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Studieren ohne ABI und Ohne Ausbildung.
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Hewp
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Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 449

BeitragVerfasst am: 29 März 2010 - 23:07:22    Titel:

Jup, alt ist der Thread definitiv - hoffentlich macht sich keiner die Mühe, auf das Ausgangsthema zu antworten!


Tobias Claren hat folgendes geschrieben:

Medizin (um beim Beispiel zu bleiben) erfordert keine echte Intelligenz (bei Mathe schon hilfreicher). Mit viel Auswendiglernen kann das jeder. OK, die 2% der Bevölkerung die links der Gaußchen Glocke der IQ-Verteilung eher nicht.
Das Gleiche gilt für Jura.


Also, dazu möchte ich sagen: Man muss definitiv keine "Leuchte" sein, um Medizin zu studieren, ich kenne Leute, die das mit einem Schnitt von 3,x geschafft haben, soweit richtig.
Dass man aber für Physik-Kurse und Biochemie-Vorlesungen (wie sie z.B. in Medizin vorkommen) theoretisch keine Schulbildung bräuchte... das ist Käse!
Natürlich sagt eine Abi-Note 1,x nicht das Geringste darüber aus, ob jemand ein guter Arzt oder Jurist wird (gerade in Jura muss es ned bedeuten, dass jemand der ein 1er Abi hatte dann auch ein Examen mit Prädikat macht) - aber schulische Bildung ist halt die Voraussetzung für universitäres (Weiter-)lernen.

Dass unser Schulsystem in dieser Form größtenteils Quark ist (und das ist nicht meine Meinung sondern das Ergebnis diverser Bildungsstudien, OECD, IGLU & Konsorten), darüber möchte ich mich schon gar nicht mehr aufregen, das haben qualifizierte Leute zur Genüge getan (Professoren der Soziologie, Pädagogik, selbst BWL usw.), es bringt so oder so nix, die Debatte ist müßig:

Das System ist halt, wie es ist, wer "mitspielen" will, muss sich an die Regeln halten und Abi oder vergleichbaren Abschluss (Weg über Ausbildung BOS etc.) vorweisen können, um zu studieren.


mfg,
Hewp
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2010 - 15:05:28    Titel:

Ja, ist ne Weile her mit dem Ausgangsthread, aber da ich indirekt von einigen Aussagen hier be-troffen bin, möchte ich kurz meinen Senf hinzugeben. Ich habe auch KEIN Abi, habe aber erfolgreich studiert. In der Statistik 2 - Klausur war ich bei den neun Besten von fast 300 Studis. Der Rest des Studiums lief auch gut.
Enras Kommentar ist ein Beispiel dafür, dass Leute mit Abitur auch nicht immer die Intelligentesten sind, sonst würden sie nicht so einen Schwachsinn schreiben (falls in diesem Fall bei enra ein Abitur vorhanden ist).
Tobias Claren
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Anmeldungsdatum: 17.01.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2010 - 16:36:52    Titel:

OK, ist wieder etwas her, aber was bringt es einen zweiten Strang mit dem gleichen Titel zu eröffnen.
Das ist auch in 10 Jahren noch aktuell.

Ich hatte im März das genannte Video nicht verlinkt.
Hier Professor Dueck: http://www.youtube.com/watch?v=DTxzbQ3N9YE
Und als Ergänzung noch dies: http://www.youtube.com/watch?v=BJ4OkS1vrG4


Was Physik und wahrscheinlich auch Biochemie angeht, habe ich die nie als leicht bezeichnet.
Wenn es abstrakt und theoretisch wird, wird es für die Meisten wohl auch schwieriger, als z.B. das "Handwerk" Chirurgie (inkl. dem normalen Arztwissen). Interesse ist natürlich bei allem ein großer Vorteil. Wobei Interesse an z.B. Astrophysik auf populärem Niveau (Hawking als Autor, Spektrum/Bild der Wissenschaft) sicher kein Fehler ist, aber ein "wenig" Mathe kommt ja auch noch vor. Auch wenn Einstein sich per Post von einem Mathematiker helfen ließ.



Zitat:
Das System ist halt, wie es ist, wer "mitspielen" will, muss sich an die Regeln halten und Abi oder vergleichbaren Abschluss (Weg über Ausbildung BOS etc.) vorweisen können, um zu studieren.


Oder es werden die Regeln geändert. Sonst hätten wir wirklich noch die mittelalterliche Ständegesellschaft.

Entweder der staat ermöglicht jedem zu studieren, oder er muss die Leute ohne Leistung mit Kost und Logis versorgen.
Da spricht auch absolut nichts gegen (BGE), denn unkreative Arbeit wird auf jeden Fall aussterben.
Dann geht es nicht darum wie man überlebt, sondern darum sich zu beschäftigen. Lebensmittel, U-Technik, Autos usw., haben eine Produktionsgrenze, wenn man nicht für die Mülltonne bzw. auf Halde produzieren will.
Wissen (und Kunst) kann man ohne Grenze produzieren.


Schon in 8 Jahren will Google Roboterautos serienreif haben.
Das ist eine realistische Schätzung. Es wird dann nicht lange bis zur Zulassung dauern, da sie jetzt schon in Tests sicherer als der Durchschnittsmensch fahren. Und hier kann man mal froh über starke Lobbys mit wirtschaftlicvhen Interessen sein.
Taxifahrer und LKW-Fahrer werden dann überflüssig.


Was hat irgendeine Ausbildung als Vorraussetzung für ein Studium für einen Sinn?
Der FLiesenleger darf dann Medizin studieren...

Ich vermute hier einen mittelalterlichen Leistungsanspruch, Leidensvererhrung usw.. Da kommen Begriffe wie Calvinistische Arbeitsethik, Sklavenmoral usw. hoch.
Und wegen dieser "Moral" und damit verbundnen Kleinstlöhnen wird die Forschung an weiterer Automatisierung gebremmst.
Spargelpflückmaschinen (mit Kameras und computergestützter Spargelerkennung) gibt es schon seit Jahren......

Mit einem staatlichen Onlineangebot mit dem Studierende und NICHTstudierende lernen und virtuelle unverbindliche Test-Prüfungen ablegen können, wäre schon viel erreicht.
Das kostet einmal Geld, und läuft dann mit Strom und etwas Wartung und ab und zu Anpassung von alleine.
Der Kosten/Nutzen-Faktor dürfte sehr hoch sein. Man müsste nur das gesammte für die Studienfächer nötige Wissen dort anbieten (inkl. interaktivem Lernangebot). Ohne Rücksicht auf LehrmittelVerlage zu nehmen (nicht seren Material nbehmen, aber mit Steuergeldern freie Alternativen schaffen).

So kann auch ein Hauptschüler für sich persönlich feststellen, und wenn er will danach beweisen dass er dazu fähig ist. Als ersten Anscheinasbeweis die Werte dieses Onlineportals, danach kann er/sie ja Identitätsüberwacht wiederholen (wie per der theoretischen Prüfung für den Führerschein). Danach kann dann eine Zulassung oder ein erneuter ausführlicher er Test stattfinden.
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