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Eine Kostenfrage
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W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 16:59:56    Titel: Eine Kostenfrage

Ich zahle Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer, Grundsteuer und Sozialabgaben. Die nachfolgend beschriebenen zwei Umstände beunruhigen mich nun. Muss ich dadurch in Zukunft noch mehr Geld für Steuern ausgeben? Hat jemand dazu Informationen, tröstende Worte oder gar eine lösende Idee?

a) Bilden die sich bei uns befindlichen sprech- und schreib-ungebildeten Jugendlichen das Reservoir für deutsche Bombenleger und Autoanzünder? Deren Perspektive besteht, wie ich es deute, aus Elend oder Gefängnis. Welche Kosten kommen daraus auf mich zu?

Für Religionsführer wären diese Jugendlichen eine leicht beeinflussbare Menge zur Vergrößerung ihres Einflusses, unabhängig vom Typus der Religion. Zu unserm Schutz müssen wir, fürchte ich, die Polizei verstärken und weitere Gefängnisse bauen. Zusätzliches Geld für Sprachförderung erwies sich als nicht problemlösend; diese Personen sind durch ihre Religion teilweise bildungsfeindlich geprägt.

Die Lebensweise vieler moslemischer Ausländer in Deutschland enthält einen Prinzipfehler. Für einen einfach begabten Menschen ist es nicht möglich, eine komplizierte Fremdsprache zu erlernen, in einer Umgebung, in der diese großteils nicht gesprochen wird. Ich gehe davon aus, dass dieser leicht zu erkennende Umstand, deutschen Politikern, wie auch moslemischen Geistlichen bekannt ist. Ich weiß nicht, welchen Vorteil beide davon hätten, wenn daraus Chaos oder Bürgerkrieg entstünde. Not und Elend, ja, die haben Vorteile, ich kann Besserung versprechen. Oder ist geplant, diese Ungebildeten einmal als Kämpfer zu exportieren?

b) Einige moslemische Geistliche sollen in unseren Moscheen Hass predigen.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 17:04:44    Titel: Re: Eine Kostenfrage

W.Kaiser hat folgendes geschrieben:
diese Personen sind durch ihre Religion teilweise bildungsfeindlich geprägt.


Wie können Ungläubige denn durch eine Religion geprägt werden?


Zuletzt bearbeitet von coffeinjunky am 21 Feb 2006 - 17:18:38, insgesamt einmal bearbeitet
Casseiopia
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 17:10:47    Titel:

W.Kaiser hat folgendes geschrieben:
...Für Religionsführer wären diese Jugendlichen eine leicht beeinflussbare Menge zur Vergrößerung ihres Einflusses...

...Ich weiß nicht, welchen Vorteil beide davon hätten, wenn daraus Chaos oder Bürgerkrieg entstünde...


Viele derjenigen, die heute bei uns Bildung und Wissenschaft eingetrichtert bekommen, werden später unter Umständen dafür sorgen, das alle deine Befürchtungen eintreffen... Um dies vorauszusehen, braucht man noch nicht mal Nostradamus zu sein, man kann es schon hier im Forum lesen...
TogrulBey
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Anmeldungsdatum: 17.12.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 17:16:27    Titel:

Zitat:
Um dies vorauszusehen, braucht man noch nicht mal Nostradamus zu sein, man kann es schon hier im Forum lesen...


Was kann man hier im Forum herauslesen?

@Kaiser,deine armseligen Kommentare verdienen keine weitere Beachtung.

mfg
Casseiopia
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 18:17:46    Titel:

TogrulBey hat folgendes geschrieben:
...Was kann man hier im Forum herauslesen?...


Das sich selbst in Deutschland geborene "Migranten" wie die Lemminge in die Form des destruktiven Islam stürzen... Und dies hier auch so posten dürfen... Erstaunlich wie weit Meinungsfreiheit geht...

Naja, DU glaube ich, noch nicht.... Cool
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 18:23:59    Titel:

@coffeinjunky: Das weiß ich nicht.


@Casseiopia: Alter Pessimist.


@ TogrulBey: „ @Kaiser,deine armseligen Kommentare verdienen keine weitere Beachtung.“

Ich hege die Befürchtung, dass sie nicht nur keine Beachtung verdienen, sondern auch keine erlangen. Für dich habe ich eine Anregung aus der Antwort eines Schülers auf einen meiner früheren Beiträge. Er wertete schön differenziert einzelne Punkte, nicht so pauschal wie du, nur „deine armseligen Kommentare“, diese als absolut schwachsinnig. Der gab sich mehr Mühe als du. Wir sind nun mal in solch einer Zeit, daher führe ich ja Klage und äußere Ängste.
carabao
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Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 20:38:01    Titel: Re: Eine Kostenfrage

W.Kaiser hat folgendes geschrieben:
Ich zahle Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer, Grundsteuer und Sozialabgaben. Die nachfolgend beschriebenen zwei Umstände beunruhigen mich nun. Muss ich dadurch in Zukunft noch mehr Geld für Steuern ausgeben? Hat jemand dazu Informationen, tröstende Worte oder gar eine lösende Idee?

a) Bilden die sich bei uns befindlichen sprech- und schreib-ungebildeten Jugendlichen das Reservoir für deutsche Bombenleger und Autoanzünder?

Deren Perspektive besteht, wie ich es deute, aus Elend oder Gefängnis.

Welche Kosten kommen daraus auf mich zu?

W. Kaiser, wie kann es sein, dass in Deutschland die Perspektive aus Gefaengnis oder Elend besteht?

Liegt das vielleicht ursaechlich daran, dass sich die begueterten Menschen in diesem Land aus ihrer Vedantwortung stehlen und nur noch danach fragen, wie sie sich vor Kosten druecken koennen?

Warum halten sich die Menschen in diesem Land nicht mehr an das Grundgesetz?

Darin heisst es schlieslich, Eigentum verpflichtet, es soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Warum glauben die Deutschen sich nicht mehr an ihre Verfassung halten zu muessen?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 20:54:54    Titel: Re: Eine Kostenfrage

carabao hat folgendes geschrieben:
Liegt das vielleicht ursaechlich daran, dass sich die begueterten Menschen in diesem Land aus ihrer Vedantwortung stehlen und nur noch danach fragen, wie sie sich vor Kosten druecken koennen?

Warum halten sich die Menschen in diesem Land nicht mehr an das Grundgesetz?

Darin heisst es schlieslich, Eigentum verpflichtet, es soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Warum glauben die Deutschen sich nicht mehr an ihre Verfassung halten zu muessen?


Du meinst die "begüterten Menschen" die ein vielfaches mehr für diesen Sozialstaat einbringen als die "unbegüterten" haben es verdient durch Deine neidgeprägte Hetze als Gesetzesbrecher dargestellt zu werden ? Art. 14 Abs. 2 GG ist zu kompliziert, um solch einfachen Schlüsse daraus zu ziehen. Ich empfehle die Lektüre eines einschlägigen Kommentars in der nächsten Landgerichtsbibliothek.
carabao
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Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 21:02:58    Titel:

In keinem Industrieland der Erde ist das Einkommen der Eltern so masgeblich fuer die Bildungschancen der Kinder.

Solltest du eigentlich wissen, lieber Sheep.

Das allein zeigt doch, dass es in diesem Land nicht gerecht zugeht.

Im uebrigen habe ich keinen Anlass auf jemanden neidisch zu sein. Cool
Ich glaube du verwechselst mich da. Very Happy
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Auf´m Sofa

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2006 - 21:10:07    Titel:

W.Kaiser schrieb:
Zitat:
Wir sind nun mal in solch einer Zeit, daher führe ich ja Klage und äußere Ängste.
Deine Ängste werden von großen Teilen der Bevölkerung geteilt. Gleichzeitig polarisiert dieses Thema. Auf der einen Seite stehen die Bürger, die jegliche Bedrohungslage abstreiten und auf der anderen Seite diejenigen, welche die Bedrohung extrem aufbauschen und den Untergang des Abenlandes beschwören.

Ich selber bin noch zu keinem abschließenden Urteil bei der Bewertung der Bedrohungslage gekommen. Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, zwischen den Extrempositionen. Hier nun ein Versuch, die Realität ein wenig heraus zu kristallisieren.


Laut Wikipedia leben ca. 14 Mio. Ausländer in Deutschland. überwiegend geringqualifizierte, die schlechte Beschäftigungschancen haben. Das sind ca. 17 % der in Deutschland lebenden Menschen. Nimmt man noch hinzu, daß die Migrantenkinder, wie hier früher mal ein Lehrer schilderte, zu einem großen Teil bildungsablehnend sind, ist davon auszugehen, daß sich eine weitere Generation Geringqualifizierter hier etabliert. Diese werden vermutlich keine Arbeit finden, was zu sozialer Intstabilität in deren Stadtvierteln führt, was wiederum erhöhte Kriminaltiät nach sich zieht. Daraus resultiert dann eine weitere Belastung der Staatkassen.

Die Kosten des Aufenthalts von Immigranten in späterer Generation und damit die zu erwartenden Steuererhöhungen steigen also proportional mit dem Bevölkerungszuwachs des Immigrantenanteils der hier lebenden Bevölkerung. Vorausgesetzt, daß sich die Arbeitsmarktlage hier nicht noch verschlechtert. Dieses ist allerdings zu befürchten. Wie hoch der Bevölkerungszuwachs unter den Immigranten ist, weiß ich nicht. Kann ja vielleicht jemand anderes posten. Dann lHinzu zu rechnen ist noch die hinzukommende Menge der neu einwanderden Immigranten. Denn die Immigration ist ja nicht bei Null angekommen, sondern setzt sich fort. In den letzten 10 Jahren hatten wir im Schnitt ca. 200.000 Einwanderer pro Jahr. Das macht eine Einwanderung von 2 Mio. in 10 Jahren. Professor Sinn vom Ifo-Institut sprach dabei mal von einer Einwanderung in die Sozialen Sicherungssysteme. Hier die Nettoeinwanderung lt. Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mk_Wanderungssaldo.png

Man muß auch bedenken, daß die deutsche Bevölkerung offiziellen Angaben nach weiter schrumpft. Im Web las ich, daß die deutsche Durchschnittsfamilie ca. 1,4 Kinder hat. Das ist eine Bevölkerungsabnahme von 30% bei einem Durchschnittslebensalter von 75 Jahren. In 30 Jahren dürfte die deutsche Bevölkerung demnach von jetzt 68 Mio. Bürgern auf 59,9 Mio. Bürger gesunken sein. Bleibt die Einwanderung auf dem aktuellen Stand und unterstellt man, daß die Immigrantenfamilie im Durchschnitt 3 Kinder hat, sieht sich die deutsche Bevölkerung in 30 Jahren einer Gruppe von Immigranten in Höhe von 22,8 Mio. gegenüber. Das entspricht etwa 27,6 % der Gesamtbevölkerung. Man könnte sagen, daß in 30 Jahren fast ein Drittel der Inländer Immigranten sind. Und da sind die Kinder der zukünftigen Einwanderer sowie die zukünftigen Einwanderer aus den neuen EU-Staaten noch nicht mit eingerechnet! Davon haben etliche durch die deutsche Staatsangehörigkeit Wahlrecht und damit nicht unerheblichen Einfluß auf die deutsche Politik. Ein Umschwenken in der Einwanderungspolitik wird dann mit Rücksicht auf diese Wählerstimmen nicht mehr möglich sein. Sollte man also einen Richtungswechsel in der Einwanderungspolitik vornehmen wollen, müßte das in absehbarer Zeit erfolgen.

Die sozialen Folgen der Einwanderung von Geringqualifizierten sind auch nicht zu unterschätzen. In Immigrantenvierteln von Köln, sowie Berlin-Neukölln soll es TV-Berichten zufolge bereits jetzt zu untragbaren sozialen Verhältnissen verglichbar mit Harlem/New York gekommen sein. Der Regisseur Detlev Buck hat auf der Berlinale seinen Film "Knallhart" vorgestellt, in dem er auf die Kriminalität und untragbaren Verhältnisse hinweist. In einem N24-Interview bestätigte der Bürgermeister von Neukölln diese Verhältnisse.


Also W.Kaiser, es sind zwar nicht alle Immigranten eine Bedrohung, doch die Summe der durch Einwanderung entstehenden Kosten sind derart, daß mit progressiv ansteigenden Steuern bei Beibehaltung aktueller Politik zu rechnen ist. Die Immigration könnte zum entscheidenden Faktor bei einem finanziellen Kollaps unseres Staates werden. Die sozialen Nachteile sind auch nicht unerheblich, doch das war ja nicht Deine Frage.
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