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1[size=18]. Hausarbeit Düsseldorf in BGB[/size]
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schalala83
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 15:51:54    Titel: 1[size=18]. Hausarbeit Düsseldorf in BGB[/size]

Rolling Eyes [color=red]
Halllöchen,

brauche dringend hilfe!!! Schreibe meine erste hausarbeit in bgb. Wäre nett wenn ihr mir ein paar anregungen bzw. hilfreiche tipps zu den anspruchsgrundlagen usw...geben würdet.

danke im vorraus Razz

[color=red]Die aufstrebende Modedesignerin M möchte ihren Kundenkreis erweitern. Zu diesem Zweck beschließt sie, ein Geschäft in der Modemetropole Düsseldorf zu eröffnen. Da sie ihre neuen Geschäftsräume noch vor dem Erscheinen ihrer Winterkollektion beziehen möchte, schließt sie mit V einen wirksamen Mietvertrag über ein kleines Haus mit einem 50 qm großen Ladenlokal in der Innenstadt ab. M und V vereinbaren zudem wirksam, dass der Eigentümer und Vermieter V zur Instandhaltung und Unterhaltung des gesamten Gebäudes verpflichtet ist. Mietbeginn soll der 1.8.2005 sein. Neben der ausgezeichneten Lage des Geschäfts hat M vor allem die Sonnenmarkise vor den Schaufenstern gefallen, da diese hervorragend dazu geeignet ist, ihre exklusiven Designerstücke vor dem Ausbleichen durch aggressive Sonnenstrahlen zu schützen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet die Winterkollektion der M großen Absatz. Wegen des guten Geschäftsverlaufs beschließt M schon im November 2005, möglichst bald bei ihren Eltern auszuziehen, um sich eine eigene Wohnung in Düsseldorf zu nehmen. Kurze Zeit später findet sie für eine monatliche Miete in Höhe von 1.000 € eine Drei-Zimmer-Wohnung in Zentrumsnähe. Sie schließt mit G einen schriftlichen Mietvertrag über diese Wohnung, die laut Vertrag eine Wohnfläche von 70 qm hat. Mietbeginn soll der 1.1.2006 sein. Die Miete für Januar 2006 zahlt M bei ihrem Einzug bar an G.

In ihrer ersten eigenen Wohnung fühlt sich M zunächst sehr wohl. Am 16.1.2006 kommt es jedoch zu einem Wohnungsbrand, bei dem das alte völlig wertlose Jugendzimmer der M verbrennt. Infolge des Brandes ist die gesamte Wohnung der M für zwei Wochen unbewohnbar. M kommt glücklicherweise bei einer Freundin unter. Während der zweiwöchigen Renovierungszeit stellt sich heraus, dass der Brand durch einen Kurzschluss in der Nachbarwohnung verursacht wurde, die schon seit längerer Zeit von N bewohnt wird. Der Kurzschluss ist auf eine unsachgemäße und eigenmächtige Installation elektrischer Leitungen zurückzuführen, die N im Jahr 2004 vorgenommen hatte, um in seinem Badezimmer Heizstrahler anzubringen. Zudem stellt sich während der Renovierungsarbeiten durch einen Zufall heraus, dass die Wohnung nur 61 qm groß ist. M beschwert sich sogleich bei G über die fehlerhafte Angabe der Größe der Wohnfläche. G erklärt, dass M sich die Wohnung doch vor Vertragsschluss angesehen habe; die Quadratmeterangabe sei daher unbeachtlich.

Anfang Februar 2006 weigert sich M, die monatlich im Voraus zu entrichtende Miete zu zahlen. Sie erklärt G, dass sie die Februarmiete mit der für Januar zu viel gezahlten Miete verrechnen wolle. Schließlich sei die Wohnung kleiner als 70 qm und zwei Wochen unbewohnbar gewesen.

Zur gleichen Zeit kommt es auch im Laden der M zu Problemen. Wegen der tief stehenden Wintersonne hatte M die Sonnenmarkise vor ihren Schaufenstern ausgefahren, um ihre Ausstellungsstücke vor Lichtschäden zu schützen. Das schöne Wetter hat viele Passanten in die Innenstadt gelockt. O bummelt ebenfalls durch die Stadt und betrachtet die Schaufensterauslagen der M. Plötzlich löst sich die Sonnenmarkise ab und trifft O so am Kopf, dass sie eine Gehirnerschütterung erleidet. O verlangt von M den Ersatz ihrer Arztkosten in Höhe von 500 €. M ist empört und lehnt jegliche Ersatzleistung ab. Schließlich habe sie nicht gewusst, dass die Markise nicht in Ordnung war. Abgesehen davon müsse sie sich auch gar nicht darum kümmern, schließlich sei sie nur Mieterin. Sie verweist O an den Vermieter V, der das Haus mit Markise erstellt hat. Trotz seiner mietvertraglichen Verpflichtung, für die Instandhaltung des Gebäudes zu sorgen, habe V ihres Wissens nach in den vergangenen Jahren an dem Gebäude keine Sicherungsmaßnahmen vorgenommen. Allerdings kenne sie V als sehr zuverlässigen Vermieter; er habe sich sofort um die Beseitigung von Schäden gekümmert, wenn man ihn zuvor darauf aufmerksam gemacht habe.

[color=green]Nehmen Sie gutachterlich zu folgenden Fragen Stellung:
1. G verlangt von M die Zahlung der Februarmiete für die Wohnung in voller Höhe. Mit Recht?
2. Hat O gegen M einen Anspruch auf Ersatz ihrer Arztkosten in Höhe von 500 €?[/[/color]color]
[/color]
studi123
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2006 - 19:21:32    Titel:

hey,
hab ich schon versucht http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/56620,0.html

scheint zu schwer zu sein Wink
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2006 - 19:50:40    Titel:

Einen hab ich:
Geringere Fläche als Mangel des Mietobjektes:
http://www.verlag-rolf-schmidt.de/fileadmin/vrs/wissen/wissen08-04.pdf
studi123
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 00:53:05    Titel:

und wie ist das, wenn die frau konkludent zugestimmt hat, indem sie die wohnung vorher gesehen hat.

andererseits lassen sich 9qm wohl nicht mit bloßem auge erkennen...
schalala83
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 14:07:50    Titel:

Danke für den Tipp!! Very Happy
schalala83
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 21:19:07    Titel: HA in BGB

Hi Recht komisch!!!!
Danke für deinen Link. Hat mir echt geholfen. Hast du vielleicht noch einen vom Rolf Schmitd Verlag über das Unterlassen einer Verkehrssicherungspflicht???

Wäre super, wenn du mir helfen kannst!

Dank dir schon mal. Very Happy
studi123
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 19 März 2006 - 23:57:17    Titel:

Hat jemand vielleicht noch nen Tipp parat?
Wäre euch echt dankbar, wennjemand hierzu ne idee hätte
studi123
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 13:30:57    Titel:

Kommt evtl. in der 2. Fragestellung ein vertrag mit Schutzwirkung für Dritte in betracht?
studi123
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 18:50:58    Titel:

M hat doch zum Einen die verminderte Wohnungsgröße, die sie als sachmangel aufführen kann und den Brand, der die Wohnung für 2 Wochen unbewohnbar gemacht hat.
Dann müsste es doch reichen, wenn ich feststelle, dass die Wohnraumgröße fehlerhaft angegeben war. Aber dann hätte ich nur 3 seiten geschrieben und wäre garnicht auf den Brand eingegangen Rolling Eyes
hat jemand vielleicht eine Idee?
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