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Fahrlässige Tötung durch Unterlassen für A und B ?
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Abdullah Erdogan
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 13:53:59    Titel: Fahrlässige Tötung durch Unterlassen für A und B ?

ich krieg die krise!!!!!!!!!!!!!!!!! Twisted Evil

C trinkt anstelle von Wasser Gift. Als Atembeschwerden auftreten verständigt er den Bereitschaftsarzt A der sich jedoch weigert zu kommen. Stunden später erreicht er sein Hausarzt B als es zu Blutungen aus Nase und Mund kommt. Dieser diagnostiziert Lungenblutungen, hält jedoch die Einweisung ins Krankenhaus aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums der Krankheit nicht für erforderlich. B erkennt jedoch dass C eine 80%ige überlebenschance für die nächsten Tage hätte.
Jetzt kommts: Wäre C vor Beginn der Blutungen ins Krankenhaus eingeliefert worden hätte er eine 98%ige Heilungschance gehabt!

Toll oder?! Ich hab weder Entscheidungen noch Literatur zu diesem problem gefunden, weiß garnicht mal worin es überhaupt liegt!!!!!
Meines erachtens wäre für beide §§ 222, 13 I einschlägig aber bin mir halt nicht sicher!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

BITTE DAHER VON KOLLEGEN UM HIIIIIIILLLLLLLFFFFFFFEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 19:03:09    Titel:

häh?

Der Arzt diagnostiziert Lungenblutungen, hält aber eine Einweisung in ein Krankenhaus aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums der Krankheit für nicht erforderlich?????????

Dabei ist ihm klar, daß die Chance 4/5 stehen, daß C überlebt??????

schon an §212 I, 13 I gedacht?
vermittelnde Auffassung
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 83
Wohnort: ziemlich weit rechts

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 20:06:50    Titel:

Schwierige Frage: Ist das denn der ganze Sachverhalt? Liegt nämlich wirklich ziemlich auf der Kippe zwischen 222 und 212. Wenn der SV tatsächlich genauer ist, präzisiere das doch mal bitte.
Abdullah Erdogan
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2006 - 23:42:27    Titel: Vorsatz oder bewusste Fahrlässigkeit für B ?

Ja dies war leider der ganze Sachverhalt ...........
schwanke auch gerade zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit für B
weil er ja "zutreffend erkennt das C eine 80%ige Chance hat die nächsten Tage im Krankenhaus zu überleben"
ggf mit §§ 212, 13 anfangen iRd Vorsatzes: Abgrenzung dolus eventualis -bewußte Fahrlässigkeit dann bewußte Fahrlässigkeit bejahen und mit §§ 222, 13 fortfahren.......?????????????????
vermittelnde Auffassung
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 83
Wohnort: ziemlich weit rechts

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 14:36:44    Titel:

Scheint tatsächlich mal ein Sachverhalt zu sein, in dem die Abgrenzung bedingter Vorsatz / Bewußte Fahrlässigkeit zum tragen kommen könnte. Würd ich thematisieren
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