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HA Zivilrecht Heidelberg
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kedi
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 18:41:39    Titel:

hi leute,
hoffe ihr hattet frohe ostern,muss sgen,dass ihr mich bissl verwirrt,
hatte ursprünglich vor, cic nur kurz anzusprechen,aber verdrängen zu lassen, § 823 I wollt ich auch nur kurz anschneiden und ihn dann gleich rausfliegen lassen,weil er ja kein vermögen schützt. beim 823 II ivm 263 bin ich mir noch unsicher, da müsste ich mich noch ein wenig reinarbeiten..und 826 geht auch nicht bei mir durch...
hab vorhin mal gelesen,dass jemand behauptet ht,man könnte um 10 % bei der seitenzahl überschreiten???wie wahr ist das???
habt ihr wirklich alle noch so viel platz um alle agl durchzukriegen-muss schon alles mögliche kürzen!!!!
dany.b
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Anmeldungsdatum: 06.04.2006
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 19:56:33    Titel:

@étudiant: Keine Ahnung wegen den Vernichtungskosten in der Prüfung von 179. Hab die dort (bis jetzt) gar nicht explizit erwähnt. Hab einfach gesagt, dass 179 das Erfüllungsinteresse umfasst und dass M somit (da er ja keine Erfüllung will) Schadensersatz in der Höhe verlangen kann, die er bei ordnungsgemäßem Zustandekommen des Vertrages erhalten hätte. Das ist sind nunmal die Herstellungskosten + Gewinn. Dass da die Vernichtungskosten nicht enthalten sind, ergibt sich ja aus der Argumentation. Ich hab an dem Punkt gar kein großes Problem gesehen. Wenn du noch zu anderen Erkenntnissen gelangst, kannst du sie ja mal weitergeben. Wink
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 20:33:13    Titel:

@dany.b: Eine kleine Nachfrage hätte ich bzgl. deiner Ausführungen: Aus welcher Argumentation soll sich deiner Meinung nach ergeben, dass die Vernichtungskosten nicht auch ersetzt werden müssen. Wendet man deine richtige Definition des Erfüllungsinteresses an, so müssen prinzipiell a. die Vernichtungskosten ersetzt werden. Schließlich ist der Geschädigte M so zu stellen, wie er stünde, wenn K keine Pflichtverletzung begangen hätte. Dann nämlich hätte M auch nicht die Socken vernichten "müssen".
humanfly
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 61
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 21:54:26    Titel:

étudiant hat folgendes geschrieben:
@dany.b: Eine kleine Nachfrage hätte ich bzgl. deiner Ausführungen: Aus welcher Argumentation soll sich deiner Meinung nach ergeben, dass die Vernichtungskosten nicht auch ersetzt werden müssen. Wendet man deine richtige Definition des Erfüllungsinteresses an, so müssen prinzipiell a. die Vernichtungskosten ersetzt werden. Schließlich ist der Geschädigte M so zu stellen, wie er stünde, wenn K keine Pflichtverletzung begangen hätte. Dann nämlich hätte M auch nicht die Socken vernichten "müssen".

Glaube du hast einen Denkfehler drin!!!
Dadurch dass K ihm den Erfüllungsschaden geleistet hat, so wäre er genau gestellt, als ob der Vertrag regelmäßug zustande gekommen wäre! Was er aber mit den Socken gemacht hat, ist hier nicht mehr einschlägig! Genau so gut hätte er auch die Socken behalten können und weder vernichten noch an irgend jemandem veäußern müssen! Dass er die Socken vernichtet, das ist seine eigene Entscheidung und auch Freiheit, was er mit seinem Eigentum tut. Er kann nicht auch noch von K die Vernichtungskosten verlangen, zumindest nicht aus §179I!!!
dany.b
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Anmeldungsdatum: 06.04.2006
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 22:43:10    Titel:

Genau das meine ich. Humanfly hat ds vielleicht ein bißchen besser ausgedrückt als ich. M ist bei 179I nicht so zu stellen als hätte K seine Pflicht nicht verletzt, sondern so als wäre der Vertrag ordnungsgemäß zustande gekommen. Wäre das der Fall, hätte K die Socken bezahlen müssen (also Herstellungskosten + Gewinn des M). Von Vernichtungskosten wäre in dem Fall ja gar keine Rede. Deswegen kommt auch keine Bezahlung in Betracht.
étudiant
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 23:05:22    Titel:

Bzgl. des Begriffs "Erfüllungsschaden" war ich zugegebenermaßen nicht ganz präzise. Natürlich trifft eure Definition die Idee, die hinter dem Erfüllungsinteresse steht weitaus besser. Eine Sache ist mir aber noch immer nicht klar: Wenn der Vertrag gehörig zustande gekommen wäre, so wären M auch keine Vernichtungskosten entstanden. Stellt man wie im Lehrbuch von Schwab (Rn.592) das Vermögen, das M bei ordnungsgemäßer Erfüllung hätte, dem Vermögen gegenüber, das M jetzt tatsächlich besitzt, so ergibt sich als Differenz neben den Herstellungskosten sowie dem entgangenen Gewinn auch noch der Betrag, der zur Vernichtung der wertlosen Socken aufgewendet werden musste. Im Endergebnis bin ich zweifellos eurer Meinung: Es ist die Sache des M, was er mit den Socken macht und er muss auch die Vernichtungskosten tragen. Dies muss man jedoch erst über §254 begründen, sofern möglich. Bitte um Antwort.
NONE
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 11:03:37    Titel:

Hi! Ich hab' mir eure Diskussion mal aufmerksam durchgelesen und bin auch grade an der Stelle mit dem "Mitverschulden". Wie habt ihr den §en den durchgeprüft?
casyo
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 13:13:56    Titel: § 254

Es liegt kein Mitverschulden des M vor!!!! weil die einzige Möglichkeit seine Kosten zu decken, wäre zwar ein Verkauf an K gewesen, aber das ist doch keine Obliegenheit!!! Man kann doch nicht durch Gesetz dazu gezwungen werden ausgerechnet an seinen Schädiger verkaufen zu müssen, weil andernfalls eine Minderung des Schadensersatzes droht!
legat2
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 13:31:22    Titel:

an diejenigen, die eine cic verneint haben:

habt ihr eine fundstelle aus einem kommentar oder lehrbuch, die das belegt?
im münchener kommentar wird zwar eine haftung aus cic verneint, aber gleichzeitig auch eine haftung aus delikt. und das passt mir gar nicht.
NONE
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 13:47:33    Titel:

@casyo: Moment mal. Auch durch Verschenken der Socken etc. hätte sich M der Socken entledigen können. Dadurch hätt' M keine weiteren Kosten verursacht. Oder? Soll deiner Meinung nach K die Vernichtungskosten trageb?

PS: Bei mir verschlingt der Theorienstreit zwischen Eigengenschäftstheorie, Fremdgeschäftstheorie etc. gut 4 Seiten. Und bei euch?
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