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HA-Strafrecht Große Übung Mainz
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Homer124
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 21 März 2006 - 11:16:57    Titel: Tach

Ich hätte da mal eine Frage wie habt ihr das mit der Einwilligung gemacht, habt ihr die irgendwo im objektiven Tatbestand zum einverständnis abgegrenzt oder wie oder was ? ich bin mir da unsicher wegen der Mindermeinung die ja besagt das keine rechtfertigende Einwilligungen existieren, sondern nur tatbestandsausschließende Einverständnisse.
Peace.
tri4ever
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 08:47:41    Titel:

Bei Wessels/Hettinger Rn 366 steht, daß das tatbestandsausschließende Einverständnis zutrifft z.B. für §§ 248b, 235 sowie für diejenigen Straftaten, die einen Angriff auf die Freiheit der Willensentschließung oder Willensbetätigung enthalten. Daß man das tatbestandsausschließende Einverständnis auf § 306 anwenden kann, halte ich nicht für wahrscheinlich in diesem Kontext.
Ich habe das bei der Tatbestandsmäßigkeit eingebaut, aber verneint.
In einer Fallsammlung habe ich einen Fall gefunden, bei dem ein Täter sein eigenes Haus anzündet. Da fällt die Strafbarkeit wegen Mangel der Fremdheit weg. Es wird aber angemerkt, daß wenn er einen Fremden mit der Tat beauftragen würde, die Rechtswidrigkeit wegen Einwilligung entfiele. Trifft ja genau auf den Fall !
tri4ever
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 08:48:57    Titel:

Die Einwilligung habe ich darauf folgend bei der Rechtswidrigkeit als Rechtfertigungsgrund geprüft und ebenfalls verneint, da B eigentlich nicht davon ausgehen kann und wie sich im Sachverhalt zeigt, auch nicht davon ausgeht, daß die Einwilligung des A noch fortbesteht.
Homer124
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 09:13:03    Titel: Nochmal Hallo

Erst einmal Danke für deine Stellungnahme... habe selbst zunächst auch bei der Tatbestandsmäßigkeit die Abgrenzung vorgenommen, aber mich würde trotzdem noch interessieren wie du dieses in die Tatbestandsmäßigkeit eingebaut, weil objektiv kann ich eigentlich keine Notwendigkeit für eine Abgrenzung ersehen ich bin mir in diesem Punkt einfach unsicher... vielleicht gibts zum Aufbau noch ne Rn die du eventuell parat hast.
tri4ever
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 09:31:03    Titel:

Tschuldigung war Wessels/Beulke AT Rn 366, nicht Hettinger ! Ich habe es, weil ich es nicht besser wußte, beim Aufbau nach der objektiven Zurechnung im objektiven Tatbestand ausgeführt.
Homer124
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 12:34:08    Titel:

Hallo nochmal... Folgendes, wie habt Ihr denn das mit der Gebäudezerstörung gemacht ? Gar nicht angeprüft und sofort auf Gesetzeskonkurrenz verwiesen oder doch kurz durchgeprüft... Ich bekomm hier nämlich langsam aber sicher die größten Platzmängel...
LuisaS
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Anmeldungsdatum: 22.03.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 23 März 2006 - 11:44:42    Titel:

hi Smile die platznot bekomme ich langsam auch. deswegen hab ich §§ 305, 303 nur in einem satz erwähnt und auf Gesetzeskonkurrenz verwiesen. das müsste, denke ich, ausreichend sein.
lg
Homer124
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24 März 2006 - 12:16:02    Titel:

Tach, sagt einmal habt ihr das eigentlich auch alles gleich mit über 25 II geprüft also A und B gemeinsam veranlagt ?
tri4ever
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 24 März 2006 - 12:36:48    Titel:

Ich hatte es auch überlegt, aber ich bin nicht sicher, ob man das einfach so machen kann !
Homer124
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24 März 2006 - 12:59:52    Titel:

Einfach so sicherlich nicht... Also prinzipiell ist es ja so, dass nur beide zusammen veranlagt werden können wenn ihnen keine wirkliche eigenständige Stellung im Sachverhalt zukommt... z.B. Vergewaltigung (einer am festhalten... anderer Beischlaf)... sonst immer erst der Tatnähere zu prüfen und anschließend Mittäter... fraglich ist ob es sich hier um ein mehraktiges delikt handelt oder nicht... indem jeder einen Teilakt verwirklicht... wie seht ihr das ? (unirep jura Christian Jäger Examensrepititorium Strafrecht Allgemeiner Teil § 6 Rn. 223) A hat ja eigentlich nur Tatentschluss verursacht und keinen Teilakt verwirklicht... bis auf die Zeitbestimmung ?!??!? was meint ihr ?
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