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HA Zivilrecht II WS 05/06 Frankfurt a.M.
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Zivilrecht II WS 05/06 Frankfurt a.M.
 
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cokelight
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2006 - 13:40:28    Titel:

Hi , schreibe ebenfalls die Hausarbeit und würde mich gerne an den Diskussionen beteiligen...Mein Problem ist auch, daß ich noch nicht ganu weiß, wie ich überhaupt anfangen soll!?Außerdem sollte man ja aufpassen, daß man nicht zu viel prüft, schließlich dürfen wir ja nur 20 Seiten schreiben...BIn grad ziemlich verwirrt und hoffe, wir kommen noch auf irgend einen guten Einfall
DennisJ
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 17:37:17    Titel:

Also ich denke mal das die Unmöglichkeit schon eine wesentliche Rolle spielt.
Ich hab mir folgende Gedanken gemacht...


Der K hat recht auf die Ferkel,da hier keine Unmöglichkeit bezüglich der verlangten Anzahl besteht und ein Zurückbehaltungsrecht des Bauer nicht in Frage kommt.Dies wäre auch unproblematisch gegenüber dem Anspruch des X,denn dieser verlangt keine sofortige Erfüllung und wäre mit einer zukünftigen Erfüllung einverstanden.Hier würde ich auch den Unterschied zwischen echter - und vorübergehender Unmöglichkeit ansprechen.Denn der Bauer ist ja in der Lage für die Zukunft,weitere Ferkel zu "beschaffen".Dafür müsste er aber statt der Vorratsschuld eine Beschaffungsschuld haben.Hier wird zwar aus dem aktuellen Bestand des Bauern gekauft,aber da er selber Züchter ist und stetig neue Ferkel heranzüchtet,würde ich hier von einer Beschaffungsschuld ausgehen

Damit wären alle Parteien zu frieden.Abgesehen von dem Bauern...
advocate_786
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 19:42:40    Titel:

Hi Leute,

zunächst einmal vielen dank an "Sonnenschein22" für den äußerst informativen Beitrag.

Frage an alle, insbes. an SONNENSCHEIN_22:
Wenn man mit der Prüfung K gegen B auf 26 Ferkel anfangen würde, würde man es sich sicherlich um Einiges leichter machen.

Aber irgendwie scheint es mir plausibler mit der Prüfung
K % B auf Lieferung von 60 FERKELN
anzufangen, und dann innerhalb dieser prüfung festzustellen, dass hinsichtlich der LIEFERUNG VON 60 FERKELN (obj.-nachträgl.) UNMÖGLICHkeit vorliegt.
Und dann anführen, dass es sich hier allerdings um einen Fall der teilw. U. handelt, da ja nicht der gesamte Vorrat sondern nur ein Teil untergegangen ist, also ist B teilweise von seiner Leistung befreit, § 275 I ("soweit"...).

Der Anspruch ist also teilweise untergegangen -> also hat K gegen B Anspr. auf Teilleistung.

Was die Teilleistung ist, bzw. was der Umfang der Teilleistun ist, muss nun bestimmt werden. (Logischerweise nicht alle 23 Ferkel sondern eine verhältnismäßige Minderung des Lieferanspruchs)

Wie diese Minderung berechnet wird (vielleicht prozentual, vielleicht § 441 III analog) weiß ich nicht genau.

Bitte um Stellungnahme!
sonnenschein22
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 8
Wohnort: Frankurt

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 20:04:38    Titel:

Hi advocate_786!

So wie du es geschildert hast, habe ich meine Prüfung auch erst begonnen. Bis ich eben beim Lehrstuhl war, um genauer nachzufragen wie die Fallfrage gemeint ist. Mir wurde ganz deutlich gesagt, dass die Prüfung auf die 26 Ferkel aufgebaut werden soll. Die 60 Ferkel interessieren nicht, weil der K sie gar nicht mehr begehrt. Ich habe dann mit ein paar Leuten im Seminar gesprochen. Keiner wollte mir so richtig glauben, also bin ich zusammen mit einer Kommilitonin nochmal zum Lehrstuhl gegangen. Der Kerl (übrignes total nett) hat genau das gleiche nochmal gesagt. Und er hat die Lösungsskizze. Mittlerweile hat es sich im Seminar rumgesprochen, dass mit 26 Ferkel geprüft werden soll. Woraufhin nochmal zwei Mädels hoch sind weil sie es nicht glauben wollten. Und rate mal was ihnen im Sekretariat gesagt wurde... Smile Genau das gleich wie mir. Wie gesagt, ich möchte nicht, dass irgendjemand seine Prüfung aufgrund meiner Forenbeiträge umbastelt. Will da keine Verantwortung übernehmen.
Ich denke, dass der Schwerpunkt bei der K Prüfung auf dem Meinungsstreit liegt. Einfach mal nachlesen:

RGZ 85, 125
Wolf, JuS 1962 S. 101

War jetzt aus dem Kopf, müsste aber stimmen.
advocate_786
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 21:14:27    Titel:

Also noch ein Versuch....

Bevor K einen Anspruch auf 26 (oder weniger) Ferkel erlangt, muss doch erst mal sein Anspruch auf 60 Ferkeln untergegangen sein.

Es ist zwar offensichtlich, dass er nicht mehr 60 Ferkel aus diesem Vorrat bekommen kann (da sie nicht existieren), aber das muss doch jedenfalls erwähnt/ geprüft werden (wenn auch nur kurz), zu mal die 20 Seiten laut Lehrstuhl ohne hin schwierig zu erreichen seien?

Meiner Meinung nach wäre das sicherlich nicht falsch, wenn man erst den Anspr. auf 60 F. prüft, verneint und dann mit 26 (oder weniger) weitermacht.

So sollte man allein vollständigkeitshalber vorgehen. Das soll ja gerade der Sinn eines Gutachtens sein oder???
Dusselchen84
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 23:17:03    Titel:

wenn man die prüfung sehr streng betrachtet dann ist nach dem untergang des anspruchs auf 60 ferkel nicht gefragt! einzig und allein, ob der kerl seine 26 schweinchen bekommt...vollständigkeit hin oder her, ich lass es lieber weg, bevor ich evtl den korrektor gleich zu beginn der prüfung missmutig stimme, weil ich ungefragtes zeugs prüfe Wink

und danke @ sonnenschein22 für die hinweise!!
orient
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 23:30:56    Titel:

Ich habe auch mit dem Anspruch des K auf 26 Ferkel angefangen. Ein Anspruch ist doch nach § 195 oder 194 das Verlangen nach einem Tun oder Unterlassen. Und der K verlangt doch hier gerade 26 und nicht 60! Was macht ihr mit dem X. Wie stellt ihr das mit den 20 Ferkeln aus den künftigen Würfen aus? Könnte man irgendwie den § 439 analog anwenden? Man könnte das doch so begründen das es sich bei der Lieferung im Dezember um einen Sachmangel handelt weil der B zu wenig liefern würde. Ich weiß, ich weiß die Gefahr ist noch nicht übergegangen! Aber es ist doch vorhersehbar das sie übergehen wird. Confused Wie seht ihr das?
sonnenschein22
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 8
Wohnort: Frankurt

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 23:34:03    Titel:

Keine Ursache!

Wie gesagt, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich fände es auch besser, wenn wir so prüfen könnten, wie advocate_786 es vorschlägt, weil der Prüfungsaufbau hier klarer wäre. Ich habe zum beispiel immernoch nicht raus, wo genau man den Meinungstreit einbauen soll. Die 60 Ferkel erwähne ich übrigens auch, da sich ja der Anspruch des K auf die 26 Ferkel aus dem ursprünglichen Vertrag über 60 Schweinis ableitet. Aber eine richtige Prüfung, ob er einen Anspruch auf die 60 Ferkel hat mit Unmöglichkeit usw mach ich nicht. Hab schon mal schlechte Erfahrung mit einer Prüfund ,,an der Fallfrage vorbei" gemacht.
bis denn
LimpDJZ
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 00:21:32    Titel:

Wenn man K den Anspruch auf 26 Schweinen gemäß § 433 I zusprechen will, muss man meiner meinung nach auf jeden fall erwähnen, dass es sich im vertrag um 60 schweine handelt und dass hier teilweise unmöglichkeit vorliegt. klar will k 26 schweine haben. aber der vertrag läuft nunmal auf 60 und nicht auf 26.
Lionel Hutz
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 15:38:33    Titel:

@ Recht komisch - hehe musste eben wirklich lachen!
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