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Kombilohn und Staatsbetriebe - Konkurrenz für AEG!
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kombilohn und Staatsbetriebe - Konkurrenz für AEG!
 
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Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 21:09:57    Titel:

Du hast dir aber schon mal die ehemaligen deutschen Staatsbetriebe angeschaut als es noch Staatsbetriebe waren? Keiner von denen hat wirtschaftlich gearbeitet. Warum auch, der Steuerzahler bezahlt ja die ganzen überflüssigen Leute, die überflüssige Dienstleistungen erbringen.

Was die Privatisierung aus der angestaubten Post AG gemacht hat, ist auch erstaunlich. Vergleiche einfach mal Warenangebot an Telekommunikationsmitteln und Service damals und heute. Dann geht ein Licht auf, dass Staatsbetriebe nicht funktionieren. Im Übrigen das beste Beispiel, dass eine Privatisierung netto nicht Arbeitsplätze kosten muss. Bei der Telekom arbeiten heute weniger Menschen. Der Wettbewerb sorgt aber für Arbeitsplätze bei Konkurrenzunternehmen.

Nenn mir einen staatlichen Betrieb der besser und günstiger ist als ein privatwirtschaftlicher. Da wirst du lange nachdenken müssen. Mir fällt im Augenblick nur die Staatsbrauerei Rothaus im Schwarzwald ein. (für die Kenner: "Tannenzäpfle"... mhhhh Razz)

Falls du sehen willst, wie gut staatlich geleitete Betriebe funktionieren, schau auf die Automobilproduktion in der ehemaligen DDR. Ja, da hatte jeder Arbeit, aber gings den Leuten auch rein materiell besser? Es waren eben alle gleich besch...eiden dran.
Electrolux würde sich über die "Konkurrenz" vermutlich totlachen. Der Laden bliebe ein lebenslänglicher Zuschussbetrieb, wie es Post und Bahn auch waren und zum Teil - was die Bahn betrifft - noch sind.

Nein, staatliche Betriebe sind die schlechteste Idee. Dann verschenke das Geld bitte gleich an die Arbeitnehmer und lass die "freie Wirtschaft" für ordentliche Produkte sorgen.

Gruß
Pauker
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
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BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 18:09:52    Titel:

Zitat:
Und die Subvention, die Du als Problem bezeichnest ist in meinen Augen die große Chance!
Was ist sinnvoller - Sofasitzen zu subventionieren oder produktive Arbeit? Subventioniert wird also auf jeden Fall! Bei welcher Variante springt für eine Volkswirtschaft mehr raus?

Es wird nicht auf jeden fall subventioniert.
durch die subvention trägt man nur eine unwirtschaftliche aktion durch leben, auf kosten der steuerzahler.
kennst du den ablauf der agrarsubventionen der eu?
kurz gesagt, wir blechen dadurch ein mehrfaches der eigendlichen kosten für agrarwaren, zusätzlich haben wir ne überproduktion, wodurch wir den rest noch überbilligt auf den weltmarkt werfen (sogar billiger als dritte welt länder!) und somit auch noch internationale märkte zerstören.
Und das wäre mit diesen waschmaschinen genauso, denn nicht nur deutsche können in deutschland kaufen. wenn also hier so billige waschmaschinen angeboten werden kaufen viele ausländische händler auch bei uns ein. die sind aber auf unsere kosten so billig, somit geht dieses investierte geld ins ausland. da isses auch egal ob dafür geld an die firma geht weils von ihr gekauft wird...
Wieso sollte die subvention plötzlich an einer stelle sinnvoll sein, wo sie es doch bisher nirgens ist?

Dein punkt 1:
Nur weil momentan irgendein schabernak betrieben wird hiesst das nicht dass dadurch anderer, womöglich "geringerer" schabernak gerechtfertigt ist. wieso nicht gleich gegen alle arten des schabernaks vorgehen?
Freidenker
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Beiträge: 344
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BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 20:21:19    Titel:

Macabre Deified schrieb:
Zitat:
Es wird nicht auf jeden fall subventioniert.
durch die subvention trägt man nur eine unwirtschaftliche aktion durch leben, auf kosten der steuerzahler.
Du ignorierst konsequent den Umstand, daß der Steuerzahler die Arbeitslosen so oder so subventioniert.

Es ist deshalb keine unwirtschaftliche Aktion, weil der Staat durch den Verkauf der Waschmaschinen unterm Strich finanziell besser dasteht als ohne. Nicht die Wirtschaftlichkeit der Teilaktion ist entscheidend, sondern die der Gesamtaktion! Mir scheint, Du weigerst Dich, diesen Umstand anzuerkennen.

Zitat:
kennst du den ablauf der agrarsubventionen der eu?

Ich hatte schon vermutet, daß Du die Aversion gegenüber einer völlig verschiedenen Subvention auf meine Variante überträgst. Mal was grundsätzliches: Pauschalisierungen beinhalten ein großes Fehlerpotiential. Man kann nicht von einer schlechten Subvention auf alle denkbaren, verschiedenen Subventionen pauschal schließen. Jede Subvention ist einzeln für sich zu betrachten und es ist zu untersuchen, ob sie Sinn macht oder nicht! Wenn Du der Ansicht bist, daß meine Subventionsvariante schlecht ist, weise es nach! Aber komm mir nicht mit völlig andersartigen Subventionsvarianten!

Zitat:
Und das wäre mit diesen waschmaschinen genauso, denn nicht nur deutsche können in deutschland kaufen. wenn also hier so billige waschmaschinen angeboten werden kaufen viele ausländische händler auch bei uns ein. die sind aber auf unsere kosten so billig, somit geht dieses investierte geld ins ausland. da isses auch egal ob dafür geld an die firma geht weils von ihr gekauft wird...
Würden ausländische Händler unsere Waschmaschinen kaufen, würde das passieren, was man Export nennt. Meinst Du, daß Export schlecht für uns ist? Sollten deshalb die AEG-Werke in Polen dicht machen müssen, darfst Du drei mal raten wo mir das vorbeigehen würde! Egoism rules in ökonomic life!
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
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BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 20:50:18    Titel:

Zitat:
Du ignorierst konsequent den Umstand, daß der Steuerzahler die Arbeitslosen so oder so subventioniert.

Ok, Subvention bedeutet auch das was du nennst. Jedoch hat Subvention zwei Bedeutungen.
Es gibt nämlich nen Unterscheid zwischen der Unterstützung von Privathaushalten und der Unterstützung von Firmen.
Wenn ich einer Firma Finanzboni gebe und sie nur dadurch auf dem Markt bestehen kann ist das was deutlich anderes, als einer Familie ohne Einkommen Geld zum überleben zu zahlen.
Und wenn wie in deinem Vorschlag die Firma von Staatshand finanziert würde ist das eine staatliche subvention für ein unternehmen. Da sie nur so "billig" produzieren kann weil der staat den angestellten noch die standartleistungen für arbeitslose zahlt werden diese ehemaligen standartleistungen teil der betriebssubvention.

Zitat:
Es ist deshalb keine unwirtschaftliche Aktion, weil der Staat durch den Verkauf der Waschmaschinen unterm Strich finanziell besser dasteht als ohne. Nicht die Wirtschaftlichkeit der Teilaktion ist entscheidend, sondern die der Gesamtaktion! Mir scheint, Du weigerst Dich, diesen Umstand anzuerkennen.

Wieso wenn ich fragen darf steht er besser da? Er zahlt doch de facto Geld drauf (als Gehalt) und nimmt dann noch weniger ein, da das Angebot ja höchstens auf den preis der konkurrenz kommt.
Und da er damit auch noch den markt kaputtmacht wird dies zu umsatzeinbußen führen wenn man alle derartigen firmen betrachtet, da der staat in zig jahren das geld für die firma noch nicht wieder eingenommen haben würde (müssen ja weiterhin gehälter gezahlt werden, viel wird keinesfalls abfallen) macht er so also alle aegähnlichen firmen "kaputt", da er ihnen die einnahmen wegnimmt.

Als Frage die sich mir dann acuh stellt: Diese Aktion kann auch ganz schön nach hinten losgehen, internationale großkonzerne können zeitweise angebote unter herstellungskosten stellen.
Ebenso könnte eine solche firma mit allen ihren produkten deutschland boykottieren, was wiederrum enormen politischen druck durch den missmut der bürger auslösen würde.

Zitat:
Ich hatte schon vermutet, daß Du die Aversion gegenüber einer völlig verschiedenen Subvention auf meine Variante überträgst. Mal was grundsätzliches: Pauschalisierungen beinhalten ein großes Fehlerpotiential. Man kann nicht von einer schlechten Subvention auf alle denkbaren, verschiedenen Subventionen pauschal schließen. Jede Subvention ist einzeln für sich zu betrachten und es ist zu untersuchen, ob sie Sinn macht oder nicht! Wenn Du der Ansicht bist, daß meine Subventionsvariante schlecht ist, weise es nach! Aber komm mir nicht mit völlig andersartigen Subventionsvarianten!

Ich hab doch acuh schon gründe genannt, warum man zumindest teilweise vergleichen kann.
Da der Betrieb in Staatshand ist wird die reaktionszeit auf die marktnachfragen deutlich länger sein als die im freien markt (denn der staat wird nicht eine person mit so viel macht über den betrieb ausstatten, denn er kann es sich nicht leisten dass diese person fehler machen würde, somit muss alles genau geplant werden usw)
Ebenso wird mit den Produkten das gleiche geschehen, wenn die Firma wirklich am billigsten produziert werden sich eventuell sogar weltweit kunden an sie wenden, somit wird die produktion massiv aufgestockt, jedoch nimmt die firma de facto wenig an ihren produkten ein (muss ja billiger sein, dazu noch zahlungen an den staat). und somit würden alle anderen firmen, die diese produkte herstellen, wenns hart kommt pleite gehen, und der staat hätte einen nicht grade viel geld einbringenden betrieb.
Sieht mir auch ähnlich aus wie die agrarsubventionen
So, jetzt bist du aber endlich mal drna, sag mir warum dem nicht so sein sollte und nenn mir gründe, warum es funktionieren wird^^

Zitat:
Würden ausländische Händler unsere Waschmaschinen kaufen, würde das passieren, was man Export nennt.

Subventionierter Export wäre es in diesem fall, mit verweis auf die agrarpolitik und deine begründung warums das angeblich nicht ist sag ich dazu an dieser stelle nichts mehr^^

Zitat:
Meinst Du, daß Export schlecht für uns ist?

Diese Subventionen sind sozusagen "cheaten", der begriff sagt dir vielleicht was Wink alle firmen müssen sich an marktregeln halten, nur die staatliche firma muss das nicht. somit muss sie nicht die beste, sprich alles in allem wirtschaftlichste sein, um gewinne zu machen, somit bringt der export weniger nutzen als wenn z.b. aeg exportieren würde.
Wenn aus anderen ländern solche produkte eben besser exportiert werden können muss man das akzeptieren, im gegenzug kann in deutschland mehr von jenen dingen produziert werden, die ein hohes maß an ausbildung und knowhow benötigen. z.b. dienstleistungen.
Sheep
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BeitragVerfasst am: 01 März 2006 - 21:40:14    Titel:

Mal davon abgesehen, dass dieses "Projekt" bis jetzt nur für die 1700 Mitarbeiter des ehemaligen AEG Werks geplant wurde. Wenn die 5 Millionen restlichen Arbeitslosen auch auf ihre Staats-Fabriken bestehen, am besten mit Motto über dem Werkstor: "arbeiten damit gearbeitet ist", werden dem Staat ganz schnell die Mittel ausgehen.
Freidenker
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Beiträge: 344
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BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 03:57:14    Titel:

Pauker schrieb:
Zitat:
Außerdem würden sich die noch in Deutschland verbliebenen Hersteller für die staatliche Billigkonkurrenz schwer "bedanken". Wie viele Arbeitsplätze gehen dann verloren? Ist das auch in deiner Rechnung drin?
Im Internet las ich, daß die hiesigen Fabriken von Miele wie auch die von Siemens bereits "wackeln". Es kann wohl als extrem wahrscheinlich angesehen werden, daß die Produktionsstätten in Deutschland mittelfristig fast komplett abgebaut und verlagert werden. Die Arbeiter von Miele und Siemens sind die Arbeitslosen von morgen. Egal, ob wir meine Staatsfabrik hochziehen oder nicht. Im Grunde auch logisch. Wenn die anderen Hersteller eine "bessere" Lohnkostenstruktur haben, müssen Miele und Co ebenfalls auswandern, um konkurrenzfähig zu bleiben - oder der Geldgier der Kapitalgeber zu genügen.
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Macabre Deified schrieb:
Zitat:
Wenn ich einer Firma Finanzboni gebe und sie nur dadurch auf dem Markt bestehen kann ist das was deutlich anderes, als einer Familie ohne Einkommen Geld zum überleben zu zahlen.
Ok, den Begriff "Subvention" habe ich ein wenig gedehnt. Beißen wir uns nicht an Begriffen fest! Mir ging es darum, zu zeigen, daß der Staat auf jeden Fall Geld für AL ausgibt und es profitabler ist, den AL ein wenig mehr in die Tasche zu stecken und sie dafür produktiv werden zu lassen. Die produzierten Güter sorgen dann unterm Strich für ein besseres Ergebnis, als wenn nicht gearbeitet wird.

Ich hatte im Anfangsposting bewußt von Kombilohn gesprochen, in der Hoffnung, diese Subventionsdebatte vermeiden zu können. Denn der Kombilohn wird ja allgemein toleriert und er ist im Prinzip auch nichts anderes als Subventionierung der Unternehmen, indem der Staat Teile der Personalkosten übernimmt. Deinen Ausführungen zufolge müßtest Du ja ein glühender Gegner des Kombillohnmodells von Merkel sein!

Zitat:
Wieso wenn ich fragen darf steht er besser da? Er zahlt doch de facto Geld drauf (als Gehalt) und nimmt dann noch weniger ein, da das Angebot ja höchstens auf den preis der konkurrenz kommt.
Und da er damit auch noch den markt kaputtmacht wird dies zu umsatzeinbußen führen wenn man alle derartigen firmen betrachtet, da der staat in zig jahren das geld für die firma noch nicht wieder eingenommen haben würde (müssen ja weiterhin gehälter gezahlt werden, viel wird keinesfalls abfallen) macht er so also alle aegähnlichen firmen "kaputt", da er ihnen die einnahmen wegnimmt.
Zur Erläuterung stelle ich meine Kalkulation nun detailiert vor:

AEG
Aktuelle Produktion in Nürnberg: 1,5 Mio. Stück
Aktueller Gewinn pro Jahr: schätzungsweise 17 Mio. €
(lt. IG-Metall 21 Mio., andere Quellen sprechen von 14 Mio.€)
Durchschnittslohn der 1700 Mitarbeiter : ca. 3740 €/Monat inkl. Lohnnebenkosten = 44880 €/Jahr
Aktuelle Lohnkosten pro Jahr inkl. Lohnnebenkosten: 76,3 Mio. €

Marktvolumen von Waschmaschinen in Deutschland: 1 Mio. Stück

Staatsfabrik
Startinvestiton zum Fabrikbau: 230 Mio. €
Lohnzahlung pro Mitarbeiter im Jahr (700*12*1,7): 14280 €
Lohnzahlung 1700 Mitarbeiter im Jahr inkl. Lohnnebenkosten: 24,28 Mio. €
Lohneinsparnis gegenüber AEG: 52 Mio. € / Jahr
Einsparung bei Vorstandsgehältern, leitenden Angestellten: 20 Mio.
Lohneinsparnis plus Gewinn : 17 Mio € + 52 Mio.€ + 20 Mio. € = 89 Mio. €
Davon wird 15,33 Mio.€/Jahr für Rückzahlung der Fabrik verwendet.
Preissenkung pro Waschmaschine: 40 €
Dadurch Gewinnrückgang: 60 Mio. €
Gewinn, der an den Staat abgeführt wird: 13,67 Mio. € / Jahr

Die Leistungsprämien der Arbeiter werden durch die Fixkostendegression sowie dem höheren Umsatz finanziert.

Anmerkung: Die Fa. AEG hatte Abschreibungsmöglichkeiten, die den steuerpflichtigen Gewinn vermindern. Diese sind bei der Staatsfabrik noch nicht berücksichtigt. Der tatsächliche Gewinn der Staatsfabrik liegt demnach deutlich höher, als ich es anhand der vorliegenden Zahlen berechnen konnte.

In Nürnberg wird nur die Endmontage durchgeführt. Man sollte auch die Fertigung der Einzelteile durch Staatsfabriken bewerkstelligen, dann wären die Einsparmöglichkeiten noch größer, da sich die Lohneinsparungen kumulieren.

Hier noch ein paar Links:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-01/artikel-5918066.asp
Link
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,397678,00.html

Zitat:
Ebenso wird mit den Produkten das gleiche geschehen, wenn die Firma wirklich am billigsten produziert werden sich eventuell sogar weltweit kunden an sie wenden, somit wird die produktion massiv aufgestockt, jedoch nimmt die firma de facto wenig an ihren produkten ein (muss ja billiger sein, dazu noch zahlungen an den staat). und somit würden alle anderen firmen, die diese produkte herstellen, wenns hart kommt pleite gehen, und der staat hätte einen nicht grade viel geld einbringenden betrieb.
Einen weltweiten Handel wird die WTO vermutlich nicht zulassen. Der gewünschte Effekt, nämlich Produktion, Kapital und Arbeitsplätze im Land zu halten wäre erreicht. Man könnte ca. 500 Tausend Maschinen innerhalb der EU absetzen. Deutschland würde zum Selbstversorger. Das sichert hier Arbeitsplätze für Generationen. Die Firmen, die heute noch hier Waschmaschinen herstellen, gehen sowieso bald ins Ausland, darauf brauchen wir keine Rücksicht mehr zu nehmen. Genausowenig, wie AEG Rücksicht auf uns nimmt.

Zitat:
Subventionierter Export wäre es in diesem fall, mit verweis auf die agrarpolitik und deine begründung warums das angeblich nicht ist sag ich dazu an dieser stelle nichts mehr^^
Ja, das wäre subventionierter Export. Warum nicht? USA und Japan machen auch nichts anderes, China dito. Beim Agrarexport liegen die Dinge wesentlich komplizierter. Wenn es Dich interessiert, schau mal im Zuckerthread nach. Da haben wir das Thema bereits ausführlich erörtert. Alle Verflechtungen der EU-Agrarpolitik und ihre Auswirkungen zu beleuchten würde hier den Rahmen sprengen.

Zitat:
Wenn aus anderen ländern solche produkte eben besser exportiert werden können muss man das akzeptieren, im gegenzug kann in deutschland mehr von jenen dingen produziert werden, die ein hohes maß an ausbildung und knowhow benötigen. z.b. dienstleistungen.
Wenn wir mit Abeitslosen und Kombilohn produzieren, können wir und nicht die anderen "besser" produzieren!

Und was die Hightech-Produkte anbetrifft: Damit kann man nur einen kleinen Teil der Bevölkerung beschäftigen - die Intellektuellen. Der Größte Teil der Bevölkerung sind aber Nicht-Intellektuelle. Für die brauchen wir Prokuktionsstätten, Fabriken! Darum ist es extrem wichtig, die Produktion im Land zu halten. Und wenn die Unternehmen das nicht wollen, dann muß der Staat selber aktiv werden.
Macabre Deified
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BeitragVerfasst am: 02 März 2006 - 15:18:22    Titel:

Zitat:
Ok, den Begriff "Subvention" habe ich ein wenig gedehnt.

Der Begriff hat tatsächlich diese beiden Definitionen Razz

Zitat:
Mir ging es darum, zu zeigen, daß der Staat auf jeden Fall Geld für AL ausgibt und es profitabler ist, den AL ein wenig mehr in die Tasche zu stecken und sie dafür produktiv werden zu lassen. Die produzierten Güter sorgen dann unterm Strich für ein besseres Ergebnis, als wenn nicht gearbeitet wird.

Das wirft mir einen anderen Gedankenpunkt auf:
Wir sind vor dem Gesetz gleich. Also kann dieser Staatbetrieb nicht sagen "ne, du hast net bei AEG gearbeitet und darum gibts hier keinen Job".
Somit müsste jeder theoretisch eine Anstellung erhalten können.
Wie du aber sagtest schiesst der Staat zu, wenn nun diese Zuschüsse höher ausfallen als in "normalen" Berufen die Löhne sind (nehm ich mal an, denn u.A. sind die Nebenkosten und Abgaben deutlich geringer, der staat erhebt keine steuern auf das geld dass an die arbeitslosen geht), dann wird sich wohl ne menge arbeiter sagen, "hey, da verdient m<an besser, da will ich auch hin". Wenn nun also die Angestellten der AEG eine solche staatsfirma kriegen kann jede gruppe diese forderung aufstellen, und somit muss der staat etliche solche projekte starten bzw. solche fabriken massiv ausweiten.
woher käme dazu das geld? was ist, wenn es zu viele angestellte auf einem gebiet sind? werden die trotzdem alle für ihren beruf angestellt? dann gibts ne überproduktion, das bringts auch nicht.

Zitat:
Deinen Ausführungen zufolge müßtest Du ja ein glühender Gegner des Kombillohnmodells von Merkel sein!

Die Kombilöhne zielen darauf ab, das soziale absinken trotz beschäftigung zu verhindern, da ist schon noch ein unterschied zu deinem vorschlag. Somit fallen für mich kombilöhne in maßnahmen des sozialen ausgleichs (libertal fände ich doch zu hart) und sind in gewissen maßen ok.

wie wirs nennen ist egal, wenn etwas subventionsähnliches passiert müssen wir darüber auch debattieren können^^

Deine Vorrechnung hat den Fehler, dass keinerlei nebenkosten einbegriffen sind, somit würde entweder der staat diese acuh zahlen müssen (und die machen ienen massiven teil aus), oder die angestellten dieses betriebes hätten alle nur minirenten, einige versicherungen würden ganz wegfallen.
rechne das doch noch mit ein Wink

Zitat:
Einen weltweiten Handel wird die WTO vermutlich nicht zulassen. Der gewünschte Effekt, nämlich Produktion, Kapital und Arbeitsplätze im Land zu halten wäre erreicht.
Deutschland würde zum Selbstversorger.
Das sichert hier Arbeitsplätze für Generationen.

Oh, Protektionismus. Ganz tolle Idee
Ich geb dirn Beispiel warum das nicht Hinhaut:
Es gibt zwo länder, Kenia und Taiwan.
Vor ca. 50 Jahren waren beide etwa gleicharm. Der größte unterschied war, dass kenia natürliche ressourcen hatte und taiwan nicht. also steht dohc ansich kenia besser da, oder?
Tja, warum ist kenia heute noch ein extrem armes land, während in taiwan ein massiver aufstieg des reichtums zu beobachten war?
Tja, Taiwan hat die wirtschaft international geöffnet. Kenia nicht, die wurden zu protektionistischen selbstversorgern. die "ideologik" dahinter ist kurz gesagt, dass das land erst eine eigene wirtschaft aufbauen sollte, um dann international konkurrieren zu können. Weiter drauf eingehen tun wir hier nicht, falls interesse besteht packen wir das in nen neuen tread Wink
long story short: Protektionismus funktioniert nicht.
denn wenn du irgendwelchen ländern den absatzmarkt versperrst werden sie dir auch nicht grade lieb gesonnen sein, somit könnten deutschland im export massive hürden aufgegeben werden, und zwar auf alle güter.

Es ist auch noch was anderes: ein geringer bonus für wenige (deutsche) auf kosten eines höheren bonus für andere, mindestens genausoviele (ausländ. produktionsstätten).
Und ich frag dich: wenn solche firman ausm ausland hier nicht verkaufen dürfen, woher sollen dann die ausländischen menschen das geld nehmen exportwaren aus deutschland zu kaufen? denk mal drüber nach Wink

Zitat:
Ja, das wäre subventionierter Export. Warum nicht? USA und Japan machen auch nichts anderes, China dito.

darüber müssen wir ja nicht nachdenken, denn wie du sagtest würde die wto das ja nicht zulassen Rolling Eyes
entscheid dich^^
Freidenker
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BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 00:19:05    Titel:

Macabre Deified schrieb:
Zitat:
Das wirft mir einen anderen Gedankenpunkt auf:
Wir sind vor dem Gesetz gleich. Also kann dieser Staatbetrieb nicht sagen "ne, du hast net bei AEG gearbeitet und darum gibts hier keinen Job". Somit müsste jeder theoretisch eine Anstellung erhalten können.
Gleichheit vorm Gesetz verschafft kein Anrecht auf Anstellung beim Staat. Sonst könnte ja auch jeder fordern, Beamter zu werden.

Zitat:
Wenn nun also die Angestellten der AEG eine solche staatsfirma kriegen kann jede gruppe diese forderung aufstellen, und somit muss der staat etliche solche projekte starten bzw. solche fabriken massiv ausweiten. woher käme dazu das geld?
Hier sprichst Du einen ganz interessanten Punkt an. Stell Dir mal vor, diese Form der Staatsfirma würde aufgrund ihrer Leistungsanreize funzen. Wozu brächte dann eine Volkswirtschaft noch Unternehmen der Privatwirtschaft, bei der ein Einzelner den Gewinn abgreift? In den Staatsbetrieben meiner Version kommt der gesamte Gewinn der Allgemeinheit zugute. Da würde Marx im Grab zu trällern beginnen! Laughing Woher das Geld für solche Firmen kommt? Mach Dir klar, daß aktuell Unsummen für Umschulungen, Firmenumzüge, Unternehmenssteuerreform und Konjunkturprogramme verbraten wird. Wir reden da von mehrstelligen Miliardenbeträgen. Eine Fabrik kostet "nur" 230 Mio. €..

Zitat:
was ist, wenn es zu viele angestellte auf einem gebiet sind? werden die trotzdem alle für ihren beruf angestellt? dann gibts ne überproduktion, das bringts auch nicht.
Um diesen Fehler zu begehen, müßte der Staat sich aber ziemlich ungeschickt anstellen. Man muß halt nur entsprechend dem Marktvolumen produzieren.

Zitat:
Deine Vorrechnung hat den Fehler, dass keinerlei nebenkosten einbegriffen sind, somit würde entweder der staat diese acuh zahlen müssen (und die machen ienen massiven teil aus), oder die angestellten dieses betriebes hätten alle nur minirenten, einige versicherungen würden ganz wegfallen.
Die Nebenkosten der Firma sind die Gleichen wie bei AEG und werden ebenso vom Umsatz kompensiert. Die Lohnnebenkosten habe ich mit 70% berechnet. Deswegen der von mir verwendete Faktor 1,7! Es wird also Rentenbeitrag bezahlt. Die Alternative der Arbeitslosen ist Hartz4-Empfänger zu bleiben. Auch nicht grad der Bringer, oder?

Durch das Absenken der Arbeitslosenzahlen ist der Staat auch wieder in der Lage, bessere Renten zu zahlen bzw. dieselben zu erhöhen.

Zitat:
Oh, Protektionismus. Ganz tolle Idee
Ich geb dirn Beispiel warum das nicht Hinhaut:
Es gibt zwo länder, Kenia und Taiwan.
Vor ca. 50 Jahren waren beide etwa gleicharm. Der größte unterschied war, dass kenia natürliche ressourcen hatte und taiwan nicht. also steht dohc ansich kenia besser da, oder?
Tja, warum ist kenia heute noch ein extrem armes land, während in taiwan ein massiver aufstieg des reichtums zu beobachten war?
Bei Deinem Beispiel schließt Du wieder von einem Negativ-Beispiel auf alle denkbaren Varianten der Selbstversorgung. Eine unzulässige Pauschalisierung. Andere Einflußgrößen, wie Unterstützung der Taiwanesen durch die USA wegen dem Kalten Krieg oder dem Umstand, daß die Taiwaneser in ihrer kulturellen Entwicklung den Kenianern um Lichtjahre voraus sind, läßt Du dabei außer Acht. Immerhin laufen manche Kenianer noch mit dem Speer durch den Busch! Die Chinesen dagegen waren bereits vor 2000 Jahren weiter entwickelt, als die Kenianer heute!

Zitat:
denn wenn du irgendwelchen ländern den absatzmarkt versperrst werden sie dir auch nicht grade lieb gesonnen sein, somit könnten deutschland im export massive hürden aufgegeben werden, und zwar auf alle güter.
Ich halte es für einen in den Medien verbreiteten Denkfehler, daß das Heil im Export liegen würde. Wieso sind wir trotz Exportweltmeisterschaft ziemlich am A****? Wir haben ein Exportüberschuß von 156 Mrd. € und es geht uns schlecht, da hier kaum noch produziert wird. In den 60ern hatten wir grad mal 4 Mrd. € Exportüberschuß, es wurde hier produziert und es ging uns gut. Meiner Meinung nach brauchen wir nicht einen weiteren Exportrekord, sondern mehr Produktionsstätten!
Sheep
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Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 00:40:30    Titel:

Freidenker hat folgendes geschrieben:

Zitat:
was ist, wenn es zu viele angestellte auf einem gebiet sind? werden die trotzdem alle für ihren beruf angestellt? dann gibts ne überproduktion, das bringts auch nicht.
Um diesen Fehler zu begehen, müßte der Staat sich aber ziemlich ungeschickt anstellen. Man muß halt nur entsprechend dem Marktvolumen produzieren.


Und wie wir wissen, stellt sich der Staat immer "geschickt an" was man an den blühenden Planwirtschaften Osteuropas sieht...äh...sah.
Macabre Deified
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BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 00:52:52    Titel:

Ich will schlafen gehen, daher jetzt nur mal wenig, den rest gibts dann morgen^^

Zitat:
Gleichheit vorm Gesetz verschafft kein Anrecht auf Anstellung beim Staat. Sonst könnte ja auch jeder fordern, Beamter zu werden.

Es ist de facto eine mehrleistung vom staat, auf die muss jeder ein anrecht haben, wenn er in der selben situation ist wie die aeg-typen.
denn ich will, vorausgesetzt es funktioniert, acuh son tolles gehalt kreigen, obwohl ich waruma cuh immer entlassen wurde. ansonsten ist das bevorteiligung einzelner Razz

thema marx dreht sich im grab um:
Was passiert wenn der staat plant, was produziert werden soll, haben wir an den kommunistischen staaten des ostblocks gesehen, (pech, wir haben halt braune schuhe produziert, trag sie oder lass es, schuh is schuh) also musst du diesen "bürokratieteil" in der leitung dieser firmen umgehen, dass es eben nicht der staat so leitet wie es anzunehmen wäre. wie willst du das machen? was ist, wenn ich als eingesetzter "firmenboss" diese in den ruin treibe? dann könnt ihr mich entlassen, aber dann is die firma trotzdem im ruin. und das im voraus ahnen könnt ihr nicht so leicht, weil dann wieder alles überprüft werden müsste von staatsseite, und dann sind wir ansich wieder beim ausgangsproblem Wink

Ich glaub wir sollten morgen mal folgendes versuchen: wir überlegen was wäre, wenn alle betriebe so funktionieren würden im staat. wenns dann nicht genug geld gibt wissen wir ja dass es nicht aufgeht mit der rechnung Wink


Zitat:
Bei Deinem Beispiel schließt Du wieder von einem Negativ-Beispiel auf alle denkbaren Varianten der Selbstversorgung.

erklär ich morgen warum man das machen kann, wobei ich nicht sage "einmal so, alle so", sondern vergleiche und folgere.

Zitat:
dem Umstand, daß die Taiwaneser in ihrer kulturellen Entwicklung den Kenianern um Lichtjahre voraus sind, läßt Du dabei außer Acht. Immerhin laufen manche Kenianer noch mit dem Speer durch den Busch! Die Chinesen dagegen waren bereits vor 2000 Jahren weiter entwickelt, als die Kenianer heute!

Oh man, du musst dringend mal vom Schulgeschichtsunterricht wegkommen Wink laut dem gibts ja fast nur europa Rolling Eyes
es gab in afrika auch etliche (könig)reiche, volkszusammenschliessungen usw, nur die kollonialisierung und die nicht vorhandene industrialisierung hat afrika sozusagen "nach hinten geworfen". Es is auch nicht so extrem ausgefallen wie in europa, z.b. mit kriegen und nationalgefühl usw, aber doch gab es etliche kulturen, acuh einige hochkulturen.
"manche laufen immernoch mit speer durchn busch". kann vielleicht sogar sein, aber dann wohl nur weil sie unsagbar arm sind und sich auf diese weise essen jagen müssen.

Thema export:
größere exportzahlen heissen doch meist automatisch auch mehr produktion Razz
Wenn du den protektionismus willst, bitte sehr, wenn wirs mal ganz hart formulieren: du kriegst kein betriebssystem mehr, windows is aus den usa. denie computerteile kommen zumindest teilweise aus dem ostasiatischen raum. gps is auch von den amerikanern. und auf das projekt galileo oder wie es hies der eu kannst du acuh nicht hoffen, weil du ja die produktionsstätte polen aussperren willst, polen jedoch ist mitglied der eu. internet wird dir acuh weit weniger bringen, weil du nur "deutsche" server nutzen kannst. icq, msn, aim, ym, skype, was auch immer. alles weg, das sind auch internationale programme.
ach stimmt ja, du hast ja eh keinen rechner.
dein fernseher wird auch in ostasien produziert Razz
jetzt wirst du sagen: "Aber das wird doch hier produziert!"
Stimmt, würde es dann.
Dir ist bestimmt der Grund bewusst, warum es eben nicht in deutschland produziert wird? bingo, die arbeitskraft ist enorm teuer. das wird heissen, dein rechner wird dann vielleicht 3000€ statt 800€ kosten. hui
oh, da fällt mir ein: wieso sollten dir andere staaten die rohstoffe verkaufen? wenn sie mit dir sonst auch keinen handel treiben dürfen? in deutschland kannst du bei weitem nicht alle rohstoffe abbauen, die nötig sind.
Razz morgen gehts weiter^^
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