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AEG Werk Rothenburg ob der tauber vor der schließung?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> AEG Werk Rothenburg ob der tauber vor der schließung?
 
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Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 18:28:25    Titel:

Ekelhaftes Verhalten der Konzernleitung!

Polen bekommt die ganzen neuen Arbeitsplätze, und gleichzeitig auch noch Unsummen Gelder von der EU, die wir bezahlen müssen. Deutschland zahlt natürlich immer nur drauf. Zum Thema "Trojanisches Pferd in der EU" will ich jetzt lieber nichts sagen...

Wenn ich mir unsere Geräte (Elektroherd, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner) von AEG anschaue, dann sehe ich den Schriftzug "Made in Germany" - Elektrolux glaubt doch nicht das ich jemals wieder ein Produkt von denen kaufe wenn die in Polen fertigen?

Das ist eben das Problem wenn man alle Unternehmen kapitalgierigen Aktionären überlässt anstatt den alten redlichen Firmengründern, die zufrieden sind wenn sie ihre Villa und ihre schicken Autos haben und die Firma läuft...
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 18:35:15    Titel:

Zitat:
Elektrolux glaubt doch nicht das ich jemals wieder ein Produkt von denen kaufe wenn die in Polen fertigen?


Das wirst du dir nochmal überlegen:
Deutsches Produkt = 200€.
In jeder Hinsicht vollkommen gleichwertiges polnisches Produkt = 150€.

Sind dir dein Patriotismus und deine Solidarität mit der deutschen Elektrolux-Arbeiterschaft die 50€ wert? Wird deine Frau das auch so sehen, wenn du ihr erklärst, warum du für genau das gleiche 50€ mehr bezahlen willst?
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 19:05:42    Titel:

Indirekt zahlt man dann die wegfallenden Arbeitsplätze mit seinen Steuern...
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 19:07:31    Titel:

..hat dann weniger Geld, muss sich billigere Produkte kaufen, weshalb immer mehr Firmen aus Kostengründen wegziehen, das führt zu mehr Arbeitslosen, das fordert höhere Sozialabgaben usw..
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2006 - 13:49:32    Titel:

Schön das wieder geöffnet ist Wink

Pauker, du hast recht das diese "Geiz ist geil" Mentalität zu weiten Teilen dafür verantwortlich ist dass Firmen die Kosten drücken müssen, ABER leider ist das in sehr vielen Fällen so, dass Firmen in Deutschland ihre Produktion verlagern obwohl sie Millionengewinne schreiben, und obwohl ihre Produkte zu den derzeitigen Preisen sehr gefragt sind.

Außerdem ist es ja nicht so, als hätten die Deutschen kein Geld, wir haben die weltweit höchste Sparquote, sind nur einfach geizig und unsicher was die Zukunft unserer Wirtschaft angeht (wohl auch ein Verdienst der Politik) - wenn, wie ihr es schreibt jeder das eingesparte Geld an anderer Stelle ausgeben würde, ginge es uns gar nicht so schlecht.

Zitat:
Statt dessen muß man die Verhältnisse so ändern, daß es für den Bürger aus egoistischen (wirtschaflichen) Überlegungen heraus sinnvoll ist, das deutsche Produkt zu kaufen (Zölle?).


Das geht in einem vereinigten Europa aber schlecht mit den Zöllen, vielmehr sollte man die Steuerpolitik innerhalb der EU angleichen, sodass das Abwandern der Unternehmen nicht mehr so attraktiv ist. Will heißen, wir müssten unsere Steuern für Unternehmen drastisch senken. Ein weiteres Problem sind die hohen Lohnnebenkosten, denn ein Arbeitgeber zahlt hier einiges mehr als zb in Dänemark, wobei viel weniger als dort beim Arbeitnehmer ankommt. Dazu bedarf es wohl einen gewissen Abbau staatlicher Leistungen, und somit mehr Eigenverantwortung.

Wenn wir nicht soviel exportieren würden, ginge es uns ja noch schlechter, aber die Binnenwirtschaft muss zunächsteinmal wieder in Fahrt kommen und der Konsum wieder attraktiv werden, allerdings ohne Massenhaften Import von Billigprodukten.
Ich denke, manchmal ist weniger auch mehr... wenn ich mir ansehe, fast jeder hat heute eine Digitalkamera, Camcorder, DVD-Player, fliegt mit LCC durch die Gegend mal hierhin und mal dort, hat einen PC und auch noch einen Laptop - und ist trotzdem nicht zufrieden mit dem was er hat - es könnte immernoch alles besser, schneller oder größer sein.

Ein gutes Beispiel wie wir uns mit der "Geiz ist geil" Mentalität selber schaden sind die Billigflieger wie Ryanair. Abgelegene Flughäfen werden mit der Begründung subventioniert, dass man dort Arbeitsplätze schaffen will, Ryanair steckt dann die Subventionen und extrem niedrige Abfertigungsgebühren ein und bietet billige Tickets an. Natürlich entstehen dadurch ein paar Arbeitsplätze, diese würden jedoch mit einer geförderten Industrie weit billiger zu schaffen sein.

Beispiel Weeze/Niederrhein - Fraglich ist auch ob sich die Investitionen in Form von Krediten der Gemeinden überhaupt rechnen werden für den Staat, wer ab Weeze mit Ryanair fliegt, hat sowohl das Ticket bei einem ausländischen Carrier gekauft (Irland) und die Abfertigungsgebühren an einen mehrheitlich in niederländischer Hand befindlichen Flughafen bezahlt, neben den Mahlzeiten, Schoppingtouren und Hotelübernachtungen im Ausland... das Geld wird nicht in der Region gelassen. Die paar Anwohner aus den Dörfern der Umgebung nutzen es nämlich auch neben tausender angereister billig weg zu fliegen und teuer in London oder Mailand das Geld auf den Kopf zu hauen. Super - damit haben wir nicht nur nicht der Region geholfen (ausser ein paar Jobs, die man mit einer gut geförderten Industrie auch bekommen hätte) - wir haben mal wieder etwas dafür getan unsere Binnennachfrage zu schwächen und Geld ins Ausland zu pumpen.

Vor allem da jetzt die etablierteren Carrier in Weeze abgesprungen sind sehe ich schwarz für die Zukunft des Flughafens. Mal ganz davon abgesehen, dass durch die Low Cost Angebote ausländischer Airlines wir ein Stück weit auch den inländischen Carrier wie LH, LTU, AB.. schaden und für 100 Arbeitsplätze im Umfeld der Low-Cost Carrier im schlimmsten Fall ein ebenso hoher Anteil an Arbeitsplätzen bei den anderen Carriern wegfällt.
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2006 - 15:19:44    Titel:

Sheep schrieb:
Zitat:
Auch vor 15 Jahren gab es Arbeitslose. Nur hatten die es viel schwerer gehabt, 1130 DM aufzubringen, um eine Waschmaschine zu kaufen, als heutzutage, da es billige Modelle unter 700 DM gibt.
Vor 15 Jahren hatte der Arbeitslose 2 Jahre Anspruch auf Arbeitslosenhilfe, die höher als das heutige ALG2 war. Somit war es ihm leichter davon 1130 DM anzusparen, als heute einem ALG2-Bezieher die 700 DM. Es dürfte wohl eher so sein, daß der ALG2-Bezieher gar nichts mehr ansparen kann und hofft, daß seine Waschmaschine ewig hält. Bezogen auf den Arbeitslosen hat sich der Import von Biligprodukten und die Verlagerung von Firmen ins Ausland unterm Strich negativ ausgewirkt!


Pauker schrieb:
Zitat:
Welcher Effekt welchen übertrifft, ist schwer zu sagen. Als Arbeitsloser sieht man das sicher mit anderen Augen als der Arbeitsplatzbesitzer. Die Wahrheit liegt vermutlich dazwischen.
Es ist natürlich möglich, daß ich da meinem subjektiven Eindruck aufgesessen bin. Um eine allgemeingültige Aussage machen zu können, ist also die Durchschnittssituation des Bürgers in unserem Land zu betrachten. Will die Situation mal im folgenden untersuchen.

Positive Effekte der Verlagerung von Firmen sowie der Biligimporte

Die Kosten für Elektroartikel sind gefallen. Dadurch steht zunächst mal mehr Geld für Wohlstandssteigerung zur Verfügung. Höherer Konsum könnte also (theoretisch) die Binnennachfrage steigern und hier Arbeitsplätze schaffen.

Negative Effekte

Allgemeine Effekte

1. Hier Massenarbeitslosigkeit, dadurch gewaltige Löcher in der Staatskassen.

2. Finanzlöcher im Staatshaushalt demontieren den Sozialstaat.

3. Finanzlöcher machen enorme Steuer- und Abgabenerhöhungen notwendig. Manche hiesigen Firmen rutschen dadurch in die Unrentabilität --> Firmenpleiten -->Arbeitslosigkeit.

4. Finanzlöcher führen zu Rentenkürzungen.

5. Überangebot an Arbeitskräften sorgt für Lohnverfall --> Binnennachfrage bricht zusammen --> Konsumflaute --> schwache Konjunktur --> Arbeitslosigkeit --> neue Finanzlöcher im Staatshaushalt --> Abwärtsspirale entsteht.

6. Abgabenlast erhöht die Lohnnebenkosten, was zu Einstellungshemmnis wird. Als Ergebnis: Entlastung der Unternehmer auf Kosten der Arbeitnehmer durch die Politik.


Konkrete Effekte für den Bürger

1. Er hat Rentenkürzungen, Rentenlücke und längere Lebensarbeitszeit.

2. Die Geschwindigkeit, in der er durch Abbau des sozialen Netzes (Hartz4) verarmen kann steigt. Er muß mit Ersparnissen teilweise das Fehlen des sozialen Netzes ausgleichen --> Kaufzurückhaltung.

3. Er hat höhere Belastungen bei den SV-Beiträgen, dadurch weniger Geld für Konsum. (Verzehrt diese Beitragserhöhung bereits die Einsparung bei importierten Elektroartikeln?)

4. Die Energiekosten steigen enorm im Vergleich zu denen vor 15 Jahren. Das Ganze getarnt als Ökoabgabe. Sprit kostete vor 15 Jahren 1,10 DM, heute 2,40 DM. Die weltweite Verknappung von Energie macht dabei nur einen kleinen Teil dieser Erhöhung aus. Hauptverursacher ist die hiesige Arbeitslosigkeit.

5. Durch Massenarbeitslosigkeit muß der Bürger den Arbeitgebern mehr Konzessionen machen. Längere Arbeitszeiten, unbezahlte Überstunden, Arbeitsantritt trotz Krankheit, höheres Abeitstempo, höheres Arbeitsvolumen, Nullrunden, Einschnitte bis Abschaffung bei Weihnachts- und Urlaubsgeld, höhere Konkurrenz zwischen Arbeitnehmern - dadurch unangenehmeres Arbeitsklima.

6. Reallohn- und Nominallohnsenkungen.
Durch Massenarbeitslosigkeit ist bei Einstellungsgesprächen kein guter Lohnabschluß mehr zu erzielen. Beispiel: Vor 15 Jahren konnte man ohne Probleme eine Lagerarbeiterstelle finden, bei der man umgerechnet ein Einkommen von 2000 € erzielen konnte. Heute kann man froh sein eine Lagerarbeiterstelle mit einem Gehalt von 1200 € zu ergattern. Das ist eine Lohnsenkung von 40%!

7. Altersdiskrimminierung am Arbeitsmarkt.

Pauker schrieb:
Zitat:
Dein Waschmaschinenbeispiel zeigt einen Preisverfall um 1/3. Letztlich hätte ich mir also 1/3 meine Wohlstandes bis heute nicht leisten können.
Hast Du dieses Geld wirklich? Die o.g. Punkte dürften klar gemacht haben, daß die Mehrbelastung den Preisverfall im Elektroartikelbereich mehr als kompensiert. Könnte es sein, daß Du mit Deinem aktuellen Konsumverhalten das von Dir benötigte Kapital bei einer zukünftigen Arbeitslosigkeit verbrätst, anstatt es im Sparstrumpf vor dem Staat zu verstecken, damit Du als Hartz4-Empfänger das Fehlen des sozialen Netzes mit diesen Ersparnissen ausgleichen kannst? Die Einkommenssicherheit wie vor 15 Jahren existiert nicht mehr. Könnte später mal ein böses Erwachen geben!

Pauker schrieb:
Zitat:
Vielleicht konnte ich mir dadurch erst den Maler leisten, der mir die Bude gestrichen hat. Früher hätte ich es aus rein finanziellen Gründen selber machen müssen.
Vielleicht hast Du aber auch noch nicht gemerkt, daß Du eine Anleihe auf die von dir in der Zukunft benötigten Mittel gemacht hast!

Zuletzt bearbeitet von Freidenker am 26 Feb 2006 - 15:23:24, insgesamt 3-mal bearbeitet
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2006 - 01:32:21    Titel:

Freidenker hat folgendes geschrieben:
Sheep schrieb:
Zitat:
Auch vor 15 Jahren gab es Arbeitslose. Nur hatten die es viel schwerer gehabt, 1130 DM aufzubringen, um eine Waschmaschine zu kaufen, als heutzutage, da es billige Modelle unter 700 DM gibt.
Vor 15 Jahren hatte der Arbeitslose 2 Jahre Anspruch auf Arbeitslosenhilfe, die höher als das heutige ALG2 war. Somit war es ihm leichter davon 1130 DM anzusparen, als heute einem ALG2-Bezieher die 700 DM. Es dürfte wohl eher so sein, daß der ALG2-Bezieher gar nichts mehr ansparen kann und hofft, daß seine Waschmaschine ewig hält. Bezogen auf den Arbeitslosen hat sich der Import von Biligprodukten und die Verlagerung von Firmen ins Ausland unterm Strich negativ ausgewirkt!


Es ist egal, ob jemand von ALG1, ALG2, oder einem schlecht bezahlten Job lebt, niedrigere Preise sind für ihn positive Effekte, keine negativen. Unsere hohe Arbeitslosigkeit können wir nicht dadurch bekämpfen, dass wir die Bürger zwingen mehr Geld für die gleiche Ware auszugeben. Das hat nur den Effekt, dass die Bürger weniger Geld für eine andere Ware zur Verfügung haben, unterm Strich bleibt der Konsum gleich. Da könntest Du genausogut einfach eine 0 an alle Preise hintendranhängen, und gleichzeitig eine 0 an jeden Geldschein Deines Lohnsäckels hinzufügen. Hättest Du dadurch mehr Wohlstand ? Mehr Arbeitsplätze geschaffen ?
Freidenker
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 344
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2006 - 04:27:15    Titel:

Sheep schrieb:
Zitat:
Es ist egal, ob jemand von ALG1, ALG2, oder einem schlecht bezahlten Job lebt, niedrigere Preise sind für ihn positive Effekte, keine negativen.
Das ist aber eine sehr vereinfachte Sicht auf die Dinge! Da steckt der Widerspruch ja bereits in einem Satz. Denn wenn niedrige Preise mit noch stärkerer Kaufkraftabsenkung erkauft werden, ist das Gesamtpaket negativ.

Zitat:
Unsere hohe Arbeitslosigkeit können wir nicht dadurch bekämpfen, dass wir die Bürger zwingen mehr Geld für die gleiche Ware auszugeben. Das hat nur den Effekt, dass die Bürger weniger Geld für eine andere Ware zur Verfügung haben, unterm Strich bleibt der Konsum gleich.
Es geht doch gar nicht darum, hohe Preise zu erzwingen. Die Frage war doch, was unterm Strich mehr Wohlstand bedeutet, niedrige Importwaren in Kombination mit Massenarbeitslosigkeit oder etwas teurere Waren in Kombination mit Beschäftigung. Ich dachte, meine Abwägung der Vor- und Nachteile im letzten Posting hätte da die erste Variante als die schlechtere entlarvt! Von Nullsummenspiel kann keine Rede sein. Die Wirkungen der beiden Varianten könnten unterschiedlicher nicht sein!
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2006 - 11:05:30    Titel:

Zitat:
Unsere hohe Arbeitslosigkeit können wir nicht dadurch bekämpfen, dass wir die Bürger zwingen mehr Geld für die gleiche Ware auszugeben. Das hat nur den Effekt, dass die Bürger weniger Geld für eine andere Ware zur Verfügung haben, unterm Strich bleibt der Konsum gleich


Nein!
Die Sparquote in der BRD beträgt ca. 10,6% das sind etwa 158 MRD Euro die dem Konsum vorenthalten werden. Die verfügbaren Einkommen sind allerdings 1480 MRD im Jahr. Selbst wenn die Verfügbaren Einkommen um ca. 20 MRD auf 1500 MRD steigen würden, würde das nicht viel an der Sparquote ändern, d.h. sie ist nicht unbedingt Einkommensabhänig.

Ich habe zwar keine genauen Zahlen, wieviel Arbeitsplätze pro Milliarde Konsum geschaffen werden, aber es sind sicher einige. Man muss die Menschen dazu bringen, optimistisch in die Zukunft zu sehen, und Sicherheit zu empfinden, denn nur dann konsumieren sie auch.

Das Problem im "Geiz-Teufelskreis" ist doch, dass die meisten Bürger nicht weitsichtig genug agieren, wenn sie billige Importwaren erwerben, denn dadurch verschlechtert sich insgesamt ihre Situation, aufgrund wegfallender Arbeitsplätze und somit wieder höherer Abgaben, gekürztem ALG... der Egoismus des Einzelnen schadet sich also selbst.
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