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Si!!! Newbie

Anmeldungsdatum: 25.04.2009 Beiträge: 7
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Verfasst am: 25 Apr 2009 - 15:18:29 Titel: |
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Hallo vorab,
hasst mich dafür, dass ich diesen offenbar nicht sehr beliebten Thread wieder belebe und das auch noch als meine erste Tat hier in diesem Forum...
Aber jetzt mal ehrlich:
Lassen wir all die Beiträge von den Studenten weg, die sowieso der Meinung sind, dass sie an der einzig wahren Hochschulform studieren. Wahrscheinlich beruhigt sie dieser Glaube, dass sie die richtige Wahl getroffen haben, weil sie einst auch nicht wussten, ob Fh oder Uni (ggf. sie hatten durch ein "Vollabi" die Wahl)
Mein Anliegen geht jetzt nicht in die Richtung: Was ist besser / wer hat den größeren... sondern, wie steht es jetzt nach Einführung des Bachelor-/ Mastersystems mit dem Praxisbezug?
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Eigentlich tendiere ich eher zur FH, weil dort ja ein stärkerer Praxis- und Anwendugsbezug in der Theorie herrschen soll (+mehr Praktika), wohingegen an Unis der Focus auf wissenschaftlicher & forschungsorientierter Ausrichtung liegt.
--> grob zusammengefasst: wer später in die Forschung möchte, geht zur Uni und wer eher sein Wissen in der Praxis anwenden möchte, wählt die FH.
(u.a. haben Unis aber auch das größte Fächerspektrum und lassen den Studenten mehr Entscheidungsfreiheiten in puncto Lehrveranstaltungen und Schwerpunktsetzung, was an FHs wiederum etwas stärker verschult ist)
Allerdings habe ich gelesen, dass mit der Einführung der Bachelor-Studiengänge an Unis hier jetzt auch mehr Wert auf einen größeren Praxisbezug gelegt und das ganze Studium auch stärker verschult werden soll.
MAcht es damit jetzt keinen großen Unterschied mehr, ob man bspw. Maschinenbau an einer Uni studiert oder an einer FH oder gibts hier nach wie vor gewisse Dinge, die anders laufen?
MFG
Der Si |
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Flo H. Newbie

Anmeldungsdatum: 26.04.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: 26 Apr 2009 - 23:26:59 Titel: |
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So hallo erstmal
erstmal zu Mir. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und bin in den nächsten Wochen mit meinen Zivildienst fertig. Im Moment stehe ich auch vor der Wahl meines Studienorts bzw. der Wahl der Hochschule.
Da der erste Beitrag in diesem Thread schon eine ganze Weile her ist, viele Antworten sich auf eben diese Zeit bezogen haben und sich bis heute doch etwas geändert hat, möchte ich mich genau wie "Si" noch einmal zur heutigen Situation erkundigen.
Genau wie "Si" tendiere auch ich zu einem Studium an der FH (Maschinenbau Studium). Allerdings bleibt die Frage ob das Studium nur, weil man es an einer FH macht, nun weniger Wert ist als das Uni Studium. Auch wenn Bachelorabschluss angeblich Bachelorabschluss ist weiß man nicht so recht, was man glauben soll. Stimmt es, dass FHs praxisorientierter lehren und daher nicht so stark auf einzelne "Theoretische Aspekte" eingehen wie die Unis ? In wie fern hat das Bachelor-Master System den Unterschied zwischen Uni und FH verringert ? Wie realistisch ist es mit einem Bachelorabschluss an einer FH einen Masterstudiengang an einer Uni zu absolvieren ?
MfG
Flo |
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wasp Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 1959
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Verfasst am: 26 Apr 2009 - 23:53:53 Titel: |
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Hilfe!
Ihr wisst gar nicht, was ihr angerichtet habt
Der Tread wäre besser in den dunklen Kammern des Forums verschollen gegangen.... |
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Jo84 Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2007 Beiträge: 255
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Verfasst am: 27 Apr 2009 - 07:47:49 Titel: |
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@Flo H.
Wenn du vor hast den Master an einer Uni zu machen, dann würde ich auch den Bachelor dort machen. Ist sicherlich der einfachere Weg. |
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Si!!! Newbie

Anmeldungsdatum: 25.04.2009 Beiträge: 7
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Verfasst am: 27 Apr 2009 - 09:07:56 Titel: |
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@Jo84: Das leuchtet ein. Ist wahrscheinlich auf jeden Fall die leichtere Variante. Aber rein theoretisch müsste man auch mit einem FH-Bachelor einen konsekutiven Masterstudiengang an einer Uni besuchen können.
Aber wie schon gefragt, wie groß ist denn jetzt noch Unterschied zwischen einem FH-Bachelorstudiengangs und einem Uni-Bachelorstudiengangs? (in Bezug auf die Praxisnähe bzw. die generellen Lehrweise, wo gibts jetzt noch Unterschiede?)
Angeblich sollte doch das Bachelor- & Mastersystem auch an Unis mehr Praxisnähe ins Studium bringen.
MFG
Der Si |
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Gozo Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 3972 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 27 Apr 2009 - 11:02:16 Titel: |
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| Si!!! hat folgendes geschrieben: | | @Jo84: Das leuchtet ein. Ist wahrscheinlich auf jeden Fall die leichtere Variante. Aber rein theoretisch müsste man auch mit einem FH-Bachelor einen konsekutiven Masterstudiengang an einer Uni besuchen können. |
Leichter in einen Uni-Master durch einen Uni-Bachelor ist es aufgrund der subjektiven Bewerbungsbeurteilungen und vielleicht auch der einen oder anderen formellen. Aber ja - nicht nur theoretisch sondern auch praktisch kann man mit einem FH-Bachelor an einen Uni-Master - um die Chancen jedoch zu erhöhen würde ich da versuchen mit einem sehr guten Zeugnis sich zu bewerben.
| Zitat: | | Aber wie schon gefragt, wie groß ist denn jetzt noch Unterschied zwischen einem FH-Bachelorstudiengangs und einem Uni-Bachelorstudiengangs? (in Bezug auf die Praxisnähe bzw. die generellen Lehrweise, wo gibts jetzt noch Unterschiede?) |
Das ist vor allem eine Frage des Studienganges und auch der FH/Uni. Von daher ist das nur schwer allgemeingültig zu beantworten.
Versuchen wir es aber, fällt auf, dass die Praxisorientierung an den meisten Fachhochschulen (auch mit Blick auf employability) stärker ausgeprägt. Auch die Lehrweise liegt vielen Leuten vielleicht etwas besser als diese (im Vergleich zur Schulzeit) doch sehr stark auf autodidaktische Formen gepolte Uni. Der Fachinhalt ist, je nach Fach und Hochschule, zu ca. 85-95% identisch. Die Uni legt etwas mehr wert auf mehr theoretisches Wissen und akademische Tiefe (sie bilden leider immer noch für die Wissenschaft aus, nicht für den "normalen" Beruf). Daher kann vieles immer noch einen sehr abstrakten Theoriebezug haben. Ob diese Aspekte aber dann später im Berufsleben einen Vorteil bieten kann für die meisten Absolventen ganz getrost bezweifelt werden. Viele Unternehmen unterscheiden bei Fächern die auf beiden Hochschultypen angeboten werden nicht zwischen diesen. Wer allerdings in bestimmte Bereiche einsteigen möchte oder auch noch promovieren will, der ist, spätestens beim Master, aber bestimmt besser an einer Uni aufgehoben.
| Zitat: | | Angeblich sollte doch das Bachelor- & Mastersystem auch an Unis mehr Praxisnähe ins Studium bringen. |
Hat es auch aber nicht in dem Umfang wie gewünscht. Oder besser - noch nicht. Das hat historische Gründe. Zum einen stand die Wissenschaftlerausbildung bei Unis jetzt Jahrhunderte im Vordergrund. Praxisorientierte Ausbildung für den Arbeitsmarkt wurde gegen Ende der 1960 von den Fachhochschulen besetzt und seit dem werden sie, mit abnehmender Tendenz, von den universitären, wissenschaftlichen Hochschulen nicht Ernst genommen, um nicht zu sagen, belächelt. "Schmalspurakademiker" ist eine doch weit verbreitete Ansicht - auch heute noch. Was die Unis übersahen war, dass diese angebliche "Schmalspurakademikerausbildung", d.h. die Praxisorientierung sich weltweit (fast) durchgesetzt hat, vor allem für Erststudiengänge und die Fachhochschulen unbestrittene Erfolge feiern, was die Unterbringung ihrer Absolventen in Lohn und Brot angeht. Jetzt wurden im Grunde per Gesetz die wissenschaftlichen Hochschulen gezwungen ihren Weg auf den belächelten der Fachhochschulen zu ändern. Der Widerstand ist ja bekannt. Problem für die wissen. HS ist allerdings, dass sie ihre Konzepte neu aufbauen mussten, während die FH, leider häufig eher schlecht als recht, nur zeitlich neu konzipieren mussten - was den Bachelor angeht. Im Rahmen der Master ist das Feld etwas ausgeglichener. Die Fachhochschulen müssen hier mehr wissenschaftliche Kompetenz lehren als früher. Dieses bedarf auch einer Neukonzeption die scheinbar bei den FH aber sehr viel pragmatischer angegangen wird (weil auch nicht mit Traditionen gebrochen werden muss). Aber auch die Unis tun sich schwer das akademische Niveau auf das (praktisch) sinnvolle zu kürzen und Praxisorientierung einzubringen wo es vorher wenig bis keine gab.
Im Rahmen von BWL z.B., was eine sehr junge Wissenschaft ist, geht das alles noch relativ flott wenn auch mit Reibungsverlusten. In anderen Bereichen wird das etwas länger dauern. Bis das neue System reibungslos funktioniert wird es bestimmt noch 5 bis 10 Jahre dauern und wenn ich prognostizieren darf: in 15-20/25 Jahren danach (also 20-35 Jahre von heute) wird es keinen großen Unterschied mehr geben zwischen FH und wissen. Hochschule. In dem Moment sind einzelne Studiengänge wichtig...wobei die Fachhochschulen den schwereren Part haben und viele in der Form in Zukunft nicht mehr existieren. Sie müssen unbedingt wachsen und ihre Forschung intensivieren...und das kostet viel Geld, was sie im Moment noch nicht haben.
Was ich mir jedoch auch vorstellen kann ist eine weitere Amerikanisierung. Die meisten amerikanischen Hochschulen haben keine oder nur eine sehr begrenzte Forschung (weil einfach viel zu teuer) und beschränken sich vor allem auf Lehre. Das könnte Schicksal vieler Fachhochschulen werden aber auch der einen oder anderen unbedeutenderen Uni in D.
Grüße,
Gozo |
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Smutje Senior Member

Anmeldungsdatum: 19.07.2008 Beiträge: 3004 Wohnort: Gießen
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Verfasst am: 27 Apr 2009 - 11:46:20 Titel: |
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| Gozo hat folgendes geschrieben: | | In dem Moment sind einzelne Studiengänge wichtig...wobei die Fachhochschulen den schwereren Part haben und viele in der Form in Zukunft nicht mehr existieren. Sie müssen unbedingt wachsen und ihre Forschung intensivieren...und das kostet viel Geld, was sie im Moment noch nicht haben. |
Interessante These, wo doch gerade die Fachhochschulen weniger personellen Overhead haben und entsprechend agiler reagieren -- und wie sollen die Fachhochschulen ihre Forschung intensivieren, wenn bspw. der komplette, akademische Mittelbau fehlt? Davon abgesehen wurden an meiner FH im Rahmen der Ersatzmittel für die Studienbeiträge alleine in meinem Fachbereich 5 halbe BAT Stellen geschaffen, wenn andere Hochschulen mit ihrem Geld dasselbe tun, sollten sie ja gut gerüstet sein.
| Gozo hat folgendes geschrieben: | | Was ich mir jedoch auch vorstellen kann ist eine weitere Amerikanisierung. Die meisten amerikanischen Hochschulen haben keine oder nur eine sehr begrenzte Forschung (weil einfach viel zu teuer) und beschränken sich vor allem auf Lehre. Das könnte Schicksal vieler Fachhochschulen werden aber auch der einen oder anderen unbedeutenderen Uni in D. |
Dann würde sich die Forschungsarbeit aber nur von den Hochschulen in die Unternehmen verlagern, statt vieler Drittmittelprojekte gäbe es nur noch industrielle Forschung. Ob das so gut ist? |
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Julia*86 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.03.2008 Beiträge: 318
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Verfasst am: 28 Apr 2009 - 02:19:44 Titel: |
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Ich persönlich bin der Meinung, dass Universitäten weiterhin wissenschaftlich ausbilden sollten, das war doch schon immer ihr Auftrag.
Es gibt Leute, die sich gerne mit der Theorie beschäftigen und lieber wissenschaftlich arbeiten möchten.
Für Praxisnähe gibt es die Fachhochschulen.
Warum sollen sich nun alle Universitäten dem Ruf der Wirtschaft/Politik nach mehr Praxisnähe beugen und damit in starker Konkurrenz zu den FH's stehen, wo doch FH's eigens im Hinblick auf mehr Praxisnähe als "Gegenpol" zu den theorielastigen Universiäten gegründet wurden?
Wer möglichst schnell ins Berufsleben starten möchte, macht seinen Bachelor an der FH (denn dort wird man wirklich gut darauf vorbereitet), wen es eher in die Forschung zieht bzw. wer sich lieber mit Theorie beschäftigt, der geht eben an die Uni.
So kann jeder für sich entscheiden, was er möchte und es fällt leichter die Entscheidung zwischen Uni und FH zu treffen, so dass keiner irgendwen belächelt...
VG |
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CarlosII Senior Member

Anmeldungsdatum: 22.11.2008 Beiträge: 508
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Verfasst am: 28 Apr 2009 - 02:59:45 Titel: |
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| Julia*86 hat folgendes geschrieben: | Ich persönlich bin der Meinung, dass Universitäten weiterhin wissenschaftlich ausbilden sollten, das war doch schon immer ihr Auftrag.
Es gibt Leute, die sich gerne mit der Theorie beschäftigen und lieber wissenschaftlich arbeiten möchten.
Für Praxisnähe gibt es die Fachhochschulen.
Warum sollen sich nun alle Universitäten dem Ruf der Wirtschaft/Politik nach mehr Praxisnähe beugen und damit in starker Konkurrenz zu den FH's stehen, wo doch FH's eigens im Hinblick auf mehr Praxisnähe als "Gegenpol" zu den theorielastigen Universiäten gegründet wurden?
Wer möglichst schnell ins Berufsleben starten möchte, macht seinen Bachelor an der FH (denn dort wird man wirklich gut darauf vorbereitet), wen es eher in die Forschung zieht bzw. wer sich lieber mit Theorie beschäftigt, der geht eben an die Uni.VG |
Diese sinnvolle Forderung kannst du aufstellen so oft du willst, man wird dir nicht zuhören. Bisher gab es die absteigende Einstufung Uni-FH-BA was Theorie angeht und aufsteigend Uni-FH-BA was Praxisbezug angeht. Das wird aber immer mehr durchbrochen, siehe "Angleichung" von Uni und FH Bachelor und Umbenennung der BAs in Baden-Württemberg in "Duale Hochschulen" (die anderen Bundesländer werden sicher folgen).
Der einzige Effekt ist, dass die Schwerpunktbildung geringer wird und es immer mehr kostenspielige Doppel-und Dreifachstrukturen gibt (etwa gibt es jetzt in Karlsruhe 3 Hochschulen, die TH die FH und die DH).
Wenn wirklich alle gleich gut sind (was ich bezweifle) kann man die einfach zusammenwerfen und eine große Hochschule machen. |
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baco Senior Member

Anmeldungsdatum: 15.02.2008 Beiträge: 338
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Verfasst am: 28 Apr 2009 - 03:14:43 Titel: |
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falsch!!!!!!
es gibt 4.............
ph^^
darüber hinaus wäre es unfug nach der besseren Hochschule zu suchen, da jede Hochschule für sich einen ganz eigenen scherpunkt verfolgt.
edit:
ok es gibt mehr wie 4....hochschule für musik.......ehrlich gesagt weiß ich jetzt nicht wieviele es gibt..... |
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Gozo Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 3972 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 28 Apr 2009 - 16:33:21 Titel: |
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In Karlsruhe gibt es folgende Hochschulen:
Staatl. HS für Gestaltung
TU Karlsruhe (Uni Fridericiana zu Karlsruhe)
DHBW Karlsruhe
Staatl. Akademie der Bildenden Künste
PH Karslruhe
HS für Musik Karlsruhe
HS Karlsruhe
Merkur Internationale Fachhochschule Karlsruhe
Sind bislang insgesamt 8 Hochschulen...
| Julia*86 hat folgendes geschrieben: | Ich persönlich bin der Meinung, dass Universitäten weiterhin wissenschaftlich ausbilden sollten, das war doch schon immer ihr Auftrag.
Es gibt Leute, die sich gerne mit der Theorie beschäftigen und lieber wissenschaftlich arbeiten möchten. |
Ich denke hier sollte man die Wortwahl mal betrachten. Gegen eine wissenschaftliche Ausbildung hat niemand etwas. Das machen Hochschulen im Allgemeinen, egal ob Uni oder FH oder Duale Hochschulen. Der bisherige Auftrage der Unis ist hingegen Wissenschaftler auszubilden und als solche wollen nur die wenigsten jemals arbeiten.
Die Unis versuchen ja genau den Spagat - weil sie sich weiterhin von den Fachhochschulen abgrenzen möchten, lehren sie theoretischer und theorielastiger, was ihnen auch zusteht und niemand ernsthaft in Zweifel zieht. Sie stehen nur jetzt in direkter Konkurrenz mit den Fachhochschulen, was früher aufgrund der doch unterschiedlichen Diploma nicht war. Jetzt fangen Arbeitgeber und -nehmer an zu vergleichen, mit welchen Hochschulen, die eigentlich eine sehr ähnliche Ausbildung im Bachelor bieten müssen, sie besser zurecht kommen. Neudeutsch Employability - und da liegen viele Fachhochschulen weit vorne.
Es ist ein wenig mit der Zeit zu den Diploma zu vergleichen, wenn man sich die privaten WHU, ebs und UWH anguckt. Die wurden von Arbeitgebern lange, lange Zeit bevorzugt und gelten immer noch zur Spitze, WEIL sie einen Praxisbezug in das Diplom brachten und gerade KEINE Wissenschaftler ausbildeten. Damals war das auf Uni-Niveau neu und revolutionär. Zumal man bedenken muss - diese Hochschulen boten universitäre Niveau in einer Durchschnittsstudiendauer, die vielen Fachhochschulen zu Ehre gereicht hätte. Da stellt sich schon die Frage, ob vor allem die universitäre Ausbildung wirklich effektiv und effizient ist/war. Denn die Absolventen dieser privaten HS wurden ja nicht als schlechter sondern tendenziell als besser erachtet als fast 90% aller anderen Hochschulen.
Ebenfalls sollte man beachten, dass der Bachelor ausdrücklich berufsqualifizierend sein soll und NICHT wissenschaftsqualifizierend. Für die Unis ist dieses das größte Problem. Das ist für sie absolut neu.
Den Part der Weiterbildung im wissenschaftlichen Bereich soll der Master abdecken. Dort gibt es praxisorientierte aber auch sehr theorie/research-orientiere Programme. Letztlich soll die wirkliche, Wissenschaftsausbildung erst mit dem Promotionsstudium vollendet werden.
| Zitat: | | Für Praxisnähe gibt es die Fachhochschulen. |
Prinzipiell richtig aber faktisch falsch.
Zum einen muss man hier zwischen Bachelor und Master unterscheiden. Das größte Problem aus Sicht der "konservativen Verfechter der Lehre" ist der Bachelor, nicht der Master und noch nicht einmal so sehr, dass auch Fachhochschulen einen Master anbieten dürfen, denn man fühlt sich ja überlegen. Was hierbei aber immer übersehen wird ist, dass sich die Welt geändert hat und die sich nicht um die Hochschulen dreht, wie Jahrhunderte lang, sondern diese sich an neue Gegebenheiten anpassen müssen.
Die Wirtschaft - in der nahezu 98% aller Absolventen landen - braucht die Erfüllung bestimmter Anforderungen, die, besonders die Unis, nicht mehr so ohne weiteres liefern. Ziel sind kürzere Studiengänge, kürzere Einarbeitungszeiten und gezielte Ausrichtung des gelehrten Inhalts. Hier treffen sie den Nerv der FH aber ziehen sich den Unwillen der Unis auf sich. Noch nie hat ihnen jemand vorgeschrieben was sie zu Lehren haben und wie....das der Markt sich anders entwickelt hat über die Jahrzehnte ist an ihnen leider spurlos vorbeigegangen, mit wenigen glorreichen Ausnahmen. Gedanklich sind die Unis zu Bildungsanbieter degradiert worden. Nicht mehr, nicht weniger. Eine neue und ungewohnte Situation.
Eine theorielastigere Ausbildung als z.B. an den FH macht ihnen niemand streitig. Das Produkt soll aber ein Produkt für die Wirtschaft, nicht die Wissenschaft sein - hier scheiden sich die Geister. Unis haben, manche hatten, ein anderes Selbstverständnis.
| Zitat: | | Warum sollen sich nun alle Universitäten dem Ruf der Wirtschaft/Politik nach mehr Praxisnähe beugen und damit in starker Konkurrenz zu den FH's stehen, wo doch FH's eigens im Hinblick auf mehr Praxisnähe als "Gegenpol" zu den theorielastigen Universiäten gegründet wurden? |
Guter Punkt.
Zum Thema "beugen" - weil wir ein Sozialgefüge mit Regeln sind, an das man sich zu halten hat. Deswegen müssen sie sich beugen. Unbefriedigende Antwort aber sie sind nun mal nicht eine Insel der Glückseeligen, kosten den Steuerzahler jährlich sch*** viel Geld und dann kann die Gemeinschaft schon erwarten, dass sie dieser auch möglichst gezielt was zurückgibt, was sie brauchen.
Zu Thema Gegenpol und Konkurrenz. Die Fachhochschulen und die Unis zusammen sind kaum in der Lage in manchen Fächern ausreichend Fachkräfte zur Verfügung zu stellen aber genau darum geht es. Möglichst viele Absolventen bereit zustellen, die ohne große Einarbeitung und unnötig lange Ausbildung (12 Semester plus waren ja keine Seltenheit an Unis) arbeiten können. Der Gegenpol ist aller Erfahrung nach veraltet. Wissenschaftlerausbildung kann die Uni leisten ohne das jedem angedeihen zu lassen. Eine wissenschaftliche Ausbildung bekommen ja weiterehin alle...
| Zitat: | | Wer möglichst schnell ins Berufsleben starten möchte, macht seinen Bachelor an der FH (denn dort wird man wirklich gut darauf vorbereitet), wen es eher in die Forschung zieht bzw. wer sich lieber mit Theorie beschäftigt, der geht eben an die Uni.VG |
Guter Satz - viel wahres. Nur warum sollte jetzt ein Bachelor aufgrund einer zu theorielastigen Ausbildung an der Uni Nachteile gegenüber den FH-Absolventen haben? Warum sollten Unternehmen und Bürger mit Steuergeldern eine Ausbildung finanzieren, die bei vielen dann mühsam in den Monaten nach der Einstellung um die fehlende Praxis noch einmal ergänzt werden muss?
Ich denke Du siehst das zu schwarz-weiß. Eine eher theorielastige Ausbildung wirst Du auch weiterhin an einer Uni bekommen. Das ist die Stärke und der strategische Vorteil des Unternehmens wissenschaftliche Hochschule. Es wäre töricht und irrsinnig diesen zu verschleudern ABER sie werden trotzdem ihr Programm für die Abnehmer ihres Produktes sinnvoller gestalten und den Praxisbezug im Vergleich zu früher stärken oder überhaupt erst einmal einsetzen. Fachhochschulen haben den strategischen Vorteil im Praxisbezug und sie wäre wahnsinnig die Unis im Bachelor auf der Theorieschiene anzugreifen. --> im Bachelor.
Im Master sieht es im Grunde ähnlich aus...nur das die Unis dort in einer komfortableren Situation sind. Diesen Abschluß bemäkeln ja auch nur die wirklichen Hardcore-Fundis. Aber jeder dessen Herz an Forschung und Theorie hängt, Julia, wird eh einen Master machen...und da die Forschung häufig mit einer Promotion verbunden ist und die FH auf absehbare Zeit kein Promotionsrecht bekommen werden, ist die endgültige wissenschaftliche Ausbildung immer noch an den Unis gebündelt.
Grüße,
Gozo |
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Si!!! Newbie

Anmeldungsdatum: 25.04.2009 Beiträge: 7
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Verfasst am: 29 Apr 2009 - 23:16:44 Titel: |
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@gozo:
Eine genau so differenzierte Antwort habe ich mir erhofft - danke!
Auf dieser Basis wird mir die Entscheidung zwischen Uni und Fh jetzt leichter Fallen. (wahrscheinlich zu Gunsten der FH)
MFG
Der Si |
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6192
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Verfasst am: 29 Apr 2009 - 23:56:15 Titel: |
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| Smutje hat folgendes geschrieben: | | Interessante These, wo doch gerade die Fachhochschulen weniger personellen Overhead haben und entsprechend agiler reagieren -- und wie sollen die Fachhochschulen ihre Forschung intensivieren, wenn bspw. der komplette, akademische Mittelbau fehlt? |
Der akademische Mittelbau fehlt nicht zuletzt einfach deswegen, weil man ihn bisher nicht brauchte bzw. bisher mangels Promotionsrecht überhaupt nicht aufbauen konnte.
Wozu sollten die Fachhochschulen denn in der Vergangenheit diesen akademischen Mittelbau errichten?
Bis vor wenigen Jahren gabs anner FH ja noch nichtmal Abschlüsse, die zumindest formal zur Promotion berechtigten oder tatsächlich auf wissenschaftliche Forschung ausgerichtet waren, wie es mit den Masterabschlüssen jetzt der Fall ist...
Du kannst doch nicht einem Menschen ohne Führerschein verweigern den Führerschein zu machen, weil er kein Auto hat bzw. keine Fahrpraxis besitzt?
Das ist doch wirklich absoluter Blödsinn... |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 30 Apr 2009 - 00:04:16 Titel: |
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Die Gedanken sind absolut korrekt. Letztendlich gibt es zwei Gründe, die daran auch so schnell Nichts ändern werden.
1.)
Wie schon gesagt wurde, gehen einfach zu viele Uni-Absolventen in die Wirtschaft. Ich vertrete sicher nicht diese extreme Meinung wie z.B. die User WInfo oder WIng aber es ist durchaus eine Tatsache, dass viele Jobs, die mit Uni-Absolventen besetzt werden, für die auch locker ein Bachelor ausreichen würde.
Ist das gleiche Phänomen wie mit dem Abitur. War es vor einiger Zeit noch die überwältigende Mehrheit, die nach dem Abi ins Studium gegangen sind, geht heute von vielen Abschlussklassen ein Großteil in Ausbildungsberufe.
Die Firmen nehmen natürlich die Qualifiziertesten. Egal, ob es nun Uni-Absolventen für Jobs sind, die früher Leute mit niedrigeren Abschlüssen gemacht haben oder ob es jetzt halt Abiturienten sind, wo früher ein guter Realschulabschluss völlig ausreichend war.
Aber es bleibt halt die Folge, dass das Bildungssystem in Deutschland dadurch verwässert wurde und wird.
2.)
Das oben Gesagte führt zu einem weiteren, noch verstärkend wirkendem Phänomen. Viele Leute sehen sich heute gezwungen sich quasi "überzuqualifizieren". Will man einen höherwertigen Handwerksberuf erlernen (z.B. Mechatroniker), wird Einem ja schon stark angeraten das Abitur zu machen um überhaupt eine Chance zu haben. Das Gleiche auch im Studium. Will man nach dem Abschluss aus dem Vollen schöpfen heist es, geh zur Uni und mach den Master.
Ich persönlich hätte das Bachelor/Master-System anders umgesetzt.
Den Bachelor an FHs für eine Tätigkeit in der Wirtschaft.
Den Master ohne "Zwischenabschluss Bachelor" nur an Unis für Wissenschaft und Forschung (natürlich auch Forschung&Entwicklung in der Wirtschaft, gibts ja schließlich auch). Oder für Berufserfahrene als Vertiefung in einem Spezialgebiet, obwohl man das wieder besser über FHs laufen lassen könnte ... aber dann strikt mit der Bedingung Berufserfahrung
Allerdings würde dieses System nur funktionieren, wenn das Statusdenken in Deutschland (bei Firmen sowie Absolventen) etwas in den Hintergrund rückt. |
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Gruwe Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.03.2004 Beiträge: 5286 Wohnort: Saarbrücken
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Verfasst am: 30 Apr 2009 - 01:25:29 Titel: |
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| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: |
Ich persönlich hätte das Bachelor/Master-System anders umgesetzt.
Den Bachelor an FHs für eine Tätigkeit in der Wirtschaft.
Den Master ohne "Zwischenabschluss Bachelor" nur an Unis für Wissenschaft und Forschung (natürlich auch Forschung&Entwicklung in der Wirtschaft, gibts ja schließlich auch). |
Ich glaube nicht, dass das so einfach umsetzbar wäre.
Wie bereits festgestellt, wollen eher nur recht wenige wirklich in die Forschung...die meisten studieren doch, weil sie irgendwo in die Wirtschaft auf ne schöne Position wollen (und Forschungsstellen in der Wirtschaft sind nicht gerade in der Überzahl) und Geld verdienen wollen.
Nach deinem Prinzip müssten dann 80% der Leute an die FH, wo diese doch in der Regel kleiner sind als die Unis...und im Gegenzug dazu säßen an der Uni 15 Mann in der Grundlagen-Vorlesung!
Also ich finds eigentlich ganz gut so, auch dass man an der FH nen Master machen kann.
Eigentlich möchte ich nach absolvierter Berufsausbildung mich weiterbilden (ich sehe das Studium in meinem Fall eher als "Weiterbildung"), möchte aber später nicht unbedingt in die Forschung sondern in ein recht praxisnahes Gebiet.
So, nun studiere ich E-Technik an einer FH, was mir eigentlich genau liegt. Nun möchte ich aber nach dem Bachelor noch ein wenig tiefgehenderes, theoretisches Wissen (z.B. im Bereich Feldtheorie, welches doch sehr theoretisch ist).
Nach deinem Prinzip müsste ich nach abgeschlossenem FH-Studium nochma komplett an der Uni neu anfangen bzw. direkt an der Uni anfangen (obwohl ich doch garnicht in die Forschung möchte).
Hmm, also irgendwie hat mal wieder alles seine Vor- und Nachteile...von daher find ichs ganz gut, wie es jetzt ist...über die Umsetzung kann man sich allerdings streiten.
Btw richtig gute Beiträge von gozo...kann aus diesem Thema doch noch eine gescheite Diskussion entstehen? |
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MolMed Newbie

Anmeldungsdatum: 06.12.2010 Beiträge: 6
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Verfasst am: 06 Dez 2010 - 04:13:16 Titel: ? |
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Wirtschaftsinformatik ein typischer Universitätsstudiengang??? Naaaaaaaja .... das Wage ich zu bezweifeln. 1974 war eine FH (Hochschule Furtwangen - HFU) mit dabei die diesen Studiengang einrichtete (Laut der Hochschulseite ging er allerdings schon 1971 als erster Seiner Art an den Start) ...außer Ihr die Universitäten TU Darmstadt, Universität Linz und die TU Wien.. wie ihr hier nachschauen könnt belegt die HFU mit ihrem Studiengang den 1 Platz. http://wi-bewirb-dich-jetzt.hs-furtwangen.de/
Hier wurden über 5000 (!!!) Personalchefs befragt.
Wollte nur mal einen Beitrag dazu leisten nicht pausenlos zu pauschalisieren... |
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Argi Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.03.2007 Beiträge: 1398
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Verfasst am: 07 Dez 2010 - 21:23:40 Titel: |
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Krass, ist dieser liebgewonnene Thread schon wieder so alt? Oo _________________ Time flies like an arrow.
Fruit flies like a banana.
(Groucho Marx) |
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konstantin87 Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 2352
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Verfasst am: 08 Dez 2010 - 14:04:44 Titel: |
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| tille1 hat folgendes geschrieben: | | Klunki hat folgendes geschrieben: | | xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Nun, woraus soll man dann Schlüsse ziehen, wenn nicht aus den Modulplänen bzw. den dort laut Plan vermittelten Inhalten, wenns um einen objektiven Vergleich geht?
Woraus zieht denn der Physiker Schlüsse? Muss man als Wissenschaftler zunächst sämtliche für das eigene Forschungsgebiet relevanten Naturgesetze selbst experimentell und theoretisch nachgewiesen haben, bevor man sie glauben und auf deren Basis forschen darf? Oder darf man sich nicht vielmehr auf gesicherte, objektive Erkenntnisse beziehen?
Muss ich tatsächlich eine Hauptschule besucht haben, um sagen zu können, dass man auf dem Gymnasium mehr theoretischen Stoff lernt? Das ist doch Unfug...
Und was sollen die dauernden Beleidigungen? Ich denke du willst ne ernsthafte Diskussion und bist von den Trollen genervt? |
1. Gerade aus diesem genervten Standpunkt heraus reagieren ja "Smutje" und ich ja so "extrem" mit Sarkasmus. Eine Diskussion wurde schon etliche Male geführt.
2. Dafür, dass ich normalerweise (meistens) deine Meinung teile reagierst du mir gegenüber aber auch ziemlich angep.... .(generell fällt mir auf, dass du ziemlich ungehalten hier gegen alle argumentierst)
Eine normale Diskussion auf der Erkenntnis durch Induktion (eigene Beobachtungen, speziell auf allgemein bezogen) ist nicht möglich, bzw. "unnütz". Ob die Materie an der Uni "tiefer" behandelt wird hängt auch von der Uni, dem Studienfach, dem Prof. etc ab ... wie so oft. Auch da darf man nicht alle Unis und FHs über einen Kamm scheren. Aber differenzieren ist ja doch eher "unüblich" hier.
edit:
3. Aufbauend auf solche Stammtischparolen, wie hier wieder durch die Gegend geschmissen werden, ist ein ernster Ansatz nicht möglich. |
Is gut Klunki.
Deiner Meinung nach ist das Niveau also im Schnitt dasselbe. Die Fachhochschüler, von denen bis zu 50 % nicht die allgemeine Hochschulreife erworben hat, schreiben im Schnitt ungefähr um 2 Notenstufen bessere Klausuren als die Studenten mit durchschnittlich besseren Abiturnoten.
Klingt plausibel. |
hier mal etwas aussagekräftiges zu den noten an den fhs http://www.einstieg.com/de/infos/studium/news/artikel/fachhochschulen-vergeben-schlechtere-abschlussnoten-als-universitaeten/
die durchschnittsnote der einzelnen prüfungen liegt bei uns eigentlich immer bereich 3,x bis teilweise 4,x.
davon abgesehen studieren doch an unis deutlich mehr studenten, als an den fhs. deutschlandweit gabs ws09/10 ungefähr 2,2 mio. studenten und davon nur 650.000 an fhs.
in hannover beispielsweise gibts 7000 studenten an der fh (vergleichsweise große fh) und ca. 25000 an der uni, also wie sollen denn bitte die fh-absolventen jetzt allen die master-plätze wegnehmen? es existieren auch noch genug studiengänge, die es gar nicht an beiden hochschulformen gibt.
jetzt noch etwas subjektivität. ich habe drei freunde, die ihren bachelor an einer fh gemacht haben und jetzt an einer tu den master problemlos packen. der eine meinte sogar, er hätte an der fh soviel gelernt, dass das teilweise noch hier reicht. die mussten 2-3 module aus dem bachelor wiederholen und sonst gabs keine probleme, kommen wunderbar klarl aut eigenen aussagen. |
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vonhelden Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 466
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Verfasst am: 09 Dez 2010 - 22:54:13 Titel: |
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| Eine FH kann sich doch ein Leichtspurausbildung doch gar nicht leisten. Es ist ja nicht so als ob es Fachhochschulen nur zum reinen Selbstzweck geben würde, sondern eine FH lebt doch von der Akzeptanz ihrer Absolventen in der Wirtschaft. Entsprechend muss die Ausbildung auch aussehen. |
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