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tabellarischer Lebenslauf (Prakitkum)
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borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 17:51:23    Titel: tabellarischer Lebenslauf (Prakitkum)

Mein Wissensstand zum Thema "tabellarischer Lebenslauf" sind offensichtlich sehr veraltet. Ich habe mal noch gelernt, dass der "Beruf der Eltern" da rein muss was wohl nicht mehr der Fall ist... oder?

Ich habe hier einen Entwurf gefunden und wollte Fragen ob das so richtig ist:

Zitat:


Name:
Vorname:
Adresse:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Familienstand:
(Eltern): Berufe der Eltern und Geschwister ja oder nein?
(Staatsangehörigkeit):
(Religion):

Schulbildung
alle Jahre, auch Grundschule?

weitere Qualifikationen
was ist das bei Studenten?



Dazu soll ich noch angeben was ich "im Studium so gemacht" habe... ?
Meine Seminare und Hausarbeiten?

Ich bin für alle Tipps und Hinweise dankbar...
Smile
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 17:58:26    Titel:

Beruf der Eltern bzw. Eltern grundsätzlich: wird nicht mehr in einem Lebenslauf aufgeführt

Schulbildung: Grundschule in den allermeisten Fällen nicht.

weitere Qualifikationen: Qualis, die nicht Deinem Studium entsprechen oder dort nicht zu erwarten sind.

Grundsätzlich kann man nicht sagen, das ja, das nein. Es kommt auch immer darauf an, wo man sich bewirbt und ob die Angabe dann auch Sinn macht.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:00:55    Titel:

Wie kann ich denn Fremdsprachenkenntnisse spezifizieren? Ist es möglich zu schreiben "Französisch - Schulkenntnisse, 6 Jahre"?
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:15:58    Titel:

Die Berufe der Eltern ist zwar heute durchaus noch akzeptabel, aber nicht mehr unbedingt gängig. Grundsätzlich würde ich eher darauf verzichten, es sei denn man möchte damit eine Botschaft transportieren ("Familientradition", Erklärung für häufige Umzüge oder Brüche im Lebenslauf (Vater z.B. Diplomat oder Soldat usw.)). Berufe der Geschwister anzugeben ist absolut ungebräuchlich.

Religionsangaben sind heute unüblich, in vielen angelsächsischen Ländern ohnehin geächtet. Würde persönlich nur noch bei konfessionsgebundenen oder konfessionsnahen Berufen davon Gebrauch machen.

Staatsangehörigkeit muss rein, allein schon wegen eventueller Arbeitserlaubnisfragen (es ist diesbezüglich ein deutlicher Unterschied ob man z.B. Pole oder Weißrusse ist).

Schulbildung:
Grundsätzlich alle durchlaufene Schulen, auch wenn das zugegeben manchmal arg unsinnig wirkt. Da es maximal zwei bis drei Zeilen kostet würde ich bei der Grundschule beginnen (bzw. nach angelsächsischem Vorbild die Bildungsweg in umgekehrter Reihenfolge anführen).

Weitere Qualifikationen:
Grundsätzlich erst einmal alles, was durch Zertifikat oder Bescheinigung belegbar und relevant genug ist. Auch bei Studenten können das durchaus nette Features wie z.B. EDV-Kurse, Ferienkurse in bestimmten studiennahen Fachgebieten, Sprachzertifikate, besondere Führerscheine, Sanitäterscheine usw. Dazu lege ich immer zwei Fragen nahe: a) Kann ich die Qualifikation im Zweifelsfall belegen und b) ist sie für die umworbene Stelle in irgendeiner Form relevant (z.B. kann eine Sanitäterausbildung häufig sehr relevant sein).
Vorab absolvierte Ausbildungen oder zusätzliche Studiengänge sind natürlich ebenso anzuführen, wenn sie aus dem Lebenslauf nicht ohnehin klar hervorgehen.

Studium:
Das mit dem Studium ist immer etwas schwierig, zumal die abgelegten Scheine besonders bei Magisterstudenten aufgrund obskurer Prüfungsordnungen oder einer Verknappung des Lehrangebotes häufig einem Flickenteppich gleichen. Da ist eine sachdienliche Kreativität gefragt: Grundsätzlich kann zur Angabe von persönlichen Schwerpunkten (aufgrund der Seminarwahl, Schwerpunktwahl oder zusätzlichen Veranstaltungen) geraten werden. Häufig zielen solche Fragen seitens des Stellenanbieters darauf ab zu erkennen, ob der Student vielleicht ein stringentes persönliches Erkenntnisinteresse für bestimmte Fachgebiete besitzt oder er sich schon früh auf ein berufliches Ziel hin ausgerichtet hat.
Nett ist natürlich, wenn diese akademischen Schwerpunkte dann auch noch mit semiuniversitären oder außeruniversitären Aktivitäten (studentische Forschungskreise/Beratungsteams/Aktionsgruppen; Fachschaftsaktivität, Exkursionsteilnahme usw.) korrelieren.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:27:00    Titel:

Vielen Dank euch beiden, ihr habt mir schon sehr geholfen!
(meine Güte mir wird gerade klar, dass diese Seminare an der Uni "Wie bewerbe ich mich richtig" doch nicht so albern sind...)
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:37:49    Titel:

Nun ja, in der Praxis ist es doch zumeist so: Frage ich drei Personen nach der perfekten Bewerbung erhalte ich drei oder mehr Antworten.
Es darf eben niemals vergessen werden, dass am anderen Ende (häufig noch) ein ganz normaler Mensch sitzt, der zwar tagtäglich mit Bewerbungen konfrontiert wird und auch die ein oder andere Form bevorzugt, aber grundsätzlich wohl auch keinen vollständigen und objektiven Kriterienkatalog für die perfekte Bewerbung an der Hand hat.

Der heutige Trend geht ohnehin stark in Richtung formale Bewerbungsformulare, die dann höchst standardisiert sind und kaum noch Kreativität erlauben.

Noch etwas zu den Sprachkenntnissen: Hier gibt es verschiedene, aber allesamt gängige Schemata, in die man sich selbst einordnen muss.
Vereinfacht sieht eine klassische Einteilung so aus:

Muttersprache
Verhandlungssicher
Fließend
Grundkenntnisse (alternativ auch mit "Erweiterte Grundkenntnisse" etwas aufzuwerten)
Keine Kenntnisse

Gelegentlich sind auch Bezeichnungen wie "konversationssicher", "Schulkenntnisse" u.ä. anzutreffen.
"Fließend" und "Verhandlungssicher" werden übrigens absolut inflationär gebraucht, weshalb zumindest die englische Sprachbeherrschung immer so angegeben wird.
Zertifikate (TOEFL usw.) werden natürlich angegeben, wenn sie gut genug sind...
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