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BWL als Nebenfach
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Augustulus
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 01:08:46    Titel: BWL als Nebenfach

Hallo,

und zwar überlege ich mir, bei Jura BWL als Nebenfach zu nehmen.
Dazu hätte ich zwei Fragen:

1) Wie groß ist der Zeitaufwand für BWL als Nebenfach? Ist es schaffbar, wenn man bedenkt, dass Jura nicht gerade ein lernunintensives Fach ist?

2) Darf man dann einen anderen Titel tragen, z.B. Wirtschaftsjurist?

Wäre schon, wenn hier auch jemand bereichten könnte, der diesbezüglich Erfahrung hat.
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 23:19:42    Titel: Hallo

Der Titel "Diplom-Wirtschaftsjurist" kann meines Wissens nur an der Uni Augsburg erworben werden. An bestimmten FHs gibt es den Titel auch (Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), wird aber zum bachelor). Richter oder Anwalt (2. Staatsexamen) kann man damit aber nicht werden. (Möglicherweise gibt es die Möglichkeit, später Fachanwalt für Wirtschaftsrecht zu werden.)
BWL-Kenntnisse passen ansonsten hervorragend zu Jura, da Juristen außer einem guten sozialen Urteilsvermögen auch wirtschaftlichen Sachverstand brauchen, v.a. in der Praxis.
Einer meiner Kollegen ist sogar Jurist und Diplom-Kaufmann in einem. Also scheint auch dies machbar zu sein. Allerdings hat sein Studium länger gedauert. (Ich selbst war "nur" auf dem Wirtschaftsgymnasium.)
Ergebnis: Zur Kombination Jura und BWL ist zuzuraten.



.
Joei
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 03 März 2006 - 23:28:07    Titel:

das interessiert mich auch; würde auch gern noch bwl "nebenbei machen"; ich glaub wir wären mit dieser Frage besser im BWL FORUM aufgehoben Very Happy
Augustulus
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 01:23:32    Titel:

Dann schau mal hier: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/58196,0.html. Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 07:57:13    Titel:

Meiner Meinung nach ist das total verrückt, neben Jura noch ein Nebenfach zu wählen. Man sollte sich erstmal auf Jura konzentrieren, anstatt schon "panisch" an irgendwelche Zusatzausbildungen zu denken! Glaubt mir, Jura ist schon genug Arbeit und wenn man es vernünftig machen will, hat man allerspätestens nach dem 1. Sem. keine Zeit mehr für ein Nebenfach!!! Nehmt euch mal nicht zu viel vor, rate ich euch. Grade am Anfang sollte man sich nicht zu sehr überfordern, sonst landet man nämlich viel früher auf dem Boden, als einem lieb ist.
Es sei denn, ihr seid Supergenies oder sowas in der Art...

Sinnvoll mag es vielleicht sein, aber wohl für die allermeisten nicht schaffbar (für mich wäre das nicht mehr drin, und ich lerne wirklich viel). Außerdem würde es wirklich länger dauern und dann könnt ihr den Freischuss auch vergessen. Lieber sich voll und ganz auf Jura konzentrieren, um dann ein besseres Examen zu machen (zu versuchen), als Zusatzausbildungen und ein nicht so gutes Examen (als logische Folge, weil man noch so viel anderes zu tun hat).

Wer es trotzdem macht und schafft, Hut ab! Man sollte jedoch erstmal anfangen mit dem Studium (dann merkt man nämlich erst, wie viel Arbeit es tatsächlich ist - schon im 1. Sem.) und wenn man dann sieht: Ach, ich muss ja fast gar nichts tun oder ich hab noch Freiräume( Laughing ), dann kann man an ein Nebenfach denken... und das nicht schon nach dem 1. Sem., denn einige haben dann tatsächlich noch Freiräume. Ich hatte mit 4 Fächern keine Freiräume mehr. Nächstes Sem. habe ich schon 6 Fächer + eine Hausarbeitsübung. Ich frage mich, wie ich das schaffen soll... Naja, da muss man jedenfalls schon Schwerpunkte setzten beim Lernen, sonst geht es wohl nicht. Und wenn man dann noch ein Nebenfach hat.................... Rolling Eyes

Wie wärs, wenn ihr einfach auf eine wirtschaftlich orientierte Uni geht, um Jura zu studieren? Z.B. Osnabrück, die auch einen sehr guten Ruf hat. Es gibt da auch noch mehrere. Ist auf jedenfall lohnenswerter als sich mit einem Nebenfach noch zusätzlich zu überfordern.
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