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HA-Strafrecht Große Übung Mainz
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Mann Beckmax
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Mayence

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2006 - 22:19:12    Titel:

guten abend.

erlaube mir kurz mitzudiskutieren:
wenn man die ergebnisse mal ganz unvoreingenommen (und hausarbeitstechnisch unvorbelastet) von aussen betrachtet erscheint für den zweiten tatkomplex nach etwas überlegung ziemlich deutlich:

K: -vollendeter betrug
-nötigung (erpressung (-) wegen mangelnder kausalität zwischen nötigungshandlung und vermögensschaden ausserdem ist der schaden bereits durch betrug abgedckt).

also ein vermögensdelikt verstärkt mit einem angriff auf die persönliche willensfreiheit .

weil A dumm genug ist, selbstjustiz zu üben, anstatt auf ein funktionierendes rechtssystem zu vertrauen (und das wäre meiner meinung nach die einzige antwort zum thema "gegenwärtig, geboten und ähliches bei § 32) ist er strafbar wegen:

--§§ 242, 244 (so holt er sich nämlich das zurück, was er ursprünglich verloren hat, ergo 9000 ökken) vermögensdelikt
--urkundenfälschung (sein "mittel" zur wiederbeschaffung verstößt nämlich gegen das prinzip der sicherheit im rechtsverkehr).

am ende sind beide wieder "eben", und niemand ist happy weil beide gehörig in den knast wandern.

zur gegenwärtigkeit: gegenwärtig i.S.d. § 32 ist ein Angriff eben NICHT, der für die zuknft angedroht wird. bei beiden notständen ist der begriff weiter, da kann man argumentativ was machen.

eine frage hab ich aber (leider) will niemanden verwirren, deshalb vorzugsweise die herren JUKO und SPORTY : hat sich jemand gedanken gemacht, ob die beihilfe u.U. wegen mangel am doppeltne beihilfevorsatz rausfliegt (schließlich denkt B ja er handle allein, und in diesem fall wäre der anspruch aus der versicherung für A auch nicht weg, aus akzessorietätsgründen wäre dann der subjektive tb gehörig unvollständig und minus.

disfrutense bien... Cool
Juko
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 11:35:20    Titel:

@ Mann Beckmax

Sehr guter Gedanke...hab ich bisher völlig übersehen.
Und dabei ist es ja wahrscheinlich richtig, denn sonst würde dies ja im Widerspruch zu der Begründung bei dem fehlenden Anstiftervoatz des A stehen (bei dem wir ja ähnlich argumentiert haben...A denkt Haus sei entwidmet usw.)

Im Ergebnis dann also § 263, 22, 23, 27 (-), aber wieso ändert sich dann die Sache mit der Repräsentantenhaftung?
Sporty12
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 14:48:51    Titel:

mit welcher begründung soll denn der beihilfevorsatz verneint werden?
er führt die tat doch aus, um an seinen anteil aus der versicherung zu kommen.
along the cove
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 14:51:23    Titel:

servus, zu 267: A ist Aussteller der Urkunde. Identitätstäuschung minus, Verfälschen minus, A hat noch Abänderungsbefugnis da K kein Recht auf unverfälschten Fortbestand hat. Gebrauchen minus, wenn Kopie überhaupt Urkunde, dann echt wegen eben der Abänderungsbefugnis. wäre sonst zu einfach.
Juko
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 17:57:59    Titel:

@ sporty12

Der Beihilfenvorsatz würde ausscheiden, weil der B nach dem Telefonanruf der F ja denkt, dass der A nicht mehr an der Tat interessiert ist. Damit hat er keinen Vorsatz mehr bezüglich des Hilfeleistens (denn er denkt ja, dass er die Tat alleine ausführt, also nicht nur Gehilfe ist).

Hoffe es ist etwas klarer geworden Idea
Gruss
Sporty12
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 22:01:26    Titel:

werd mich jetzt aus der diskussion verabschieden, erstens bin ich fertig und zweitens sind mir zu viele bloße vermutungen geäußert worden ohne belege...
egal.... abgerechnet wird am schluss ( sprich: bei der rückgabe der arbeit)
kann aber nur davon abraten jede meinung aus dem forum einfach zu übernehmen> viele sachen sind schlichtweg falsch
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