in 823 II das vermögen schützt.


Meinst du vielleicht, dass § 823 II i.V.m. einem Schutzgesetz, das das Vermögen schützt??? Insoweit stimme ich dir zu!
Aber um den Meinungsstreit kommst du trotzdem nicht vorbei zwischen Äquivalenztheorie und der Adäquanztheorie.
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 17:22:14    Titel:

ja das mein ich.
bei dem meinungsstreit muss man sich eben entscheiden. ich wäre dafür, dass man dem k nach der adäquanztheorie die vernichtung der socken nicht zurechnen kann, wohl aber die herstellungskosten des m.
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 17:43:31    Titel:

Das sehe ich ähnlich. Allerdings müsste man eventuell doch K die Vernichtungskosten zurechnen, da K ansonsten in seiner Vertragsautonomie (Abschlussfreiheit) verletzt würde. Dadurch, dass man M die Vernichtungskosten tragen lässt, zwingt man ihn möglicherweise indirekt seinen Geschäftsgrundsätzen zuwider doch mit K zu kontrahieren.
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 17:50:18    Titel:

Wie sieht bei euch bei cic die haftungsbegründende und die haftungsausfüllende Kausalität aus?
1. haftungsbegründend: Aufklärungspflichtverletzung --> Bestellung/Herstellungskosten
2. Question


PS: Habt ihr schon Nachricht von der Klausur im Römischen Recht?
d1984
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 23:12:29    Titel:

das klingt alles echt gut mit dem meinungsstreit und dass man sich dann entscheidet, ob adäquanz- oder äquivalenztheorie... wäre in dem fall auf jeden fall für die erstere, sodass m nur schadensersatz für die bestellung erhält. er darf schließlich nicht besser gestellt werden, als wäre das geschäft nie zustande gekommen...

aber kann mir jemand bitte erklären warum k nicht aus §179 haftet??? ich glaub ich steh zur zeit voll auf dem schlauch.

wäre echt nett, wenn sich dazu jemand äußern könnte...
humanfly
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 61
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 00:52:36    Titel:

d1984 hat folgendes geschrieben:


aber kann mir jemand bitte erklären warum k nicht aus §179 haftet??? ich glaub ich steh zur zeit voll auf dem schlauch.


Hm, wie meinst du das, dass K nicht aus §179 haftet??? Eine Haftungaus §179I ist gewiss, es sei denn, du wertest das Telefonat zwischen M und X (bei der Aufklärung über die Umständen) als ein neues Angebot. Dann kommt eine Haftung des K aus §179I nicht in Frage, dagegen eine Haftung aus c.i.c und aus deliktischen Ansprüchen.
Aber wenn du das Telefonat als eine Genehmigung, und dann später die Anfechtung der Genehmigung als eine konkludente Verweigerung der Genehmigung wertest, dann muss K aus §179I haften. Wer was anderes behauptet, muss mir mal seine Argumentation mal offenlegen, denn was anderes kann ich mir nicht vorstellen!!!
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 09:22:37    Titel:

@humanfly:

selbst wenn ein neues angebot erfolgt und die genehmigung damit verweigert wird, ist doch 179 I nicht ausgeschlossen, oder? gerade dann würde ich sagen, dass k nach 179 I haften muss (nach dem wortlaut des gesetzes).
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 09:59:51    Titel:

Noch mal zum Theoriestreit: Wollt ihr allen Ernstes bei dem Prüfungspunkt "Kausalität" (cic) einen Meinungsstreit zwischen Adäquanz- und Äquivalenztheorie anzetteln. Soweit ich gelesen habe besteht weitgehender Konsens: Die haftungsbegründende Kausalität wird nicht so eng gesehen und damit wird die Äquivalenztheorie angewandt, die ich jedoch nicht ausdrücklich in meinem Gutchten erwähnt habe. Die haftungsausfüllende Kausalität wird i.d.R. nach der Adäquanztheorie geprüft: Hierbei habe ich angemerkt, dass man neben einer erfahrenen Beobachter auch einen optimalen Beobachter an die stelle des K setzen kann. Da dies zu unterschiedlichen Ergebnissen führt, habe ich den Streit zugunsten des erfahrenen Beobachters entschieden (eine Begründung hierfür konnte ich v.a. aus Platzgründen nicht mehr geben). Setzt man einen solchen an die Stelle des K, so ist eine haftungsausfüllende Kausalität zu verneinen und ein cic-Anspruch im Ergebnis abzulehnen. Was haltet ihr davon?

PS: Ich stimme dir voll und ganz zu legat2, obwohl ich mich noch immer nicht mit der These eines 2. neuen Angebots abfinden kann.
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 10:18:57    Titel:

Bei mir scheitert nun §823 II i.V.m. §263 an der mangelnden Kausalität. Bei §823 II i.V.m. §267 StGB bin ich mir nicht sicher, ob §267 ein SChutzgesetz i.S.v. §823 II ist. Was genau ist der Schutzzweck dieser Norm? Die Wahrung der Entscheidungsfreiheit des anderen und damit ihr Schutz vor Beeinflussung? Ist §267 denn wirklich eine Individualschutznorm oder nicht doch eher eine Norm zum Schutz der Allgemeinheit, da im §267 im Gegensatz zu §263 nicht explizit auf einen einzelnen anderen als zu Schützender verwiesen wird?


Zuletzt bearbeitet von étudiant am 13 Apr 2006 - 11:17:59, insgesamt 2-mal bearbeitet
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