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fh vs uni
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nabla
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
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BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 18:23:21    Titel:

Also ich studieren an einer FH und wie ich das nach einigen Gesprächen mit UNI-Studenten, Profs und Leuten aus Unternehmen beurteile, kann ich folgendes sagen:

1. Ja, der UNI-Abschluß ist natürlich höherqualifiziert, was den Akademischen Rang angeht (längere Studiendauer)

2. Die FH vermittelt Wissen häufig "praktischer" und somit sind in manchen Studiengängen (Technische) vor allem bei Mittelständischen Betrieben FH-Absolventen sogar lieber gesehen.

3. Einstiegsgehälter sind statistisch gesehen für UNI's höher

4. Das Argument, dass ein Uni-Studium schonmal auf jeden Fall höher qualifiziert ist als ein FH-Studium, da die Uni auf das Abitur zurückgreifen kann ist Quatsch... Viele der FH-Studenten haben Ihre FH-Reife nach einer Ausbildung (3 - 31/2 Jahre) gemacht und somit in vielen Bereichen (Wirtschaft / Technik) wesentlich mehr Vorbildung als die Abileute... Wenn Du natürlich Geschichte/Jura oder so studierst, ist es natürlich etwas anderes,,,,
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TK1985
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BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 18:57:54    Titel:

Zitat:
Das Argument, dass ein Uni-Studium schonmal auf jeden Fall höher qualifiziert ist als ein FH-Studium, da die Uni auf das Abitur zurückgreifen kann ist Quatsch


Da kann ich nur voll zustimmen, nur würde ich das anders begründen. Was hat denn die Qualität eines Studiums mit dem vorhandenen oder nicht vorhandenen Abitur zu tun? Wenn ich studiert hab, hab ich ohnehin einen mindestens 20mal höheren Bildungslevel als jemand nach dem Abitur. Selbst nach dem Vordiplom hat man doch schon westentlich höhere Kentnisse in verlgleichbaren Fächern zum Abitur (im Bereich Technik sind das z.B. Mathe und Physik, eventuell noch Chemie).
Was eigentlich auch ein Witz ist, ist das man mit dem FH-Vordiplom noch nicht die allgemeine Hochschulreife sondern nur die fachgebundene besitzt und das obwohl man im Vergleich zu einem Abiturienten in einer wesentlich höheren Liga spielt.
nabla
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 16:06:38    Titel:

Da kann ich Dir auf jeden Fall nur zustimmen...

Grund dafür scheint aber wohl die doch sehr fachgebundene Bildung, die man in einem Studium erhält zu sein. Das heißt, dass ja jemand mit Abi eine höhere Bildung in Sachen Deutsch/Fremdsprachen/Kunst und halt Gedönse hat als ein Vordiplomand an der der FH.

Ich denke aber auch, dass die FH'ler das mit einem 1000x höherem Wissensstand in Physik, Mathe und so weiter mehr als Wett machen...
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BBB
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 16:37:51    Titel:

nabla hat folgendes geschrieben:

Ich denke aber auch, dass die FH'ler das mit einem 1000x höherem Wissensstand in Physik, Mathe und so weiter mehr als Wett machen...

Soso, wie kommst du denn zu dieser Annahme, dass das so sei?
nabla
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 16:43:09    Titel:

Naja ich spreche da jetzt aus meiner Perspektive nach einem Ingenieurwissenschaftlichen Grundstudium und ich denke nach 31/2 Jahren Lehre, 11/2 Jahren Studium die ich den Abi-Leuten voraus habe, kann man das schon sagen... Oder würdest Du mir da widersprechen?
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BBB
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 16:48:25    Titel:

Schon richtig, hatte deine Aussage zunächst anders aufgefasst.

Natürlich erreicht man mit dem FH-Vordiplom deshalb nur eine fachgebundene Hochschulreife, da man ja auch nur Wissen auf bestimmten Gebieten erlangt hat.


Man sollte dabei im Auge behalten, dass genau dieses Wissen, welches über das fachliche Wissen hinausgeht, welches man zunächst im Abi und später im universitären Studium lernt, gegenüber einem fachbebunden Schulabschluss und FH-Studium ein enormer Vorteil ist. Man lernt eben über den Tellerrand hinaus zu blicken und kann sich so etwas wie ein Orientierungswissen aneignen, welches das Handeln in "das Ganze" einbettet.
Ohne dieses Wissen fern vom reinen Anwendungswissen und fachlichem Wissen, ist man nur ein Fachidiot, dessen Wissen ohne Orientierung, Richtung und Sinn, scheinbaren Sachlogiken folgt.
TK1985
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Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:13:00    Titel:

Zitat:
Man sollte dabei im Auge behalten, dass genau dieses Wissen, welches über das fachliche Wissen hinausgeht, welches man zunächst im Abi und später im universitären Studium lernt, gegenüber einem fachbebunden Schulabschluss und FH-Studium ein enormer Vorteil ist. Man lernt eben über den Tellerrand hinaus zu blicken und kann sich so etwas wie ein Orientierungswissen aneignen, welches das Handeln in "das Ganze" einbettet


Das was du da schilderst fällt für mich eigentlich eher unter den Begriff "Lebenserfahrung". Da muss ich kein Abi haben und irgendwelche geisteswissentschaftliche Sachen lernen. Außerdem lernt man sog. Softskills auch an der FH, ich hatte z.B. ein Semester lang Englisch Vorlesung und ein Semester lang Präsentationstechniken. Und ich muss schon sagen das mich das persönlich um einiges voran gebracht hat.
Ifrit
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Anmeldungsdatum: 24.08.2005
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:13:20    Titel:

BBB hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ohne dieses Wissen fern vom reinen Anwendungswissen und fachlichem Wissen, ist man nur ein Fachidiot, dessen Wissen ohne Orientierung, Richtung und Sinn, scheinbaren Sachlogiken folgt.

Gehe ich richtig in der Annahme, wenn ich ein Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens bin, ich nur eine richtige Entscheidung treffen kann, wenn ich weiß welche Auswirkungen jene im Entscheidungsprozess auf Kultur, Kunst, Physikalische Grundsätze, menschliche Evolution oder sogar die Geschichte haben werden ?
Oder wie definierst du das Wissen, welches über das fachliche Wissen hinausgeht ?
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BBB
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:32:31    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Da muss ich kein Abi haben und irgendwelche geisteswissentschaftliche Sachen lernen. Außerdem lernt man sog. Softskills auch an der FH, ich hatte z.B. ein Semester lang Englisch Vorlesung und ein Semester lang Präsentationstechniken. Und ich muss schon sagen das mich das persönlich um einiges voran gebracht hat.

Es geht nicht um Softskills oder dein Englisch. Das hat nur begrenzt mit Orientierungswissen zu tun. Etwas mehr Bildung in Philosophie, Sozialwissenschaften und Geschichte sind hier z. B. relevant.

Ifrit hat folgendes geschrieben:

Gehe ich richtig in der Annahme, wenn ich ein Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens bin, ich nur eine richtige Entscheidung treffen kann, wenn ich weiß welche Auswirkungen jene im Entscheidungsprozess auf Kultur, Kunst, Physikalische Grundsätze, menschliche Evolution oder sogar die Geschichte haben werden ?
Oder wie definierst du das Wissen, welches über das fachliche Wissen hinausgeht ?

Ja, teilweise durchaus richtig. Ich muss wissen, wie sich meine Entscheidungen z. B. auf die Gesellschaft, Volkswirtschaft und die Menschen selber auswirken. Gerade daran fehlt es leider vielen Managern, obwohl dies früher eine Stärke der deutschen Universitäten war.
Und ich muss auch die andere Richtung der Interaktion dieser Gebiete kennen. Nämlich wie die Unternehmen von solche Dingen beeinflusst werden.

Weder die BWL, welche immer noch am homo oeconomicus hängt, noch technische Fächer, die am homo technicus hängen, bilden hier für aus. An den FHs wurde traditionell fast nur Fachwissen vermittelt und durch den Bachelor gehen viele Unis auch in diese Richtung, was ein enormer Rückschritt ist. Man muss um der Bildung willen lehren und nicht um dem kurzichtigen Arbeitsmarkt mit seinem eingeschränkten Sichtfeld gerecht zu werden. Ohne Theorie und Forschung, gibt es in der Praxis keinen Fortschritt. Ohne Orientierung und Vergangenheitsbezogenheit, verliert eine Wissenschaft, das was sie zur Wissenschaft macht und sie dreht sich im Kreis.
Erich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:53:03    Titel:

BBB hat folgendes geschrieben:



Man sollte dabei im Auge behalten, dass genau dieses Wissen, welches über das fachliche Wissen hinausgeht, welches man zunächst im Abi und später im universitären Studium lernt, gegenüber einem fachbebunden Schulabschluss und FH-Studium ein enormer Vorteil ist. Man lernt eben über den Tellerrand hinaus zu blicken und kann sich so etwas wie ein Orientierungswissen aneignen, welches das Handeln in "das Ganze" einbettet.
Ohne dieses Wissen fern vom reinen Anwendungswissen und fachlichem Wissen, ist man nur ein Fachidiot, dessen Wissen ohne Orientierung, Richtung und Sinn, scheinbaren Sachlogiken folgt.


hast du ne Ahnung Smile
das is eben die Einstellung, die den stofflich minimalen Vorsprung von Uni-Absolventen wieder wettmacht. Die meisten überschätzen sich maßlos.


BBB hat folgendes geschrieben:

Weder die BWL, welche immer noch am homo oeconomicus hängt, noch technische Fächer, die am homo technicus hängen, bilden hier für aus. An den FHs wurde traditionell fast nur Fachwissen vermittelt und durch den Bachelor gehen viele Unis auch in diese Richtung, was ein enormer Rückschritt ist. Man muss um der Bildung willen lehren und nicht um dem kurzichtigen Arbeitsmarkt mit seinem eingeschränkten Sichtfeld gerecht zu werden. Ohne Theorie und Forschung, gibt es in der Praxis keinen Fortschritt. Ohne Orientierung und Vergangenheitsbezogenheit, verliert eine Wissenschaft, das was sie zur Wissenschaft macht und sie dreht sich im Kreis.


das ist vollkommen falsch. Die FH bildet speziell für die Industrie aus und die Uni mischt sich ein. In anderen Ländern gibts so einen Quatsch nicht und mit "Bachelor an FH angleichen" verstärkst du unseren Eindruck deines Unwissens. Bachelor-Studiengänge sind auch an der FH deutlich kürzer.

Da ist wieder der Wunsch der Vater des Geschwätzes. Bist du BWLer? ... wäre dann typisch -> Schwätzerberufe.


Zuletzt bearbeitet von Erich am 13 Apr 2006 - 17:57:38, insgesamt einmal bearbeitet
Whoooo
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:56:33    Titel:

Dazu hat Phex mal nen geilen Erfahrungsbericht geschrieben:
phex hat folgendes geschrieben:
Ich habe während ich in einer Fernsehwerkstatt gearbeitet habe zwei Kunden gehabt, einer Uni-Elektro-Ingeneur, einer FH-Elektro-ingeneur. Der erste hatte sich eine Antenne aufs Haus gebaut, die ihm beim ersten Lüftchen das Dach abgedeckt hat. Der zweite war unbeirrbar davon überzeugt, dass innherhalb seiner Fernsehbildröhre Schwerelosigkeit herrscht. Neutral

Womit alle gängigen Klischees bedient werden dürften.. und ich werde mich extra schlau machen, bevor ich mir ne Antenne aufs Haus stelle. Wink
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<SA> i'm going to become rich and famous after i invent a device that allows you to stab people in the face over the internet
Erich
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 17:59:59    Titel:

LOL, das is geil!!!

Ok, das is ein 1:0 für den Uni-Ing. Der muss von Statik, Konstruktion und Festigkeitslehre kaum was wissen Smile

... das mit der Schwerelosigkeit weiß sogar ein Politiker Smile
BBB
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:09:51    Titel:

Erich hat folgendes geschrieben:

das ist vollkommen falsch. Die FH bildet speziell für die Industrie aus und die Uni mischt sich ein. In anderen Ländern gibts so einen Quatsch nicht und mit "Bachelor an FH angleichen" verstärkst du unseren Eindruck deines Unwissens. Bachelor-Studiengänge sind auch an der FH deutlich kürzer.

Da ist wieder der Wunsch der Vater des Geschwätzes. Bist du BWLer? ... wäre dann typisch -> Schwätzerberufe.

Vielleicht solltest du dir nochmal die Zeit nehmen und meine Beiträge richtig lesen. Der Bachelor an Unis gleicht sich an die FHs sowohl in seiner Zielsetzung, seiner Struktur, als auch des Inhalts an. Ersteres äußert sich in der "Ausbildung für den Arbeitsmarkt", desweiteren findet eine Verschulung des Studiums statt und ein verstärkter Fokus auf mehr Fachwissen und Praxis und weniger Wissen außerhalb des Fachwissens und Theorie.
Wenn du das weiterhin bestreiten möchtest, solltest du vielleicht dir mal ein paar Bachelorprogramme an Unis angegucken und dann erklärst du mir inwiefern ich Unrecht habe.

Warum ich dies für eine sehr negative Entwicklung halte, habe ich ja schon erklärt.

PS
Nein, ich bin kein BWLer.
Erich
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:16:01    Titel:

Nein. Der Bachelor ist was neues und so wie du ausgedrückt hast, versucht man die Studienzeit auf Kosten der Qualität zu kürzen mit einem Angleich an die FHs. Dabei ist der Bachelor ein Zwischenabschluss und an der Uni wirds automatisch weitergehen bis zum MAster (= Uni-Diplom-Ersatz), was keine Einbußen in der Lehre bedeuten wird. Weiterhin wird die Uni aber die FH-Studenten schikanieren, indem ein NC für diese zum Weiterstudieren eingeführt wird, wenn diese einen MAster haben wollen. Deswegen glaube ich, dass die UNis sich noch irgendeinen Firlefanz einfallen lassen werden. Die FHs haben eine wesentlich begrenztere Auswahl an Mastern, aber sie haben ihn und auch da wirds für FHler ärgere Hürden geben, obwohl man alles gleichschalten will.
BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:25:05    Titel:

Erich hat folgendes geschrieben:
Nein. Der Bachelor ist was neues und so wie du ausgedrückt hast, versucht man die Studienzeit auf Kosten der Qualität zu kürzen mit einem Angleich an die FHs. Dabei ist der Bachelor ein Zwischenabschluss und an der Uni wirds automatisch weitergehen bis zum MAster (= Uni-Diplom-Ersatz), was keine Einbußen in der Lehre bedeuten wird. Weiterhin wird die Uni aber die FH-Studenten schikanieren, indem ein NC für diese zum Weiterstudieren eingeführt wird, wenn diese einen MAster haben wollen.

Nein, ich habe nicht von einer Minderung der Qualität gesprochen, sondern von einer Ausrichtung, Struktur und Zielsetzung des universitären Bachelors, die in Richtung eines bisherigen FH-Diploms geht.
Davon abgesehen ist es falsch, was du sagst. An der Uni kann nicht jeder den Master machen, sondern nur ein gewisser Teil der Bachelorabsolventen. Die Quoten stehen natürlich noch nicht überall fest, aber es wird wohl darauf hinauslaufen, dass die besten 20 bis 25% der Bachelorabsolventen, den Master machen können. Es findet also keine Schikane, sondern eine Gleichbehandlung statt.
Erich
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:33:11    Titel:

ok, dann stimmt letzuteres nicht, was ich gesagt habe. Das andere was du sagst, stimmt aber auch nicht. Und da du den ganzen Thread nicht mitverfolgt hast, kannst du mir nicht einfach vorwerfen, dass ich dich falsch verstehe oder das was du da schreibst nicht lese. Erst recht, wenn du sagst, man ginge in Richtung FH-Diplom mit dem Bachelor, was nie und nimmer stimmt. Das is halt wieder die Uni-Arroganz.
BBB
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:36:05    Titel:

Anstatt einfach nur zu sagen, dass es nicht stimmt, versuch doch mal zu erklären, was daran nicht stimmt.
Erich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:42:06    Titel:

das FH-Diplom dauert länger als ein bachelor - lies doch bitte mal den ganzen Thread durch. Einer beschreibt sogar den, wie er sich nach dem FH-Diplom beim Uni-Master langweilt, weil fast alles schon irgendwie da war.
BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 18:54:22    Titel:

Erich hat folgendes geschrieben:
das FH-Diplom dauert länger als ein bachelor

Darum ging es in meinen Posts überhaupt nicht und stimmen tut es auch nicht unbedingt, aber deswegen ist das FH-Diplom ja auch dem Bachelor, der über 8 Semester geht, gleichgestellt.

Wie dem auch sei, das war nicht das Thema meiner Posts und vielleicht liest du einfach noch einmal oder lässt es eben sein.
Erich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
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BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 19:03:33    Titel:

wenn Ihr es erlaubt, werde ich Euch ab jetzt im PLuralis Majestatis ansprechen, wie alle Universitätsstudenten (auch die, die mich vielleicht mal als Chef haben werden Wink ).
Hamburger85
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BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 00:39:53    Titel:

@Erich

meine Güte, du bist aber echt sensibel bei dem Thema. Wenn du so zufrieden bist mit der FH, dann lass die paar Spinner an der Uni doch reden, denn wer zuletzt lacht, der lacht ja bekanntlich am besten. Ich glaube aber BBB will garnicht auf sowas hinaus
-=rand=-
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 959

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 10:14:27    Titel:

Erich hat folgendes geschrieben:
das FH-Diplom dauert länger als ein bachelor.


hmm, bei uns an der FH sieht es folgendermaßen aus:

Bachelor= Diplom - 1. Praxissemester

also 7 Semester, beim Diplom 8

inhaltlich müssen wir eher noch mehr als die Diplomanden leisten, da im Bachelor noch viel mehr Eigenarbeit gefodert wird.
Erich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
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BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 13:15:33    Titel:

also das kann ich mir ned vorstellen - zumindest kann man das nicht pauschal sagen.
der eine bachelor-Studiengang bei uns (Informationstechnik, wenn ich nicht irre) hat mehr SWS, aber in Physik bei gleichem Stoff die doppelte Stundenzahl. DA ist weniger Eigenarbeit gefordert. Gut: wir haben mit Feinwerktechnik/Mechatronik auch einen Studiengang, in dem recht viel gemacht werden muss, um halbwegs vernünftig in die einzelnen Gebiete eindringen zu können, ohne in jedem Fach nur an der Oberfläche zu kratzen. Da sind viele SWS angesetzt und gleichzeitig bleibt viel Eigenarbeit erhalten.
-=rand=-
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 959

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 15:05:22    Titel:

Tatsache ist: Wir haben gleich viel Theoriesemester, nur ein Praxissem. weniger. Und unser Vorlesungsplan ist im Vergleich zum Diplom Vorlesungsplan voller.
Erich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 16:01:24    Titel:

Das habe ich schon deinem vorherigen Beitrag entnehmen können. Ein Freund von mir hat nur 55 SWS im Hauptstudium - ich habe 179 (wenn ich mich nicht irre, natürlich). Kann man das deswegen vergleichen?
Gozgo
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2006 - 09:43:21    Titel:

Hallo zusammen!

Bei dieser Diskussion krankt es meiner Meinung nach an zwei Dingen:

1. Es ist Blödsinn über DIE Fhs oder DIE Unis zu reden, da zwischen den einzelnen Hochschulen sowie zwischen den einzelnen Fachbereichen gravierende Unterschied existieren .

2.Wenn ich über die Uni rede meine ich damit : Uni Karlsruhe, Maschinen bau. Ich kann nichts mit der FH vergleichen, da ich nie auf einer war, genauso kann ich nichts über die anderen Studiengänge der Uni KA oder anderen Unis sagen. Viele versuchen das aber hier! Damit meine ich auch diejenigen die das UNi-Studium nach 1-3 Semestern abgebrochen haben, auch die haben nicht das ganze Studium mitbekommen.

Als ich mich vor meinem Studium informiert habe, konnte man folgende Ausagen über die FH und Unis zusammenfassen(Quelle: FH-Profs, Uni-Profs bei Tagen der offenen Tür):

FH: Hier wird gelehrt was ihr wirklich braucht, an der Uni lernt ihr noch einen haufen Müll den ihr sowieso niemals braucht.

Uni: Wir statten euch hier mit sehr vertieften Gundlagen aus, damit ihr auch für zukünftige Entwicklungen gerüstet seid, an der FH lernt ihr nur was immoment gerade benötigt wird.

Mich haben damals die Argumente der Uni überzeugt, da die enormen Entwicklungssprünge nicht zu leugnen sind. Allerdings muss man natürlich auch zugeben, dass es sowohl viele FHler gibt die vor 30 Jahren studiert haben (damals noch Ingenieurschule glaube ich)und heute immer noch sehr gut mithalten können, als auch etliche Unimenschen die sich dem Fortschritt ganz verschlossen haben.

Ich versuche nun meinen Erfahrungen darzustellen:(wie gesagt gilt ausschließlich für UNi KA Maschbau)

Grundsätzlicher Aufbau:

Vor dem Studium:
Grundpraktikum(6 Wochen): Feilen, Drehen, Fräsen, Bohren ....

Grundstudium:
Theoretische Ausbildung.
Hier werden die Grundlagen gelehrt. Die meisten Fächer werden nur theoretisch gelehrt ohne einen Praxisbezug zu erstellen. Nur Werkstoffkunde(Prof. Löhe) und Maschinenkostruktionslehre bilden hier die Ausnahme. Hier werden Exponate durchgegeben und "Geschichten" aus der Praxis erzählt. Es gibt auch drei Praktika (E-Technik, Physik, Werkstoffkunde), sowie zwei Konstruktionsprojekte (3.+4. Semester)

Hauptstudium:
Weitere theoretische Ausbildung, praxisbezogene Ausbildung
Hier teilt sich die Ausbildung in Pflichtfächer, Hauptfächer, Wahlfächer, Praktikum (20 Wochen) und Studien- und Diplomarbeit auf.
Die Pflichtfächer sind noch über wiegenend theoretisch, alles andere kann gewählt werden wie man es für richtig hält. Also Hauptfächer und Wahlfächer eher praxisorientiert oder eher theoretisch, Studien- und Diplomarbeit entweder in der Industrie oder an der Uni.

Es gibt einige Vorurteile gegen die Uni:

-Profs haben keinen Praxisbezug, da sie nicht aus der Praxis sondern aus der Forschung kommen.

Es gibt leider immernoch einige Profs die nie aus der Uni rausgekommen sind, allerdings ändert sich dass gerade, da nur noch Profs mit Industrieerfahrung berufen werden. Mittlerweile kommen die meisten Prof aus der Industrie. Darüber hinaus halten auch einige Geschäftsführer und Vorstände (ehemalige und aktive) hier Vorlesungen.(vor allem von DC, wir sind da ein bisschen geprägt Wink)

-Uni Studium dauert länger als ein FH Studium.
Im Durchschitt: ja. Allerdings gibt es auch FH's bei denen liegt die durchschnittliche(!) Studiendauer (Mach) bei 14,2 Semestern.(im Vergleich: Uni KA (Mach) 10,8; FH KA (Mach) 8,9) .
Der normale Unterschied liegt bei einem Jahr - naja, würde ich jetzt nicht als DAS KO-Kriterium gelten lassen.

-Uni Studenten habe ja soviel Semsterferien!
HaHa - Nein wir haben gar keine, bei uns heißt das Vorlesungsfreie Zeit. Hier werden die Klausuren geschrieben und spätestens ab dem dritten Semester hat man höchstens 2-5 Tage, zwischen der letzten Prüfung und dem Anfang der Vorlesungen, frei.

Ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden, und kann nach meinen Praktikum sagen, dass ich mit dem erlernten dort sehr gut zurecht kam.

Kritik gegenüber der FH steht mir nicht zu, sowie sie den Fhlern über die Uni nicht zusteht!
nabla
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
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Wohnort: Ennigerloh / Neubeckum

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2006 - 09:55:50    Titel:

Diesen Streit konnte ich noch nie ganz nachvollziehen. Und zukünftig werden die Grenzen, jedenfalls was die naturwissenschaftlich/technischen Studiengänge betrifft sowieso verwischen, da es nach den neuen BA- und MA-Abschlüßen ja auch an vielen FH's ein zum Uni-Abschluß gleichwertigen (z.B. M.Sc.) Titel geben wird... Außerdem wird jawohl das FH, TH, TU in Klammern sich auch bald verabschieden und dann zählt wirklich nur noch die Klasse der einzelnen Hochschule (egal ob UNI oder FH) da dann die personaler mehr auf den Studienstandort achten werden... So denke ich jedenfalls...
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Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
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BeitragVerfasst am: 20 Jul 2006 - 08:35:29    Titel:

So sehe ich das auch schon...aber die meisten Leute wollen diese zwangsläufige Wahrheit nicht wahr haben...

Schöne Grüße an und nach Soest.
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"Quot homines, tot sententiae." (Horaz)
"Beati pauperes spiritu." Matthäus 5, 3 (Jesus)
Elf_Freunde
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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2006 - 02:25:52    Titel:

Was denkt ihr ist BWL/VWL auf einer UNI angesehenr als auf ner FH?
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2006 - 08:41:58    Titel:

auf jeden Fall Uni. Bei VWL stellt sich die Frage noch nicht mal, aber auch bei BWL ist Uni angesehener. Außerdem traue ich jedem Personaler zu zwischen Uni und FH-Absolventen zu unterscheiden, auch wenn es nicht mehr den (FH)-Zusatz gibt.
jelzin
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2006 - 17:43:47    Titel:

Zitat:
Bei VWL stellt sich die Frage noch nicht mal


doch, auf der Hochschule Bremen und Fachhochschule Nürtingen kann man VWL auch studieren!
mr_spongebob
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Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2006 - 17:52:52    Titel:

DerDommi hat folgendes geschrieben:
auf jeden Fall Uni. Bei VWL stellt sich die Frage noch nicht mal, aber auch bei BWL ist Uni angesehener. Außerdem traue ich jedem Personaler zu zwischen Uni und FH-Absolventen zu unterscheiden, auch wenn es nicht mehr den (FH)-Zusatz gibt.




Du schon wieder... Laughing

Es gibt "im allgemeinen" kein besser oder schlechter. Abhängig davon was du machen möchtest, ist entweder Uni oder FH besser. Ich kenne Stellen, bei denen die Personaler die Bewerbungsunterlagen der Uniabsolventen sofort in die Tonne treten. Genauso andersherum!
JensBachmann86
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Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 289

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2006 - 18:14:53    Titel:

Habe jetzt fast alle beiträge zu dem Thema verfolgt, möcht nun auch was sagen. Klingt vielleicht alles bisschen zu geschwollen, möchte aber für mich ein ende der sinnfreien diskussion erreichen.

1. Der Threatname an sich regt mich schon auf FH vs. Uni - Warum sich als Konkurenz sehen?

2. Es ist einfach keine Pauschalantwort zu treffen, egal wie lange man diskutiert und welche Statistiken man zu rate zieht.

Es gibt Handwerker mit Hauptschulabschluss, die mit Geschick, Persönlichkeit und Engagement einen 200 - Mann Betrieb leiten und ne Menge Geld verdienen
und
es gibt promovierte Juristen, die es gerade mal zum Sachbearbeiter bei der AOK schaffen

Moral: Sei gut in der Sache, die du machst, ob FH ´/ Uni /Ausbildung oder was auch immer, hab Spaß dran und gib immer 100%, dann hast du Erfolg

ENDE DER DISKUSSION !
Elf_Freunde
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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2006 - 00:25:30    Titel:

Das stimmt ist aber nicht alles
PeTeR_PeTeR
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Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2006 - 01:20:37    Titel:

wie siehts in sachen kosten aus? sind die bei der fh genauso hoch?
Elf_Freunde
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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2006 - 15:42:24    Titel:

500 Euro Studiengebühren und knapp 100 Euro Semesterbeitrag Wink
flori43
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Anmeldungsdatum: 04.09.2006
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BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 11:07:17    Titel:

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von flori43 am 03 Sep 2010 - 13:32:53, insgesamt einmal bearbeitet
TK1985
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BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 09:22:33    Titel:

Zitat:
Genau deswegen können wir im Gegensatz zu den Polen auch S-Klassen und A-380ige bauen.


Und genau diese Aussage zeit uns das nobble Recht hat. Wer im Glashaus sitzt sollte besser nicht mit Steinen werfen Mammut.
2BeFree
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 - 19:07:06    Titel:

Zitat:
Sein Vater ist Personaler bei einer vergleichsweise großen Firma, die in der Maschinenbau-Branche tätig ist, Namen tun ja nichts zur Sache.

Besagter Freund hat sich für ein Studium GEGEN die FH Aachen und FÜR die RWTH Aachen entschieden, weil sein Vater hat durchblicken lassen, dass Studenten mti gleicher Studienzeit und Abschlussnote von der RWTH definitv dem der FH Aachen vorgezogen werden würde....

Was meint ihr erfahrungsgemäß, Einzelfall oder eher die Regel?


Das kann man nicht pauschalisieren, es kommt ja nicht nur auf die Note an und ob es eine FH oder Uni ist, sondern auch was man darüber hinaus zu bieten hat und natürlich auch auf den einzelenen Personaler und wahrscheinlich auch auf die Branche. Ich kenne z.B. auch Personaler die FH absolventen bevorzugen oder auch Leute mit vorher abgeschlossener Ausbilung.
GOBPhysik
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 - 19:09:46    Titel:

Si!!! hat folgendes geschrieben:

Besagter Freund hat sich für ein Studium GEGEN die FH Aachen und FÜR die RWTH Aachen entschieden, weil sein Vater hat durchblicken lassen, dass Studenten mti gleicher Studienzeit und Abschlussnote von der RWTH definitv dem der FH Aachen vorgezogen werden würde....

Was meint ihr erfahrungsgemäß, Einzelfall oder eher die Regel?

MFG
Der Si


Ich würde eher sagen die Regel, jedoch gibt es sicherlich viele Firmen die lieber FH-ler einstellen.

Mein Großvater war lange als Bauingenieur bei einer großen Firma tätig und hat mir gesagt, als wir auch über dieses Thema redeten, dass FH-Ingenieure und Uni-Ingenieure oft sehr unterschiedliche Aufgaben hätten.
Er hat mir mit leichtem Schmunzeln gesagt dass er die FH-ler eher als "Rechenknechte" bezneichnen würde.
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 20:56:53    Titel:

Welche Botschaft sollte da drin verborgen liegen? Was hat es denn bitteschön mit Abschätzigkeit zu tun, wenn man sagt, dass an der Universität ein höherer theoretischer Anspruch herrscht, als an einer Fachhochschule?

Abschätzig ist was völlig Anderes, als eine realistische Einschätzung der Situation...
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 1398

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 21:19:54    Titel:

Ich habe doch keine Wertung deiner Aussage vorgenommen. Ich habe bloß nicht genau verstanden, was du damit im Kontext des Threads aussagen wolltest.
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Gruwe
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 21:40:25    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Tja, die Minderwertigkeitskomplexe halten auch bei Akademikern an, die sich auch dann noch gegenseitig vergleichen müssen, wenn sie "eigentlich" gebildet sein sollten. Wink


Mir kommts immer irgendwie so vor, als würden sich nen paar kleine Kinder zanken, wessen Spielzeug das Bessere ist Wink


Argi hat folgendes geschrieben:
Ich habe doch keine Wertung deiner Aussage vorgenommen. Ich habe bloß nicht genau verstanden, was du damit im Kontext des Threads aussagen wolltest.


Macht nix!
Ich habs auch nicht verstanden...muss wohl daran liegen, dass ich von der FH komm Wink


xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber warst du nicht ein entschiedener Gegner von "Promotionsrecht für Fachhochschulen"?


Bei uns kann man mittlerweile an der FH promovieren...zumindest indirekt.
Uni und FH haben sich quasi "zusammengeschlossen".
Das Ganze läuft so ab, dass man an der FH promoviert, dort auch von einem der dortigen Profs betreut, offiziell ist aber einer der Uni-Profs Doktorvater.

Können natürlich nicht alle promovieren (wird wohl an der Uni auch so sein, oder? ), da das die Kapazitäten sprengen würde...jedoch ist das für viele unsere guten Master-Absolventen durchaus eine Möglichkeit.
tille1
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:21:37    Titel:

ROFL @ Thread

Eine Uni ist den Fachhochschulen vom Niveau weit überlegen. Die Leute, die die Uni nicht gebacken kriegen, kriegen meistens noch nen 1,xer Schnitt an ner Fachhochschule.
Die Freundin von meinem Vater arbeitet dort als Professorin und ist entsetzt über das niedrige Niveau der Leute dort (da sind ja viele Realschüler, die die FOS gemacht haben und jetzt "studieren") - Transferleistungen kann man dort gar nicht verlangen.
Ein Kollege von mir hat ein eher durchschnittliches Abi gemacht und ist jetzt mit seinem 1,6er Schnitt an der Fachhochschule "überdurchschnittlich" (der Notenschnitt liegt wahrscheinlich so bei 1,7). Dort werden den Leuten die Noten ja tlw. hinterhergeworfen. Vor den Klausuren erzählt der Professor schön, welche Seiten man auswendig lernen muss und dann ist nach einem halben Tag lernen die Eins eingetütet.
Davon kann ein Uni-Student, der die Wochen vor den Prüfungen beinahe in der Bibliothek übernachtet, in den allermeisten Fällen ja nur träumen (der Schnitt dürfte so bei 2,7-2,8 liegen).
Der Gipfel der Dreistigkeit ist ja, dass bei uns in Berlin Fachhochschüler und Universitätsabsolventen bei der Masterwahl gleichberechtigt sind (die Endnoten sind das einzige Kriterium). Das heißt, dass die Fachhochschüler nach ihrem Kuschelbachelor mit einem locker erreichten 1,5er Schnitt den Uni-Absolventen an der TU die Masterplätze wegnehmen.
Nach jetzigem Stand der Dinge würde an der TU-Berlin KEIN EINZIGER von 400 (!) WI-Ing B.Sc. einen Masterplatz bekommen, weil die 3 ansässigen FH mit ihrem Schmalspurstudenten die Plätze einkassieren würden.
Mal abgesehen davon, dass das akademische Niveau an der Uni dann entweder drastisch sinkt, um wenigstens ein paar der FH-Bacheloretten zum Master durchziehen zu können oder der Masterstudiengang nach ein paar Monaten menschenleer ist, da die FHler den Uni-Anforderungen an ein selbstständiges Lernen nicht gewachsen sind, ist das eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
Smutje
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:25:16    Titel:

Gähn.
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:36:16    Titel:

Und wieder eine neue Seite in dem Buch namens 'Realsatire'.

In Rekapitulation würde ich zusammenfassend sagen, dass hier ein Universitätsstudent (m/w) sagt, dass die Fachhochschulstudenten zwar dumm sind, die Universitätsstudenten aber noch dümmer, weil das Niveau an der Universität höher ist. Über eine grafische Darstellung würde ich mich freuen!

Ich sollte hier nicht lesen, während Mitternachtsspitzen (die Sendung, nicht der Spielfilm) läuft... ;ö)
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tille1
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Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:41:22    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Und wieder eine neue Seite in dem Buch namens 'Realsatire'.

In Rekapitulation würde ich zusammenfassend sagen, dass hier ein Universitätsstudent (m/w) sagt, dass die Fachhochschulstudenten zwar dumm sind, die Universitätsstudenten aber noch dümmer, weil das Niveau an der Universität höher ist. Über eine grafische Darstellung würde ich mich freuen!

Ich sollte hier nicht lesen, während Mitternachtsspitzen (die Sendung, nicht der Spielfilm) läuft... ;ö)


Bist du Fachhochschulstudent oder wolltest du es nicht verstehen?
E: Ok, deine Signatur hats mir verraten Wink
Smutje
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:45:08    Titel:

tille1 hat folgendes geschrieben:
Argi hat folgendes geschrieben:
Und wieder eine neue Seite in dem Buch namens 'Realsatire'.

In Rekapitulation würde ich zusammenfassend sagen, dass hier ein Universitätsstudent (m/w) sagt, dass die Fachhochschulstudenten zwar dumm sind, die Universitätsstudenten aber noch dümmer, weil das Niveau an der Universität höher ist. Über eine grafische Darstellung würde ich mich freuen!

Ich sollte hier nicht lesen, während Mitternachtsspitzen (die Sendung, nicht der Spielfilm) läuft... ;ö)


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Keine Angst, er hat sich nur über dich lustig gemacht.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:46:49    Titel:

Mann, was für ein riesen Bullshit hier schon wieder ... ich hab auch so einiges gehört ... vielleicht sollten einige mal lernen/anfangen Dinge, die sie hören, mal zu hinterfragen ... so wird das nix mit der wissenschaftlichen Ausbildung. Man man man ...

ps/edit: nein, ich fühl mich net angegriffen und komme auch net von einer FH, ich finds nur dämlich, wie Leute hier einfach nur ihren Kopf ausschalten/in die Tonne drücken ... naja "don't feed the troll" (aber nach nem 11 Stunden Tag und zusätzlich 5 Stunden lernen musste das mal sein ^^)


Zuletzt bearbeitet von Klunki am 24 Jun 2009 - 23:51:46, insgesamt einmal bearbeitet
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 1398

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 23:51:39    Titel:

Ich sollte vielleicht mein bayerisches Abitur in die Signatur packen, da ja jeder weiß, dass das der höchstmögliche deutsche Bildungsabschluss ist, oder? Wo doch an anderer Stelle schon ein normales Abitur über ein FH-Studium gestellt wurde, sollte man die Verhältnismäßigkeit wahren und das bayerische Abitur über einen nördlich der benrather Linie erlangten Feld-, Wald- oder Wiesen-PhD stellen.

Wir packen unsere Rohre aus und messen das Kaliber! :D
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